Das 7. Wort 2017: Wald: Verloren im Märchenwald

Das 7. Wort ist da und heißt Wald. Ich bin wieder mit dabei und hier ist meine Geschichte dazu.

Verloren im Märchenwald

Ich streife fast jeden Tag durch den Wald. Besonders im Sommer ist hier immer jede Menge los. Der Wald gibt mir die Ruhe, die ich nach der Hektik des Tages brauche. Hier kann ich sein wer ich möchte, unabhängig von dem, wer ich bin. Der Wald und ich, wir verstehen uns einfach.
Heute wirkt der Wald besonders mystisch. Die Sonne strahlt durch die Bäume und gibt einen fantastischen Glanz ab. Ich gehe also mal wieder durch den Wald und lasse die Sonne auf mein Gesicht strahlen. Ich lächele und gehe gedankenverloren weiter.
Plötzlich erscheint vor mir ein Märchenpfad im wahrsten Sinne des Wortes. Richtige Märchenfiguren also. Nicht dieser Märchenpfad mit den Bildern und Figuren. Plötzlich stehe ich wirklich vor Schneewittchen, die gerade angeregt mit Dornröschen diskutiert. Mich bemerken sie erst mal gar nicht.
“Wieso muss hier immer alles so kompliziert sein? Hat Rumpelstielßchen schon wieder Die Schöne enführt?“, seufzte Schneewittchen genervt.
“Ja, er scheint sie zu mögen. Ich bin mir nicht sicher, ob man überhaupt von entführen reden kann. Ich glaube sie ist freiwillig mitgegangen“, überlegte Dornröschen nun.
“Das kann ich mir kaum vorstellen. Sympatisch ist er ja nicht gerade“, bermekte Schneewittchen abfällig.
“Ach komm, Schneewittchen. Sei doch nicht so“, rügte Dornröschen sie. „Er ist doch gar nicht so schlimm und die Schöne hatte schon immer einen extravaganten Geschmack.“ Dornröschen zwinkerte Schneewittchen keck zu.
“Stimmt auch wieder.“ Schneewittchen nickte vor sich hin. „Stimmt es eigentlich, dass Aschenputtel endlich ihren Prinzen bekommen hat?“
“Ja, hab ich auch gehhört. Wurde ja auch endlich mal Zeit. Das hat ja ewig gedauert. Die furchtbaren Stiefschwestern sollen sie die ganze Zeit tyrannisiert haben.“ Dornröschen lächelt nun.
“Ja, die haben echt verdient, was sie bekommen haben. Wir müssen Aschenputtel mal wieder besuchen.“ Nun fällt Schneewittchens Blick auf mich und sie starrt mich einfach nur an. Auch Dornröschen entdeckt mich dann.
“Hallo, wer bist du denn? Bist du neu hier?“, begrüßte sie mich freundlich. Auch hier waren wir im Wald. Dennoch war mein Outfit nicht gerade klassisch Märchenweltstil.
“Ja, ich bin geflüchtet und irgendwie hier gelandet“, antwortete ich unsicher.
“Kommst du aus dem fernen Moorland?“, fragte Schneewittchen und musterte mich ungeniert.
“Nein“, antwortete ich perplex. Redete ich wirklich gerade mit Märchenfiguren?
„Dann kommst du vielleicht aus dem Seeland. Da soll es so schön sein?“, schwärmte Dornröschen.
“Nein“, antwortete ich erneut.
“Vielleicht weiß sie nicht wo sie herkommt?“, überlegte Scheewittchen nun an Dornröschen gewandt.
“Ich weiß schon, wo ich herkomme, aber das ist weit weg und vermutlich würde mir eh keiner glauben“, gestand ich nun. Außerdem wusste ich nicht wie ich zurück kommen konnte.
“Versuch es doch einfach“, forderte mich Schneewittchen heraus. „Glaub mir. Wir haben hier schon so viel erlebt. Da kann uns so schnell nichts mehr schocken.“
“Ich komme aus einer anderen Welt und war im Wald und plötzlich landete ich hier“, erklärte ich also.
Und da standen Dornröschen und Schneewittchen und starrten mich nur an.
“Okay, das hatte ich jetzt nicht erwartet“, gestand Schneewittchen. „Ist wohl doch ein größeres Problem. Wen können wir da bloß ins Vertrauen ziehen um dir zu helfen?“
“Fragt doch einfach mich“, sagte da eine piepsige samtige Stimme und plötzlich flatterte eine winzig kleine gelbe Fee zu uns.
“Oh, nein. Tinker. Was machst du denn hier?“, stöhnte Dornröschen.
“Ich wohne hier. Ich bin immer hier“, antwortete sie und flatterte aufgeregt hin und her.
Dornröschen schüttelte nur genervt mit dem Kopf.
„Ähm, danke Tinker, aber wir kommen schon klar“, versuchte auch Schneewittchen sie abzuwimmeln.
„Ich kann wirklich helfen“, beharrte Tinker aber dennoch.
„Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht“, lenkte Dornröschen nun ein. „Wenn wir nicht weiter wissen könnte sie nützlich sein.“
„Na schön. Wir sollten zum Schloss gehen“, beschloss Schneewittchen dann. „Vielleicht können sie dir da helfen.“
Ich nickte und wir zogen gemeinsam los.

Das Schloss war genauso wie ich mir ein Märchenschloss schon immer vorgestellt hatte. Edel und alt. Die goldenen Mauern umrahmten diesen Eindruck noch und die Brücke über den Fluss ebenfalls. Es sah wunderschön aus. Auch von innen änderte sich da nichts. Die alten Mauern und die wunderschönen Fliesen sowie die Bilder an den Wänden erzählten ihre ganz eigenen Geschichten. Die Bilder zeigten verschiedene Märchenfiguren und ihre Epochen.
Die zwei Märchenfiguren führten mich in einen großen Saal, wo schon einige Personen waren und auf dem Thron ganz vorne auf der Bühne zwei Menschen saßen. Wir gingen direkt auf sie zu und blieben vor ihnen stehen. Erwartungsvoll sah der Mann zu Schneewittchen.
„Wen hast du da mitgebracht, Schneewittchen?“, fragte er neugierig.
„Wir haben sie im Wald getroffen. Sie hat sich verlaufen“, erzählte diese.
„Wie heißt du?“, fragte der Mann mich.
„Alice“, antwortete ich.
„Ah“, machte es im Sal und die Märchenfiguren lächelten einander an. „Wir haben schon von Alice im Wunderland gehört. Dann wissen wir wo du hingehörst.“
„Nein“, stöhnte ich nur. „Ich heiße nicht El-liss sondern A-ließ“, korrigierte ich die Märchenwelt.
„Das Mädchen scheint echt verwirrt zu sein“, flüsterte eine Frau mittleren Alters in einem langen blauen Kleid. „Soll Alice nicht immer so verträumt sein?“
Eine andere Frau nickte. „Verträumt ist wohl das richtige Wort.“
„Ich bin aber nicht aus Alice im Wunderland. Ich bin überhaupt keine Märchenfigur“, brauste ich sofort auf.
„Märchenfigur? Was redest du da, Liebes?“, fragte die Frau neben dem Mann auf dem Thron während er fragte: „Was ist ein Märchen?“
„Das versuche ich euch schon seit Jahren zu sagen“, meldete sich nun Tinker zu Wort. „Wir sind alle aus Märchen. Das weiß ich seit ich dieses Märchenbuch gefunden habe. Ihr wisst schon. Ich bin aus Peter Pan.“ Dann zeigte sie nacheinander auf Schneewittchen und Dörnröschen. „Du aus Schneewittchen und du aus Dornröschen.“
„Nicht schon wieder“, stöhnte Dörnröschen.
„Aber sie hat recht“, verteidigte sich Tinker. „Ihr seid wirklich Märchenfiguren.“
„Papperlapapp! Ich glaube nicht an Märchen. Das ist doch albern. “ Der König hatte sich erhoben und sah aufgebracht zwischen Tinker und mir her. „Wenn wir Märchenfiguren sind wer bist du denn?“ Er schüttelte nur ungläubig mit dem Kopf und murmelte anschließend etwas, was klang wie: „Wo ist nur Kel, wenn man ihn braucht.“
„Du brauchst Kel nicht. Du kommst auch so zurecht“, wandte sich nun die Frau neben ihm an ihn, die die Königin sein musste.
„Ich bin ausserdem schon hier“, meldete sich dann eine Jungenstimme zu Wort. Wir drehten uns alle zu ihm um. Er war eine beeindruckende Märchenfigur und kam mir ausserdem bekannt vor. War er überhaupt aus einem Märchen?
„Hallo Alice. Ich wusste, dass du es bist, die kommt und mich rettet.“ Er strahlte mich an und plötzlich erkannte ich ihn. Das war Kelvin. Mein bester Freund Kelvin. Er war vor Ewigkeiten entführt worden und der Erste, der meinen Namen hier richtig aussprach. Nämlich deutsch und nicht englisch.
„Was machst du hier?“ Ich starrte ihn einfach nur an und konnte ihn nur anstarren, aber er zog mich nur in eine Umarmung.
„Dich mitnehmen“, antwortete er nur. Dann drehte ers ich zu Tinker um und fragte lächelnd: „Bereit?“
Diese nickte nur. Kel schnappte sich meine Hand, Tinker fasste ihn an und dann schwebten wir aus dem Saal durch die Fenster in den Himmel hinein und dann landeten wir plötzlich wieder zu Hause auf meinem Fenstersims.
Sprachlos starrte ich Kel an: „Wieso konntest du nicht allein zurück kommen?“
„Weil ich ohne dich nicht vollständig bin.“
Doch da unterbrach uns Tinker, die wütend mit ihren kleinen Füßen aufstampfte. „Diese blöden Märchenfiguren. Wieso sind sie bloß so engstirnig?“
„Reg dich ab Tinker. Das wird sich wohl nicht mehr ändern“, grinste Kel sie an.
„Ich bin froh, dass du wieder hier bist“, sagte Tinker schließlich.
„Und bin noch viel froher darüber“, schloss ich mich dem an.
„Froher? Gibts das Wort überhaupt?“ Kel kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus.
„Ach du“, sagte ich nur und lehnte ich an. Doch dann bedankte ich mich anständig bei Tinker und sagte: „Wir sollten jetzt den anderen mitteilen, dass du wieder da bist. Sie machen sich alle Sorgen um dich.“
„Okay, sagte er. Tinker flog davon und wir machten uns auf den Weg nach unten zu meinen Eltern. Seitdem hegten wir eine enge Freundschaft zu Tinker.

Ende

Juhu, geschafft. Erst fiel mir nicht so richtig was ein und dann ganz viel. Ich hoffe es gefällt euch.

 

Story-Samstag 19: Nach dem Happy End – Aufgewacht im Märchenwald ….

Der Story-Samstag hat diese Woche ein sehr schönes Thema. Ich hatte die Geschichte auch schon am Freitag geschrieben. Brauchte aber etwas bis ich dazu kam es abzuschreiben.

Nach dem Happy End

Dornröschen war gerade von ihrem Hundertjährigen Schlaf aufgewacht und vor ihr stand ein ihr völlig unbekannterMann. Er lächelte sie an. Auch ihre Eltern und Freunde standen um ihrem Bett herum. Schneewittchen, Rapunzel, Frau Holle, Hänsel und Gretel und andere Bewohner des Märchenwaldes.
„Was ist passiert? Wo bin ich?“, fragte Dornröschen veriwirrt. Ihr Kopf schien wie leer gefegt. Als hätte sie diesen hundertjährigen Schlaf bewusst woanders verbracht.
„Keine Sorge. Alles ist gut“, tröstete ihre Mutter sie. „Deinen Freunden geht es gut und uns auch. Der Fluch tist endlich aufgehoben, weil du wieder wach bist. Über dem Märchenwald lag das Böse. Dank dir sind wir es endlich los. Hundert Jahre wurden wir davon geplagt. Nun endlich ist es vorbei.“
„Wie geht es dir?“, fragte ihr Vater, der neben ihrem Bett stand.
„Ich fühl mich so wach wie noch nie“, antwortete Dornröschen und alle lachten.
„Deine Freunde möchten dich begrüßen“, merkte ihre Mutter an und traten zur Seite. Schneewittchen gesellte sich zu ihr. Das liebe Schneewittchen, dass Dornröschen immer besucht hatte, wenn sie selbst nicht raus durfte.
„Du hast uns alle gerettet“, freute sich Schneewittchen. Obwohl hundert Jahre vergangen sein sollten schien sie um keinen Tag gealtert zu sein. „Ich konnte mit Hilfe der Zwerge meine Stiefmutter besiegen und habe nun endlich meinen Prinzen gefunden.“ Sie deutete auf den jungen Mann neben ihr. „Darf ich dir Charming vorstellen?“
„Hallo“, begrüßte Dornröschen ihn schüchtern und er  schenkte ihr ein Lächeln.
„Wir sind dir so dankbar. Dank dir können wir nun endlich zusammen sein“, freute sich Schneewittchen und trat dann zurück an die Wand.
Nun kamen Hänsel und Gretl ans Bett. Die beiden grinsten sie schelmisch an. Beide hatten Dornröschen öfter besucht und sie unterhalten.
„Wir konnten die böse Hexe mit ihrem Lebkuchenhaus besiegen. Dank dir. Sie war so gruselig. Das kannst du dir gar nicht vorstellen. Hundert Jahre lang hat sie uns tyrannisiert“, erzählte Hänsel ihr.
„Richtig gruselig“, bestätigte Gretl. „Sei froh, dass du sie nicht kennen lernen musstest.“
„Hört sich auch nicht so gut an“, fand Dornröschen und wuschelte den Kindern durch die Haare.
„Lasst ihr Luft zum Atmen“, wies ihr Vater sie an und zog sie von Dornröschen weg.
Frau Holle trat vor und strahlte sie an. „Danke, Kind. Dank dir kann ich wieder meine Betten schütteln. Gott sei Dank ist diese ewige Regenzeit endlich vorbei. Das war ja schrecklich. Nirgends fielen Schneeflocken und meine Betten wurden ganz dick.“
„Aber dafür kann ich doch alles gar nichts“, protestierte Dornröschen verwirrt.
„Doch klar“, sagte Frau Holle. „Du bist aufgewacht und deswegen ist jetzt alles besser.“
Sie schenkte dem Dornröschen noch ein Lächeln und machte dann Rapunzel Platz. Diese trug einen Seugling auf den Arm. Es war ein kleines Mädchen.
„Sie heißt Rose“, erklärte Rapunzel ihr stolzl. AAls wir sprüten, dass du bald aufwachen würdest wurde alles besser. Danke, Dornröschen.“
Dornröschen starrte gerührt auf das kleine Mädchen. Das konnte kaum alles sie gewesen sein. Der fremde Mann neben ihr nahm sanft ihre Hand und dadurch fühlte sie sich etwas besser.
Es dauerte etwas bis Dornröschen all ihre Freunde empfangen hatte. Auch manche Tiere kamen zu Besuch. Unter ihnen waren die sieben jungen Geislein oder die Bremer Stadtmusikanten. Doch irgendwann wurde es der Prinzessin des Märchenwaldes zu viel und die Besucher verabschiedeten sich nach und nach. Zurück blieben ihre Eltern und der fremde Prinz. Er war so schön und ihr doch so fremd.
„Wer bist du?“, fragte sie ihn deswegen erstaunt.
„Mein Name ist Filias. Ich habe dich wach geküsst“, erzählte er.
„Du solltest Filias besser kennen lernen“, forderte ihr Vater sie auf. „Vielleicht ist er der Richtige für dich.“
„Das kann warten“, versicherte Filias ihr. „Was würdest du denn jetzt gern als erstes tun?“
„Ich möchte endlich die Welt sehen“, antwortete Dornröschen ihm, ohne groß zu überlegen. „Ich wurde so lange eingesperrt. „Ich möchte mich endlich frei bewegen können.“
„Und das darfst du von jetzt an, Dornröschen.“ Sein Vater grinste sie glücklich an. „Der Fluch ist gebrochen.“
„Darf ich Aschenputtel besuchen?“, fragte Dornröschen dann. „Wir haben uns früher immer Briefe geschrieben. Ich möchte sie endlich mal kennen lernen.“ Hoffnungsvoll sah sie ihre Eltern an. „Aschenputtel hat mich doch nicht vergessen, oder? Wie geht es ihr?“
Zu Dornröschens Überraschung antwortete ihr Felias. „Aschenputtel redet immerzu von dir. Ich bin mit ihrem Gemahl Kilian befreundet. Du solltest sie unbedingt besuchen. Ich könnte dich begleiten.“
„Gern“, stimmte Dornröschen ihm sofort erfreut zu.

Gleich am nächsten Tag ritten die beiden in den Märchenwald hinein und machten sich auf den Weg zu Aschenputtel. Vielleicht passierte unterwegs ja etwas. Vielleicht lernten sich Dornröschen und Filias besser kennen und vielleicht verliebten sie sich irgendwann ineinander. Vielleicht ja am Hof von Aschenputtel. Vielleicht …

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute …

Ende ….

Das war meine Märchenwelt etwas neu erfunden, aber abgeguckt von alten Schätzchen. Ich hoffe sie hat euch gefallen und hoffe ihr schaut auch beim nächsten Story-Samstag wieder bei mir herein. Übrigens ist sie doch etwas kürzer geraten als ich dachte, aber gut.

MediaMonday 307/61: Von Märchen, Schiffen und Basketball

Es ist wieder ein MediaMonday und ich bin natürlich wieder mit dabei.

Media Monday #307

  1. Buch-Adaptionen wie jüngst „American Gods“ sind im Bereich Märchen ja gerade sehr beliebt. Mir hat da Ewig Wenn Liebe erwacht von Rhiannon Thomas gut gefallen, auch wenn ich mir manches anders gewünscht habe.

  2. The Last Ship ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, wenn man auf diese Art von Serie steht. Ja, ja, ich weiß die Serie kommt momentan in jedem meiner MediaMondays vor, aber ich find sie halt toll.

  1. Wäre schön, öfter mal Filme zu sehen in denen Dystopien eine Rolle spielen, die nicht aus Buchverfilmungen stammen.

4. Die Serie One Tree Hill würde ich ja gerne mal lesen, schließlich würde das nie langweilig werden. Da ist immer was los. Wäre sicher interessant.

  1. Wenn Serien abgesetzt werden ist das ja schon blöd, aber hinsichtlich Filmen ärgert es mich ja speziell bei nichts wirklichen, dass nie die geplante Fortsetzung realisiert worden ist, denn ich bin bei Filmen momentan leider überhaupt nicht auf dem Laufenden.

  2. Wo der Gratis-Comic-Tag gerade rum ist, warum gibt es eigentlich keinen Gratis-Serien-Tag. Das wäre doch mal was .

  3. Zuletzt habe ich mal wieder PLL geguckt und das war gut so, weil ich so mal wieder ein Stück weiter gekommen bin.

In diesem Sinne eine schöne nächste Woche.

Show it on Friday 42: Ein Buch, dass du als letzes von deinem Sub befreit hast.

Und wieder gibts Show it on Friday heute. Macht immer wieder Spass mitzumachen.

Und das ist das Thema.

Zeige das Buch, das du als letztes von deinem SuB befreit hast Seductive Books

Ha, ha, ha. Das hab ich erst gestern beendet.

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf deinem SuB oder steht auf deiner Wuli?

Das Buch konnte mich nicht ganz überzeugen, aber ich mochte es sehr gern und es war schon irgendwie ein Highlight.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?

Ich find das Cover toll. Es ist wirklich märchenhaft und passt zum Buch.

3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja, wie waren diese?

Noch nicht, aber ich möchte auf jeden Fall noch den anderen Teil davon lesen.

Kennt ihr das Buch und was habt ihr zuletzt vom Sub befreit?

Leselaunen 32: Mit Rhiannon Thomas – Ewig Wenn Liebe erwacht

Heute gehts wieder um die Leselaunen und ich bin natürlich gerne mit dabei.

Aktuelles Buch?

Ich lese gerade:

und bin auf S. 281.

Momentane Lesestimmung?

Ziemlich gut. Ich hatte aber auch wieder tolle Bücher und dieses hier gefällt mir auch sehr gut. Es ist so richtig schön märchenhaft. Ich komme auch ganz gut voran.

Zitat der Woche?

Eine ganze Welt war auf einmal aus dem Boden geschossen.

Rhiannon Thomas – Ewig Wenn Liebe erwacht.

Und sonst so?

Wow, was war gestern für ein Tag? Erst Stromausfall bei uns und in der Umgebung. Dann die Anschläge in Dortmund. Echt heftig.

Hier ein ausführlicherer Bericht: Klick

Und jetzt stehen wir wirklich kurz vor Ostern. Wahnsinn. Wie die Zeit doch vergeht. Ostern ist für mich Familienzeit. Wie verbringt ihr Ostern?

Und dsa wars auch schon wieder von mir für diese Woche. Bis zur nächsten Woche.

Corlys Themenwoche 52.3.: Ostern: Bücher/Filme/Serien zum Thema Ostern?

Und der dritte Tag meiner Themenwoche beginnt mit einer neuen Frage:

Und das ist meine Frage für euch:

Welche Bücher/Filme/Serien/Lieder könnt ihr zu Ostern empfehlen?

Heute muss ich es mal etwas einfacher halten, da ich viel unterwegs war heute.

Bücher:

Die Päpstin

ist das allererste was mir dazu einfällt. Der perfekte Film zum Thema Ostern. Ich mag ihn sehr gern.

Was märchenhaftes

Wie Ewig Liebe erwacht von Rhiannon Thomas und andere Märchenneuheiten.

Was Engelhaftes

Wie von Cynthia Hand – Unerathly oder andere Engelromane.

Filme:

Ebenfalls die Päpstin natürlich.

Sonst vielleicht die Säulen der Erde oder Kinderfilme wie Shrek oder Der König der Löwen.

Serien:

Vielleicht wäre da Once upon a time was.

Und das wars schon wieder von mir. Was habt ihr mir zu bieten?

Die nächsten Fragen:

Donnerstag: Wie sehen eure Ostervorbereitungen aus?
Freitag: Glauben eure Kinder an den Osterhasen? Bzw. habt ihr als Kinder an den Osterhasen geglaubt? Wie habt ihr es empfunden?
Samstag: Was mögt ihr lieber? Ostern oder Weihnachten und wieso?
Sonntag: Wie verbringt ihr die Feiertage?

Noras Abenteuer Teil 6 Der Frühstücksraum

Und wieder gibts einen Teil von Nora von mir. Diesmal werden sie in den Läden im Weihnachtsdorf ihr Unwesen treiben.

Nora und das Weihnachtsdorf (Teil 6): Der Frühstücksraum

Ich wachte in einem kuscheligen Himmelbett am nächsten Morgen auf mit meinem Teddy im Arm und einem Lächeln im Gesicht. Die Sonne schien ins Zimmer und es war einfach herrlich schön. So erholt war ich schon lange nicht mehr. Das einzige was an mich nagte war wie ich hierher gekommen war. Ich konnte mich nicht dran erinnern eingeschlafen zu sein. Seufzend und wiederwillig stand ich auf, ging ins angrenzende Bad und duschte erst mal ausgiebig. Dann putzte ich in aller Ruhe die Zähne zog mich an, föhnte meine Haare und schlüpfte schließlich aus meinem Zimmer in den Gang.
Es ging am Ende des Ganges eine Treppe hinunter. Also folgte ich ihr. Sie führte nicht in den Eingangsbereich sondern in einen weiteren Gang. Hier war ich noch nie gewesen. Wo kam der her? Wo sollte ich jetzt hin. Welcher Raum war der Richtige?
Doch da kam Chris schon auf den Flur und strahlte mich an als er mich entdeckte. „Na, gut geschlafen, Dornröschen?“
„Ich habe großartig geschlafen, aber Dornröschen will ich nicht sein“, antwortete ich ihm.
„Schneewittchen?“, schlug er vor.
Ich schüttelte mit dem Kopf.
„Rotkäppchen?“ Wieder ein Kopfschütteln.
„Rapunzel?“, erineutes heftiges Kopfschütteln.
„Vielleicht Frau Holle?“, war sein nächster Vorschlag.
„Ich will keine Märchenfigur sein“, stellte ich klar. „Die Heldinnen erleben immer Schreckliches.“
„Aber das Ende ist immer gut. Wünscht sich nicht jeder ein tolles Ende?“, hielt Chris dagegen. „Ich liebe Märchen.“
„Kein Wunder. Du bist ja auch praktisch eine Märchenfigur“, erinnerte ich ihn.
„Hey, ich bin real“, beschwerte Chris sich. „Ich bin hier, oder?“
„Ja, aber du wohnst in einem Weihnachtsdorf, dass für kaum jemanden sichtbar ist. Das ist für alle anderen etwa wie im Märchen. Selbst für mich wirkt es oft noch märchenhaft“, erkärte ich ihm.
„Hm“, brummte Chris nur unzufrieden mit meiner Erklärung, sagte aber nichts weiter dazu. „Lass uns am besten einfach frühstücken gehen.“ Und dann führte er mich in einen wundervollen Frühstücksraum.
Hier gab es viele Tische. Große und kleine und viele davon standen zusammen. Ein paar Zweiertische waren auch vorhanden. Außerdem gab es ein Buffet mit vielen Leckereien. Ein paar Bewohner des Dorfes waren schon zum Frühstück hergekommen. Wir stellten uns zu ihnen in die Reihe.
„Nimm einfach von jedem ein bisschen“, riet Chris mir. „Es lohnt sich.“
„Dann bist du Schuld, wenn ich platze“, warf ich ihm vor.
„So schnell platzt du nicht“, lachte Chris dröhnend. Offensichtlich amüsierte er sich mal wieder prächtig.
Als wir schließlich dran waren füllte ich mir tatsächlich einige Leckereien auf. Weihnachtsbrötchen mit Mandeln, Zimtmarmelade, Aromadüfte, Nussaufstrich, Lebkuchen und Apfelzimtsaft. Das hörte sich schon alles sehr weihnachtlich an. Auch Chris füllte sich seinen Teller voll und dann führte er uns zu einem der Zweiertische am Fenster. Der Schnee lag hoch auf den Wiesen und glitzerte in der Sonne. Ich sah ein paar Elfen, Zwerge und Wichtel in dem Raum verteilt, die das Essen gierig in sich hineinschlangen.
Ich dagegen genoss mein Essen in vollen zügen und unterhielt mich währenddessen mit Chris.
„Hast du mir noch irgendwelche Geheimnisse von dir zu berichten?“, fragte ich ihn kauend.
„Interessieren sie dich denn?“ Er sah sie aus funkelden Augen prüfend an.
„Hätte ich sonst gefragt?“, wollte ich entrüstet wissen.
„Na schön, was willst du denn hören?“ Offensichtlich wollte er es ihr nicht zu einfach machen.
„Du magst Weihnachten, kein Wunder. Das ist eben dein Job. Aber du liebst es auch stundenlang zu lesen und bist vernarrt in Märchen“, fasste ich zusammen. „Was noch?“
„Ich liebe Eis. Ich könnte stundenlang Eis in mich reinfuttern. Ich bin süchtig danach“, schwärmte er.
Ich lachte: „Ernsthaft. Das ist doch wieder nur so eine Wintersache.“
„Ist Eis nicht eher eine Sommersache? Zumindest dieses Eis?“, hielt er dagegen und zog eine Augenbrauche hoch.
„Vielleicht“, räumte ich ein.
„Und du? Was für Geheimnisse hast du?“, konterte er.
„Ich bin hier, oder?“, fragte ich ausweichend.
„Für mich ist das kein Geheimnis“, fand er.
„Hätte ja funktionieren können“, war mein Kommentar dazu.
„Netter Versuch, aber da musst du dich schon mehr ins Zeug legen um mich hinters Licht zu führen.“ Chris drohte mir lachend mit dem Finger und ich seufzte nur.
„Ich mag den Weihnachtsmann viel zu sehr“, gestand ich ihm dann unsicher. Keine Ahnung wieso ich das sagte. Klug war es eigentlich nicht.
„Da wird es schon interessanter“, grinste er zufrieden. „Mehr davon, bitte.“
Ich seufzte ergeben. „Chris, ich mag dich und ich find deine Welt faszinierend. Das kann ich nicht leugnen.“
„Heißt, das du willst bei mir bleiben?“, fragte er hoffnungsvoll.
„Chris …“ Oh, Mist! Was hatte ich getan? Ich wollte ihm keine Hoffnungen machen. Ich wusste ja nicht mal was ich selbst wollte.
„Schon, gut. War nur so eine Idee“, winkte er ab und machte Anstalten aufzustehen. Mit dem Frühstück waren wir schon lange fertig.
„Warte!“ Ich hielt seine Hand fest und er setzte sich wieder. „Lass mich in Ruhe darüber nachdenken, okay. Ich müsste mein ganzes Leben aufgeben, meine Familie. Das ist nichts, was ich leichtfertig entscheide. Ausserdem muss ich dich dafür auch erst besser kennen lernen. Ich mag dich. Du bist ein interessanter Mann, aber ich kann das nicht von heute auf morgen entscheiden.“
Er wurde wieder sanfter. „Das verstehe ich natürlich. Lass dir Zeit. So viel wie du willst.“
„Danke.“ Ich lächelte ihn an.
„Komm, lass uns die Läden stürmen“, forderte er mich auf. Also standen wir auf und brachten unser Tablett weg. Dann führte Chris mich zurück ins Weihnachtsdorf.

Tja, mit den Läden wurde zunächst nichts, aber beim nächsten Teil dann wirklich … Bin gespannt was ihr hierzu sagt.