Die schöne und das Biest

Story: 1 +

Belle lebt in einem Dorf und wird von Gaston angewerbt. Doch sie hat kein Interesse von ihm. Als ihr Vater von dem Biest gefangen genommen wird bleibt Belle im Austausch bei ihm. Doch ist das Biest wirklich so gefährlich wie es wirkt?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Belle/ Emma Watson: 1 +

Belle mochte ich ziemlich gern. Sie hatte ein gutes Herz und war mir einfach sympatisch.

Emma Watson spielt Belle echt klasse und passt super in die Rolle.

Bekannte Rollen: Harry Potter

Biest/ Dan Stevens: 1

Das Biest fand ich als Biest fast niedlich. Den Prinzen dahinter fand ich jetzt gar nicht so umwerfend.

Dan hat das Biest super gespielt. Den Menschen dahinter fand ich später okay, aber vom Hocker gehauen hat er mich jetzt nicht.

Bekannte Rollen: Keine

Gaston/ Luke Evans: 1 –

Gaston fand ich ziemlich nervig und auch eher albern. Ich konnte den gar nicht richtig ernst nehmen.

Luke fand ich als Schauspieler eher nicht so gut. Vielleicht wäre ein anderer besser gewesen. Keine Ahnung.

Bekannte Rollen: Robin Hood

LeFou/ Josh Gad: 1 –

LeFou fand ich etwas besser, aber  auch nicht so prickelnd. Ich fand ihn eher albern.

Josh fand ich als Schauspieler jetzt nicht so überzeugend. Vielleicht wäre ein anderer besser gewesen.

Bekannte Rollen: Keine

Maurice/ Kevin Kline: 1

Maurice fand ich okay, aber nicht überragend. Teilweise etwas albern, teilweise traurig.

Kevin ist ein guter Schauspieler. Es lag wohl eher an der Rolle von Maurice als an ihm, dass er mich nicht überzeugen konnte.

Bekannte Rollen: Freundschaft Plus

Agathe – Zauberin/ Hettie Morahan: 1

Agathe fand ich ganz interessant. Sie passte in die Rolle.

Hettie hat Agathe gut und überzeugend gespielt.

Bekannte Rollen: Der goldene Kompass

Lumiere/ Ewan McGregor: 1 +

Lumire fand ich als Mensch gar nicht so besonders. Er ging in der Menge unter.

Lumire als Kerzenständer fand ich genial. Der war so witzig und ich fand ihn wirklich toll.

Ewan McGregor hätte ich im Leben nicht erkannt. Da fiel gar nicht auf, dass er den gespielt hat, was etwas schade war.

Bekannte Rollen: Star Wars

Plumette/ Gugu Mbatha-Raw: 1

Plumette habe ich jetzt mal geraten wer das ist. Als Mensch ging er wirklich in der Menge unter. Allerdings hätte ich auch noch falsch geraten.

Aber sie als das weiße längliche Tier fand ich klasse.

Gugu fand ich jetzt nicht so überragend. Sie stach auch nicht unbedingt aus der Menge heraus.

Bekannte Rollen: Jupiter Ascending

Von Unruh/ Ian McKellan: 1 +

Von Unruh fiel in der Menge jetzt auch nicht so auf. Ich habe erst beim Abspann erkannt wer dahinter steckt. Als Mensch fand ich ihn jetzt auch nicht so prickelnd.

Die Uhr fand ich ja auch witzig und passte gut mit dem Kerzenständer zusammen.

Ian ist ein toller Schauspieler, stach hier aber nicht so aus der Menge heraus wie sonst.

Bekannte Rollen: X Men, HDR

Maestro/ Stanley Tucci: 1 +

Maestro stach ebenfalls nicht aus der Menge heraus als Mensch.

Ich glaube er war das Klavier. Der hatte was.

Stanley ist ein toller Schauspieler, stach aber hier ebenfalls nicht aus der Menge heraus.

Bekannte Rollen: Panem, Captain America, Percy Jackson

Madame Garderobe/ Audra Pottine: 1

Die Gardrobe fand ich echt cool. Die hatte was.

Audra hat sie aber gut gespielt. Mehr kann ich zu ihr aber auch nicht sagen.

Bekannte Rollen: Keine

Madame Pottine/ Emma Thompson: 1 +

An sie als Frau kann ich mich gar nicht groß erinnern.

Als Teetasse fand ich sie aber voll cool.

Emma ist als Schauspielerin natürlich klasse, auch wenn sie hier keine große Rolle hatte.

Bekannte Rolle: Harry Potter, Men in Black, Percy Jackson

Tassilo/ Nathan Mack: 1 +

Tassilo ist immer noch der süßeste von allen. War er schon immer. Besonders als Teetasse ist er megasüß.

Nathan war als Schauspieler okay, kam aber eher wenig vor.

Bekannte Rollen: Keine

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 (+)

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die schöne und das Biest nicht meine Lieblingsliebesgeschichte im Bereich Märchen ist. Ja, das Ende ist schön und es ist toll wie sich das Biest verändert, aber dennoch. Irgendwas stört mich daran. Die Schauspieler haben die Gefühle aber gut rüber gebracht.

Kleidung und Kulissen: 1 +

Die Kleidung passte zur Serie. Allerdings hätte ich es mir noch etwas moderner gewünscht. Diese Perrückenwelt lässt nicht viel Platz für Individualität und ich konnte sie kaum auseinander halten.

Die Kulissen fand ich weltklasse. Besonders die rund ums Schloss haben mir wirklich gut gefallen. Besonders im Winter wirkte es auch so geheimnisvoll.

Besondere Ideen: 1 +

Das ist natürlich die Grundidee mit dem Biest und die Bewohner, die in Gegenstände verwandelt werden. Hach, eigentlich ist es so gut wie die ganze Story. Aber auch die Schlosskulisse fand ich persönlich hier sehr besonders und atemberaubend. Gerade auch dieses Lichtspiel manchmal und die Bänder, die herumwirbeln fand ich richtig gut. In 3D wäre das sicher ein atemberaubendes Erlebnis.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war schon vorhanden, auch wenn er durch die ständige Singerei immer wieder unterbrochen wurde. Aber die Geschichte war schon süß und besonders die verwandelten Personen als Gegenstände fand ich richtig süß und lustig.

Parralelen: 1 +

Ich kann mich nur noch grob an andere Versionen dieser Geschichte erinnern. Aber diese hier ist schon mit die beste davon. Ohne das ganze Gesinge sogar die beste.

Störfaktor: 1

Der war leider schon vorhanden. Vor allem war das die viele Musik, die sogar noch in den Gesprächen zum Vorschein kam. Das fand ich eher merkwürdig und hätte weniger sein können. Da die Lieder alle so ähnlich klangen gingen sie in der Masse einfach unter. Dabei waren sie eigentlich richtig schön, wie ich im Abspann merkte. Ich finde nur in Gespräche hören sie nicht rein, wenn dann eher als Hintergrund.

Der zweite Kritikpunkt war für mich, dass es mir teilweise an eher ernsten Stellen nicht so ernst vorkam, weil Witze gerissen wurden. Das fand ich auch nicht so toll. Aber das wars dann auch schon.

Auflösung: 1 +

Die Auflösung war wieder sehr schön, wenn auch etwas kurz was die Liebessache anging. Aber im groß und ganzen hat sie mir gefallen.

Fazit: 1 (+)

Ich mochte den Film schon sehr gern und die Schauspieler waren natürlich überwiegend eine Starbesetzung, auch wenn man es nicht gleich direkt merkte. Die Kulissen waren überwiegend einzigartig und wirklich märchenhaft und das Farbenspiel sowies das Spiel mit den Bändern haben mir gut gefallen. Allerdings war es mir auch etwas zu viel Musik. Ganze Spräche in Musik zu verwickeln fand ich jetzt nicht unbedingt so prickelnd. Ausserdem war mir manches nicht ernst genug.

Bewertung: 4,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Für Fans dieses Märchens ist dieser Film natürlich ein absolutes MUSS. Und für Disney Fans natürlich auch. Neben einer zauberhaften Kulisse hat er auch noch fantastische Schauspieler der Weltklasse zu bieten. Wer allerdings keine Gespräche im Gesang oder eine eher ernsthafte Story erwartet sollte vielleicht doch lieber die Finger davon lassen.

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Strandparty unter Vollmond Teil 3

Und hier kommt nun der dritte Teil von meiner Strandparty. Ich hatte es schon fertig, bin aber nicht dazu gekommen es abzuschreiben.

Hier gehts zu den vorherigen Teilen:

Teil 1

Teil 2

Strandparty unter Vollmond Teil 3

„Hallo Dane. Wen bringst du mir denn da?“, begrüßte Flora meinen Begleiter und musterte mich neugierig und ungeniert. Auch Augustus warf neugierige Blicke auf mich. Seine grünen Robin Hood Augen glänzten dabei freundlich.
„Das ist Prinzessin Caitlin Monrose“, stellte er mich galant vor. Wie bitte? Prinzessin? Das war ja wohl ein Scherz! Und den Namen Monrose hatte ich auch noch nie gehört. Verwirrt warf ich Dane einen Seitenblick zu, aber er ignorierte mich.
Nun machte das Kinderpaar große Augen. Flora blieb sogar der Mund offen stehen, was so gar nicht königlich wirkte.
„Larais Tocher?“, fragte sie erstaunt. „Das kann nicht sein!“
Bevor ich überhaupt dazu kam mich zu beschweren, dass ich keine Larais kannte und der Name meiner Mutter Liz war, entgegnete Dane: „Ihr habt mir doch aufgetragen sie zu beschützen. Erinnert ihr euch? Glaubt mir, das ist Caitlin.“
„Mein Name ist Caitlin“, bestätigte ich Danes Aussage. „aber eine Larais kenne ich nicht.“
„Ach, Kind“, seufzte Flora traurig. „Nein, natürlich kennst du sie nicht. Ich denke, wir haben viel zu bereden.“
Diese halbe Portion nannte mich Kind? Doch kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, verwandelte sich Flora vor meinen Augen und wurde viel größer. So groß wie ich um genau zu sein.
„Viel besser“, seufzte sie. „Ich hasse es so klein zu sein. „Ist aber eine Vorsichtsmaßnahme. Kindern tut man so schnell nichts.“
Sie drehte sich zu Robin Hood dem zweiten um und stöhnte: „Augustus, hab dich nicht so!“
Also nahm auch Augustus seine normale Größe wieder an.
„Er mag es nicht sich vor anderen zu verwandeln. Es ist ihm zu intim“, vertraute  Flora mir an und rollte mit den Augen.
Jetzt sahen die beiden nicht mehr aus wie Robin Hood und Aschenputtel sondern wie König und Königin. Nur der Zylinder an Augustus Kopf wirkte fehl am Platz. Auch Flora bemerkte ihn.
„Augustus, der Zylinder“, zischte sie ihm zu und schon verschwand der Hut.
„Ich hasse diesen Robin Hood Look“, berschwerte er sich lautstark.
Flora überging seine Bemerkung und widmete sich mir zu. Dane blieb auf meinen Wunsch hin an meiner Seite. Ich brauchte ihn jetzt. Er war der Einzige, den ich kannte. Wir setzten uns in bequeme Kaminsessel und eine Dienerin brachte Tee. Flora änderte mit einem Fingerschnippen unsere Kleidung. Wir trugen jetzt alle Jogginhosen und Pullover. Auf Floras Pullover war eine Prinzessin abgebildet. Desweiteren stellte sie einen Billiardtisch auf und platzierte eine Dartscheibe an der Wand.
„Viel besser. Dane und Augustus. Geht ein bisschen spielen. Dann können Cait und ich uns ein wenig unterhalten“, forderte Flora die Männer auf. Dane sah mich fragend an und ich nickte ihm bestätigend zu. Fast erleichtert widmete er sich zusammen mit Augustus den Billiardtisch. Ich staunte immer noch mit welcher Leichtigkeit die Geräte plötzlich erschienen waren.
„Männer. Bring ihnen was zu spielen und schon sind sie zufrieden“, lachte Flora. Jetzt, wo sie in Jogginhosen vor mir saß wirkte sie fast normal. Nur ihre goldgeflochtenen Haare sowie ihr ebenmäßiges Gesicht und die strahlend blaue Augen stachen hervor. Plötzlich bemerkte sie: „Du kannst das übrigens auch.“
„Was kann ich?“, fragte ich leicht verwirrt. „Billiard spielen?“
„Vielleicht. Das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.“ Sie musterte mich fragend. „Ich meinte eher das hier.“ Und sie ließ eine Kerze auf dem Tisch erscheinen. Sie brannte. „Du kannst die Welt mit Magie selbt gestalten. Natürlich gibt es gewisse Regeln, aber im Prinzip kannst du es.“
„Wie?“, fragte ich nur. „Ich hatte noch nie Magie gewirkt, geschweige denn daran gedacht es zu tun.
„Du kannst und wirst es lernen. Wir haben eine Schule dafür. Du bist dazu bestimmt sie zu besuchen.“
„Das ist alles zu viel. Das ist alles so neu für mich.“ Ich wurde ganz panisch und sie legte sanft ihre Hand auf meine.
„Ich weiß. Du musst dich erst an die Magie gewöhnen. Deswegen wirst du mit Dane so oft wie möglich herkommen damit wir uns kennen lernen können. Wenn du so weit bist wirst du die Schule besuchen.“
„Und wenn ich das nicht will?“, überlegte ich nun.
Das brachte Flora völlig aus dem Konzept. „Was?
„Es könnte doch sein, dass ich einfach nur mein altes Leben zurück will“, führte ich meine Überlegungen fort.
„Du meinst dein langweiliges Leben ohne Magie? In der du Tag ein, Tag aus, das selbe tust, ohne groß nachzudenken?“, fragte sie skeptisch.
„Manchen reicht das völlig“, behauptete ich nur.
„Mag sein, aber du kannst so nicht leben“, nahm sie mir jede Illusion. „Du musst lernen deine Magie zu beherrschen bevor sie von selbst erwacht. Sonst gefährdest du dich und andere. Willst du das?“
„Nein“, sagte ich kleinlaut. Aber ich glaubte imer noch nicht daran, dass ich Magie in mir trug.
„Dachte ich mir“, nickte sie zufrieden. „Deswegen wirst du die Schule besuchen.“
„Augustus beherrscht auch Magie, oder?“, wechselte ich das Thema.
„Bis zu einem gewissen Grad. Er ist ein Wächter, genau iwe Dane. Ihre Magie dient ihnen vor allem im Kampf zur Tarnung“, erklärte sie mir.
„Augustus kann als Wächter ein Prinz werden?“, staunte ich.
„Aber natürlich. Fast jeder Wächter ist eines Tages Prinz. Deswegen sind Wächter auch eher selten. Eins musst du dir von Anfang an merken. Hier geht nichts nach Norm. Bei uns ist alles anders. Wir sind anders. Wir haben viel zu bereden, aber nicht mehr heute. Jetzt spielen wir Billiard. Komm!“
Und so gingen wir zu Dane und Augustus und spielten Billiard. Mit Hilfe von Magie. Vollkommen verrückt. Ich war hoffnungslos verloren. Dane und Augustus waren dagegen unglaublich gut. Magiebilliard machte einfach Spass.

Fortsetzung folgt …

Endlich bin ich fertig mit diesem Teil. Geschrieben war er ziemlich schnell. Leider bin ich nicht dazu gekommen abzuschreiben. Ich befürchte es entwickelt sich doch zu einer Bloggeschichte. Wollte ich eigentlich vermeiden. Aber die Idee hat so viel Potential … Was meint ihr?

Das achte Wort 2017: Glück: Strandparty unter Vollmond Teil 2

Ich bin jetzt mit dem 2. Teil der Vollmondparty fertig. Ich hoffe es werden nicht zu viele Teile, denn eine Bloggeschichte wollte ich eigentlich nicht wieder, aber mal abwarten. Ich kombinieren diesen Teil mit dem 8. Wort.

Strandparty unter Vollmond Teil 2

Dane und ich landeten in einer anderen Welt. Eine Welt, die mir magisch vorkam. Eine Welte, die voller Farben und Möglichkeiten war. Ich merkte sofort den Unterschied zu unserer Welt.
Genauer gesagt landeten wir auf einer tiefgrünen Wiese. So ein intensives grün hatte ich noch nie gesehen. Hier fand gerade eine Art Markt statt. Marktstände standen überall und seltsame Leute boten allerlei Güter an. Ich sah eine kleine Frau mit Flügeln, die Silberzeug in Fläschen anbot, ein tierartiges Wesen, dass Futter anbot, eine Frau, die wie eine Hexe aussah und mit Kräutern handelte, einen Mann, der einen spitzen Hut trug und seltsame Flüssigkeiten anbot und vieles mehr. Ich konnte so schnell gar nicht alles erfassen, was sich alles vor meiner Nase absspielte. Es war laut hier und überall priesen die Händler ihre Ware an.
Als ich weiter sehen konnte entdeckte ich einen türkisschimmernden Fluss hinter einer Wiese und dahinter ragte widerum eine riesige Burg in den Himmel hinauf.
„Dane, wo sind wir hier?“, fragte ich mich und fühlte mich ziemlich überfordert mit dem, was ich sah.
„Willkommen in Wonderland“, sagte er und sah mich strahlend an. Er wirkte völlig verändert und trug auch andere Kleidung als zuvor. Die Jeans war ihm erhalten geblieben, aber dazu gesellte sich eine lange Tunika in strahlenden blau und ein langer roter Umhang. Die Füße waren nackt und seine Haare ordentlich gestylt. Sonst waren sie immer noch durcheinander, wie sonst auch.
Ich sah an mir herunter und stellte fest, dass auch ich etwas anderes trug. Ein schimmernd glitzerndes strahlend blaues Ballkleid im Cinderellastyle um genau zu sein. Ich befühlte meine Haare. Sie schienen gelockt und hochgesteckt zu sein.
„Nicht“, warnte Dane  mich und nahm die Hand, die an meinen Haaren lag, um mich davon abzuhalten sie durcheinander zu bringen. „Komm, wir sollten Augustus und Flora aufsuchen. Sie werden dir gefallen.“
„Wer sind Augustus und Flora?“, fragte ich zu verwirrt um diese neue Welt zu erfassen.
„Du wirst schon sehen“, war seine rätselhafte Antwort.
Er führte mich über den Markt und in Richtung des Flusses. Ich versuchte so viele Eindrücke zu sammeln wie möglich und dennoch war es viel zu wenig. Niemand hielt uns auf, obwohl uns viele neugierige Blicke begegneten und Dane oft begrüßt wurde.
Und dann erreichten wir den Fluss. Das Wasser wirkte wellig und schäumig und glitzerte in der Sonne. Außerdem floss es in die falsche Richtung.
„Wie?“, fragte ich nur verständnislos.
„Mit Magie“, war Danes schlichte Antwort. Weitere Erklärungen gab er aber nicht.
Ich schüttelte mit dem Kopf und spürte unerklärlicher Weise pures Glück bei dem Anblick des Flusses. Als wir die silberne Brücke überquerten, fühlte ich mich, als würde ich schweben.
Und dann standen wir plötzlich direkt vor der Burg. Von der anderen Seite des Flusses hatte sie viel weiter weg gewirkt und ich hatte auch keine Pferdekutschen gesehen. Ich drehte mich um. Von hier aus war von dem Markt gar nichts mehr zu sehen. Eine bunt schimmernde Wand versperte die Sicht. Ich nahm an das war auch der Magie zu verschulden.
„Na komm, Augustus und Flora lässt man nicht warten“, belehrte er mich, nahm meine Hand und zog mich mit sich. Automatisch widmete ich meine Aufmerksamkeit der Burg. Es war eine prächtige Burg wie aus einem anderen Jahrhundert mit vielen Türmchen. Die Wände schimmerten golden im Sonnenlicht.
„Wow!“, staunte ich nur.
„Beeindruckend, nicht wahr?“, fragte mich Dane verständnisvoll. „Als ich das erste mal hier war, gings mir genauso.“
Wir gingen auf die Burg zu uund mit jedem Schritt wurde sie beeindruckender. Ich konnte mir kaum vorstellen wie schwer es war das große Tor zu öffnen.
Der Boden schien aus Bernstein zu bestehen und die Wände aus Glas, aber ohne den üblichen Spiegeleffekt. Schlangenlinien wirbelten auf den Schreiben rum.
„Floras neuster Look“, erklärte Dane trocken. „Sie hat etliche Besuche in Litauen gemacht und ist ganz verzaubert von diesem Land. Seitdem steht sie total auf Bernstein. In Litauen sind ihr viele Feen begegnet, die ihr das Land versüßten.“
Erstaund sah ich Dane an und er lachte: „Ich weiß, das ist jetzt ziemlich viel auf einmal. Wart ab bis du Augustus und Flora selbst kennen lernst.“
Er brachte mich durch unzähle Gänge in eine Art Thronssal. Der wirkte ganz anders als das, was ich bisher von der Burg gesehen hatte. Der Boden war aus grünen Rasen gemacht, die Wände wirkten wie das Meer in einem Raum eingefangen. Überall wanderten Kobolde umher. Kleeblätter überwucherten den Rasen.
„Oh, offenbar ist sie jetzt in ihrer Irlandphase“, bemerkte Dane amüsiert flüsternd.
Und dann stand ich plötzlich vor einer Miniausgabe von Aschenputtel und Robin Hood. Wenn das Flora und Augustus waren, waren sie Märchenfiguren in Kindergröße.

Fortsetzung folgt …

So, endlich bin ich dazu gekommen es abzuschreiben. Geschrieben habe ich es ja schon Anfang der Woche. Was sagt ihr zu diesem Teil meiner Geschichte?

Rhiannon Thomas – Ewig 2 Wenn Liebe entflammt

 

„Ihr seid dran“, sagte Finnegan.
„Das Schiff hat bei der Überfahrt Zeit verloren“, erklärte Distel. Sie trat ichter an ihn heran, knickste aber nicht. Sie waren fast gleich groß. „Darauf haben wir nun mal keinen Einfluss.“
„Aurora vielleicht schon, hätte sies versucht. Ich warte schon seit Stunden.“ Er zog Distel an sich heran und umarmte ihn. Sie drückte ihm einen kuss auf die Wange. Dann drehte er sich zu Aurora um. „Aurora“, sagte er. Er ergriff ihre Hand und küsste ihre Fingerknöchel. Er erinnerte sie an das letzte Mal, als er sie geküsst hatte und hr dabei eine Karte seiner Stadt zugesteckt hatte. Und an die sanfte Berührung seiner Lippen an ihrer Wange, spät nachst im Schloss. „Schön, Euch wiederzusehen.“
Sie schenkte Finnegan ein, wie sie hoffte, entschlossenes Lächeln, das keine Angst zeigte. „Ich bin ebenfalls erfreut, Euch zu sehen.“
„Tatsächlich? Und ich dachte, Ihr seid nur gekommen, weil Ihr keine andere Wahl hattet.“

Story: 1 +

Aurora flieht aus Alyssinia und weiß nicht was sie mit sich anfangen soll und wohin sie soll. Doch dann trifft sie eine Entscheidung. Findet sie mehr über ihren Fluch heraus und wie das alles zusammen hängt?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Aurora: 1 +

Ich mochte sie sehr gern. Sie war ein angehehmer Charaker. Vielleicht etwas naiv und blass, aber ich mochte sie. Ich fand es auch noch interessant was so bei ihr aufgeklärt wurde.

Finnegan: 1 +

Er war ja schon im letzten Teil mein Liebling und dass er hier so präsent war fand ich toll. Ich mag ihn einfach unheimlich gern. Und das von Anfang an.

Distel: 1 +

Auch Distel mochte ich sehr gern und ihre Rolle hier fand ich interessant. Sie kam wenig vor, aber das wenige hatte es in sich.

Orla: 1 +

Eigentlich mochte ich sehr gern, nur am Ende mochte ich manche ihrer Handlungen nicht so, aber genrell war sie ein recht angenehmer Charakter.

Erin: 1 +

Ich mochte sie auch sehr gern, auch weil sie nicht so hochnäsig war. Aber auch sie kam ja wenig vor.

Tristan: 1 +

Kam ja nur ganz wenig vor, aber da mochte ich ihn. Schade, hätte gedacht er kommt diesmal mehr vor. Aber passte auch so.

Lucas: 1 (+)

Eigentlich mochte ich ihn sehr gern. Nur manchmal fand ich seine Entscheidungen auch überhaupt nicht in Ordnung.

Rodric: 1 +

Kam ja meist nur namentlich vor, aber nicht aktiv. Das was ich von ihm hörte mochte ich aber.

John: 2 –

Was ich von ihm hörte war weiterhin nicht so berauschend und deswegen mochte ich ihn auch weiterhin nicht.

Iris: 1 +

Sie kam auch nur namentlich vor, aber das was ich von ihr hörte fand ich gut und mochte ich.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +

War natürlich nichts weltbewegendes und kam auch nicht viel vor, aber das was war fand ich ganz süß und gerade war mir eh nicht nach so einer großen Liebesgeschichte. Allerdings hätte man hier schon mehr draus machen können.

Erzählperspektive: 1 +

Die Geschichte wurde wieder von Aurora erzählt und das mochte ich sehr gern, denn Aurora ist durchaus ein angenehmer Charakter.

Besondere Ideen: 1 +

Das war für mich in diesem Teil wie viel Platz die Drachen bekamen und wie sie mit eingebettet wurden. Das hat mir gut gefallen wie das gemacht wurde.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war jetzt nicht so megagroß, aber doch hin und wieder vorhanden. Besonders bei Aurora und Finnegan.

Parallelen: 1 +

Die kann ich natürlich zum ersten Teil stellen. Da gefiel mir das hier besser. Auch die Aufklärungen und so. Das gefiel mir alles sehr gut.

Störfaktor: 1 +

Da fällt mir gerade gar nicht so viel ein. Vielleicht etwas zu wenig Tristan. Sonst war es eher ein persönliches Problem. Nämlich, dass ich immer noch etwas zu abgelenkt war, aber schon wieder mehr dabei als bei anderen Büchern.

Auflösung: 1 (+)

Das um Aurora fand ich wirklich interessant gemacht und es war mal was ganz anderes. Allerdings war mir das Ende etwas zu offen und schwammig. Das hätte ich mir runder gewünscht. Und ich fand es schade, dass Tristan fast keinen Platz mehr bekam.

Fazit: 1 +

Vielleicht war die Geschichte schon etwas blass, aber ich mochte sich, vor allem, weil auch mein Liebling Finnegan mehr Platz bekam. Die Drachen fand ich aber auch interessant und die Hintergründe. Auch so gefiel mir dieser Teil besser als der erste. Es hätte mehr Liebe drin sein können, aber gerade fand ich es so eigentlich genau richtig.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch der erste Teil gefallen hat kann ich es euch nur empfehlen. Besonders, wenn ihr Finnegan mochtet. Sonst kann ich es eigentlich für jeden empfehlen, der Märchen mag.

Das 7. Wort 2017: Wald: Verloren im Märchenwald

Das 7. Wort ist da und heißt Wald. Ich bin wieder mit dabei und hier ist meine Geschichte dazu.

Verloren im Märchenwald

Ich streife fast jeden Tag durch den Wald. Besonders im Sommer ist hier immer jede Menge los. Der Wald gibt mir die Ruhe, die ich nach der Hektik des Tages brauche. Hier kann ich sein wer ich möchte, unabhängig von dem, wer ich bin. Der Wald und ich, wir verstehen uns einfach.
Heute wirkt der Wald besonders mystisch. Die Sonne strahlt durch die Bäume und gibt einen fantastischen Glanz ab. Ich gehe also mal wieder durch den Wald und lasse die Sonne auf mein Gesicht strahlen. Ich lächele und gehe gedankenverloren weiter.
Plötzlich erscheint vor mir ein Märchenpfad im wahrsten Sinne des Wortes. Richtige Märchenfiguren also. Nicht dieser Märchenpfad mit den Bildern und Figuren. Plötzlich stehe ich wirklich vor Schneewittchen, die gerade angeregt mit Dornröschen diskutiert. Mich bemerken sie erst mal gar nicht.
“Wieso muss hier immer alles so kompliziert sein? Hat Rumpelstielßchen schon wieder Die Schöne enführt?“, seufzte Schneewittchen genervt.
“Ja, er scheint sie zu mögen. Ich bin mir nicht sicher, ob man überhaupt von entführen reden kann. Ich glaube sie ist freiwillig mitgegangen“, überlegte Dornröschen nun.
“Das kann ich mir kaum vorstellen. Sympatisch ist er ja nicht gerade“, bermekte Schneewittchen abfällig.
“Ach komm, Schneewittchen. Sei doch nicht so“, rügte Dornröschen sie. „Er ist doch gar nicht so schlimm und die Schöne hatte schon immer einen extravaganten Geschmack.“ Dornröschen zwinkerte Schneewittchen keck zu.
“Stimmt auch wieder.“ Schneewittchen nickte vor sich hin. „Stimmt es eigentlich, dass Aschenputtel endlich ihren Prinzen bekommen hat?“
“Ja, hab ich auch gehhört. Wurde ja auch endlich mal Zeit. Das hat ja ewig gedauert. Die furchtbaren Stiefschwestern sollen sie die ganze Zeit tyrannisiert haben.“ Dornröschen lächelt nun.
“Ja, die haben echt verdient, was sie bekommen haben. Wir müssen Aschenputtel mal wieder besuchen.“ Nun fällt Schneewittchens Blick auf mich und sie starrt mich einfach nur an. Auch Dornröschen entdeckt mich dann.
“Hallo, wer bist du denn? Bist du neu hier?“, begrüßte sie mich freundlich. Auch hier waren wir im Wald. Dennoch war mein Outfit nicht gerade klassisch Märchenweltstil.
“Ja, ich bin geflüchtet und irgendwie hier gelandet“, antwortete ich unsicher.
“Kommst du aus dem fernen Moorland?“, fragte Schneewittchen und musterte mich ungeniert.
“Nein“, antwortete ich perplex. Redete ich wirklich gerade mit Märchenfiguren?
„Dann kommst du vielleicht aus dem Seeland. Da soll es so schön sein?“, schwärmte Dornröschen.
“Nein“, antwortete ich erneut.
“Vielleicht weiß sie nicht wo sie herkommt?“, überlegte Scheewittchen nun an Dornröschen gewandt.
“Ich weiß schon, wo ich herkomme, aber das ist weit weg und vermutlich würde mir eh keiner glauben“, gestand ich nun. Außerdem wusste ich nicht wie ich zurück kommen konnte.
“Versuch es doch einfach“, forderte mich Schneewittchen heraus. „Glaub mir. Wir haben hier schon so viel erlebt. Da kann uns so schnell nichts mehr schocken.“
“Ich komme aus einer anderen Welt und war im Wald und plötzlich landete ich hier“, erklärte ich also.
Und da standen Dornröschen und Schneewittchen und starrten mich nur an.
“Okay, das hatte ich jetzt nicht erwartet“, gestand Schneewittchen. „Ist wohl doch ein größeres Problem. Wen können wir da bloß ins Vertrauen ziehen um dir zu helfen?“
“Fragt doch einfach mich“, sagte da eine piepsige samtige Stimme und plötzlich flatterte eine winzig kleine gelbe Fee zu uns.
“Oh, nein. Tinker. Was machst du denn hier?“, stöhnte Dornröschen.
“Ich wohne hier. Ich bin immer hier“, antwortete sie und flatterte aufgeregt hin und her.
Dornröschen schüttelte nur genervt mit dem Kopf.
„Ähm, danke Tinker, aber wir kommen schon klar“, versuchte auch Schneewittchen sie abzuwimmeln.
„Ich kann wirklich helfen“, beharrte Tinker aber dennoch.
„Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht“, lenkte Dornröschen nun ein. „Wenn wir nicht weiter wissen könnte sie nützlich sein.“
„Na schön. Wir sollten zum Schloss gehen“, beschloss Schneewittchen dann. „Vielleicht können sie dir da helfen.“
Ich nickte und wir zogen gemeinsam los.

Das Schloss war genauso wie ich mir ein Märchenschloss schon immer vorgestellt hatte. Edel und alt. Die goldenen Mauern umrahmten diesen Eindruck noch und die Brücke über den Fluss ebenfalls. Es sah wunderschön aus. Auch von innen änderte sich da nichts. Die alten Mauern und die wunderschönen Fliesen sowie die Bilder an den Wänden erzählten ihre ganz eigenen Geschichten. Die Bilder zeigten verschiedene Märchenfiguren und ihre Epochen.
Die zwei Märchenfiguren führten mich in einen großen Saal, wo schon einige Personen waren und auf dem Thron ganz vorne auf der Bühne zwei Menschen saßen. Wir gingen direkt auf sie zu und blieben vor ihnen stehen. Erwartungsvoll sah der Mann zu Schneewittchen.
„Wen hast du da mitgebracht, Schneewittchen?“, fragte er neugierig.
„Wir haben sie im Wald getroffen. Sie hat sich verlaufen“, erzählte diese.
„Wie heißt du?“, fragte der Mann mich.
„Alice“, antwortete ich.
„Ah“, machte es im Sal und die Märchenfiguren lächelten einander an. „Wir haben schon von Alice im Wunderland gehört. Dann wissen wir wo du hingehörst.“
„Nein“, stöhnte ich nur. „Ich heiße nicht El-liss sondern A-ließ“, korrigierte ich die Märchenwelt.
„Das Mädchen scheint echt verwirrt zu sein“, flüsterte eine Frau mittleren Alters in einem langen blauen Kleid. „Soll Alice nicht immer so verträumt sein?“
Eine andere Frau nickte. „Verträumt ist wohl das richtige Wort.“
„Ich bin aber nicht aus Alice im Wunderland. Ich bin überhaupt keine Märchenfigur“, brauste ich sofort auf.
„Märchenfigur? Was redest du da, Liebes?“, fragte die Frau neben dem Mann auf dem Thron während er fragte: „Was ist ein Märchen?“
„Das versuche ich euch schon seit Jahren zu sagen“, meldete sich nun Tinker zu Wort. „Wir sind alle aus Märchen. Das weiß ich seit ich dieses Märchenbuch gefunden habe. Ihr wisst schon. Ich bin aus Peter Pan.“ Dann zeigte sie nacheinander auf Schneewittchen und Dörnröschen. „Du aus Schneewittchen und du aus Dornröschen.“
„Nicht schon wieder“, stöhnte Dörnröschen.
„Aber sie hat recht“, verteidigte sich Tinker. „Ihr seid wirklich Märchenfiguren.“
„Papperlapapp! Ich glaube nicht an Märchen. Das ist doch albern. “ Der König hatte sich erhoben und sah aufgebracht zwischen Tinker und mir her. „Wenn wir Märchenfiguren sind wer bist du denn?“ Er schüttelte nur ungläubig mit dem Kopf und murmelte anschließend etwas, was klang wie: „Wo ist nur Kel, wenn man ihn braucht.“
„Du brauchst Kel nicht. Du kommst auch so zurecht“, wandte sich nun die Frau neben ihm an ihn, die die Königin sein musste.
„Ich bin ausserdem schon hier“, meldete sich dann eine Jungenstimme zu Wort. Wir drehten uns alle zu ihm um. Er war eine beeindruckende Märchenfigur und kam mir ausserdem bekannt vor. War er überhaupt aus einem Märchen?
„Hallo Alice. Ich wusste, dass du es bist, die kommt und mich rettet.“ Er strahlte mich an und plötzlich erkannte ich ihn. Das war Kelvin. Mein bester Freund Kelvin. Er war vor Ewigkeiten entführt worden und der Erste, der meinen Namen hier richtig aussprach. Nämlich deutsch und nicht englisch.
„Was machst du hier?“ Ich starrte ihn einfach nur an und konnte ihn nur anstarren, aber er zog mich nur in eine Umarmung.
„Dich mitnehmen“, antwortete er nur. Dann drehte ers ich zu Tinker um und fragte lächelnd: „Bereit?“
Diese nickte nur. Kel schnappte sich meine Hand, Tinker fasste ihn an und dann schwebten wir aus dem Saal durch die Fenster in den Himmel hinein und dann landeten wir plötzlich wieder zu Hause auf meinem Fenstersims.
Sprachlos starrte ich Kel an: „Wieso konntest du nicht allein zurück kommen?“
„Weil ich ohne dich nicht vollständig bin.“
Doch da unterbrach uns Tinker, die wütend mit ihren kleinen Füßen aufstampfte. „Diese blöden Märchenfiguren. Wieso sind sie bloß so engstirnig?“
„Reg dich ab Tinker. Das wird sich wohl nicht mehr ändern“, grinste Kel sie an.
„Ich bin froh, dass du wieder hier bist“, sagte Tinker schließlich.
„Und bin noch viel froher darüber“, schloss ich mich dem an.
„Froher? Gibts das Wort überhaupt?“ Kel kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus.
„Ach du“, sagte ich nur und lehnte ich an. Doch dann bedankte ich mich anständig bei Tinker und sagte: „Wir sollten jetzt den anderen mitteilen, dass du wieder da bist. Sie machen sich alle Sorgen um dich.“
„Okay, sagte er. Tinker flog davon und wir machten uns auf den Weg nach unten zu meinen Eltern. Seitdem hegten wir eine enge Freundschaft zu Tinker.

Ende

Juhu, geschafft. Erst fiel mir nicht so richtig was ein und dann ganz viel. Ich hoffe es gefällt euch.

 

Story-Samstag 19: Nach dem Happy End – Aufgewacht im Märchenwald ….

Der Story-Samstag hat diese Woche ein sehr schönes Thema. Ich hatte die Geschichte auch schon am Freitag geschrieben. Brauchte aber etwas bis ich dazu kam es abzuschreiben.

Nach dem Happy End

Dornröschen war gerade von ihrem Hundertjährigen Schlaf aufgewacht und vor ihr stand ein ihr völlig unbekannterMann. Er lächelte sie an. Auch ihre Eltern und Freunde standen um ihrem Bett herum. Schneewittchen, Rapunzel, Frau Holle, Hänsel und Gretel und andere Bewohner des Märchenwaldes.
„Was ist passiert? Wo bin ich?“, fragte Dornröschen veriwirrt. Ihr Kopf schien wie leer gefegt. Als hätte sie diesen hundertjährigen Schlaf bewusst woanders verbracht.
„Keine Sorge. Alles ist gut“, tröstete ihre Mutter sie. „Deinen Freunden geht es gut und uns auch. Der Fluch tist endlich aufgehoben, weil du wieder wach bist. Über dem Märchenwald lag das Böse. Dank dir sind wir es endlich los. Hundert Jahre wurden wir davon geplagt. Nun endlich ist es vorbei.“
„Wie geht es dir?“, fragte ihr Vater, der neben ihrem Bett stand.
„Ich fühl mich so wach wie noch nie“, antwortete Dornröschen und alle lachten.
„Deine Freunde möchten dich begrüßen“, merkte ihre Mutter an und traten zur Seite. Schneewittchen gesellte sich zu ihr. Das liebe Schneewittchen, dass Dornröschen immer besucht hatte, wenn sie selbst nicht raus durfte.
„Du hast uns alle gerettet“, freute sich Schneewittchen. Obwohl hundert Jahre vergangen sein sollten schien sie um keinen Tag gealtert zu sein. „Ich konnte mit Hilfe der Zwerge meine Stiefmutter besiegen und habe nun endlich meinen Prinzen gefunden.“ Sie deutete auf den jungen Mann neben ihr. „Darf ich dir Charming vorstellen?“
„Hallo“, begrüßte Dornröschen ihn schüchtern und er  schenkte ihr ein Lächeln.
„Wir sind dir so dankbar. Dank dir können wir nun endlich zusammen sein“, freute sich Schneewittchen und trat dann zurück an die Wand.
Nun kamen Hänsel und Gretl ans Bett. Die beiden grinsten sie schelmisch an. Beide hatten Dornröschen öfter besucht und sie unterhalten.
„Wir konnten die böse Hexe mit ihrem Lebkuchenhaus besiegen. Dank dir. Sie war so gruselig. Das kannst du dir gar nicht vorstellen. Hundert Jahre lang hat sie uns tyrannisiert“, erzählte Hänsel ihr.
„Richtig gruselig“, bestätigte Gretl. „Sei froh, dass du sie nicht kennen lernen musstest.“
„Hört sich auch nicht so gut an“, fand Dornröschen und wuschelte den Kindern durch die Haare.
„Lasst ihr Luft zum Atmen“, wies ihr Vater sie an und zog sie von Dornröschen weg.
Frau Holle trat vor und strahlte sie an. „Danke, Kind. Dank dir kann ich wieder meine Betten schütteln. Gott sei Dank ist diese ewige Regenzeit endlich vorbei. Das war ja schrecklich. Nirgends fielen Schneeflocken und meine Betten wurden ganz dick.“
„Aber dafür kann ich doch alles gar nichts“, protestierte Dornröschen verwirrt.
„Doch klar“, sagte Frau Holle. „Du bist aufgewacht und deswegen ist jetzt alles besser.“
Sie schenkte dem Dornröschen noch ein Lächeln und machte dann Rapunzel Platz. Diese trug einen Seugling auf den Arm. Es war ein kleines Mädchen.
„Sie heißt Rose“, erklärte Rapunzel ihr stolzl. AAls wir sprüten, dass du bald aufwachen würdest wurde alles besser. Danke, Dornröschen.“
Dornröschen starrte gerührt auf das kleine Mädchen. Das konnte kaum alles sie gewesen sein. Der fremde Mann neben ihr nahm sanft ihre Hand und dadurch fühlte sie sich etwas besser.
Es dauerte etwas bis Dornröschen all ihre Freunde empfangen hatte. Auch manche Tiere kamen zu Besuch. Unter ihnen waren die sieben jungen Geislein oder die Bremer Stadtmusikanten. Doch irgendwann wurde es der Prinzessin des Märchenwaldes zu viel und die Besucher verabschiedeten sich nach und nach. Zurück blieben ihre Eltern und der fremde Prinz. Er war so schön und ihr doch so fremd.
„Wer bist du?“, fragte sie ihn deswegen erstaunt.
„Mein Name ist Filias. Ich habe dich wach geküsst“, erzählte er.
„Du solltest Filias besser kennen lernen“, forderte ihr Vater sie auf. „Vielleicht ist er der Richtige für dich.“
„Das kann warten“, versicherte Filias ihr. „Was würdest du denn jetzt gern als erstes tun?“
„Ich möchte endlich die Welt sehen“, antwortete Dornröschen ihm, ohne groß zu überlegen. „Ich wurde so lange eingesperrt. „Ich möchte mich endlich frei bewegen können.“
„Und das darfst du von jetzt an, Dornröschen.“ Sein Vater grinste sie glücklich an. „Der Fluch ist gebrochen.“
„Darf ich Aschenputtel besuchen?“, fragte Dornröschen dann. „Wir haben uns früher immer Briefe geschrieben. Ich möchte sie endlich mal kennen lernen.“ Hoffnungsvoll sah sie ihre Eltern an. „Aschenputtel hat mich doch nicht vergessen, oder? Wie geht es ihr?“
Zu Dornröschens Überraschung antwortete ihr Felias. „Aschenputtel redet immerzu von dir. Ich bin mit ihrem Gemahl Kilian befreundet. Du solltest sie unbedingt besuchen. Ich könnte dich begleiten.“
„Gern“, stimmte Dornröschen ihm sofort erfreut zu.

Gleich am nächsten Tag ritten die beiden in den Märchenwald hinein und machten sich auf den Weg zu Aschenputtel. Vielleicht passierte unterwegs ja etwas. Vielleicht lernten sich Dornröschen und Filias besser kennen und vielleicht verliebten sie sich irgendwann ineinander. Vielleicht ja am Hof von Aschenputtel. Vielleicht …

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute …

Ende ….

Das war meine Märchenwelt etwas neu erfunden, aber abgeguckt von alten Schätzchen. Ich hoffe sie hat euch gefallen und hoffe ihr schaut auch beim nächsten Story-Samstag wieder bei mir herein. Übrigens ist sie doch etwas kürzer geraten als ich dachte, aber gut.

MediaMonday 307/61: Von Märchen, Schiffen und Basketball

Es ist wieder ein MediaMonday und ich bin natürlich wieder mit dabei.

Media Monday #307

  1. Buch-Adaptionen wie jüngst „American Gods“ sind im Bereich Märchen ja gerade sehr beliebt. Mir hat da Ewig Wenn Liebe erwacht von Rhiannon Thomas gut gefallen, auch wenn ich mir manches anders gewünscht habe.

  2. The Last Ship ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, wenn man auf diese Art von Serie steht. Ja, ja, ich weiß die Serie kommt momentan in jedem meiner MediaMondays vor, aber ich find sie halt toll.

  1. Wäre schön, öfter mal Filme zu sehen in denen Dystopien eine Rolle spielen, die nicht aus Buchverfilmungen stammen.

4. Die Serie One Tree Hill würde ich ja gerne mal lesen, schließlich würde das nie langweilig werden. Da ist immer was los. Wäre sicher interessant.

  1. Wenn Serien abgesetzt werden ist das ja schon blöd, aber hinsichtlich Filmen ärgert es mich ja speziell bei nichts wirklichen, dass nie die geplante Fortsetzung realisiert worden ist, denn ich bin bei Filmen momentan leider überhaupt nicht auf dem Laufenden.

  2. Wo der Gratis-Comic-Tag gerade rum ist, warum gibt es eigentlich keinen Gratis-Serien-Tag. Das wäre doch mal was .

  3. Zuletzt habe ich mal wieder PLL geguckt und das war gut so, weil ich so mal wieder ein Stück weiter gekommen bin.

In diesem Sinne eine schöne nächste Woche.