Schreibklick Februar 2018: Nächtlicher Wolkenzauber Teil 1

Das ist diesmal ein richtiges Wort für mich. Ich befürchte nur es entsteht wieder eine richtige Geschichte raus.

Nächtlicher Wolkenzauber Teil 1

Ich saß auf meiner Fensterbankb und starrte in den Nachthimmel hinaus. Das Fenster war offen und eine warme Brise wehte hinein. Es war eine schöne Sommernacht und das erinnerte mich an Vergangenes. Es erinnerte mich an eine Nacht wo ich in die Wolken entführt wurde. Die wundervolle Wolkenwelt, die nur wenige Menschen zu Gesicht bekamen und ich war eine davon. Alles begann so wie jetzt. Ich saß auf der Fensterbank, starrte in den Himmel und dachte an nichts bestimmtes.
Und plötzlich veränderte sich der Himmel. Die Sterne verschwanden und wurden von einem milchig glitzernden weiß abgelöst. Es glitzernte immer mehr und plötzlich wurde aus dem glitzerndem eine Gestalt. Ein wunderschöner zeitloser Mann mit sonnengelben Haar und Augen wie beim Nachthimmel. Seine Haut war milchig weiß und er hatte einen wirklich sehenswerten Oberkörper. Ich hatte diese Schönheit einfach nur angestarrt und gefragt: „Wer bist du?“
Mit einer Stimme so hell wie die Wolken antwortete er klar und deutlich: „Ich bin Mathias, der Mann aus den Wolken.“ Er sah mich dabei so ernst an als hinge sein Leben davon ab.
„Äh, ja klar“, antwortete ich verwirrt. War ich eingeschlafen und träumte?
„Du glaubst mir nicht, Riley? Ich kann es dir zeigen. Komm mit mir.“
Aber mir schwirrte eine ganz andere Frage im Kopf herum. „Woher kennst du meinen Namen?“
„Oh, ich weiß vieles über dich. Ich komme aus den Wolken und kann mir auf der Erde ansehen was ich will“, erklärte er.
„Das ist doch verrückt“, fand ich.
„Aber du bist neugierig geworden“, stellte er zufrieden fest.
„Vielleicht ein bisschen“, gab ich widerwillig zu.
„Also kommst du mit?“, fragte er hoffnungsvoll.
„Kann ich denn wieder zurück kommen?“, wollte ich wissen.
„Wenn es sein muss“, meinte er wiederwillig.
„Und werden meine Eltern hier merken, dass ich weg bin?“, hakte ich nach.
„Nein“, antwortete er sofort.
„Okay, ich kann es mir ja zumindest Mal ansehen“, gab ich nach.
Er lächelte als hätte er den Hauptgewinn gezogen und hielt mir seine Hand hin. Ich nahm sie und dann machten wir uns auf den Weg in die Wolken. Mathias griff fester nach mir und wir flogen dem Himmel entgegen.
Die Wolken fühlten sich nass an, aber ich konnte hier wunderbar atmen. Wie war das möglich? Wären sie etwa verzaubert? Vereinzelt sah man Sterne und hier fühlte ich mich ihnen näher als sonst wo. Mathias fing plötzlich an zu leuchten. Glitzernd und glänzend. Er sah schöner aus denn je. Ich starrte ihn einfach nur an bis etwas anderes meine Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Eine Art Dorf so glitzernd wie Mathias selbst. Wir schienen Mitten in den Wolken zu sein, aber der Himmel war sternenklar und die Sterne funkelten und strahlten unnatürlich helles Licht aus. Hier brauchten die Leute keine Straßenlaternen. Die Sterne reichten völlig aus.
„Wow!“, hauchte ich ehrlich beeindruckend. „Wo sind wir?“
„Es ist traumhaft schön, oder?“, strahlte Mathias zufrieden. „Willkommen in meinem zu Hause. Wolkenstern.“
Ich sah mich nur weiter um und er ließ mich eine Weile gewähren bis er sagte: „Komm. Ich möchte dir ein paar Leute vorstellen “
Er führte mich die kleine Gasse hinunter. Es gab keinen wirklichen Pattweg. Stattdessen wirkte die Straße als ginge man auf Sternen. Ich wusste gar nicht wo ich zuerst hinsehen sollte. In den Hintergrund oder auf die Straße. Mathias lächelte als er das bemerkte.
„Man gewöhnt sich nie daran. Es ist einfach zu schön. Warte erst ab bis es Tag wird.“
Die kleinen Häuschen wirkten wie die Wolken selbst und waren außergewöhnlich rund geformt. Die Dächer endeten oben spitz.
Schließlich erreichten wir die Dorfmitte. Hier gab es eine Art Dorfkirche. Sie hatte sich ihrer Umgebung angepasst und funkelte voller Sterne. Aber noch beeindruckender war der Teich in der Mitte. Er glitzerte von all den vielen nahen Sternen und sah einfach wunderschön aus. Aussederm gab es hier eine Art offener Pavillon an dem Lampion hingen, die alles hell erleuchteten. Die Dorfmitte hatte etwas eindrucksvolles.
Mathilda führte mich noch etwa zwei Straßen weiter in eines der Häuser. Man kam nicht durch eine einfache Tür hinein sonder durch eine Art Wolkenschleier. Innen wirkte die Einrichtung dann fast normal. Er führt mich in eine Art Wohnzimmer in der vier andere Menschen in grünen Sessel saßen. Zwei waren etwa so alt wie Mathias. Die anderen beiden älter. Als sie uns entdeckten strahlten sie alle und die Frau sagte mit lieblich fröhlicher Stimme: „Ihr seid da! Wie schön.“
„Riley, dass sind Kim und Sören.“ Er zeigte auf die beiden älteren Menschen. „Und das sind Marleen und Nick.“
Ich begrüße sie Fremden und sah dann wieder Mathias an. „Sind sie deine Familie?“
„Nein.“ Er sah ein wenig traurig aus. „Aber du wirst hier wohnen solange die hier bist.“
„Oh, aber …“ Ich wusste nicht was ich dazu sagen sollte. Ich kannte diese Leute nicht.
„Wenn du magst bleibe ich auch ein bis zwei Nächte hier bis du dich eingewöhnt hast“, bot er dann an.
„Das wäre toll“, fand ich nickend.
Marleen juchute und fragte begeistert:“ Kann ich dir dann jetzt dein Zimmer zeigen?“
Und schon griff sie nach meinem Hand und führte mich in die oberste Etage.
Marleen führte mich in mein Zimmer, dass ich einfach nur als wunderschön bezeichnen konnte. Als erstes fiel mir das wunderschöne Himmelbett auf. Es wirkte wie ein Wolkenmeer und irgendwie majestetisch auf mich. So wunderschön. Die Vorhänge wehten leicht im Wind des offenen Fensters. Es wirkte fast magisch. Als ich endlich meinen Blick von dem Bett losreißen konnte entdeckte ich einenn antiken alten Kleiderschrank an der Wand. Er war wunderschön. Außerdem gab es einen Schreibtisch, eine Sitzecke, Bücher und andere Dinge, die man so brauchte. Der Boden wirkte wie ein Sternenmeer während die Tapeten von jeder Wand verschieden aussahen. An der Wand wo das Bett stand wirkte grasgrün und es sah aus als würde sich das Gras bewegen. Die Wand mit der Sitzecke war mit einem riesigen Regenbogen am Strand versehen, die mit dem Tisch zeigte einen Wunderschönen Sonnenuntergang und die gegenüber von dem Strand zeigte ein Wolkenmeer. Die Wolken schienen sich ebenfalls zu bewegen. Wie am richtigen Himmel.
Als ich mich eingehend umgesehen habe fragte Marleen mich aufgeregt: „Gefällt es dir?“
„Es ist wunderschön“, gab ich ungerührt zu.
„Nick und ich haben es alleine eingerichtet“, das war toll“, erklärte sie stolz.
Wow, jetzt war ich aber beeindruckt. Das konnte ich mir gar nicht vorstellen. „Das ist toll. Es gefällt mir wirklich richtig gut.“
Bisher hatte ich noch keinen Blick auf die Menschen hier geworfen. Jetzt musterte ich Marleen genauer. Sie war genauso schön wie Mathias. Nur anders. Ihr langes schwarzes glattes Haar wehte bei jeder Brise. Sie war schlank und schön und trug ein rotes Sommerkleid, welches ihr gut stand. Ihre wache braunen Augen musterten mich ebenfalls eingehend. „Komm, lass uns wieder runter gehen.“
Also folgte ich ihr. Im Flur entdeckte ich von der Familie Bilder an der Wand, die ich vorher übersehen hatte. Ich konnte sie mir nicht genauer ansehen, aber es waren schöne Bilder.
Wieder unten im Wohnzimmer angekommen hatte sich Methias bereits zu den anderen gesetzt. Als wir eintrafen sah er mich an und lächelte: „Es gefällt dir, oder?“
„Es ist traumhaft schön“, nickte ich.

Fortsetzung folgt …

So, der erste Teil ist fertig. Der zweite auch schon auf Din A 5 Block. Das war ja wieder genau ein Wort für mich. Nach meinen magischen Welten wurde ich mit meinen zwei Geschchten nicht mehr richtig warm, aber hier konnte ich völlig drin abtauchen. Das habe ich mal wieder gebraucht.

Und was sagt ihr nun dazu?

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Cover Theme Day 15: Gefährlicher Gegenstand

Heute gehts wieder weiter mit dem Cover Theme Day und einer neuen Aufgabe.

„Zeige ein Cover mit einem gefährlichen Gegenstand“

Diese Reihe beginnt mit „Die Elfen“. Ich mochte sie ganz gern, weiß aber nicht ob sie heute auch noch was für mich wäre. Aber sie hatte schon was mit der ganzen Magie und den tollen Charakteren. Allerdings war sie auch schon recht brutal.

Kennt ihr die Reihe? Wie fandet ihr sie? Welches Cover habt ihr für das heutige Thema?

Strandparty unter Vollmond Teil 4

Der letzte Teil der Strandparty ist hier geschrieben worden. Lasst euch noch einmal entführen in die Welt von Dane und Caitlin.

Hier gehts zu den anderen Teilen.

Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:

Strandparty unter Vollmond Teil 4

Zusammen mit Dane verließ ich das Schloss und wir gingen zurück. Ich wollte mein altes Leben nicht aufgeben und Dane unterstützte mich dabei. Egal wie langweilig Flora es fand hatte ich doch Freunde dort. Deswegen sollte ich auch nach der Schulzeit nach Hause zurück.
An diesem ersten Tag landeten wir zunächst einmal aber wieder am Strand und in der Ferne hörten wir die Partymusik. Für mich war es ein absoluter Kulturschock wieder in meiner Welt zu sein. Dane sah mich verständnisvoll an.
„Wir können uns Zeit lassen, wenn du magst. Hier ist keine Zeit vergangen während wir Flora besuchten.“
„Aber Evelyn wird sich irgendwann Sorgen machen“, wiedersprach ich ihm. „Wir sollten zurück.“
„Wir sind theoretisch gerade mal eine viertel Stunde unterwegs“, beharrte Dane. „Lass dir Zeit. Du hast doch bestimmt viele Fragen, oder?“
Er wollte sich mit mir in den Sand am Meer setzten, aber ich machte mir Sorgen wegen der Werwölfen vorhin. Dane schien meine Gedanken zu lesen. „Die sind längst weg. Keine Sorge.“
Also setzten wir uns wirklich in den Sand und lauschten dem Wellenrauschen. Zunächst mal schwiegen wir bis Dane mich aufforderte: „Frag ruhig!“
„Ich habe kaum eine Vorstellung davon wie ich anfangen soll“, gestand ich. „Ich kenne dich kaum.“
„Ich dich dafür umso besser“, grinste er.
Ich erschauderte. „Das ist gruselig. Inwiefern ging deine Beschattung?“
Dane wurde jetzt ganz ernst und lehnte sich in den Sand zurück. Ich vesuchte eine bequeme Position im Schneidersitz zu finden.
„Nicht so weit wie du denkst“, schwor er mir. „Ich habe nichts unanständiges gesehen. Ich weiß auch nicht wie es in eurem Haus aussieht. Weiter als bis vor eurem Grundstück bin ich nie gekommen.“
Ich entspannte mich ein wenig. Unangenehm blieb es aber trotzdem.
„Warum hast du mich nicht angesprochen?“, wollte ich als nächstes wissen.
„Habe ich doch“, flunkerte er. „Jetzt.“ Ich hatte lediglich einen skeptischen Blick für seine Aussage übrig. Er seufzte und wurde erneut ernst. „Ich hätte dich gerne angesprochen, aber mein Auftrag war es abzuwarten und für deine Sicherheit zu sorgen.“
„Wolltest du mich aus beruflichen Interesse ansprechen?“ Ich wurde aus ihm einfach nicht schlau. War ich für ihn nur ein Job? Eigentlich war das sogar verständlich. Dennoch wünschte ich mir ich wäre mehr für ihn.
Er schwieg lange und ich dachte schon er würde gar nicht mehr antworten, aber dann gestand er mir so leise, dass ich ihn kaum hören konnte: „Nein, nicht nur.“
Ich wartete darauf, dass da noch mehr von ihm kam, aber er brauchte lange bis er zum nächsten mal sprach: Bei meinen Beobachtungen habe ich dich gut kennen gelernt und was ich da sah gefiel mir. Allerdings dachte ich, dass du sobald du von meiner Funktion als Wächter erfährst kein Interesse mehr an mir hättest.“
„Wieso?“, fragte ich nur verständnislos.
„Hast du nicht gehört, was Flora zu Augustus gesagt hat?“, fragte er.
„Was genau meinst du damit?“, hakte ich nach.
„Dass er als Wächter Prinz geworden ist und an Floras Seite blieb“, erklärte er.
„Du meinst, dass uns das auch passiert?“ Jetzt wollte ich es genau wissen.
„Zumindest haben wir dadurch automatisch eine Verbindung zueinander.“ Er sah mich abwartend an und wirkte sogar etwas nervös.
„Und was empfindest du für mich?“, fragte ich nun geradeheraus.
Er wurde nun noch nervöser. „Das versuche ich gerade herauszufinden. Auf jeden Fall spüre ich, dass das zwischen uns tiefer geht. Mehr weiß ich momentan noch nicht.“
„Dann lass es uns gemeinsam heraus finden“, schlug ich vor, nahm seine Hand und verschränkte meine Finger mit seinen. Soweit ich das in der Dunkelheit erkennen konnte lächelte er.
Dann fragte er: „Du hast doch bestimmt noch mehr Fragen, oder?“
„Jede Menge, aber für heute habe ich genug. Ich will nach Hause.“
„Gut, dann lass uns zurück gehen. Morgen nach der Schule werden wir Flora erneut aufsuchen.“
„Und solange wirst du über mich wachen?“, wunderte ich mich.
„Ja klar“, versprach er mir als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt.
„Schläfst du auch irgendwann mal?“
„Natürlich, aber wir Wächter brauchen nicht so viel Schlaf. Na komm, lass uns zurück gehen.“ Dane stand auf, reichte mir seine Hand und zog mich hoch. Dann gingen wir zurück zum Strand.
Morgen würde mich viel Neues erwarten. Ich würde viel neues lernen und war bereit diese neue aufregende Welt kennen zu lernen. Es kam viel auf mich zu und das machte mir Angst. Aber das Wissen, dass Dane an meiner Seite sein würde, half mir. Ich würde auch ihn besser kennen lernen und mit ihm an meiner Seite konnte ich mir fast alles vorstellen. Ich freute mich darauf und auf die neuen Herausforderungen. Doch nun gingen wir zurück zum Strand, wo meine Freundin mich breit grinsend empfing.
Sie ahnte nichts von der versteckten magischen Welt oder von den Wölfen, die bei Vollmond durch die Gegend zogen. Aber sie bemerkte, dass sich zwischen mir und Dane etwas verändert hatte und das freute sie.
Ich wusste nicht, was meine Zukunft brachte, aber das Dane an meiner Seite blieb, da war ich mir jetzt sicher. Jetzt wollte ich aber nur noch schlafen und so brachte Dane Evelyn und mich nach Hause.
In der Nacht träumte ich von meiner Zukunft und am nächsten Morgen erlebte ich sie bereits. Ich lernte Flora besser kennen, machte meine Ausbildung in Magie und kam mit Dane zusammen. Zunächst lebten wir in der Welt der Menschen, aber als niemand mehr da war, den wir kannten, blieben wir in der magischen Welt. Dort lebten wir glücklich zusammen. Das war das Wichtigste. Ich vermisste meine alten Freunde und mein Leben dort, aber Dane war immer bei mir. Ich fühlte mich wohl in der magischen Welt und fühlte, dass ich dort auch hin gehörte.

ENDE

Juhu, ich habe es sogar  noch heute geschafft abzuschließen. Ist jetzt doch recht schnell zum Ende gekommen, aber das finde ich auch gut so und ich mag das Ende so. Und was meint ihr dazu?

Strandparty unter Vollmond Teil 3

Und hier kommt nun der dritte Teil von meiner Strandparty. Ich hatte es schon fertig, bin aber nicht dazu gekommen es abzuschreiben.

Hier gehts zu den vorherigen Teilen:

Teil 1

Teil 2

Strandparty unter Vollmond Teil 3

„Hallo Dane. Wen bringst du mir denn da?“, begrüßte Flora meinen Begleiter und musterte mich neugierig und ungeniert. Auch Augustus warf neugierige Blicke auf mich. Seine grünen Robin Hood Augen glänzten dabei freundlich.
„Das ist Prinzessin Caitlin Monrose“, stellte er mich galant vor. Wie bitte? Prinzessin? Das war ja wohl ein Scherz! Und den Namen Monrose hatte ich auch noch nie gehört. Verwirrt warf ich Dane einen Seitenblick zu, aber er ignorierte mich.
Nun machte das Kinderpaar große Augen. Flora blieb sogar der Mund offen stehen, was so gar nicht königlich wirkte.
„Larais Tocher?“, fragte sie erstaunt. „Das kann nicht sein!“
Bevor ich überhaupt dazu kam mich zu beschweren, dass ich keine Larais kannte und der Name meiner Mutter Liz war, entgegnete Dane: „Ihr habt mir doch aufgetragen sie zu beschützen. Erinnert ihr euch? Glaubt mir, das ist Caitlin.“
„Mein Name ist Caitlin“, bestätigte ich Danes Aussage. „aber eine Larais kenne ich nicht.“
„Ach, Kind“, seufzte Flora traurig. „Nein, natürlich kennst du sie nicht. Ich denke, wir haben viel zu bereden.“
Diese halbe Portion nannte mich Kind? Doch kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, verwandelte sich Flora vor meinen Augen und wurde viel größer. So groß wie ich um genau zu sein.
„Viel besser“, seufzte sie. „Ich hasse es so klein zu sein. „Ist aber eine Vorsichtsmaßnahme. Kindern tut man so schnell nichts.“
Sie drehte sich zu Robin Hood dem zweiten um und stöhnte: „Augustus, hab dich nicht so!“
Also nahm auch Augustus seine normale Größe wieder an.
„Er mag es nicht sich vor anderen zu verwandeln. Es ist ihm zu intim“, vertraute  Flora mir an und rollte mit den Augen.
Jetzt sahen die beiden nicht mehr aus wie Robin Hood und Aschenputtel sondern wie König und Königin. Nur der Zylinder an Augustus Kopf wirkte fehl am Platz. Auch Flora bemerkte ihn.
„Augustus, der Zylinder“, zischte sie ihm zu und schon verschwand der Hut.
„Ich hasse diesen Robin Hood Look“, berschwerte er sich lautstark.
Flora überging seine Bemerkung und widmete sich mir zu. Dane blieb auf meinen Wunsch hin an meiner Seite. Ich brauchte ihn jetzt. Er war der Einzige, den ich kannte. Wir setzten uns in bequeme Kaminsessel und eine Dienerin brachte Tee. Flora änderte mit einem Fingerschnippen unsere Kleidung. Wir trugen jetzt alle Jogginhosen und Pullover. Auf Floras Pullover war eine Prinzessin abgebildet. Desweiteren stellte sie einen Billiardtisch auf und platzierte eine Dartscheibe an der Wand.
„Viel besser. Dane und Augustus. Geht ein bisschen spielen. Dann können Cait und ich uns ein wenig unterhalten“, forderte Flora die Männer auf. Dane sah mich fragend an und ich nickte ihm bestätigend zu. Fast erleichtert widmete er sich zusammen mit Augustus den Billiardtisch. Ich staunte immer noch mit welcher Leichtigkeit die Geräte plötzlich erschienen waren.
„Männer. Bring ihnen was zu spielen und schon sind sie zufrieden“, lachte Flora. Jetzt, wo sie in Jogginhosen vor mir saß wirkte sie fast normal. Nur ihre goldgeflochtenen Haare sowie ihr ebenmäßiges Gesicht und die strahlend blaue Augen stachen hervor. Plötzlich bemerkte sie: „Du kannst das übrigens auch.“
„Was kann ich?“, fragte ich leicht verwirrt. „Billiard spielen?“
„Vielleicht. Das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.“ Sie musterte mich fragend. „Ich meinte eher das hier.“ Und sie ließ eine Kerze auf dem Tisch erscheinen. Sie brannte. „Du kannst die Welt mit Magie selbt gestalten. Natürlich gibt es gewisse Regeln, aber im Prinzip kannst du es.“
„Wie?“, fragte ich nur. „Ich hatte noch nie Magie gewirkt, geschweige denn daran gedacht es zu tun.
„Du kannst und wirst es lernen. Wir haben eine Schule dafür. Du bist dazu bestimmt sie zu besuchen.“
„Das ist alles zu viel. Das ist alles so neu für mich.“ Ich wurde ganz panisch und sie legte sanft ihre Hand auf meine.
„Ich weiß. Du musst dich erst an die Magie gewöhnen. Deswegen wirst du mit Dane so oft wie möglich herkommen damit wir uns kennen lernen können. Wenn du so weit bist wirst du die Schule besuchen.“
„Und wenn ich das nicht will?“, überlegte ich nun.
Das brachte Flora völlig aus dem Konzept. „Was?
„Es könnte doch sein, dass ich einfach nur mein altes Leben zurück will“, führte ich meine Überlegungen fort.
„Du meinst dein langweiliges Leben ohne Magie? In der du Tag ein, Tag aus, das selbe tust, ohne groß nachzudenken?“, fragte sie skeptisch.
„Manchen reicht das völlig“, behauptete ich nur.
„Mag sein, aber du kannst so nicht leben“, nahm sie mir jede Illusion. „Du musst lernen deine Magie zu beherrschen bevor sie von selbst erwacht. Sonst gefährdest du dich und andere. Willst du das?“
„Nein“, sagte ich kleinlaut. Aber ich glaubte imer noch nicht daran, dass ich Magie in mir trug.
„Dachte ich mir“, nickte sie zufrieden. „Deswegen wirst du die Schule besuchen.“
„Augustus beherrscht auch Magie, oder?“, wechselte ich das Thema.
„Bis zu einem gewissen Grad. Er ist ein Wächter, genau iwe Dane. Ihre Magie dient ihnen vor allem im Kampf zur Tarnung“, erklärte sie mir.
„Augustus kann als Wächter ein Prinz werden?“, staunte ich.
„Aber natürlich. Fast jeder Wächter ist eines Tages Prinz. Deswegen sind Wächter auch eher selten. Eins musst du dir von Anfang an merken. Hier geht nichts nach Norm. Bei uns ist alles anders. Wir sind anders. Wir haben viel zu bereden, aber nicht mehr heute. Jetzt spielen wir Billiard. Komm!“
Und so gingen wir zu Dane und Augustus und spielten Billiard. Mit Hilfe von Magie. Vollkommen verrückt. Ich war hoffnungslos verloren. Dane und Augustus waren dagegen unglaublich gut. Magiebilliard machte einfach Spass.

Fortsetzung folgt …

Endlich bin ich fertig mit diesem Teil. Geschrieben war er ziemlich schnell. Leider bin ich nicht dazu gekommen abzuschreiben. Ich befürchte es entwickelt sich doch zu einer Bloggeschichte. Wollte ich eigentlich vermeiden. Aber die Idee hat so viel Potential … Was meint ihr?

Das achte Wort 2017: Glück: Strandparty unter Vollmond Teil 2

Ich bin jetzt mit dem 2. Teil der Vollmondparty fertig. Ich hoffe es werden nicht zu viele Teile, denn eine Bloggeschichte wollte ich eigentlich nicht wieder, aber mal abwarten. Ich kombinieren diesen Teil mit dem 8. Wort.

Strandparty unter Vollmond Teil 2

Dane und ich landeten in einer anderen Welt. Eine Welt, die mir magisch vorkam. Eine Welte, die voller Farben und Möglichkeiten war. Ich merkte sofort den Unterschied zu unserer Welt.
Genauer gesagt landeten wir auf einer tiefgrünen Wiese. So ein intensives grün hatte ich noch nie gesehen. Hier fand gerade eine Art Markt statt. Marktstände standen überall und seltsame Leute boten allerlei Güter an. Ich sah eine kleine Frau mit Flügeln, die Silberzeug in Fläschen anbot, ein tierartiges Wesen, dass Futter anbot, eine Frau, die wie eine Hexe aussah und mit Kräutern handelte, einen Mann, der einen spitzen Hut trug und seltsame Flüssigkeiten anbot und vieles mehr. Ich konnte so schnell gar nicht alles erfassen, was sich alles vor meiner Nase absspielte. Es war laut hier und überall priesen die Händler ihre Ware an.
Als ich weiter sehen konnte entdeckte ich einen türkisschimmernden Fluss hinter einer Wiese und dahinter ragte widerum eine riesige Burg in den Himmel hinauf.
„Dane, wo sind wir hier?“, fragte ich mich und fühlte mich ziemlich überfordert mit dem, was ich sah.
„Willkommen in Wonderland“, sagte er und sah mich strahlend an. Er wirkte völlig verändert und trug auch andere Kleidung als zuvor. Die Jeans war ihm erhalten geblieben, aber dazu gesellte sich eine lange Tunika in strahlenden blau und ein langer roter Umhang. Die Füße waren nackt und seine Haare ordentlich gestylt. Sonst waren sie immer noch durcheinander, wie sonst auch.
Ich sah an mir herunter und stellte fest, dass auch ich etwas anderes trug. Ein schimmernd glitzerndes strahlend blaues Ballkleid im Cinderellastyle um genau zu sein. Ich befühlte meine Haare. Sie schienen gelockt und hochgesteckt zu sein.
„Nicht“, warnte Dane  mich und nahm die Hand, die an meinen Haaren lag, um mich davon abzuhalten sie durcheinander zu bringen. „Komm, wir sollten Augustus und Flora aufsuchen. Sie werden dir gefallen.“
„Wer sind Augustus und Flora?“, fragte ich zu verwirrt um diese neue Welt zu erfassen.
„Du wirst schon sehen“, war seine rätselhafte Antwort.
Er führte mich über den Markt und in Richtung des Flusses. Ich versuchte so viele Eindrücke zu sammeln wie möglich und dennoch war es viel zu wenig. Niemand hielt uns auf, obwohl uns viele neugierige Blicke begegneten und Dane oft begrüßt wurde.
Und dann erreichten wir den Fluss. Das Wasser wirkte wellig und schäumig und glitzerte in der Sonne. Außerdem floss es in die falsche Richtung.
„Wie?“, fragte ich nur verständnislos.
„Mit Magie“, war Danes schlichte Antwort. Weitere Erklärungen gab er aber nicht.
Ich schüttelte mit dem Kopf und spürte unerklärlicher Weise pures Glück bei dem Anblick des Flusses. Als wir die silberne Brücke überquerten, fühlte ich mich, als würde ich schweben.
Und dann standen wir plötzlich direkt vor der Burg. Von der anderen Seite des Flusses hatte sie viel weiter weg gewirkt und ich hatte auch keine Pferdekutschen gesehen. Ich drehte mich um. Von hier aus war von dem Markt gar nichts mehr zu sehen. Eine bunt schimmernde Wand versperte die Sicht. Ich nahm an das war auch der Magie zu verschulden.
„Na komm, Augustus und Flora lässt man nicht warten“, belehrte er mich, nahm meine Hand und zog mich mit sich. Automatisch widmete ich meine Aufmerksamkeit der Burg. Es war eine prächtige Burg wie aus einem anderen Jahrhundert mit vielen Türmchen. Die Wände schimmerten golden im Sonnenlicht.
„Wow!“, staunte ich nur.
„Beeindruckend, nicht wahr?“, fragte mich Dane verständnisvoll. „Als ich das erste mal hier war, gings mir genauso.“
Wir gingen auf die Burg zu uund mit jedem Schritt wurde sie beeindruckender. Ich konnte mir kaum vorstellen wie schwer es war das große Tor zu öffnen.
Der Boden schien aus Bernstein zu bestehen und die Wände aus Glas, aber ohne den üblichen Spiegeleffekt. Schlangenlinien wirbelten auf den Schreiben rum.
„Floras neuster Look“, erklärte Dane trocken. „Sie hat etliche Besuche in Litauen gemacht und ist ganz verzaubert von diesem Land. Seitdem steht sie total auf Bernstein. In Litauen sind ihr viele Feen begegnet, die ihr das Land versüßten.“
Erstaund sah ich Dane an und er lachte: „Ich weiß, das ist jetzt ziemlich viel auf einmal. Wart ab bis du Augustus und Flora selbst kennen lernst.“
Er brachte mich durch unzähle Gänge in eine Art Thronssal. Der wirkte ganz anders als das, was ich bisher von der Burg gesehen hatte. Der Boden war aus grünen Rasen gemacht, die Wände wirkten wie das Meer in einem Raum eingefangen. Überall wanderten Kobolde umher. Kleeblätter überwucherten den Rasen.
„Oh, offenbar ist sie jetzt in ihrer Irlandphase“, bemerkte Dane amüsiert flüsternd.
Und dann stand ich plötzlich vor einer Miniausgabe von Aschenputtel und Robin Hood. Wenn das Flora und Augustus waren, waren sie Märchenfiguren in Kindergröße.

Fortsetzung folgt …

So, endlich bin ich dazu gekommen es abzuschreiben. Geschrieben habe ich es ja schon Anfang der Woche. Was sagt ihr zu diesem Teil meiner Geschichte?

Story Samstag 18: Der erste Satz: Ein magischer Club

Den Story-Samstag hab ich schon mal auf dem Block vorgeschrieben, aber zum Abschreiben bin ich noch nicht gekommen. Das möchte ich jetzt gern nachholen.

Magie Card Club

Vom Geld war nichts mehr übrig. Das war nicht gut. Der Magie Card Club war schließlich nicht irgenein Club sondenr ein Treffpunkt für magische Wesen. Wenigstens hatten wir eine Ersatzkasse, die Colin gerade holte. Mein Retter in Not.
Colin und mir gehörte der Laden und er lief auch eigentlich ganz gut. Aber im letzten Monat war es durch einen Angriff auf eine Hexe eher flau gewesen. Aber so langsam traute sich die Kundschaft wieder zu uns.
Pete lehnte am Tresen und suchte sich den ganzen Abend über keinen anderen Ort. Der Vampir hatte schon mehrere Angebote von Freunden bekommen Billiard zu spielen und eigentlich liebte er dieses nichtmagische Spiel, aber seit dem Angriff wich er kaum von meiner Seite. Das war auch kein Wunder. Ich wäre fast lebensgefährlich verletzt worden, hätte er mich nicht gerettet. Dennoch waren unsere Kunden eigentlich überwiegen recht freundlich und der Job machte Spass. Ausnahmesituationen gab es immer und ganz schutzlos war ich ja auch nicht. Immerhin war ich eine Fee. Aber Pete konnte das dennoch nicht überzeugen.
„Pete, du kannst wirklich zu Fred und John gehen und mit ihnen Billiard spielen. Du bist ja immer noch in meiner Nähe. Außerdem müsste Colin gleich wieder kommen.“
„Colin?“, schnaubte Pete. „Der hat dich doch beim letzten Mal auch nicht beschützt. In einen Marienkäfer hat er sich verwandelt. Ist das zu fassen? Wie kann man denn nur so blöd sein? Der ist so gefährlich wie ein Gänseblümchen.“
„Glaubst du, Colin weiß das nicht? Er macht sich immer noch Vorwürfe deswegen. Aber er ist mein Bruder und ein Feenjunge. Feen sind einfach nicht dazu geschaffen sich in andere Wesen zu verwandeln. er muss sich erst noch daran gewöhnen.“
„Und wann tut er das bitte, Fiona? Er hat die Gabe jetzt nicht erst seit einem Jahr und steht immer noch am Anfang. Will er riskieren, dass dir wirklich was passiert, bevor er es beherrscht?“
„Sei nachsichtig mit ihm, bitte“, bat ich meinen Gegenüber und legte meine Hand auf seine. „Er tut doch schon, was er kann.“
„Das reicht aber nicht“, brauste Pete auf und sah mich frustriert an. „Ich darf dich nicht verlieren. Du bist alles, was ich habe.“
„Und ich liebe dich“, versicherte ich ihm und streichelte ihm sanft über seine Wange. Ich sah ihm tief in die Augen. „Aber du kannst mich nicht rund um die Uhr bewachen.“
„Wir werden sehen“, brummte Pete, gesellte sich dann aber doch zum Billiartisch zu seinen Freunden.
Dann kam Colin wieer mit der zweiten Kasse zurück und seufzte: „Ist er immer noch sauer?“
„Ja, aber das legt sich wieder. Er ist nur besorgt“, versicherte ich meinem Bruder und schenkte ihm mein zuversichtliches Lächeln.
„Wir werden sehen“, sagte Colin nur und ich arbeitete weiter, während Pete mir keine Sekunde von der Seite wich. Zumindest blieb er im Raum. Insgeheim war ich ihm dankbar dafür. Er zeigte mir damit, wie sehr er mich liebte.

Ende

Eine eher kürzere Geschichte, aber ich hoffe, sie hat euch trotzdem gefallen?

Show it on Friday 25: Ein Buch wo das Cover hässlich ist, aber der Inhalt toll

Das  Thema für heute ist doch recht interssant. Mal sehen, ob ich da was finde.

Show it on Friday

Zeige ein Buch, dessen Cover du furchtbar findest, den Inhalt aber toll

Die Vampirin

Na  ja, furchtbar ist vielleicht übertrieben, aber unschön.

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch?

Ich mag das Buch, sagt ja schon das Thema. Mehr dazu weiter unten.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?

Na ja, sagt schon das Thema, oder? Unschön.

3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja wie waren diese?

Da das Teil 3 ist könnt ihr euch vielleicht denken, dass ich bereits Teil 1 und 2 gelesen hab. Ich mag die Reihe. Sie ist nur so furchtbar lang. Aber sie hat was und ich mag die Fantasy darin. Da find ich den erotischen Teil gar nicht so schlimm, denn es wirkt weder abwertend noch hässlich. Zumindest meistens.

Und welches Buch findet ihr heute zu dem Thema?