Writing Friday Dezember 4: Der Schlittenunfall

Heute gibts wieder einen Writing Friday und ich bin mit dabei. Wobei ich diesmal etwas spät dran bin

  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz “Sie fuhren mit dem Schlitten rasend schnell den Hügel hinab, ohne zu merken, dass…” beginnt.

Sie fuhren rasend schnell den Hügel hinab, ohne zu merken, dass da vor ihnen irgendetwas war. Sie konnten nur nicht genau sehen was. Wir versuchten schlitternd zum Stehen zu kommen, doch es war zu spät. Wir rammten Jemanden. Wir kollidierten und fielen vom Schlitten. Sie fielen alle in den Schnee. Benommen durchdrang sie die Kälte wie ein Schock. Sie versuchte mich aufzurappeln. Ihr Freund half ihr. Sie stellten den Schlitten wieder auf.
Erst da entdeckten sie die Gestalt im Schnee. Sie hatte einen roten Umhang um und eine Jeans an. Es kam langsam Bewegung in ihn. Er rappelte sich auch auf und saß dann im Schnee. Wir machten große Augen. Er sah aus wie der Nikolaus persönlich.
Er beobachtete uns misstrauisch. Dann gab er sich einen Ruck. „Tut mir Leid. Ich habe nicht aufgepasst.“
„Schon gut. Wir waren zu schnell“, sagte Liam lächelnd.
Er reichte dem Nikolaus die Hand und zog ihn hoch.
„Danke. Ich hatte nicht mit anderen Schlittenfahrer gerechnet“, gab der Nikolaus zu.
„Wir auch nicht. Das hier ist ein sehr abgelegener Hang.“
„Ich muss dann auch weiter. Ich hab es eilig“, verabschiedete er sich schnell.
„Moment, bist du der Nikolaus?“, traute sie sich zu fragen.
Er sah mich verwundert an. „War das so einfach zu erkennen? Vielleicht sollte ich meine Tarnung verbessern.“
„Na, ja. Der Umhang ist ein Zeichen, aber sicher war ich mir nicht“, antwortete sie.
„Hmpf“, brummte der Nikolaus.
„Wohin warst du denn unterwegs?“, fragte nun auch Liam.
„Ins Dorf“, antwortete er. „Ich wollte die Geschenke abholen.“
„Ach so?“, Wir schauten ihn verwundert an. „Können wir dich begleiten?“
„Begleiten?“ Er sah uns verständnislos an. Offenbar schien ihm das völlig abwegig. Verwirrt sah er uns fragend an.
„Klar“, sagte Liam nur. „Wenn du uns lässt.“
Der Nikolaus vor uns überlegte hin und her. Dann stimmte er schließlich zu. Also fuhren wir zusammen mit unseren Schlitten den Berg runter. Dann gingen wir die Straße entlang zum Dorf. Dort wählte der Nikolaus die Poststation aus. Es stellte sich heraus, dass er dort seine Säcke mit Süßigkeiten verstaut hatte. Die holte er heraus und zog die Säcke hinter sich her. Es stellte sich heraus, dass hinter der Poststation ein großer Schlitten parkte auf den wir jetzt stiegen. Dann gings los und wir verteilten die Süßigkeiten in die Dörfer. Das war ein Spaß. Wir gingen von Haus zu Haus und sangen und verteilten Geschenke. Wir waren traurig als es Abend wurde und wir nach Hause mussten.
Wir verabschiedeten uns von dem Nikolaus und gingen nach Hause. Wir sahen den Nikolaus nie wieder, aber diesen besonderen Tag sollten wir nie vergessen. Diesen Tag vergaßen wir nie.

Ende

Und, was meint ihr?

GemeinsamLesen 107: mit Colleen Hoover – Nächstes Jahr am selben Tag

Heute kommt gemeinsam Lesen erst spät von mir. Ich hatte erst überlegt es ganz sein zu lassen, es aber dann doch gemacht

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell dieses Buch:


und bin auf S. 134.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Ich klappe das Heft zu, lasse es auf meine Brust sinken und stelle überrascht fest, dass mir Tränen übers Gesicht laufen.
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Leider ist es bei mir terminlich gerade recht chaotisch, dass ich gefühlt gar nicht dazu komme und es zu lesen und eher nebenbei lese. Deswegen bin ich auch noch nicht besonderes weit. Das ist echt schade, aber kann man nichts machen.

Denn ich liebe das Buch eigentlich total und kann damit aber wenigstens dann immer gut entspannen. Die Story zwischen Lily und Ryle ist echt toll und bisher habe ich das Gefühl, dass Colleen Hoover mich auch beim 12. Buch nicht enttäuscht. Auch die Tagebucheinträge finde ich sehr interessant, wenn auch heftig und lang.

4.Nikolaus: Was steckt bei euch im Schuh? Feiert ihr Nikolaus? Gibt es Geschenke oder habt ihr sonstige Traditionen für diesen Tag oder macht ihr euch da gar nicht draus? (Frage von den Schlunzen)
Die Frage kommt auch jedes Jahr wieder. Bei mir hat sich nichts geändert. Die Kinder meiner Schwester kriegen was. Wir großen höchstens was Süßes. Es reicht, wenn wir was zu Weihnachten schenken.

GemeinsamLesen 59: Mit JKR – Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Huch, offenbar bin ich mit den 4. Fragen durcheinander gekommen. Eigentlich hatte ich nämlich gedacht, dass die Frage von heute schon letzte Woche dran war und da ich letzte Woche eh nicht gelesen hab, hab ich gar nicht erst mitgemacht.

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade dieses hier:

Harry Potter 7

Und bin aktuell auf S. 339 angekommen.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Wart mal Harry.“

Wieder sehr informativ muss ich sagen.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Der letzte Band ist auch beim 3. Mal lesen wieder absoult spannend. Bisher fiebere ich total mit und da ich auch nicht mehr alles haargenau weiß, bin ich manchmal selbst überrascht. Bei anderen Szene denke ich dann die ganze Zeit, dass die Lösung so einfach ist eigentlich und ich mich frage wieso sie so lange brauchen es rauszufinden. Aber nach wie vor ein toller Teil.

4. Hast du gestern (oder heute?) Nikolaus gefeiert und lagen vielleicht sogar Bücher in deinem Stiefel?

Eigentlich ist das ja fast die Frage wie mit den Weihnachtsgeschenken, nur auf Nikolaus bezogen. Reicht es nicht, wenn man was zu Weihnachten kommt. Nikolaus gibts was für die Kinder meine Schwester und für uns ab und zu Süßes, aber sonst nicht. Ich find Weihnachten reicht völlig. Mir ist Nikloaus ehrlich gesagt auch mittlerweile fast schnuppe. Als Kind war es spannend, aber jetzt interessiert es mich kaum noch.


Story-Samstag 2: Wortbausteine: Nikolaus mag Heiligabend

Ein interessantes Thema heute beim Story-Samstag. Sowas hab ich zuletzt in der Grundschule gemacht, aber da waren die Wörter etwas einfacher. Lag mir eigentlich schon.

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Ein bisschen weihnachtlich wirds heute beim Story-Samstag für mich.

Vom Nikolaus, der Heiligabend lieber mag als den Nikolaustag

Das Weihnachtsdorf war an Heiligabend voller Menschen. Nikolaus war sehr stolz auf sich. Die letzten Geschenke waren verteilt und bald würden sich die Kinder über sie hermachen. Eigentlich waren ja das Christkind und der Weihnachtsmann dafür verantwortlich, aber da das arme Ding hatte einen bösen Schnupfen und der Weihnachtsmann einfach nur noch müde war, sprang Nklolaus dieses Jahr ein. Er musste die Geschenke ja nur im Weihnachtsdorf verteilen. Alles andere übernahmen die Engel. Die konnten wenigstens fliegen.

Nikolaus mochte diesen ungewohnten Job. Er konnte verkleidet als richtiger Mensch im Weihnachtsdorf herumwandern. Hier war jede Menge los. In der Stadt war Markt. Die Erlöse davon wurden für die Stadt Karthago in Nordafrika gesammelt. Dort gab es ein Waisenhaus, dass das Geld dringend benötigte.

Ein Orchester spielte von der Stadttribüne aus weihnachtliche Musik und Nikolaus blieb eine Weile stehen um sie zu genießen. Er mochte auch diese Musik.

Er sah sich weiter auf dem Marktplatz um. Es gab so viele unterschiedliche Stände mit so vielen Leckereien oder weihnachtlichen Dekorationen. Vielleicht konnte er ja seiner guten Freundin, der Mondfrau Liss was mitbringen. Sie liebte weihnachtliche Dinge.

Während er stöberte gelangte er mitten in eine Umfrage über Assoziationen zu Weihnachten. Nikolaus stutzte. Solche Umfragen waren nicht sein Ding. Lieber ging er schnell weiter.

Er vertrieb sich die Zeit auf dem Markt bis die ersten Kinder mit dem Geschenke auspacken an der Reihe waren. Viele hatten gerade die Marktkirche verlassen und es wurde langsam dunkel. Die weihnachtlichen Lichter begannen zu leuchten. Langsam schlich er ihnen hinterher. Dann ging er von Haus zu Haus und beobachtete wie die Kinder Schlitten, Eisenbahnen, Puppen, Kleidung und viele andere schöne Dinge auspackten, und die Eltern eher Parfum, Bücher, Teleskopen, bunte Regenschirme und weitere Dinge, die sie interessierte. Sie alle strahlten und das machte Nikolaus glücklich. Wenigstens ein bisschen hatte er das zu verantworten. Auch wenn das meiste immer noch der Weihnachtsmann und das Christkind gemacht hatte.

Schnell merkte er, dass sein Tag am 6. Dezember noch was ganz anderes war als Weihnachten. Normalerweise war er Weihnachten schon wieder hoch über den Wolken im Weihnachtshaus und spielte mit der Mondfrau Karten. Alle Geschenke, die irgendwann in die Ecke landeten und nicht mehr benötigt wurden kamen zurück zum Weihnachtshaus und wurden wiederverwertet. So ählich wie Papier recyclet wurde. Manche hoben die Bewohner des Weihnachtshauses aber auf, weil sie sie selbst gebrauchen konnten. Nikolaus spielte jedenfalls gerne Karten.

Bisher hatte Nikolaus Weihnachten nur von oben aus den Wolken heraus miterlebt. Es hier unten selbst zu sehen war noch mal was ganz anderes. Er liebte es. Vielleicht konnte er den Weihnachtsmann ja überreden ihn öfter zu ünterstützen oder für das Christkind einzuspringen. Weihnachten war ihm viel lieber als der Nikolaustag. Doch das würde Knecht Ruprecht wohl kaum gefallen. Der bestand auf den Nikolaustag. Aber er hatte ja auch noch nicht den Zauber von Weihnachten erlebt. Deswegen konnte er da nicht mitreden.

So, ich bin schon wieder fertig. Als ich erst mal einen Anfang hatte war alles andere ein Kinderspiel.

Habt ihr auch Geschichten zu den Wortbausteinen? Dann guckt doch mal bei Tante Tex vorbei.