Buchzitate: Die Flüsse von London

So, hier kommen nun noch die Buchzitate von Die Flüsse von London.

1.) Toter Zeuge (Kapitel 1, S. 11)

„Bin immer hier, des Morgens wie des Abends.“ Nicholas hatte offenbar  nicht die gleichen Kurse belegt wie ich.
„Wenn Sie etwas beobachetet haben“, erklärte ich streng, sollten Sie mit mir zum Polizeirevier kommen, damit wir Ihre Aussage aufnehmen können.“
„Wäre ein bisschen schwierig“, meinte Nicholas. „Da ich tot bin.“

2.) Tot oder nichttot (Kapitel 1, S. 12)

„Können Sie beweisen, dass sie tot sind?“, fragte ich.
„Wenn Sie Euch daran liegt“, sagte er gleichmütig und trat aus dem Schatten der Säule.

3.) Bla (Kapitel 1, S. 18)

„Was haben Sie sonst noch herausgefunden?“
„Das Übliche. Offenbar sinnloser Totschlag. bla bla bla. Zunehmende Gewalt in der Innenstadt, was soll aus London werden, bla bla.“
„Bla“, nickte ich.

4.) Überntürliche Wesen (Kapitel 2, S. 18)

„Lassen Sie  mich raten, Sir: Gleich werden Sie mir erzählen, dass es eine geheime Einheit der Met gibt, deren Aufgabe darin besteht, Geistern nachzuspüren, oder Gespenstern, Dämonen, Feen, Hexen, Hexenmeistern, Elfen, Trollen … “ Ich hob die Hände. „Sie dürfen mich ruhig unterbrechen, mir fallen sowieso gearde keine übernatürlichen Wesen mehr ein.“
„Sie haben nicht mal einen Bruchteil von dem aufgezählt, was es gibt“, sagte Nightingale gelassen.

5.) Wie Harry Potter (Kapitel 2, S. 59)

„Sie haben den Hund verhext“, sagte ich, als wir das Haus verließen.
„Nur ein kleines bisschen“, wehrte Nightingale bescheiden ab.
„Also gibt es wirklich Magie“, sagte ich. „Und Sie sind … was denn nun?“
„Ein Zauberer.“
„Wie in Harry Potter!“
Nightingale seufzte. „Nein, nicht wie Harry Potter.“
„Wieso nicht?“
„Ich bin schließlich keine fiktive Romanfigur“, antwortete er.

6.) Heiß und innig (Kapitel 2, S. 73)

„Hast du Seawoll informiert?“
„Natürlich! Ich liebe dich heiß und innig, das weißt du, aber ich setze doch nicht wegen dir meine Karriere aufs Spiel.“
„Was genau hast du gesagt?“
„Dass ich einen Hinweis auf Zeuge A hätte, einen von mehreren hundert, die in den letzten zwei Tagen eingegangen sind, möchte ich hinzufügen.“

7.) Vorort-Troll (Kapitel 4, S. 130)

„Ein Troll, Sir, wirklich?“
Nightingale nickte. „Er heißt Nathaniel. Schlief früher unter der Hungerford Bridge.“
„Warum ist er umgezogen?“
„Anscheinend wollte er lieber in einem Vorort wohnen.“
„Ein Vorort-Troll, warum auch nicht?“

8.) Jesus (Kapitel 4, S. 132)

„Haben Sie etwas gesehen?“, fragte Nightingale so plötzlich, dass mir fast das Herz stehen blieb.
„Jesus!“, stieß ich hervor.
„Nicht auf diesem Fluss“, winkte Nightingale ab. „Nicht mal Blake glaubte, dass das möglich wäre.“

9.) Hirnschlag, Herzinfakt, Aneurysma (Kapitel 5, S. 171)

„Ich bin nicht müde“, wandte ich ein. „Ich könnte noch den ganzen Tag so weiter machen.“
„Wenn Sie übertreiben, hat das Konsequezen.“
Das klang gar nicht gut, daher fragte ich: „Welche Art von Konsequenzen?“
„Hirnschlag, Herzanfall, Aneurysma …“
„Und wie merke ich, dass ich übertrieben habe?“
„Wenn Sie einen Hirnschlag, Herzanfall oder Aneurysma bekommen“, antwortete Nightingale.

10.) Nonstop-Quatschen (Kapitel 6, S. 186/ 187)

„Beverly, das ist Police Constable Lesley May.“ Ich drehte mich zu Lesley um. „Das ist Beverly Brook, Flussgeist und seit fünf Jahren ungeschlagene Siegnerin der Londoner Meisterschaft in Nontop-Quatschen.“

11.) Plasma-Fernseher ohne Ton (Kapitel 6, S. 210)

„Das ist aber ein großes Fernsehgerät“, bemerkte Nightingale.
„Es ist ein Plasma-Fernseher“, sagte ich. Nightingale nickte weise, währned Beverly außerhalb seines Blickfelds die Augen verdrehte.
„Und – werden sie heutzutage ohne Ton geliefert?“, fragte Nightingale.

12.) Gekippnet (Kapitel 7, S. 226, 227)

„Warum solltedie Maskerade überhaupt enden?“, sagte Oxley. “ Und flugs ließ ich dem Gedanken Taten folgen, ergriff die Inititative und meine Isis, warf sie mir über die Schulter und machte mich über die Felder in Richtung Chertsey davon.“
„Oxley“, sagte Isis. „der arme Junge vertritt hier die Ordensbehörden. Du kannst ihm doch nicht einfach erzählen, du hättest mich gekippnet, er fühlt sich sonst verfpflichtet, dich zu verhaften.“

13.) Verkuppeln (Kapitel 7, S. 232)

„Mittelalterliche Zustände würden Sie garantiert bekommen, wenn Sie versuchen würden, Mama Themse irgendwem Treue und Gefolgschaft schwören zu lassen“, sagte ich. „Und ganz besonders Vater Themse.“
„Sind Sie sicher? Es wäre nur symbolisch.“
„Das macht es nur noch schlimmer. Sie würde es als Gesichtsverlust ansehen. Sie sieht sich als Herrin der größten Stadt der Welt und wird vor niemanden einen Kotau machen. Schon gar nicht vor einem Bauerntrampel, der in einem Wohnwagen lebt.“
„Wirklich schade, dass wir die beiden nicht miteinander verkuppeln können“, sagte Nightingale.

14.) Blind oder Sehbehindert (Kapitel 9, S. 303)

„Wie haben Sie diesen Blinden gerettet?“, fragte ich.
„Anscheinend sind diese Leute nicht blind, sondern sehbeschädigt. Eine recht energische junge Dame erklärte mir das ausführlich, während wir im Krankenhaus warteten.“
„Gut, also: Wie haben sie den Sehbeschädigten gerettet?“

 

Rezension: Ben Aaronovic – Die Flüsse von London

Die Flüsse von London

„Sie haben den Hund verhext“, sagte ich, als wir das Haus verließen.
„Nur ein kleines bisschen“, wehrte Nightingale bescheiden ab.
„Also gibt es wirklich Magie“, sagte ich. „Und Sie sind … was denn nun?“
„Ein Zauberer.“
„Wie in Harry Potter!“
„Nightingale seufzte. „Nein, nicht wie in Harry Potter.“
„Wieso nicht?“
„Ich bin schließlich keine fiktive Romanfigur“, antwortete er.

Meine Meinung:

Am Anfang fand ich es richtig gut, witzig, nicht abwertend und mit viel Fantasie geschrieben. Leider veränderte sich das ab etwa der Mitte. Da wurde es auch oft zäh, durch ellenlange Beschreibungen, die nicht wirklich witzig waren und auch mit einem Satz hätten deutlich gemacht werden können. Auch worauf alles hinaus lief gefiel mir nicht so. Also die Lösung. Ich konnte damit einfach nicht viel anfangen und schaltete dann auch oft mal ab.

Aber einige Ideen waren auch richtig gut wie die mit der Magie, Nightingales Haus und Mutter Themse und Vater Themse zum Beispiel.

Peter mochte ich die meiste Zeit sehr gern. Besonders am Anfang. Manchmal hätte ich es mir ein Stück romantischer gewünscht, auch wenn ich weiß, dass es hier nicht in erster Linie um Romantik geht. Manchmal schien es als wollte es schon über witzig sein und manchmal hätte er etwas weniger von der Polizeiarbeit erzählen können. Das fand ich ab und zu anstrgend.

Nicholas mochte ich am Anfang sehr gern, kam aber später kaum vor und was dann aus ihm wurde war logisch, gefiel mir aber nicht so gut. Fand ich eher schade.

Wen ich hier richtig klasse fand war Beverly. Sie war echt toll, witzig und eine super Unstertützung.

Lesley mochte ich eigentlich auch, aber na ja. Am Ende stach sie nicht mehr so hervor.

Tyburn  fand ich einfach nur schrecklich. Furchtbare Person. Mama Themse ist dagegen eigentlich ganz in Ordnung.

Wen ich noch mochte waren Oxley und Isis. Die waren cool.

Jedenfalls war es mal wieder was ganz anderes, auch wenn es mich nicht hundertprzentig überzeugen konnte, aber schlecht war es auch nicht.

Der 2. Teil wird aber wohl noch auf sich warten lassen und dann eher auf Kindle, auch wenn ich den dritten Teil noch als Buch hab.

Bewertung: 4/5 Punkten

Zwischenstand 3: Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

So, mein letzter Zwischenstand. Ich hoffe, ich krieg das Buch dann endlich morgen beendet. Heute wohl nicht, denn ich hab noch etwa 110 Seiten vor mir.

Teilweise find ich es echt witzig und gut gemacht. Abschalten tu ich, wenn ellenlange Beschreibungen hinzu kommen zu irgendeiner Polizeiarbeit oder wie es zu irgendwas kam, was man auch ganz kurz hätte fassen kann. Wenn es noch witzig rüber kommt, okay. Aber sonst zieht es sich auch langsam etwas.

Ich bin noch nicht sicher, ob mir gefällt in welche Richtung das geht. Ich find die Idee und die Zauberwesen usw. nach wie vor gut, aber das mit Nightingale gefällt mir gerade nicht so, während das mit Lesley irgendwie passt und ab einem gewissen Zeitpunkt klar war.

Ich glaub ich hab einen neuen Liebling und der ist irgendwie weiblich. Beverly. Ich mag sie irgendwie total gern und sie ist richtig klasse und da Nicholas nicht mehr so viel im Buch vorkommt und nicht mehr so witzig wie am Anfang, wächst mir Beverly als eventuelle Freundin für Peter immer mehr ans Herz. Wobei Peter wohl bei dem Erzählstil eher mit keinem der beiden zusammen kommt.

Wen ich jetzt gar nicht mag ist Ty. Die ist einfach nur machtgierig und mir zuwider und mischt sich in Dinge ein, die sie nicht wirklich was angehen. Das find ich nicht so gut.

Ganz so gut wie am Anfang find ich es nicht mehr, aber immer noch gut und es ist teilweise auch immer noch lustig.

Zwischenstand 2: Ben Aaronovic – Die Flüsse von London

Vielleicht sollte ich mal wieder was über die Flüsse von London schreiben. Ich bin jetzt auf S. 251 angelangt.

Ich mag das Buch weiterhin sehr gern, auch wenn es manchmal eintönig wird. Aber oft ist es auch lustig und ich liebe diese Ideen und die Vielfalt der Fantasywesen.

Am liebsten mag ich immer noch Peter. Nicholas kam ja nicht mehr wirklich drin vor. Lesley und Beverly mag ich aber auch. Und Nightingale und Oxyn und Isis. Die haben was.
Etwas seltsam find ich Molly.

Ich find die Idee mit Vater Themse und Mutter Themse so cool und bin jetzt gespannt wer hinter die Morde steckt.

Lesenacht: Lesen, bis Vampire wieder in ihre Särge kriechen

Okay, ich mach heute bei meiner ersten Lesenacht bei Katharina mit.

18 Uhr
Welche Bücher möchtet ihr während der Lesenacht lesen?
Zeigt uns doch bitte auch Fotos oder Coverabbildungen oder postet einen Link zum Buch 🙂 Was gibt es bei euch während der Lesenacht leckeres zum Naschen, Trinken
oder Essen?

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch ist der Autor

Zu knabbern gibts nichts, zu trinken wie immer Wasser.

19 Uhr
Wie gefällt euch euer Buch bisher? Welche Charaktere mögt ihr am liebsten? Nennt uns doch bitte ein oder mehrere Bücher, die eurem aktuellen Buch ähneln.

Ich mag das Buch total gern. Es ist witzig geschrieben und auflockernd und hat viel zu bieten. Es kommen zwar aktuell noch keine Vampire vor, aber auch die würde ich nicht ganz ausschließen und immerhin gab es schon Geister, Zauberer und Götter.

Am liebsten oder mit am liebsten mag ich Peter. Der ist so herrlich witzig und sympatisch. Aber auch Nightingale und Lesley mag ich gern. Mein heimlicher Liebling ist aber der Geist Nicholas, auch wenn er noch nicht so oft vorkam.

Leider fällt mir kein Buch ein, was diesem wirklich ähneln würde. Normal ist es nämlich gar nicht so mein Thema. Vielleicht ein Kriminalroman.

20 Uhr
Gibt es einen richtigen Bösewicht in eurem Buch oder einen Charakter, den ihr unsympathisch findet?

Wie viele Seiten habt ihr bisher gelesen?

Einen richtigen Bösewicht kann ich gar nicht bennenen. Vermutlich die Verbrecher, hinter die Peter und Nightingale her sind, aber ich glaub es gibt einen Bösewicht, der später entlarvt wird oder so.

Unsympatisch find ich bisher niemanden. Bisher hat mich keiner genervt oder so. Ich fand alle recht sympatisch und erheiternd.  Auch diesen Alexander sowieso fand ich noch nicht so schlimm.

Ich bin jetzt auf S. 133 gelandet und hab eben mal kurz so 30 Seiten am Stück gelesen.

Zum Thema Särge passt das Buch aber gut. Tote gibts schon hier und das ist auch oft recht skuriel.

Das nächste Update kommt um 22:30. Ich werde es hier editieren, vielleicht aber auch erst morgen früh.

Huch, 21:00 gabs ja auch noch. So hier meine nachsten Updates:

21 Uhr

 Welchen Charakter aus eurem Buch würdet ihr gerne zum Kennenlernen „herauslesen“ und warum? Gibt es Bücher, vor denen ihr uns warnen möchtet? So richtig schlechte Bücher?

also ich würde mich ja gern mal mit Nicholas, dem Geist unterhalten. Der hätte bestimmt interessante Dinge zu erzählen. Aber Peter wäre bestimmt auch witzig. Dann wüsste ich auch endlich mal wie er aussieht. Ich hab nämlich irgendwie ein ganz anderes Bild von ihm als im Buch beschrieben wird.

Hm, schlechte Bücher sind immer relativ. Was ich nicht mag können andere super finden.

Ich persönlich hatte folgende Bücher, die ich nicht gut fand oder nicht mit klar kam:

Julie Kagawa – Unsterblich (mir tut es immer noch weh, sie hier erwähnen zu müssen)

Mia James – Ravenwood (war oft sehr nervig und anstrengend)

Diana und Jessica Itterheim – Tanz der Engel (Teil 1 ging noch, aber zwei war anstrengend)

Sind zwar jetzt keine Vampirbücher, aber ich glaub in Unsterblich war sogar ein Vampir.
Bin gerade nicht mehr sicher.

22 Uhr 30

Mich würde interessieren, welche magischen Fähigkeiten ihr euch wünschen würdet? Wärt ihr vielleicht selbst gerne ein Vampir?
Also ein Vampir eher nicht. Vielleicht eine Elfe. Das könnte ich mir schon vorstellen. Magie im Sinne von Harry Potter oder The secret Circle fänd ich schon interessant. Aber die sind auch oft gefährlich.

0 Uhr

Hier kommt eine Frage zur Geisterstunde: Hat euch ein Buch schon einmal so richtig in Angst und Schrecken versetzt?
Eigentlich nicht. Als Kind weiß ich das gar nicht mehr, aber sonst jetzt eigentlich nicht so. Früher war ich da schon sehr sensibel, aber heute kann ich viel ab, wenn ne Story mit dahinter steckt. Es sei denn es wird richtig ekelig. Aber manches kann schon gruselig sein. Die Geister in meinem akutellen Buch sind aber eher cool.
Die restlichen Updates gibts dann morgen. Jetzt werd ich noch kurz was zu PLL schreiben und dann gehts ab ins Bettchen.

Ich bin jetzt übrigens auf S. 150 angekommen.

Gute Nacht allerseits.

So und jetzt kommt das restliche Update. Vampire kamen jetzt übrigens auch drin vor, aber davon hab ich erst heute Morgen gelesen. Gelesen hab ich letzte Nacht nämlich nicht mehr.

1 Uhr 30 

Markiert ihr euch manchmal Zitate in E-Books oder schreibt ihr euch bei Printbüchern welche heraus? Falls ja, könnt ihr ja gerne ein Zitat aus einem eurer letzten Bücher posten.  

Jep, schon. Ich schreib sie hier als Beitrag und mittlerweile auch in Rezis nach dem Cover. Da könnt ihr die Zitare gerne nachlesen.

3 Uhr 

Jetzt einmal Hand aufs Herz: Wer ist zwischendurch eingeschlafen? Es folgt eine kleine Aufgabe zum Aufwachen: Geht bitte zu einem eurer Bücherregale und zieht dort das 11. Buch heraus (Schnapszahl), damit ihr es uns kurz vorstellen könnt 🙂 Ihr könnt uns aber auch gerne das 11. E-Book auf eurem E-Book Reader vorstellen.

Huch, nein, ist mir noch nie passiert. Wird auch nie bei mir passieren.

Im E-Book hab ich Unterordner, deswegen ist es etwas schwer. Also lieber das Bücherregal.

Das wäre dann von Alyson Noel – Soul Seeker, aber ehrlich gesagt kann ich mich kaum noch dran erinnern, ich weiß nur noch, dass ich es nicht ganz so doll fand wie erwartet. Ging aber auch um esoterisches? Geister glaub ich oder so.

Start: Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

Noch gestern Abend hab ich mit „Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovich begonnen.

Bisher gefällt es mir wirklich gut. Ich hatte erst befürchtet, dass es eher ein nerviger Humor ist, aber der ist wirklich witzig.

Peter und Lesley mag ich sehr gern. Die sind sehr erfrischend und dieser Mord ist ja wirklich anders.

Am liebsten mag ich aber den Geist Nicholas. Der ist einfach zu goldig.

Hab die Reihe ja lange vor mich hingeschoben. Mal sehen, was jetzt so auf mich zukommt.

Buchzitate: MondSilberLicht

Hier kommen nun meine Buchzitate aus MondSilberLicht

1.) Familiengeheimnisse (Kapitel 1, S. 21)

„Ich bin Peter“, schubste sie mein ein Jahr älterer Cousin zur Seite, worauf sie ihn in den Rücken boxte. Er grinste nur. „Du bist also die verlorene Cousine“, sagte er schelmisch.
„Und du bist der Künstler“, erwiderte ich.
„Hat Mum schon alle Familiengeheimnisse verraten?“ Er machte ein erschrockenes Gesicht. „Ich hoffe, sie hat nur nette Sachen erzählt.“

2.) Paralysiertes Häschen (Kapitel 3, S. 41)

Eine Hand streckte sich mir entgegen. Ich griff danach, ließ mich hochziehen und schaute in Calums Gesicht. Aus der Nähe sah er noch makelloser aus. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, mein Mund wurde trocken. Das Blau seiner Augen brachte mich aus der Fassung. Sein Blick unter den gerunzelten Augenbrauen war, wie nicht anders zu erwarten, unfreundlich.
Ich konnte nichts anderes tun, als ihn wie ein paralysiertes Häschen anzustarren.

3.) Nervensäge (Kapitel 4, S. 44)

„Amelie, wir müssen los.“
Ich machte es mir im Schneidersitz auf ihrem Bett gemütlich. „Verschwinde“, knurrte sie.
„Ich bleibe hier sitzen, bis du aufstehst“, drohte ich.
Stöhnend rappelte sie sich auf und schaute mich wütend an.
„Wer hat dich Nervensäge ins Haus geholt?“

4.) Vergessene Sonne (Kapitel 4, S. 44)

„Ein bisschen Farbe würde dir so gut stehen“, nervte sie mich regelmäßig. „Das bringt deine Augen zur Geltung.“
„Ich warte lieber auf die Sonne“, erwiderte ich. Daruaf hoffte ich wenigstens. Leider schien die Sonne Schottland vergessen zu haben.

5.) Mit uns (Kapitel 6, S. 70)

Ihn amüsierte mein verunsicherter Blick, er lächelte mich an und sagte: „Ich glaube, du möchtest mit uns Tee trinken.“
„Ich war noch mit seinem „mit uns“ beschäftigt, da löste er sanft meine Hand, die sich an der Kette regelrecht festhielt, und zog mich in die geräumige Eingangshalle.
„Zerreiß sie nicht.“

6.) Montage (Kapitel 7, S. 83)

Ich hasste Montage, seit ich denken konnte. Wenn was Schlimmes in meinem Leben passiert war, dann garantiert an einem Montag. Meinen ersten Milchzahn hatte ich an einem Montag verloren und die Zahnfee hatte mnich vergessen. Ich war sicher gewesen, an jedem anderen Tag wäre sie gekommen. Meine Einschulung war an einem Montag gewesen und ich hatte anstatt einer lilafarbenen Schultüte eine grüne bekommenn. Ich hatte mir mit Elf mein Bein an einem Montag im Sportunterricht gebrochen. Selbst der Unfall meiner Mutter war an einem Montag gewesen.

7.) Zu früh (Kapitel 7, S. 85)

Ich trank den Tee, den Amelie mir hinstellte. Während ich die Tasse ausspülte, sah ich aus dem Fenster. MeinHerz machte einen kleinen Sprung, als ich Calum den Weg zum Haus kommen sah. Er war zu früh.
„Oh, oh“, meinte Amelie neben mir, „da kann es noch jemand nicht abwarten.“ Sie grinste schelmisch. „Viel Spass euch beiden.“

8.) Wie im Märchen (Kapitel 7, S. 87)

Wir hatten die Lichtung erreicht. Stille umhüllte mich wie ein seidenweiches Tuch. Der Wind, der leise in den hellgrünen Tannen raschelte, fuhr sanft über das Wasser, das in kleinen Wellen ans Ufer schlug.
Schweigend beobachtete Calum meine Gesicht, während ich alles betrachtete.
„Hab ich zu viel versprochen?“
Ich schüttelte den Kopf. „Man könnte glauben, dass winzige Feen zwischen den Bäumen vervorgeflattert kommen. Es sieht aus wie in einem Märchen, ein wunderschöner Ort.“

9.) Deshalb mag ich Rot (Kapitel 7, S. 90/ 91)

Ich hätte noch Stunden mit ihm im Wald verbringen können. Schnell sah ich weg, damit er mir meinen Wunsch nicht von den Augen ablesen konnte.
„Hattest du so viel Zeit?“
„Es hat mir großen Spaß gemacht“, antwortete er lächelnd auf meine Frage und ich merkte, wie meine Wangen zu glühen begannen.
„Deshalb mag ich Rot“, sagte er unvermittelt

10.) Ohnmacht (Kapitel Kapitel 7, S. 92)

„Wie war es? Erzöhle. Hat er versucht, dich zu küssen?“ Fragend zog sie ihre Augenbrauen hoch.
Abwesend antwortete ich: „Wie soll es gewesen sein? Wir haben Gitarre geübt.“
Küssen, was dachte sie? Da würde ich womöglich in Ohnmacht fallen, so wie ich auf seine kleinste Berührung reagierte.

11.) Keine Chance (Kapitel 8, S. 107)

„Du kannst ruhig zu den Männern gehen“, sagte ich.
„Keine Chance, ich bleibe, wo du bist. Du könntest versehentlich in die Spüle fallen.
„Sehr witzig.“
Er lächelte und wusste genau, dass ich ihm, wenn er mich so ansah, nicht lange böse sein konnte.

12.) Schottische Legenden (Kapitel 11, S. 149, 150)

Der Sternenhimmel breitete sich wie ein glitzerndes Tuch über dem See aus. Millionen Sterne leuchteten auf uns herunter. Der Fisch durftete köstlich über dem Feuer. Nach dem Essen erzählte uns Ethan aus seinem schier unerschöpflichen Vorrat an schottischen Legenden noch eine von Loch Ness.

13.) Betrunken (Kapitel 14, S. 197/ 198)

„Wir sind sehr, sehr unvorsichtig“, murmelte Calum mir zärtlich ins Ohr.
„Das ist mir egal“, gab ich leise zurück und mein Körper vibrierte in seiner Nähe mit ungeahnter Intensität.
„Du bist betrunken.“
Meine allzu deutliche Körpersprache amüsierte ihn.
„Man kann von einem halben Becher Punsch nicht betrunken werden“, protestierte ich schwach und wusste, dass er recht hatte.

14.) Der Plan (Kapitel 16, S. 223, 224)

„Hör auf damit“, versuchte ich noch mal zu protestieren“, so kann ich dir unmöglich böse sein.“
„Das ist der Plan.“
Er zog mich mit einem Ruck auf seinen Schoß, verschloss meinen Mund mit seinen Lippen und mein Widerstand schmolz dahin.

 

Irgendwie fiel es mir schwer hier wirklich gute Zitate zu finden. Die Autorin hat eine seltsame Schreibform/ Wortwahl find ich.