Buchzitate: Charlotte Cole – Küss mich im Sommerregen

Und natürlich dürfen auch die Buchzitate von Küss mich im Sommerregen auch nicht fehlen. Denn da gab es schon einige.

1. Schutzgeist im Holunderbusch (11 %, Kapitel 2)

Seit Jahrtausenden hatte der Holunder im Garten einen besonderen Platz. Im Frühjahr schenkte er Blüten für goldenen Sirup, im Herbst geheimnisvoll dunkelviolett glänzende Beeren für Gelee. Vögel bauten ihre Nster in seinen Zweigen und Insekten summten um ihn herum. Aber am Wichtigsten war, dass ein guter Schutzgeist in jedem Holunderbusch wohnte. Solange Menschen den Holunder in ihrem Garten achteten, würde er ihnen Glück bringen.

Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen. 🙂 Nein, im ernst. Ich fand die Beschreibung so gelungen und schön. Die musste einfach mit rein.

2. Selbstgespräche im Kopf (12 %, Kapitel 3)

Nachdem ich Pizza bestellt, Betten bezogen, Koffer ausgepackt und Sachen verstaut habe. Sie schüttelte den Kopf. Es würde ein langer Tag werden.
„Machst du das häufiger?“, fragte er schmunzelnd.
„Was?“ Sie blickte ihn verwirrt an.
„Selbstgespräche in deinem Kopf führen, während du eigentlich in einer Unterhaltung mit jemand anderem bist. Man sieht es an deiner Miene.“
„Oh ja, ständig. Das darfst du nicht persönlich nehmen. Mum ist einfach so“, kommentierte Lou trocken.
Reenie wirbelte herum und schoss ihrer Tochter einen finsteren Blick zu. Natürlich musste sie genau jetzt aus dem Auto steigen!

Dumme Angewohnheit, was? He, he …

3. Welches Alter ist es denn jetzt? (12,13 %, Kapitel 3)

„Charlie ist acht Jahre alt, oder?“, fragte Reenie.
„Ja, stimmt.“ Jake lächelte Lenny an. „Und wie alt bist du, Lenny?“
Lenny drückte sich ein bisschen mehr in den Pullover seiner Mutter und steckte den Daumen in den Mund.
„Darf ich raten? Ich glaube, du bist … siebenundzwanzig, stimmts?“ Jake zog die Augenbrauen hoch.
Lenny schüttelte vorsichtig den Kopf.
Jake legte die Stirn in die Falten und betrachtete Lenny angestrengt.
„Mhm … achtundfünfzig?“
„Nein.“ Lenny lachte.
„Vielleicht hundertvier?“
„Neeeeiiiiin. Ich bin fünf Jahre alt!“, erklärte Lenny und hielt seine kleine Hand mit ausgestreckten Fingern in Jakes Richtung.
„Wow, na das ist ja perfekt!“ Ich bin sicher, du und Charlie werdet die besten Freunde.“

Tja, schwierige Sache mit dem Alter. Da hat aber jemand schlecht geraten. grins

4. Lottogewinn (14 %, Kapitel 3)

Mum und ich haben euch das Nötigste für die ersten Tage eingekauft. Mum schickt euch außerdem ihre berühmte Kartoffelsuppe, falls ihr hungrig seid nach der langen Reise – ihr braucht sie nur aufzuwärmen. Schlaft gut in eruem neuen Zuhause. Und merkt euch euren Traum heute Nacht – was man in der ersten Nacht träumt, wird Wirklichkeit. Ich komme euch morgen besuchen und bringe Pizza mit. Ich hoffe, ihr habt ein paar tolle Träume zu erzählen! Könntet ihr vielleicht davon träumen, dass ich im Lotto gewinne?“

Schön wäre es, was?

5. Teenager – Lachanfall (16 %, Kapitel 4)

Jake schmuzelte, lehnte an den Türrahmen und verschränkte die Arme. Das ist ja nicht zu fassen. Die Damen haben einen waschechten Teenager-Lachanfall. Nur, dass eine der beiden gar kein Teenager ist.
„Kann ich euch irgendwie helfen, Mädels? Sauerstoff? Beatmungszelt?“, fragte er und kniete sich neben ihnen nieder. „Oder soll ich vielleicht später wiederkommen, wenn es euch besser passt?“, setzte er mit übertrieben besorgter Stimme hinzu.

Wäre zumindest keine schlechte Idee. Wenns sonst nichts ist.

6. Schatzsuche (16, 17 %, Kapitel 4)

„Hey, alles in Ordnung. Ihr habt das Haus gemietet mit allem, was darin ist. Also, falls ihr Hettys sagenhaften Schatz findet, dann seid ihr reich.“
Lenny blickte auf: „Ein versteckter Schatz?“
Jake nickte ernsthaft. „Das nächste mal bring ich Charlie mit, und wir gehen gemeinsam auf Schatzsuche, in Orndung?“

Ach, so ein Schatz will doch jeder, oder?

7.  Zu Clever (18 %, Kapitel 4)

„Muhahahaha“, machte Jake und murmelte: „Du hast mich erwischt, Lou. Ich fürchte, du bist ein bisschen zu clever für meinen Geschmack. Möglicherweise müssen wir dich auf die Mond-Station verbannen, sobald sie fertig ist.“
„Es ist eine Mars-Station, Dad“, warf Charlie ein.
„Ihr seid so kindisch, wisst ihr das? Sogar Charlie ist erwachsener als ihr zwei“, sagte Lou und verschränkte die Arme vor der Brust.“

Dumm gelaufen, was?

8. Internetentzug macht merkwürdig (19 %, Kapitel 4)

„Aber hey, ich poste ein Foto von Lilly auf Facebook. Die richtige Lilly wird total aufgeregt sein, wenn sie sieht, dass ich meine neue Katz enach ihr benannt habe. Das ist so cool! Ich bin sicher, ich bekomme total viele Likes dafür.“ Sie knipste ein Foto des frisch getauften Kätzchens, ließ sich dann auf den nächsten Sessel fallen und begann wild auf ihr Handy einzutippen.
„Wie sind wir nur ohne Internet groß geworden?“, fragte Jake.
„Oder ohne Handy?“, fügte Reenie hinzu.
„Fragt mich nicht.“ Lou grinste. „Aber vielleicht ist das der Grund, warum ihr so merkwürdig seid.“

Tja, das fragt man sich heute, nicht wahr? 🙂

9. Lesbische Freundinnen (20 %, Kapitel 4)

„Er ist ein Idiot, das ist alles. Du bist eine tolle, wunderhübsche, witzige und kluge Frau. Wenn ich lesbisch wäre, hätte ich mich schon längst in dich verliebt.“
Reenie kicherte. Sie rubbelte mit der Hand über ihre Augen. Die vergangenen Wochen hatten sie gelehrt, abends keine Mascara mehr zu tragen, wenn sie nicht wie ein Waschbär aussehen wollte.
„Soll das eine versteckte Liebeserklärung sein?“
Ja. Klar. Was denn sonst?“ Jill streckte ihre Arme und gähnte.

Ja, warum nicht, was?

10. Handwerker

„Weißt du vielleicht einen Handwerker hier in der Gegend?“ Reenies Gedanken hatten offensichtlich eine andere Richtugn genommen, wie so oft. Jill musste lachen.
„Die Verbindung zwischen unserer Collegezeit und einem Handwerker musst du mir bei Gelegenheit erlären.“

ja, das ist durchaus eine merkwürdige Verbindung

Und das solls auch erst mal gewesen sein. Ich hätte noch mehr zu bieten, aber ihr sollt das Buch ja auch selbst lesen. Vielleicht konnte ich euch einen kleinen Vorgeschmack darauf geben.

Charlotte Cole – Finley Meadows 1 Küss mich im Sommerregen

Küss mich im Sommerregen

„Hör mal, Jill … Ich denke nicht, dass ich mitkommen kann. Ich …“ Reenie suchte verzweifelt nach einem logischen Grund, den sie vorschieben konnte.
„Du musst die Gewürze in der Küche alphabetisch sortieren? Die Socken der Kinder stopfen? Der Katze Kopfrechnen beibringen?“ Jills Stimme klang amüsiert. „Nichts da. Du hast mir letzte Woche versprochen, dass du zu Jakes nächstem Auftritt mitkommst.“
Reenie runzelte die Stirn. Ein böser Verdacht stieg in ihr auf. „das Ganze ist ein abgekartetetes Spiel, oder?“

Meine Meinung:

Story: 1 +

Reenie kommt mit ihrem Leben im Paris nicht klar und auch Lucien und sie haben ernsthafte Probleme. Reenie zieht nach Amerika um Abstand zu gewinnen. Dort lernt sie Jake kennen …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Reenie: 1 +

Ich fand sie wahnsinnig sympatisch und sie tat mir auch oft leid, aber ich hätte sie auch gern geschüttelt wegen ihrer Einstellung gegenüber Lucien. Aber sonst hat sie mir gefallen und war witzig.

Jake: 1 +++

Owei, da bekommen meine zwei aktuellen männlichen Lieblingscharaktere ernsthafte Konkurrenz. Ich liebe Jake! Und mal ehrlich: Wie kann man ihn nicht lieben? Jake ist so sanft und feinfühlig und lieb, aber auch sehr verletztlich. Er ist einfach toll. Von jemanden wie Jake träumt doch irgendwie jeder, oder? Ich jedenfalls war total begeistert von ihm.

Jill: 1 +

Auch Jakes Schwester Jil war absolut sympatisch. Ich konnte sie gut verstehen. Vor allem in Bezug auf Lucien. Aber sie war trotzdem eine tolle Freundin.

Adele: 1 +

Sie gefiel mir sehr gut. Sie war mir sehr sympatisch und eine super Omi.

Lou: 1 +

Teilweise war sie etwas schwierig, aber das machte nichts. Sie war trotzdem toll und ich konnte ihr nur gratulieren dafür wie sie mit ihrem Vater umging. Besonders am Anfang. Das hat er nicht anders verdient. Tolles Mädchen, die wenns drauf ankam zu ihrer Mutter hielt.

Lenny und Charlie: 1 +

Die waren beide zuckersüß und beide taten mir auf ihre Weise leid, aber sie waren auch beide goldige Kinder, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Jimi: 1 +

Er war sehr reif für sein Alter, aber ich mochte ihn sehr. Er war mir sehr sympatisch.

Ben: 1 +

Auch Ben war sehr sympatich und als Anwalt natürlich eine große Hilfe. Ich mochte ihn.

Hortenisia: 1 –

Teilweise war sie nicht schlecht, aber viel zu oft wirkte sie zu herzlos und dachte doch nur an die Firma. Also, ich glaube in ihr drin war ein tiefer Schmerz. Bei dem Namen musste ich übrigens immer an „Hortensia, die Kleine Fee“ denken.

Lucien: 2 –

Der hat mich einige Nerven gekostet. Ich hätte auch gut auf ihn verzichten können. er war so kalt und oberflächlich. Aber er hatte teilweise auch gute Seiten, verfiel aber leider meistens wieder in sein altes Muster zurück.

Frederic: 1 +

Der war toll und der einzige aus Luciens Familie, der mir sympatisch war. Schade, dass die anderen ihn nicht so respektierten wie er war.

Albertine: 4 –

Das war eine ganz furchtbare Person. Furchtbar egoistisch und oberflächlich. Die ging einfach gar nicht.

Trixi: 2 –

Sie war auch nicht gerade die sympatischte Person und auch ziemlich selbstgefällig und oberflächlich.

Lilly und Sally: 1 +

Die beiden waren auch total süß. Besonders Lilly hat mir gut gefallen.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +++

Ich habe bisher glaub ich selten über ein paar gelesen, was besser zusammen passt wie Jake und Reenie. Die beiden waren so verdammt süß  zusammen. Hach, war das schön. Leider haben sie es sich allzu oft verdammt schwer gemacht.

Reenie und Lucien passten dagegen gar nicht zusammen. Das hat man sofort gemerkt.

Lou und Jimi und die anderen Pärchen fand ich aber auch echt süß zusammen.

Erzählperspektive: 1 +

Es wurde aus mehreren Sichten erzählt. Mir gefiel das ganz gut, wobei vielleicht auch Jakes und Reenies Sicht gereicht hätte. Allerdings hätte ich auf Luciens Sicht auch gut verzichten können.

Besondere Ideen: 1 +

Die waren eigentlich gar nicht direkt vorhanden. Eher indirekt versteckt. Vielleicht könnte man das mit dem Kochen nennen oder das mit der Firma oder Jakes Musik. Ich fand das Besondere war aber hier eher, dass es so wahnsinnig mitreißend war.

Rührungsfaktor: 1 +++

Den muss ich wirklich mal loben. Ich hab mitgefiebert, mitgezittert, auch mal geflucht, aber besonders am Anfang habe ich mich auch oft einfach kringelig gelacht. Manchmal kam ich gar nicht mehr aus dem Lachen raus. Der Rührungsfaktor war wirklich enorm hoch.

Parallelen: 1 +

Irgendwie fiel mir hier immer wieder Colleen Hoover ein. Nur dass die Charaktere hier etwas mitfühlender und erwachsener waren. Aber vom Drama und Mitreißen her hatte es schon einen Colleen Hoover – Touch und da kann Charlotte Cole durchaus mithalten. Die zwei Lieblingscharkatere, die ich bei Jake erwähnten waren übrigens auch beide von Colleen Hoover.

Störfaktor: 1

Ganz klar Lucien und das meiste Drumherum mit ihm. Das hätte ich nicht haben müssen. Aber Gott sei dank konnte ich da gut drüber wegsehen. Vielelicht gab es auch ein bisschen zu viel Drama, aber deswegen war es ja auch so mitreißend.

Fazit: 1 ++

Es war ein absolutes Lesehighlight. Total mitreißend, packend und gefühlvoll. Was habe ich hier teilweise gelacht. Außerdem bekommt man beim Lesen wirklich Hunger. Den Gedanken hatte ich beim Lesen mehrmals. Aber die Story und die Charaktere sind  mir bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr sympatisch. Ich liebe auch diesen Humor. Oft konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders am Ende.

Bewertung: 5/5 Punkten (am liebsten mehr)

Mein Rat an euch:

Lasst euch von Finley Meadows und seinen Bewohnern verzaubern, so wie ich es tat. Lacht euch mal so richtig aus und fühlt euch richtig wohl dabei. Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen. Achtung: Suchtgefahr ist hoch! (Zumindest hab ich das so empfunden)