Mara Andeck – Wunder & So

Story: 1 +(+)

Lou und ihre beste Freundin reisen zusammen mit Lous Großeltern auf einem Luxusschiff. Dort lernt sie Sam und die Montgomery Drillinge kennen. Irgendwas ist da zwischen Sam und ihr, aber was führt er im Schilde?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Louisa/ Lou: 1 +

Ich mochte sie schon ziemlich gerne. Sie war witzig und pffifig und ein sympatischer Zeitgenosse. Sie hatte zwar ein paar kleinere Macken, die nicht immer meins war, aber das störte kaum.

Amelie/ Amy: 1 +(+)

Amy mochte ich super gerne. Sie war eine echt Liebe und eine tolle Freundin. Allerdings blieb sie leider etwas blass. Aber dennoch gefiel mir ihre Art.

Sam: 1 (+)

So ganz warm wurde ich mit ihm nicht. Es fehlte immer ein wenig zum gewissen etwas. Dennoch mochte ich ihn sehr gern. Nur man hätte mehr aus ihm machen können. Er wirkte die ganze Zeit so undurchsichtig.

William: 1 +(+)

Den mochte  ich ja auch sehr gerne. Ich mochte seine Lexikonart. Er hatte irgendwie was. Es hätte ruhig mehr von ihm und seinen Geschwistern kommen können.

Philipp: 1 +

Den mochte ich auch wirklich gerne. Er wirkte nur etwas blass. Man hätte ihn noch etwas mehr hervorheben können.

Arthur: 1 +(+)

Den mochte ich auch wirklich gerne. Ich hätte es nur schöner gefunden, wenn er auch frei gewesen wäre.

Cleo: 1 (+)

Die mochte ich eigentlich ganz gern. Nur wurde sie mir dann viel zu viel hervorgehoben. Und dadurch ging die eigentliche Storyline etwas verloren.

Calissa: 1

Wirklich sympatisch war sie mir nicht, aber wirklich gestört hat sie auch nicht. Sie war einfach da, aber ich hätte sie nicht gebraucht.

Opa Julius: 1 ++

Den fand ich ja total süß. Der hatte so süße Macken mit seiner Flugangst und so. Und dennoch war er recht bescheiden und normal. Das hatte was.

Momo: 1 +

Die mochte ich sehr gern. Sie war so herrlich schräg, aber sie blieb auch blass.

Paula: 1 (+)

Mochte ich ganz gern, aber sie wird ja nie aktiv erwähnt.

Freddy: 1 +

Den mochte ich ganz gern, aber er kam ja auch nicht aktiv vor.

Mortimer: 1 +(+)

Den mochte ich echt richtig gerne. Er hatte einen tollen Humor und seine Tipps waren goldig.

James: 1 (+)

ich mochte ihn eigentlich schon, aber was über ihn rauskam fand ich zu klischeehaft und nicht so gut. So wirklich Sinn machte es auch nicht.

David: 1 (+)

Den mochte ich auch recht gern, aber etwas spät kam alles raus.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (+)

Wirklich überzeugen konnte mich das leider nicht. Ich fand sie zu undurchsichtig. Ich wurde einfach nicht richtig warm damit. Außerdem rückte es irgendwann auch so in den Hintergrund, dass es kaum von Belang war.

Erzählperspektive: 1 +

Die Geschichte wird von Lou erzählt und das gefiel mir auch ganz gut. Ich mochte Lou.

Allerdings hätte ich es mit der Umsetzung passender gefunden, wenn es auch einen Cleo Part gegeben hätte, denn gegen Ende rückte sie ja auch immer mehr in den Vordergrund und alles andere in den Hintergrund.

Besondere Ideen: 1 ++(+)

Das war vor allem dieses Titanic-Feeling. Das war auch teilweise richtig gut gemacht. Besonders am Anfang. Dieses alte mit neuen gemischt und es als eine Art Kostümsache zu machen fand ich klasse. Nur leider verpuffte die Idee gegen Ende und wurde blasser.

Außerdem gabs ja noch das mit dem Wunder & So. Das fand ich eigentlich ziemlich interessant gemacht und ich hätte gerne die Auflösung dazu noch gewusst. Aber irgendwie verpuffte das am Ende ziemlich und wurde von weniger originelleren Platz gemacht.

Außerdem fand ich die Idee mit den Drillingen klasse. Man hätte nur noch etwas mehr da rausholen können.

Parallelen: 1 (+)

Bücher mit diesen Ideen gibt es nicht so viele, aber da es im recht klassischen Jugendbuchstil gehalten wurde schon und das hätte etwas mehr ausgereift sein können.

Störfaktor: 1 (+)

Das war leider doch ein wenig.

Mit der Liebesgeschichte konnte ich nicht ganz was anfangen. Sie war mir zu blass und undurchsichtig und am Ende verpuffte sie etwas.

Irgendwann wurde mir Cleo zu sehr hervorgehoben und die Grundidee verpuffte. Außerdem traten die Hauptcharaktere dadurch recht in den Hintergrund und auch die Idee verlor etwas ihren Glanz.

Das Ende war dann irgendwie fast langweilig und vorhersehbar.

Auflösung: 1

Die fand ich leider etwas langweilig und vorhersehbar. Vieles verpuffte am Ende. Das fand ich nicht so gut.

Fazit: 1 ++(+)

Ich mochte die Geschichte wirklich gerne. Die Ideen waren toll und die meisten Charaktere mochte ich auch. Aus vielen hätte man aber noch mehr machen können. Am Ende verpufften die besten Ideen und wurden von etwas langweiligeren Platz gemacht. Man hätte einfach noch mehr draus machen können. Besonders aus den Drillingen und dem Ende.

Bewertung: 4,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch das Buch interessiert lest es ruhig. Damit könnt ihr wenig falsch machen.

Lucy Inglis – Worte für die Ewigekeit

Story: 1

Gegenwart: Hope soll mit ihrer Mutter zu einer Forschungsreise, ist davon aber gar nicht begeistert. Doch dann lernt sie Cal kennen und findet das Tagebuch einer Frau aus der Vergangenheit.

Vergangenheit: Emily ist auf dem Weg zu ihrem Verlobten als die Kutsche einen Unfall hat. Dann lernt sie einen Indianer kennen und alles ändert sich …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Hope: 1 (+)

Ich mochte sie teilweise ganz gern, fand sie aber auch langweilig. Teilweise bremste sie sich selbst aus. Sie wirkte auch zu zurückhaltend und irgendwie gewöhnlich. Irgendwie hätte man mehr aus ihr machen können.

Emily: 1

Wirklich warm wurde ich mit ihr nicht. Ich konnte ihre Handlungen auch oft nicht nachvollziehen. Sie war mir viel zu exrem. Auch, wenn man berüchsichtigte wie sie groß geworden ist. Irgenwann ist doch auch mal gut.

Cal: 1 (+)

Wirklich warm wurde ich mit ihm auch nicht. Eigentlich wirkte er am Anfang richtig sympatisch, aber manche Kommentare waren doch eher seltsam. Und er musste unbedingt irgendwelche Probleme haben. Das war mir etwas zu extrem.

Nate: 1 (+)

Nate war eigentlich schon sympatisch, aber auch er war manchmal komisch. Manches habe ich auch nicht an ihm verstanden. Wirklich warm wurde ich nicht mit ihm. Man hätte mehr draus machen können.

Meredith: 3 –

Sie war mir ziemlich unsympatisch. Wie sie Hope kontrollierte ging ja gar nicht. Auch ihre Meinung zu Männern fand ich nicht gut und ihre ganze Art war mir suspekt.

Caleb: 1 +

Den mochte ich ganz gern. Er war höflich und kultiviert und hatte einfach was.

Rose: 1

Wirklich warm war sie mir auch nicht. Sie war mir auch ein wenig zu wild und gebieterisch.

Clear Water: 1

Wirklich warm wurde ich mit ihr auch nicht. Sie war auch teilweise etwas fremd und merkwürdig.

Mrs Adams: 2 –

Auch die war mir ziemlich unsympatisch. Sie war mir zu herrisch, aber sie zeigte wenigstens etwas Gefühl hin und wieder.

Lauren: 1

Die klischeehafte beste Freundin muss natürlich auch dabei sein. Dabei ist sie natürlich nicht aktiv dabei. Es gibt sie nur.

Mr Goldsmith: 1

Ich fand ihn okay, aber so viel kam er ja nicht vor.

Matty: 1

Fand ich okay, aber kam ja nicht wirklich vor.

Joe: 1 +

Den mochte ich eigentlich ganz gern. Er wirkte nett.

Don und Steve: 1

Wirkten nicht so sympatisch. Kamen aber ja nicht aktiv vor.

Tyler: 1

Der tat mir echt leid. Sowas müsste nicht sein.

Pärchen/ Liebesgeschichten: 1 –

Das hat mich alles nicht überzeugt. Zu viel gestelzte Probleme statt mal einfach was schön sein zu lassen. Ich wurde damit einfach nicht wirklich warm.

Besondere Ideen: 1 –

Das war das mit den Indianern, aber wirklich warm wurde ich damit auch nicht.

Erzählperspektive: 1 –

Die Geschichte wurde von Emily aus der Vergangenheit und Hope aus dem Jetzt abwechselnd erzählt, aber da ich mit beiden nicht wirklich warm wurde konnte ich damit einfach nicht wirklich was anfangen.

Parallelen: 1

Geschichten der Art gibts ja schon und da fand ich andere besser.

Auflösung: 1

Wirklich überzeugend fand ich die jetzt nicht. Ich fand es auch eher etwas verwirrend.

Störfaktor: 1 –

Das war einfach zu viel. Mit den Charkateren wurde ich nie richtig warm und manche fand ich von Anfang an furchtbar. Andere waren nur zwischenzeitlich mal anstrengend, aber alle waren irgendwie seltsam irgendwann mal mit ihren Kommentaren oder Handlungen. Auch die Story an sich konnte mich nicht wirklich begeistern. Da fand ich zu viel seltsam oder gar schrecklich. Diese Briefform war auch nicht so meins. Wenn man es denn Briefform nennen kann. Dabei hatte es schon Potential und der Anfang war auch nicht schlecht, aber nach und nach nahm es immer mehr ab.

Fazit: 1 –

Wirklich was anfangen konnte ich mit der Geschichte nicht. Sie fing ganz gut an, aber manche Charkatere waren von Anfang an unsympatisch. Irgendwann waren alle irgendwie seltsam und auch die Story konnte mich nicht überzeugen.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kann es lesen, muss aber nicht. Man verpasst nichts.

Sankt Maik: Staffel 1 Folge 6

Gestern habe ich auch wieder Sankt  Maik gesehen und davon möchte ich berichten.

https://aisrtl-a.akamaihd.net/inside/img5a65f34ce17f9/180x180/sankt-maik-logo.jpg

Hach, wie cool. Leuterberg auf Chorfahrt. Das hat ja mal was. Und natürlich gings nach Berlin. Wie passend, dass Maik da auch hinwollte. Das mit seinem Bruder war übel, aber das ging ja noch mal gut aus. So wirklich hat Eva ja nichts rausbekommen, aber mal sehen was auf dem USB-Stick ist.Der Axel-Polizist hat ja auch irgendwie Dreck am Stecken. Ach, das mit der Omi war ja richtig süß. Ich fand Maik da aber auch ganz toll. Und Eva hat sich bestimmt noch etwas mehr in ihn verliebt. Maik ist aber auch süß. Das war eine tolle Folge.

Die ersten drei Wörter, die mir dazu einfallen:

Reise, Berlin, Probleme

Lieblingscharaktere:

Maik
Vincent

Eva
Oma

Das alte Herrenhaus Teil 14

Da ich festgestellt habe, dass ich heute vor einem Jahr offenbar mit dem Herrenhaus begonnen habe fand ich, dass es mal wieder Zeit wurde einen weiteren Teil abzuschreiben. Ich bin ewig nicht dazu gekommen. Irgendwie schaff ich das gerade so überhaupt nicht.

Hier kommt ihr zu den anderen Teilen: Klick

Geschrieben habe ich diesen Teil am 10.12.17. , bin aber einfach nicht zum Abschreiben gekommen.

Was zuletzt geschah:

Moritz und ich frühstücten bei uns zu Hause und genossen die Ruhe. Moritz entdeckte die Vorteile vom Frühstück der Neuzeit. Dann gingen wir in die Stadtbibliothek.

Teil 14:

Als wir die Bibliothek betraten kamen wir zunächst in die Eingangshalle, aber dann kamen wir fast sofort zu den Büchern. Es wirkte wie eine riesige Galerie, die sich auf mehere Etagen ausbreitete. Als wir den Raum betraten blieben wir erst einmal stehen und Moritz sah sich staunend um. „So viele Bücher.“
„Ja, stimmt. Aber wir haben heutzutage viel mehr Bücher als ihr damals“, erklärte ich. „Man kann sich Bücher auch für eine gewisse Zeit ausleihen und mit nach Hause nehmen.“
Wir schlenderten durch die Bücherreihen und Moritz berührte jedes Buch, dass er zu greifen bekam. Manche waren unglaublich alt und manche noch recht neu. Dann kamen wir in die Geschichtsabteilung und er murmelte vor sich hin. „16. Jahrhundert, 15. Jahrhundert …“ Bei seinem Jahrhundert blieb er stehen.
„Was ist das hier?“, fragte er dann nur.
„Geschichte ist ein wichtiger Teil meiner Welt“, erklärte ich. „Historiker forschen und sammeln, was sie finden können. Ganz viel Geschichte aus deiner Zeit wurde aufgeschrieben und ist festgehalten worden. Auch aus anderen Zeiten. Diese Bücher sind meist sehr kostbar. Zumindest die Originale. Ich glaube nicht, dass es hier welche gibt.“
„Außergewöhnlich!“ Er freute sich wie ein kleines Kind an Weihnachten. „Weißt du eigentlich wie viele Geschichten erzählt werden? In all diesen Büchern?“
Ich lächelte. „Es sind aber nicht alles Geschichtsbücher hier. Es gibt auch Gegenwartsliteratur. Genug zur Unterhaltung und so.“
„Aber trotzdem. Auch diese Geschichten werden erzählt“, bemerkte er und da konnte ich ihm nur Recht geben. Es war schon erstaunlich wie viele Werke hier versammelt waren. Wir hatten wirklich eine außergewöhnliche Bibliothek in der Stadt. Wir schlenderten lange durch die Bücherreihen und Moritz berührte weiterhin alle Bücher. Er war fasziniert von ihnen.
„Ich könnte den ganzen Tag hier verbringen“, meinte er verträumt.
Tatsächlich blieben wir noch eine Weile in der Bibliothek. Moritz sah sich weiterhin Bücher an und auch ich schlenderte durch die Reihen. Doch schließlich wollte ich ihm auch noch andere Dinge zeigen und so zerrte ich ihn mehr oder weniger aus der Bibliothek. Er wirkte etwas enttäuscht.
Als wir draußen waren fragte er schließlich. „Und was jetzt?“
„Wart es ab“, war meine Antwort dazu. „Es wird dir gefallen.“
Ich nahm seine Hand und so schlenderten wir Hand in Hand durch die Straßen. Moritz sah sich überall neugierig um und ich ließ ihn gewähren.
Schließlich führte ich ihn in den grünen Park hinein. Den Anfang zierten leuchtende Blumen den Weg und je tiefer wir kamen desto grüner wurde es. In der Mitte des Parks war ein großer Brunnen und wir setzten uns auf einer der Bänke.
„Es ist so friedlich hier“, staunte Moritz ehrfürchtig. „Fast wie zu Hause. Hier kommen kaum Geräusche rüber.“ Er freute sich.
„Ja, ich mag den Park auch sehr. Schön, dass er dir gefällt. Das dachte ich mir schon“, freute ich mich.
„Ich bin froh, dass ich hier bin“, sinnierte er dann plötzlich. „Es ist eine seltsame Welt in der du lebst, aber irgendwie gefällt sie mir.“
„Da bin ich aber erleichtert.“ Ich lehnte mich an Moritz und er legte seinen Arm um mich. „Vermisst du dein zu Hause?“
„Ein bisschen, ja. Ich vermisse die Natur und die Ruhe, aber nicht den Gestank. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier sonst so anders ist.“
„Wie hast du dir meine Welt denn vorgestellt?“, wollte ich nun wissen.
„Schon irgendwie laut und vollgestopft mit seltsamen Dingern wie deinem Handy“, erklärte er. „Aber sonst vermutlich ähnlich wie meine Welt.“
„Diese Welt hat viele Vorteile“, erklärte ich. „Man kommt über verschiedene Wege von A nach B, der Krieg ist schon da, aber zumindest nicht so direkt in Deuschland und Sauberkeit hat hier eine ganz andere Bedeutung. Es gibt hier außerdem viele schöne Ecken und vieles ist einfacher.“
„Aber es gibt auch Nachteile“, klärte er mich auf. „Eure Welt ist viel zu schnell und viel zu laut. Die Hektik spürt man überall. Es ist auch viel zu voll und sicher gibt es noch einiges anderes, was mir demnächst auffallen wird.“
„Sicher“, bestätigte ich. „aber du bist jetzt hier und das lässt sich nicht mehr ändern.“
„Ich will es auch gar nicht ändern. Es gefällt mir so wie es ist.“
„Das freut mich.“
„Außerdem zeigen mir Orte wie der hier, dass es sich hier zu leben lohnt.“
Ich lächelte in mich hinein und genoss seine Nähe. Wir hatten noch einiges zu regeln und manches würde nicht leicht werden, aber er war hier bei mir. Er würde meine Freunde und mein Leben kennen lernen und wir würden zusammen sein. Dennoch machte mir all das auch Sorgen. Ich hatte Moritz hierher gebracht. Ich hatte die Verantwortung für ihn. Was, wenn es nicht funktinierte? Was, wenn etwas schief ging? Was sollte dann aus Moritz werden?
Aber darüber wollte ich jetzt eigentlich nicht nachdenken. Ich wollte einfach nur die Zeit mit ihm genießen und die ihm die schönen Seiten dieser Welt zeigen. Irgendwie würden wir das schon hinkriegen. Da war ich mir sicher. Solange wir nur zusammen waren.

Ende

Ja, ich habe die Geschichte hiermit nun beendet. Das hatte ich auch schon am 10.12. so geschrieben, aber ich hatte trotzdem noch eine Fortsetzung geplant, denn eigentlich könnte man natürlich noch viel dazu schreiben. Aber dadurch, dass ich momentan kaum zu meinen Bloggeschichten komme und weil ich vor einem Jahr mit dem alten Herrenhaus angefangen habe fand ich, dass es ein guter Zeitpunkt war zum Abschluss der Geschichte zu kommen. So habe ich dann nämlich wirklich genau ein Jahr daran geschrieben. Das passt doch. Eigentlich blöd, dass die Geschichte erst beim letzten Teil ein Logo bekommen hat.

Was sagt ihr dazu?

Das alte Herrenhaus Teil 12

Im ganzen Oktober bin ich nicht dazu gekommen einen weiteren Teil zu posten. Jetzt wirds aber mal wieder Zeit.  Geschrieben hatte ich ja schon lange mal was.

Hier gehts zu den Vorgängerteilen: Klick

Was bisher geschah:

Moritz folgt mir in die Menschenwelt. Ich bringe ihn in meine Wohnung und rufe Colin, einen Freund an. Ich bitte ihn um Hilfe. Ich weihe ihn in alles ein und er bringt Moritz was zum Anziehen. Jetzt soll er eine neue Frisur bekommen.

Das alte Herrenhaus Teil 12

Colin und Moritz waren schon seit einer Weile in meiner Küche beschäftigt. Mich hatte Colin angewiesen im Wohnzimmer zu bleiben. Ich fragte mich was Colin da solange trieb. Er konnte doch unmöglich solange an einer neuen Frisur für Moritz sitzen. So kompliziert konnte das doch gar nicht sein.
Ich wartete und wartete, aber es tat sich nichts. Ich war drauf und dran in die Küche zu platzen. Doch dann kamen sie endlich raus. Moritz befühlte gerade seine Haare. Ich dagegen starrte ihn einfach nur an. Er sah so verdammt gut aus. Colin hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Langsam breitete sich ein Lächeln auf meinem Gesicht aus. Moritz sah so anders aus und einfach so richtig gut.
Als er immer noch an seinen Haaren rumfühlte ging ich zu ihm, nahm seine Hand aus seinen Haaren und hielt sie fest.
„Nicht, du siehst gut aus.“
„Meine Haare waren noch nie so kurz“, sagte er verwirrt.
„Du wirst dich dran gewöhnen“, versprach ich ihm.
Dann warf ich Colin einen Blick zu. „Hast du ihm schon seine neue Frisur im Spiegel gezeigt?“
„Er hat mich nicht gelassen“, entgegnete dieser.
„Ich mach das schon. Komm mit.“ Ich führte ihn ins Bad und deutete auf den Spiegel an der Wand. „Guck bitte da rein. Es wird sich lohnen. Versprochen.“
Unsicher folgte er meiner Bitte. Völlig überrascht sah er sich an. „Das bin ich?“
„Hast du dich denn noch nie im Spiegel gesehen?“, wunderte ich mich.
„Doch, aber nicht so deutlich und meistens sind Spiegel in meiner Welt eher was für Frauen.“
„Hier gibt es in jedem Haushalt Spiegel. Also gewöhn dich besser daran“, erklärte ich ihm. „Unsere Welt ist viel weiter entwickelt als deine.“
„Das habe ich auch schon gemerkt“, gab Moritz zu und drehte sich dann vom Spiegel zu mir um. Er umfasste mich mit festen Griff und schon war ich in seinen Armen gefangen. „Hier ist alles so anders. Wie soll ich mich nur daran gewöhnen?“ Er klang plötzlich so verletzlich und unsicher.
„Das wird schon, Moritz. Ich helfe dir dabei“, versprach ich ihm. „Aber zuerst müssen wir zurück zu Colin.“
Ich wollte gerade gehen als Moritz mich erneut festhielt und an sich drückte. Dann küsste er mich. Als er sich wieder von mir löste bat er mich: „Du bist mein einziger Anker hier. Hilf mir dabei diese neue Welt zu verstehen.“
„Das werde ich“, versprach ich.
Dann gingen wir zurück zu Colin, der geduldig auf uns wartete. „Da seid ihr ja. Ich dachte schon ihr wäret im Bad verloren gegangen.“
„Ha, ha“, machte ich nur und Moritz und ich setzten uns auf das Sofa.
„Was willst du jetzt mit ihm machen?“, erkundigte sich Colin bei mir. Ich starrte ihn nur an und Colin führte aus: „Wo soll er wohnen? Er braucht Papiere und sowas.“
„Ich habe keine Ahnung. Da muss ich erst drüber nachdenken Ich muss mich ja selbst erst mal dran gewöhnen, dass er da ist.“
„Hallo. Ich bin hier. Ich kann euch reden“, meldete sich Moritz zu Wort.
„Tut mir Leid. Du hast Recht“, stimmte ich ihm zu.
„Du solltest dir bald Gedanken darüber machen. Bevor jemanden auffällt, dass er nicht hierher gehört“, warnte Colin mich.
„Du hast ja Recht“, stimmte ich ihm schließlich zu, aber ich hatte keine Ahnung, was ich mit Moritz machen sollte.

Irgendwann ging Colin nach Hause. Er hatte angeboten, dass Moritz bei ihm wohnen könnte, aber das hatte ich abgelehnt. Moritz hatte Recht. Ich war sein einziger Anker.
Jetzt saßen wir gemeinsam auf dem Sofa und unterhielten uns.
„Es war keine gute Idee, dass ich migekommen bin, oder?“, fragte er nun. „Ich bereite dir zu viele Umstände.“
„Nein, Moritz. So darfst du niemals denken. Ich bin froh, dass du hier bist. Es war eine Überraschung und es wird nicht einfach werden, aber wir kriegen das schon hin“, versprach ich ihm.
Er sah immer noch nicht überzeugt aus und ich zog ihn in meine Arme. „Es ist in Ordnung. Wirklich. Du musst dich erst an diese Welt gewöhnen und das wird Zeit brauchen. Aber jetzt bist du hier und ich werde dich bestimmt nicht wieder gehen lassen.“
Ein kleines Lächeln bildete sich auf seinem Gesicht. „Ich hoffe es.“
„Wir sind beide erschöpft. Wir sollten schlafen gehen. Ich werde das Sofa für dich fertig machen.“
Ich wollte aufstehen, aber er ließ mich mal wieder nicht. „Ich musste dir folgen. Ich hoffe das verstehst du.“
Mein Herz machte ein paar holprige Hüpfer. „Mach dir keinen Kopf, Moritz. Ich bin in deiner Welt auch zurecht gekommen. Jetzt wird dir das auch mit meiner gelingen.“
„Ich muss wohl, denn du bist hier“, sagte er vollkommen ernst.
„Du Chameur. Jetzt lass uns schlafen.“
Ich machte Moritz das Sofa fertig und legte mich dann in mein Bett. Ich war völlig fertig. Unruhig schlief ich ein, in dem Wissen, dass Moritz nebenan war. Mein Moritz aus der Vergangenheit. Er war wirklich hier.

Fortsetzung folgt

Juhu, endlich mal wieder einen Teil geschafft. Zum Abschreiben liegt noch mehr bereit. Mal sehen ob ich das demnächst schaffe. Dann kann ich mal endlich hier weiter schreiben.

Was sagt ihr zu diesem Teil?

Tag 71: 02.09.15 Wohin ging deine erste Reise?

Ins Leben. Ha, ha. Und das sehr holperig. Na ja. Wobei das Holperig wohl erst später kam. Mit den anderen Infos bin ich nicht so vetraut.

Und dann ging meine erste größere Reise wohl nach Göttingen ins Krankenhaus. Glaub ich war da ein paar Tage alt oder eine Woche oder so.

Aber meine erste Urlaubsreise weiß ich gar nicht mehr. In den Ferien waren wir viel in den Bergen, aber auch ans Meer.  Der erste Urlaubsort an den ich mich speziell erinnern kann ist Rottau, weil wir da zwei mal waren und auch zwei mal im selben Ferienhaus.

Meine erste Auslandsreise ging 1995 oder 96 nach Dänemark. Wenn man mal Österreich und Schweiz ausser Acht lässt. Weiß nicht, ob ich da vorher schon mal war. Ist nicht auszuschließen.

Jep , so war das und bei euch so?