Buchzitate: Julie Kagawa – Talon 2 Drachenherz

Ich hab ein paar Buchzitate entdeckt, wenn auch nicht so viele wie ich gerne hätte. So ganz konnte mich dieser Teil nämlich leider nicht überzeugen. Da hätte ich einfach mehr erwartet.

1.) Hoffentlich bist du glücklich (S. 78)

Hoffentlich bist du glücklich, Ember, wo auch immer du sein magst. Und ich hoffe … dass du imer frei sein wirst.

2.) Vermeiden (S. 84)

„Wenn du noch näher ran musst, nimm nicht den Van. Andrückende Scheinwerfer in der Wüste bemerken die sofort, und das können wir nun gar nicht gebrauchen.“
„Ach echt? Das sollte ich also vermeiden, ja?“ Wütend zog Wes den Reißverschluss an seiner Tasche zu. „Und ich dachte, wir sollten noch schnell das Neonschild mit der Aufschrift >Wir sind hier, bitte schießen!< auf dem Wagendach montieren.“

3.) Schuldgefühle und Schleimerei (S. 170)

Erleichtert setzte ich mich hin und legte den Schwanz um die Hinterbeine. Dann musterte ich den ehemaligen Drachentöter mit einem genervten Schnauben. „Tja, eins kannst du dir jedenfalls merken.“ Gereizt klopfte ich mit meiner pfeilförmigen Schwanzspitze auf den Boden. „Wenn jemand beschließt, dir das Leben zu retten, aus welchen Gründen auch immer, lautet die korrekte Antwort >Danke<. Schuldgefühle und Schleimerei sind nichth zwingend erforderlich, aber erwünscht.“
Fast schon widerwillig lachte er auf. „Habs kapiert“, murmelte er dann mit einem flüchtigen Lächeln. „Soll die Schleimerei jetzt gleich erfolgen oder lieber erst später?“

4.) Lebensgefährlich (S. 209)

Oh, nur keine Eile, dachte ich und späte in Richtung Tür. Die Situation ist nicht lebensgefährlich oder so. Hier hockt nur ein Drache mitten in einem Ordenshaus der Georgskrieger. Lass dir ruhig Zeit.

5.) Soldatenslang (S. 228)

Mit einem schwachen Lächeln reihte ich mich neben ihm ein. „Auf sechs Uhr?“, fragte ich dann. „Ist das Soldatenslang für >Pass gefälligst auf, wo du hinläufst<?“

6.) Heimlicher Philosoph (S. 266)

Seine Mundwinkel zuckten verräterisch. „Mein ehemaliger Ausbilder hat mir mal einen Rat gegeben. Meistens habe ich seinem Gesülze gar nicht richtig zugehört, aber das ist irgendwie hängen geblieben. Er sagte: >Eine helle Flamme brennt nur halb so lang< Kannst du dir vorstellen, was er damit gemeint hat?“
„Hm. Dass du ein heimlicher Philosoph bist, der zwischen Autoklau und Gefängnisausbrüchen Verse schmiedet?“, riet ich.

7.) Genie (S. 282)

„Auch egal. Mir ist jede Ausrede recht, um nicht aufräumen zu müssen.“ Sie hüpfte auf eines der tadellos gemachten Betten und zewühlte die Tagesdecke. „Wenn ich zwischen meinen Klamotten noch ein Stückchen Boden erkennen kann, verbuche ich das als Triumph. Außerdem ist Unordnung das Markenzeichen eines Genies, oder wusstest du das etwa nicht?“
„Ich war zwar noch nie bei dir zu Hause“, rief ich ihr ins Gedächtnis. „aber wenn das stimmt, sagt mir mein Gefühl, dass ich wohl gerade mit dem größten Genie unseres Planeten rede.“

8.) Drachen als Parkbänke (S. 305)

„Entspann dich, König der Paranoiker. Ich glaube nicht, dass sich in den Topfflanzen Agenten von Talon verstecken.“
„Kann man nie wissen“, erwiderte ich. Komisch, ich fühlte mich so unbeschwert, fast schon leichtfertig. Das passte gar nicht zu mir. Wie ich feststellen musste, hatte Ember oft diese Wirkung auf mich. „Es könnte eine brillante Verschwörung von Talon sein. Statt sich in Menschen zu verwandeln, werden ihre Drachen zu Parkbänken.“

9.)Echter Garret (S. 311)

Zu dem Funkeln in ihren Augen gesellten sich ein kurzes Lächeln. „Okay, jetzt mache ich mir ernsthaft Sorgen“, murmelte sie spöttisch. „Wer ist dieser schmeichlerische, entspannte, vollkommen normale Mensch, und was hat er mit dem echten Garret angestellt?“

 

Das wars auch schon wieder, aber immerhin gibts mal wieder welche.

Julie Kagawa – Talon 2 Drachenherz

Talon Drachenherz

Hoffentlich bist du Glücklich, Ember,
wo auch immer du sein magst.
Und ich hoffe … dass du immer frei sein wirst.

Meine Meinung:

Viele sagen dieses Buch sei noch besser als Teil 1. Ich kann das leider nicht bestätigen und versteh auch nicht ganz wieso viele der Meinung sind. Vermutlich lege ich einfach auf andere Dinge wert. Zum Beispiel das Zwischenmenschliche. Vermutlich hatte ich auch zu hohe Erwartungen wegen dem tollen ersten Teil und den vielen guten Meinungen über Talon 2.

Wenn mich was aufregt oder nervt fang ich meist immer erst mit dem Negativen an, aber bei Talon möchte ich eigentlich schon erst mit dem Positiven anfangen.

Ich mochte es wie Garret und Riley teilweise zusammen arbeiten. Dennoch hätte ich mir da etwas mehr von Rileys Seite aus gewünscht.

Ich mochte ganz besonders die Kapitel von Cobalt wo er über seine Zeit bei Talon berichtet. Das zeigte was er eigentlich für ein Typ ist. Ganz anders als den, hinter dem er sich jetzt versteckt und ganz besonders süß fand ich das mit dem kleinen Mädchen. Aber deswegen versteh ich auch nicht, wieso Riley bei Garret nicht nachsichtiger ist. Da ist er nämlich genau wie Talon. Nur dass ich glaube er schiebt die ganzen angeblichen Gründe nur vor und eigentlich ist es Eifersucht, die dahinter steckt.

Das Buch ist interessant gestaltet und packend geschrieben sodass es mich nur am Ende leicht nervt.

Ihr seht schon jedes positives hat auch meist irgendwas negatives und jetzt kommt das ganz große Aber. Das was mir nämlich an diesem Teil nicht so gefiel.

Vor allem wie sich das mit Garret und Ember entwickelte gefiel mir überhaupt nicht. Die ersten 300 Seiten reden sie nicht mal wirklich miteinander, dann kommt etwas mehr und Garret fand ich wirklich cool, aber Ember reagierte mir einfach zu typisch. Zu unsicher, zu hin und hergerissen. Das war auch ganz anders in Teil 1. Da war zwar auch schon was zwischen ihr und Riley, aber nicht so extrem. Zwischen Garret und Ember hätte es hochromantisch sein können, aber irgendwie kam da fast gar nichts rüber.

Dann ging alles mehr Richtung Riley. Riley, hier. Riley dort. Riley ist meine bessere Hälfte. Ich kann doch nicht mit einem Menschen zusammen sein als Drache usw. Da hatte Riley auch oft echt tollen (ironisch gemeint) Einfluss auf sie. Versteht mich nicht falsch, ich mag Riley. Aber diese Dreiecksgeschichte war schon in Teil 1 nicht meins, da Garret mein absoluter Liebling ist, und hier lief es nur noch mehr darauf hinaus. Und im nächsten Teil wird es vermutlich ein ziemliches hin und her geben.

Zudem waren die Charaktere leider alle furchtbar naiv. Liefen in jede Falle, in die sie tappen konnten ohne mal überhaupt darüber nachzudenken, dass es eine Falle sein könnte. Dabei kam mir das oft von Anfang oft seltsam vor und die waren da einfach nur naiv. Und Ember sollte vermutlich furchtbar  sanftmütig sein, aber das war dann doch etwas übertrieben, da sie dadurch einfach nur verdammt dumme Fehler machte. Und gerade auch von Riley hatte ich was anderes erwartet. Dass er blindlos in eine Falle tappt, nur weil es um verirrte Nestlinge geht passt einfach nicht zu ihm. Einzig Garret wäre das vermutlich nicht passiert, aber er kam natürlich wegen Ember mit.

Dante hat sowieso sämtliche Sympatiepunkte verloren, die ich je für ihn hatte. Er kriecht Talon nur noch hinterher. Dabei hätte es mir besser gefallen, hätte er doch noch begriffen wie sie sind und würde in Talon gegen sie arbeiten. Aber der ist ja sowas von verblendet. Das geht einfach gar nicht.

Ich fand Dante und Ember auch in Bezug auf den jeweils anderen ziemlich naiv. Beide dachten natürlich der andere wüsste nicht was er tut. Ja klar!

Ich dachte das Ende reißt wenigstens noch mal was raus, aber da wurde es ja fast noch schlimmer und Ember konnte mich nicht mehr wirklich überzeugen. Irgendwie konnte ich ihr auch gar nicht mehr richtig glauben, dass sie überhaupt was für Garret empfindet. Der ganze Zauber aus eins zwischen den beiden ging hier irgendwie verloren und was jetzt vermutlich in Teil 3 kommen wird sagt mir auch nicht so zu, aber ich werde ihm natürlich trotzdem noch eine Chance geben, da ich diese Story ja eigentlich an sich schon mag. Ich verstehe nur manchmal nicht die Wege, die die Autorin wählt.

Garret ist übrigens auch noch der einzige, der mich hundertprozentig überzeugen kann. Ich mag ihn weiterhin total gern und bin gespannt wie es mit ihm weiter geht und fiebere mit ihm mit.

Ich vergebe zwar noch recht gute Punkte für Talon, aber eindeutig schon weniger als beim letzten Teil auch wenn es hier nicht danach aussieht.

Bewertung: 4,5/5 Punkte

Zwischenstand 2: Talon 2 Drachenherz

Mittlerweile bin ich schon auf S. 409 angekommen. Ich werde heute noch etwas lesen. Also müsste ich es morgen beenden können. Leider entwickelt sich es gerade nicht ganz nach meinem Geschmack auch wenn es weiterhin interessant ist.

War ja klar, dass es im großen und ganzen um Flucht geht hier, aber gerade auch am Anfang dachte ich, dass da eigentlich mehr von Garret und Ember kam. Klärende Gespräche usw. Da wäre immer mal wieder Zeit dafür gewesen. Aber es braucht erst mal etwa 300 Seiten bis sie überhaupt mal anfangen miteinander zu reden. Das sagte ich ja schon im ersten Zwischenstand. Hier kam nun ein bisschen von den beiden, aber immer noch zu wenig für meinen Geschmack und es geht viel zu langsam voran. Das hätte so schön sein können. Und auch nach Garrets süßes Geständnis fand ich Embers Reaktion zwar hervorsehbar, da sowas ja heute gängig ist, aber dennoch etwas enttäuschend. Sie hätte ihm wenigstens sagen können was sie empfindet und sich dann immer noch zurück ziehen können. Der Zauber zwischen den beiden weswegen ich das 1. Buch so geliebt hab ging irgendwie etwas verloren.

Ausserdem benehmen die sich gerade irgendwie ganz schön naiv. Vor allem auch Riley. Wieso ging er nie davon aus, dass das auch ne Falle sein könnte mit Ava. Mir kam das schon seltsam vor, dass sie gleich so stark glaubte, dass es Cobalt ist und nicht erst mal nachhakte um sicher zu gehen. Denn hätte sie wirklich Angst gehabt, wäre sie vorischtiger gewesen. Sagen kann man doch viel. Wieso glauben die gleich alles. Gerade auch Riley hätte ich anders eingeschätzt.

Gut fand ich hier aber wie Riley und Garret zusammen gekämpft haben. Sie waren ein gutes Team.

Jetzt ist natürlich die Frage: Gehört Ava zu Talon oder zum Georgsorden? Ich vermute eher Talon und das ist richtig übel. Eigentlich wäre beides übel. Aber jetzt ist auch die Frage ob Faith alles nur spielt oder ob Ava sie gar nicht erst in ihre Pläne eingeweiht hat. Ich bin gespannt wie es da weiter geht.

Es bleibt weiterhin spannend, ist aber eher wieder militärisch und düster und der Zauber aus eins ist erst mal etwas verflogen. Ich hoffe ja, dass er im dritten Teil wirklich wieder kommt, denn eigentlich ist die Reihe richtig gut. Aber manchmal kann ich die Wege, die die Autorin wählt nicht ganz nachvollziehen. Ich hätte es mir teilweise anders gewünscht.

Bin jetzt gespannt wie es ausgeht, wann ich durch sein werde und wie dann Teil 3 wird und wann er rauskommt.

 

Zwischenstand 1: Julie Kagawa – Talon 2 Drachenherz

Durch meine ganzen Leseaktionen wird mein Lesetagebuch ganz schön vernachlässigt, aber jetzt kriegt es wieder etwas Futter.

Ich bin in den letzten etwa zwei Tagen nicht so zum Lesen gekommen wie ich wollte. Sonst wäre ich schon weiter. Aber ich bin trotzdem jetzt auf S. 286 gelandet.

Viele sagen ja zwei Teil sei sogar noch besser als eins, aber bisher kann ich das nicht ganz bestätigen. Ich mag es total gern. Das schon. Ich liebe es auch immer noch. Aber mir fehlt das lebhafte aus Teil 1 etwas.

Ausserdem ist in den letzten fast 300 Seiten eigentlich nicht wahnsinnig viel passiert. Es wurde viel über Talon erzählt und wie die so funktionieren. Aber sonst kam da wenig. Ich hätte gedacht gerade bei Ember und Garrett kommt da mehr. Erklärende Gespräche oder so was, aber bisher haben sie eigentlich das ganze Buch über kaum wirklich miteinander geredet.

Dafür gehts mehr in Richtung Ember und Riley, nur leider bin ich ja ein absoluter Garrett Fan.

Was ich aber richtig gut find sind die Kapitel, wo Cobalt erzählt wie es war als er für Talon arbeitete, denn das ist wirklich gefühlvoll und zeigt einen ganz anderen Riley als den, den er jetzt hergibt. Einem dem es ganz und gar nicht egal ist was mit Menschen oder Drachen passiert. Das ist zwar jetzt auch immer noch, aber gerade bei dieser Einstellung frag ich mich wieso er bei Garrett nicht etwas nachsichtiger ist. Immerhin kann er sie doch gar nicht verraten und sie könnten gut zusammen arbeiten. Natürlich ist das Misstrauen auf beiden Seiten groß, aber mittlerweile könnte sich da mal ein bisschen ändern. Trotzdem find ich es gut, dass die beiden überhaupt zusammen arbeiten. Wenn auch nur wegen Ember. Das mit dem kleinen Mädchen fand ich übrigens besonders süß.

Ausserdem glänzt Dante hier auch überhaupt nicht. Seine Ansichten kann ich einfach nicht verstehen. Und ich find Ember und Dante im Bezug auf den anderen beide total naiv, da beide davon ausgehen, dass der andere nicht weiß was er tut wobei sie das ja beide ganz genau wissen. Und gerade auch Dante hab ich einfach ganz anders eingeschätzt am Anfang.

Momentan kann ich also nicht sagen, dass es besser ist als Teil 1, aber ich mag die Welt von Ember und Talon weiterhin und find es packend geschrieben und interessant und komme weiterhin gut voran. Wenn ich dann mal zum Lesen komme.

Ich hoffe da kommt noch eine Wendung spätestens am Ende und im 3. Teil wirds wieder etwas lebhafter zwischen den Charaktere als hier.

GemeinsamLesen 34: mit Talon 2

So, ich kann den GemeinsamLesen-Post schon mal posten. Bin morgen etwas später dran, deswegen dachte ich, ich mach es jetzt noch.

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich hab gestern mit Talon 2 Drachenherz von Julie Kagawa angefangen und bin auf S. 133.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Agent Cobalt? Man wird sie nun empfangen.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Am Anfang wirkte es wieder etwas düster und es lag viel Misstrauen in der Luft, aber das war auch verständlich. Jetzt bin ich aber wieder richtig drin und bin wieder begeistert. Es ist auch schön, dass man mehr erfährt darüber wieso Cobalt Talon verlassen hat. Cobalt wächst mir hier schon ein bisschen ans Herz, aber leider ist da immer noch der Konkurrenzkampf und da bin ich eindeutig für Garrett. Das Buch ist wieder in mehrere Teile aufgeteilt und den ersten Teil hab ich in einem Teil durchgelesen.

4. Beeinflusst es deine Kaufentscheidung positiv oder negativ, wenn ein Buch als Einzelband, Trilogie, Tetralogie oder als Reihe angelegt ist? Wenn ja, warum?
(von 

Jana)

Ich weiß gar nicht ganz genau. Eigentlich mag ich Reihen lieber, aber Reihen, die als Triolgie angelegt wurden und dann nachträglich noch weitergeschrieben werden, gehen ja meist in die Hose. Dennoch bevorzuge ich Reihen, denn da hat man einfach mehr von und man kann sich besser in die Welt einleben. Gerade auch bei Fantasy. Oft wird es kompliziert, wenn man den Überblick verliert wie viele Teile es sind oder ob ein Einzelteil auch wirklich ein Einzelteil bleibt, aber dennoch mag ich Reihen einfach.Aber bei Romanen greife ich auch ganz gerne mal zu Einzelteilen. Da passt das besser, find ich und ich hab schon teilweise recht gute gelesen. Wobei ich auch ab und zu da Reihen lese.

Was ich auch mittlerweile sehr gerne lese und was Colleen Hoover gerne macht ist einen Teil von der Sicht der weiblichen Hauptperson zu erzählen (vielleicht auch zwei) und den letzten Teil dann aus der Sicht des männlichen. Das ist dann zwar oft von der Handlung her recht gleich, aber als Leser mag ich es auch einfach in die Sichtweise des anderen Hauptcharakter zu schlüpfen und zu wissen was er bei allem dachte und fühlt. Sowas könnte es meiner Meinung nach öfter geben, auch wenn einige es vielleicht als unsinnig ansehen. Ich freu mich jetzt schon auf Holders Sicht. Vielleicht schaff ich es ja noch, das diesen Monat zu lesen.

Ich denke ich kaufe schon überwiegend mehrteiligere Reihen, aber das liegt daran, dass die Fantasy das überwiegend zu bieten hat. Ich würde nicht sagen, dass es wirklich meine Kaufentscheidung beeinflusst. Es liegt einfach an meinem Geschmack was ich kaufe und was nicht.

Start: Julie Kagawa – Talon 2 Drachenherz

Die Montagsfrage ist ja heute wieder überhaupt nicht mein Thema, da ich weder mit dem einen noch mit den anderen Erfahrungen hab und ich es auch eher vermeide. Ich muss mir mal einfallen lassen was ich als Alternative neben meinen Serienmittwoch noch auf meinem Blog mache.

Jedenfalls hab ich jetzt endlich mit Talon 2 angefangen und und bin auf S. 29 angelangt. Es gefällt mir schon wieder sehr gut. Das erste Kapitel mit Garrett gefiel mir und er tat mir so Leid. Das hat er echt nicht verdient. Die sind alle so starrsinnig. Nicht mal Tristan versucht ihn zu ünterstützen. Was für ne miese Gemeinschaft.

Ich bin zwar noch nicht so weit. Aber offenbar erzählt diesemal als drittest nicht Riley sondern Dante und das find ich recht interessant, da ich fand, dass er im letzten Teil etwas zu unterging gegen Ende. Mal sehen, was sich so in diesem Teil ergibt.

Ich freu mich jedenfalls auf das Buch und mag die Welt und Charaktere einfach.

Julie Kagawa – Talon 1 Drachenzeit

Talon 1 Drachenzeit

„Na, das war doch lustig.
Wenn du mal keine Lust mehr auf das Soldatenleben hast,
könntest du als Fußball Karriere für Drachen Karriere machen.
Beim letzten Treffer bist du fast sieben Meter weit geflogen.“

Meine Meinung:

Am Anfang lag mir dieses Militärding nicht so richtig, aber trotzdem gefällt mir Talon super gut. Es ist für mich sogar das beste Buch, die beste Geschichte, von Kagawa.

Es gibt einige tolle Charkatere. Angefangen natürlich bei Garret. Am Anfang war ich noch etwas skeptisch wegen seiner Art und seinem Soldatenleben, aber mit der Zeit taute er langsam aber sicher immer mehr auf und wuchs mir immer mehr ans Herz. Ein richtiger Schnuckel ist er und er und Ember sollen einfach nur zusammen kommen. Die sind so süß zusammen.

Ember mag ich auch sehr gern. Sie ist zwar impulsiv und manchmal naiv, aber nicht nervig sondern liebevoll. Ich mag ihren Tatendrang und ihre Energie und das sie nicht ist wie ihr Bruder. Sie hat irgendwie was und ich kann mich nicht beschweren.

Riley hat auch was, aber an Garret kommt er einfach nciht ran. Ich bin einfach nur Team Garret. Trotzdem hat Riley seine ganze eigene tolle Art, indem er versucht das richtige zu tun. Das find ich toll an ihm.

Dante gefiel mir am Anfang total super und ich hab ihn geliebt. Nur leider wurde er dann zu sehr Talon und ich trau ihm nicht mehr. Hat er wirklich Amber verraten? Aber wer sollte es sonst tun? Er ist zu serh darauf aus das richtige zu tun.

Lexi mochte ich auch richtig gern. Eine richtig liebe. Ich find ja immer noch sie würde gut zu Dante passen.

Talon als Welt war mir von Anfang an unsympatisch und unangenehm. Zu herrisch und zu kontrolliert. Die Drachen hatten ja gar keine Freiheit. Da kann ich Riley wirklich verstehen. Dante widerum weniger. Wie kann man sowas ertragen? Dass alles für einen bestimmt wird?

Diese Drachenversion find ich aber richtig super. Sie zeigt das gute und das Böse und in jedem Drachen steckt beides. Es ist nur die Frage welche Seite man mehr zeigen möchte als Drache. Auch wie sie immer denken von „meinem Drachen“ fand ich cool.

An Talon hab ich eigentlich nichts auszusetzen. Ich fand es toll, dass Garret mal eine ganz andere Form von Held ist, aber durchaus richtig süß und sympatisch. Das hat mir gefallen, auch wenn ich mir am Anfang nicht so sicher war.

Sicherlich wird es nicht so lange dauern bis ich Teil 2 lese. Vielleicht schon im März oder April, wenn ich es schaffe. Hier hab ich das Buch ja schon.

Bewertung: 5/5 Punkten

Zwischenstand 3: Talon 1 Drachenzeit

Ich hab jetzt weitere 100 Seiten gelesen und bin jetzt auf S. 397 gelandet. Ich bin jetzt natürlich beim zweiten Teil innerhalb des Buches und find es auch interessant, dass es nun auch noch eine Extraversion von Riley. Jetzt weiß ich wenigstens was er genau plant. Wenigstens in etwa.

Ich liebe Garret und Ember. Die sind so süß zusammen, aber es ist ja fast unmöglich, dass sie ein Paar bleiben können und es graut mir mittlerweile schon davor, wenn die zwei erfahren wer der andere wirklich ist. Denn dann ist es mit Sicherheit aus mit ihnen und dann hat Riley mehr Chancen. Den mag ich zwar auch, aber Garret ist mittlerweile mein Liebling.

Dante hat zwar auch noch teilweise seine fröhliche Art, aber manche Sympatie leider auch eingebüßt, weil er sich so auf Talons Seite steht. Ich hätte mir gewünscht, dass er mehr auf Embers Seite ist.

Mrs. Gruselfaktionären ist mir total unsympatisch. Die ist mir einfach nicht geheuer. Hatte aber schon fast geahnt, dass sie vielleicht Ember beobachtet. Dass Ember ihr Garrets Namen verraten hat fand ich überhaupt nicht gut. Könnte sein, dass er jetzt aufgespürt wird.

Aber je mehr ich von Garret lese, desto mehr liebe ich ihn. Er hat sich wirklich in Ember verliebt und die Wanze nicht angebracht. Ich befürchte nur, dass sie am Ende beide böse fallen werden. Vor allem wie wird Garret reagieren, wenn er es erfährt und wie Ember, wenn sie das mit ihm erfährt. Garret konnte sich ja wenigstens halbwegs drauf einstellen, aber Ember überhaupt nicht.

Ja, dieses Buch gefällt mir weiterhin gut. Ich denke, ich kann es morgen oder Samstag beenden. Bin jetzt gespannt wie es ausgeht. Hoffe das Beste für Garret und Ember, aber ich glaub das ist ganz schön naiv.

 

Zwischenstand 1: Ich liebe dich, aber nicht heute

So, ich bin mittlerweile auf S. 131 gelandet und es gefällt mir weiterhin sehr gut. Gaby Hauptmann hat einfach einen so schönen Schreibstil und kann aus jeder Geschichte etwas tolles machen. Irgendwie landet sie auch immer in Italien. Das erste Buch was  ich von ihr gelesen hab war in Venedig, dieses hier in Rom.

Ein bisschen Erotik ist auch dabei, aber hier find ich es ganz sympatisch. Es kommt eher sympatisch rüber. Wobei ich nicht glaube, dass es sowas wirklich gibt. Ich hab ne Vermutung wer der im Hotelzimmer war, aber ob das stimmt? Das wird sich noch herausstellen.

Jürgen mag ich eigentlich sehr gern, aber teilweise ist er auch echt naiv wegen Cindy. Nur würde er nicht so an Cindy festhalten, dann würde er eigentlich ziemlich gut mit Liane zusammen passen, aber Liane will ja angeblich nichts von ihm.

Was ich von Riley halten soll weiß ich noch nicht. Einerseits scheint er ganz lieb zu sein, aber sagt er wirklich die Wahrheit? So ganz trau ich ihm noch nicht.

Das mit dem Aktenkoffer ist ja auch wieder interessant. Das wird bestimmt noch Ärger geben.

Ich bin gespannt wie es weiter geht und ob Jürgen das mit Cindy noch checkt.

 

 

Buchzitate: Oceans Rose 2 Verwandlung

So, hier kommen die Zitate aus meinem gerade ausgelesenen Buch. Ein Wunder, dass es überhaupt so viele geworden sind.

1.) Der richtige Köder (1 %, Kapitel 1)

„Ich bin echt beendruckt“, sagte ich und dachte dasselbe über ihn. Er hatte warme braune Augen, und sein schwarzes Haar war verwuschelt, als sei er auf einem Lehrbuch eingeschlafen und erst kurz vor unserem Termin wieder aufgewacht. Die Sonnenbräune seiner muskulösen Arme hob sich auffällig vom Weiß seines Sportshirts ab. Falls Bates wirklich versuchteauf weibliche Teeanger nicht nur akadamisch, sondern auch romantisch attraktiv zu wirken, hatte es sich den richtigen Köder ausgesucht.

2.) Stifte und Notizhefte (4 %, Kapitel 2)

„So bereit wie man eben sein kann. Paige ist eine Musterschülerin, dank der ich jetzt mehr neue Stifte und Notizhefte habe  als der größte Schreibwarenladen in Boston.“
„Man kann nie vorbereitet genug sein“, sagten Betty und Paige wie aus einem Mund.

3.) Herumwuseln (5 %, Kapitel 2)

Paige schaute mich an, während meine Mutter im Raum herumwuselte. Mom goss eine Tasse Kaffee ein und vergaß sie auf der Anrichte, wusch einen Teller ab und ließ ihn zurück ins Spülwasser fallen, holte eine Müslischale aus dem Schrank und tauschte sie gegen den Orangensaft im Kühlschrank aus.

4.) Als Geist zurückgekehrt (6 %, Kapitel 2)

Offenbar waren meine Schulkameraden sehr besorgt um mein Wohlergehen und wollten mir helfen, wann immer ich sie brauchte. Einige stießen bei meinem Anblick ein Keuchen aus, als sei ich höschstpersönlich gestorben und als Geist zurückgekehrt, um die Teenager-Elite von Bosten zu bespuken.

5.) Ich bin Riley (8 %, Kapitel 3)

„Für den Strand“, erklärte Simon. „Das hier ist Riley, mein extrem kalifonischer Zimmergenosse, der andeuten will, dass wir bei diesem tollen Wetter nicht in der Uni rumhängen sollten.“
„Hi, ich bin Riley“, stellte Riley sich vor. Anscheindend war ihm entgangen, dass Simon ihn gerade vorgestellt hatte.

6.) Anfall von Liebeskummer (8 %, Kapitel 3)

Riley verlagerte sein Notebook auf den linken Arm und streckte mir seine Hand entgegen. „Ah, die berühmte Vanessa. Ich bin begeistert, dich endlich kennenzulernen. Bestimmt wirst du froh sein zu erfahren, dass ich Simon bei jedem Anfall von Liebeskummer – also so ziemlich jede Minute, in der er nicht bei dir sein kann – nach besten Kräften ablenken.“
„Wir gucken ständig DVDs“, erklärte Simon.

7.) VIP-Besuch (17 %, Kapitel 6)

Ich lächelte ihn an. „VIP-Besuch? Ehrlich? Wer hat sich denn bei dir angekündigt?“
„Eine junge Dame, die mich vergessen lässt, welche Protoenzahl Kohlenstoff hat, wie man Celsius in Fahrenheit umrechnet und wie die evolutionäre Klassifikation der Lebewesen lautet.“
„Reich, Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung“, zählte ich auf und klopfte ihm dabei rhythmisch mit den Fingerspitzen auf die Brust. „Sie muss schon was Besonderes sein, wenn du ihretwegen selbst das bisschen Naturwissenschaft vergisst, dass man sogar mir eintrichtern kann.“

8.) Die wilde Jagd von Sleepy Hollow (18 %, Kapitel 6)

Weiter kam ich nicht, denn der Wagen ruckte. Sofort schlang Simon die arme wieder schützend um meine Taillie. Spitze Schreie erfüllten die Luft, als die Pferde von einem langsamen Blumenschritt in vollen Glaopp übergingen.
Die wilde Jagd von Sleepy Hollow?“, rief ich ungläubig über das Gekreische und das Donnern der Hufe hinweg. So lautete der Slogan auf dem schwarzen Banner, das zwischen zwei Bäume gespannt war. Wir preschten unter ihm hindurch in den finsteren Wald.
„Ich glaube, wir sind gerade enführt worden“, rief Simon grinsend zurück.

9.) Bevorzugter männlicher Begleiter (29 %, Kapitel 10)

Bei ihrem Erscheinen am Yachthafen hatte sie der versammelten Menschenmenge erzählt, dass sie mit Oliver (ihrem bevorzugten männlichen Begleiter, wie sie ihn nannte) gerade auf dem Weg zur Kleiderspende gewesen war, als sie die Aufregung am Kai bemerkt hatte …

10.) Es regnet junge Ratten (32 %, Kapitel 11)

„Es regnet junge Ratten“, stellte mien Vater fest.
Ich starrte nach vorn durchs Autofenster. Die Scheibenwischer huschten hin und her, doch das Wasser strömte über das Glas, als wären sie gar nicht vorhanden.
„Junge Ratten?“, wiederholte Paige.Dad lächelte sie im Rückspiegel an. „Als Vanessa noch klein war, fand sie das Sprichwort „Es regnet junge Hunde“ total gemein. Sie stellte sich vor, wie die armen Kleinen vom Himmel fielen und auf dem Boden aufschlugen. Mit Nagern hatte sie weniger Probleme. Deshalb benutzten wir seitdem unser eigenes Sprichwort, wenn es gießt.“ Nahc einer kurzen Pause fragte er: „Weißt du noch, Vanessa?“

11.) Blumenkohl ist die Lösung (41 %, Kapitel 13)

„Ist schon okay.“ Ich trat einen Schritt auf sie zu und öffnete die Arme, um sie an mich zu ziehen. „Ich weiß, wie hart das alles ist. Tut mir Leid, ich wollte nicht …“
„Blumenkohl ist die Lösung!“, trötete Dad.
Ich erstarrte und Mom schaute zu ihm hoch.
„Als Haar für die Kürbisgesichter.“ Er hielt sich einen Blumenkohlstängel neben den Kopf, damit wir die ähnlichkeit bewundern konnten. „Na, wie findet ihr das?“
„Dad, gerade ist nicht der richtige Moment, um ….“
„Genial!“
Ich musste mich am Küchentresen festkrallen, um Mom nicht mit Gewalt wieder zu mir umzudrehen

12.) Das Leben ist zu kostbar (44 %, Kapitel 14)

Ich will nach Boston ziehen, damit ich dich treffen kann, dich von der Schule abholen, dich jedes Wochenende sehen, ohne dass einer von uns erst hundertfünfzig Meilen mit dem Autofahren muss. Ich will einfach mit dir zusammen sein, so oft wie möglich und so lange wie möglich. Nach allem, was im Sommer passiert ist … Das Leben ist zu kostbar, als dass man auch nur eine Sekunde davon verschwenden darf. Man muss das Glück festhalten, wenn man kann. Und ich kann! Indem ich nach Boston ziehe.“

13.)  Feindliche Armee (44 %, Kapitel 15)

„Emily Dickinson ist voll fett.“
Ich schaute von meinem Geschichtsbuch hoch. Dad saß am anderen Ende unseres Gartens am Frühstückstisch und starrte verwirrt auf den Bildschirm.
„Hast du eine Idee, was das bedeuten soll?“
„Steht das in einer Hausarbeit, die du korrigierst?“
„Ja genau. Das hat eine meiner Studentinnen geschrieben. Über eine der größten Lyrikerinnen der amerikanischen Literatur“, bestätigte er. „Ich glaube kaum, dass sie übergewichtig war.
„Nein, „fett“ ist ein Ausdruck für Anerkennung. Deine Studentin will sagen, dass sie Emily Dickinson mag.“
Er lehnte sich mit aufgerissenen Augen zurück, als hätten sich die Worte auf dem Bildschirm gerade zu einer feindlichen Armee gruppiert, die drohte, sein literarisches Vokabular zu attacktieren. „Aha!“ Warum schreibt sie dann was ganz anderes?“

14.) Die Tat ist vollbracht (46 %, Kapitel 15)

„Tadaa!“
Dads Stimme ließ mich zusammenschrecken. Ich fuhr herum und sah ihn auf der obersten Stufe der Gartentreppe stehen, wo er meinen blauen Fleecepulli wie eine Siegestrophäe schewenkte.
„Die Tat ist vollbracht“, verkündete er und kam die Stufen herunter. „Doch hätte ich diese Suche allein bestehen müssen, so fürchte ich, wärst du vorher zu einem menschlichen Eiszapfen gefroren.“

15.) Seine Hand legte sich auf meine (48 %, Kapitel 16)

„Tut mir leid.“ Seine Stimme klang sanfter als gewöhnlich. „Ich bin ein Idiot. Keine Ahnung, warum ich dir das gezeigt habe.“
„Schon gut. Ich versuche nur dieses Bild … Das klappt einfach nicht!“
Seine Hand legte sich auf meine, und die Maus stellte ihr Zittern ein. Mit angehaltenen Atm verfolgte ich, wie der Cursor auf die Bildschirmecke zuglitt. Parkers Zeigefinger legte sich über meinen, zögerte kurz udn drückte die Maustaste.
Colin Milton Cooper verschwand.
Mein Blick wanderte vom Bildschirm zu unseren Händen. Parker machte keine Anstalten, seine Hand wegzunehmen. Ich aber auch nicht, was mich am meisten verstörte.

16.) Jumbojet (50 %, Kapitel 17)

… „Äh, Vanessa?“
„Was denn?“
„Wir heben gleich ab. Wenn ich fliegen will, nehme ich einen Jumbojet.“

17.) Weiß wie ein Gespenst (51 %, Kapitel 17)

Mein Herz setzte einen Schlag aus.
„Du machst dir Sorgen um sie“, fuhr er fort. „Genau wie wir alle. Sie hat das Restaurant schon seit Wochen nicht betreten, und wenn ihr Verehrer herkommt … Wie heißt er  noch gleich? Mortimer? Luzifer?“
„Oliver.“
„Ja, genau. Jedenfalls ist er immer weiß wie ein Gespenst und so zittrig, als hätte er gerade eins gesehen. Wenn wir fragen, wie es Betty geht und wann sie sich wieder blicken lässt, kneift er die Lippen zusammen und geht.“

18.) Lesetreik (52 %, Kapitel 17)

„Na ja, das war vor meiner Zeit in Winter Harbor, aber von einem anderen Buchladen habe ich nie gehört, und über diesen reden die Leute noch. Als er abbrannte, waren alle so geschockt, dass sie tagelang in Lesestreik getreten sind.“

19.) Rekord an Dämlichkeit (52 %, Kapitel 17)

„Herzlichen Glückwunsch, du hast gerade deinen eigenen Rekord an Dämlichkeit gebrochen.“

20.) George Clooney (61 %, Kapitel 20)

… „Heute habe ich eine ganz wundervolle Entdeckung gemacht. Schau mal!“ Sie hielt mir das winzige Fernsehgerät entgegen, das bei näheren Hinsehen ein DVD-Player mit Bildschirm war. Na, erkennst du jemanden?“
„George Clooney?“, rätselte ich und versuchte die Person auf dem Bildschirm zu identifizieren.“Wenn du deinem Vater solche Komplimente machst, solltest du warten, bis er sie auch hören kann.“

21.) Kundenservice (69 %, Kapitel 21)

„Er gehört ganz dir“, rief Georgia, die angezogen aus dem Umkleideraum gestürmt kam und auf den Ausgang zusteuerte. „Und nebenbei – so toll wie sein Ruf ist er echt nicht.“
„Die Erste, die mit deinem Kundenservice unzufrieden ist?“
„Da bin ich mir nicht ganz sicher.“ Er grinste mich an. „Bei einer anderen Kundin warte ich noch auf Rückmeldung.“

22.) Das Parker-King-Phänomen (85 %, Kapitel 25)

„Jetzt verstehe ich endlich“, sagte ich, als wir bei meiner Straße ankamen.
„Was denn?“
„Das Parker-King-Phänomen.“
„Ach so etwas gibt es?“ Er klang geschmeichelt.
„Das weißt du doch genau.“ Ich blieb ein paar Häuser vor unserem stehen und wandte mich ihm zu. „Das Parker-King-Phönomen ist deine magische Fähigkeit, jedes Mädchen in der Nähe zum Schmelzen zu bringen und in eine klebrig süße Pfütze zu verwandeln.“
Er verzog das Gesicht. „Knan ich sie nicht in etwas Angenehmeres verwandeln? Ich denke da an Engel oder Regenbögen – jedenfalls keine klebrigen Pfützen.“

23.) Er küsste mir das Wort aus dem Mund (86 %, Kapitel 25)

„Parker“, pflüsterte ich und schaute gebannt zu, wie seine Lippen sich meinen näherten.
Er küsste mir das Wort aus dem Mund. Seine Lippen waren warm, salzig und zärtlich. Sie berührten mich vorsichtig, als habe Parker Angst, dass ich zurückweichen könnte.“

24.) Sieben Weltmeere (86 %, Kapitel 25)

„Komm mit mir.“
„Wohin?“ Ich schloss die Augen, als seine Lippen über meinen Ausschnitt und meine nackten Schultern wanderten.
„Ganz egal.“ Er presste seinen Mund wieder auf meinen. „Nur weg von hier. Über die sieben Weltmeere.“
„Auf deinem Segelboot.“ Ich dachte daran, was er  mir über seine Zukunftspläne erzählt hatte.
„Ja.“ Ich spürte das Lächeln auf seinen Lippen. „Nur du und ich. Auf meinem Segelboot.“

25.) Wenn man jemanden liebt (98 %, Kapitel 28)

„Vanessa“, sagte er traurig. „wenn man jemanden liebt, dann sind die Probleme des anderen nicht, mit dem man sich „herumschlägt“, was man toleriert und von dem man hofft, dass es von selbst verschwindet. Man arbeitet gemeinsam dran. Und zwar nicht, weil man sich davon genervt oder eingeschrenkt fühlt, sondern weil unsere beiden Leben miteinander verflochten sind. Wenn du glücklich bist, bin ich auch glücklich, und wenn du unglücklich bist – dann ist mir alles andere egal.“