Sarah Nisse – Schmetterlingsblau

„Und vergiss nicht, ihn zu küssen.“ Ihre Stime war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen, bis sie irgendwann vergehen.“

Story: 1 –

Jade wohnt in einer Villa und hat noch nie die Außenwelt gesehen. Sie ist eins der Schmetterlingsmädchen. Doch als sie eines Abends Alain begegnet, will sie plötzlich mehr.

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 –

Jade: 1 –

Irgendwie konnte ich mit ihr nicht wirklich was anfangen. Sie wirkte auch so blass. Außerdem konnte ich viele ihrer Handlungen und Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen. Sie war wohl einfach nicht mein Ding.

Alain: 1 –

Auch mit ihm konnte ich nicht viel anfangen. Eigentlich war er erst recht sympatisch, aber dann wurde er immer seltsamer und ich konnte auch seine Gedankengänge nicht mehr ganz verstehen. Auch oft seine Handlungen nicht. Das war einfach etwas komisch. Später fand ich ihn dann auch noch ziemlich egoistisch.

Julien: 1 –

Auch mit ihm konnte ich nicht so ganz so viel anfangen. Ich fand seine Ratschläge manchmal etwas ratsam und eher selbstsüchtig. Wieso das so war hab ich mir dann aber auch schon so ähnlich gedacht. Alain halfen sie zumindest sicher nicht. Ich wusste auch nie so genau was ich von seiner Freundschaft zu Alain sagen sollte. Fällt er ihm jetzt in den Rücken oder steht er zu ihm? Später klärt sich das und das hat mich echt nicht gewundert.

Charles: 4 –

Den konnte ich gar nicht leiden. Immer schön die Schuld auf andere schieben. Der ist einfach nur schlimm. Da fällt mir gar nicht viel zu ein. Am Anfang fand ich ihn dann besser, aber die meiste Zeit war er schrecklich.

Alains Oma: 1

Ich fand sie ganz okay, aber eine große Hilfe war sie Alain auch nicht. Meist schluchzte sie oder hielt sich zuück.

Brian: 1 +

Den mochte ich total gern. Er war wirklich witzig. Schade, dass er nicht so oft vorkam. Und schade wie Alain ihn teilweise behandelte.

Charlene/ Charly: 1 +

Ich mochte sie ganz gern, aber sie kam wenig vor.

Madeleine: 1

Ein bisschen zu mädchenhaft und zickig, aber eigentlich doch ganz nett, wenn man hinter die Fassade guckt. Sie war eigentlich eine Liebe.

Madame Dupont: 1 –

Ich fand sie viel zu streng, wenn man das Schicksal der Mädchen betrachtet. Die müssten viel sanfter angefasst werden. Aber man hat auch immer gemerkt, dass sie etwas bedrückte, nur ist das nie wirklich auf den Tisch gekommen. Dann kam ja auch raus was, aber das fand ich dann doch etwas lahm.

Chloe: 1 (-)

Teilweise fand ich sie zu selbstsüchtig. Ich habe nicht verstanden wie sie Jade teilweise behandelte als ihr mal was nicht passte. Und dann war sie wieder in Ordnung.

Marie: 1

Sie tat mir leid, war aber viel zu blass als dass man sich weiter auf sie einlassen könnte.

Josephine: 1 –

Kam mir vor, dass sie nur da war um zickig zu sein, weil jedes Buch eine Zicke brauchte. Aber immerhin hat sie Jade auch geholfen.

Aline: 1 –

Kam eigentlich nur ganz wenig vor, aber ich fand sie süß und mutig. Kam halt nur zu wenig vor um sich wirklich darauf einzulassen. Ihr Schicksal war traurig.

Anne: 1 +

Die mochte ich eigentlich noch recht gern. Sie zeigte wenigstens Verständnis.

Alains Vater: 3 –

Auch den konnte ich nicht so verstehen. Wieso hat er Alain so behandelt. Gerade mit dem Hintergrund seiner Mutter hätte er doch anders zu Alain sein müssen.

Alains Mutter: 1

Die fan ich noch ganz cool. Sie kam nie aktiv vor, wirkte aber nett.

Guy: 1 –

Er hatte gute Ansätze, aber auch mit ihm wusste ich nicht so richtig was anfangen. Allerdings mochte ich ihn auch nicht wirklich.

Juliens Vater: 3 –

Ihn fand ich recht übel und fies. Hätte ich nicht gebraucht.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Auch mit der konnte ich nicht viel anfangen. Sie war einfach plötzlich da und entwickelte sich nicht mal richtig. Wieso sich die beiden so sehr liebten und aneinander hingen konnte ich auch nicht so nachvollziehen, denn meistens waren sie doch eher misstrauisch gegenüber. Für mich hatten sie auch nicht viel gemeinsam. Ich bekam einfach keine Bindung dazu.

Brian und Charly fand ich aber süß. Nur leider kamen sie nur wenig vor.

Besondere Ideen: 2 –

Das war das mit den Schmetterlingen und die war wirklich toll. Jedenfalls die Grundidee. Die Ausarbeitung eher weniger. Da waren zu viele Fragen offen. Mir fehlten einfach die Hintergründe und Zusammenhänge wieso jetzt was so war. Das fand ich sehr schade. Sonst ist es auch eher eine 0 8 50 blasse Geschichte, mit eher unsympatischen und unsesiblen Charakteren.

Etwas besonders fand ich zum Anfang den Erzählstil, weil der so schön war mit vielen schönen Wörtern bestückt (poetisch), aber später störte er eher, da da viel mehr Wert drauf gelegt wurde als auf die eigentliche Geschichte.

Rührungsfaktor: 2 –

War eigentlich nur in der Zeit in London da. Sonst war ich meist genervt oder konnte vieles gar nicht so richtig nachvollziehen.

Parralelen: 1 –

Bücher über Schmetterlinge hatte ich bisher noch nicht gelesen. Deswegen hatte ich mir von diesem Buch auch viel mehr erhofft. Mal abgesehen von den Schmetterlingen wirkte die Geschichte nämlich wie jede andere auch. Nur unsmypatischer. Nichts besonderes.

Auflösung: 3 –

Die fand ich ehrlich gesagt etwas lahm. Das was aufgelöst wurde, konnte man sich eh schon denken. Das andere wurde gar nicht erst erklärt. Da hatte ich mir einfach mehr erhofft.

Fazit: 2 –

Mich konnte diese tolle Idee leider so gar nicht überzeugen. Ich habe wirklich versucht dieses Buch zu mögen, aber es fiel mir extrem schwer. Lange passierte so rein gar nichts. Dann kam diese Liebesgeschichte ins Spiel wozu mir einfach die Bindung fehlte und die Charaktere benahmen sich immer merkwürdiger oder unsympatischer, sodass ich sie teilweise überhaupt nicht mehr verstehen konnte. Ausserdem fehlten mir zu der Idee einfach die Hintergründe um sie wirklich verstehen zu können. Ich weiß immer noch nicht wieso die Erziehung der Mädchen so streng ist, wieso sie überhaupt lernen müssen, wie sie gefangen genommen werden konnten usw. Alles etwas blass. Je weiter das Buch voran kam, desto schwächer wurde es. Es kamen kleine Erklärungen teilweise, aber die reichten mir nicht. Die fand ich zu lahm.

Bewertung: 2/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Erwartet hinter der tollen Idee bitte keine grandiöse Geschichte. Geht nicht mit zu vielen Erwartungen daran und wenn ihr wörtliche Rede in Textform nicht mögt solltet ihr euch ganz vermeiden. Hier wird viel erzält, aber wenig geredet. Wenn ihr aber gegen Melancholie und unsympatischen Charaktere nichts habt, dann versucht es einfach.

Leseempfehlung: 2/5 Punkten