Cover Theme Day 1: Weißer Schriftzug

Bei Sabrina habe ich eine neue Aktion von Charleen entdeckt, die angehaucht ist an Paulas alte Aktion. Ich glaube bei Paula habe ich früher auch schon mitgemacht. Allerdings gibts diesen Blog nicht mehr. Bei Charleen schau ich gern mal rein und mache auch mit, wenn das Thema mir liegt.

„Zeige ein Cover mit einem weißen Schriftzug“

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Ich habe das Buch neulich ausgelesen und fand es überraschend gut. Ich kannte ja die Serie und hatte es heftiger erwartet, aber es ist überraschend sympatisch und Jamie und Claire harmonieren gut zusammen. Durch den guten Schreibstil war es auch überraschend gut zu lesen.

Kennt ihr Outlander und/ oder spricht es euch an?

Diana Gabaldon – Outlander 1 Feuer und Stein

Erst als wir ausgezogen waren, dachte ich daran, Frank von dem kleinen Steinkreis auf dem Craigh na Dun zu berichten. Seine Müdigkeit verschwand schlagartig.
„Was suchst du?“
„Den Wecker“, antwortete Frank.
„Wozu?“, fragte ich verwundert.
„Ich möchte rechtzeitig auf sein und sie sehen.“
„Wen?“
„Die Hexen.“
„Die Hexen? Wer hat dir gesagt, dass es hier Hexen gibt?“
„Der Pfarrer“, erwiderte Frank, der diesen Witz offenbar genoß. „Seine Haushälterin ist auch eine.“

Story: 1 +

Claire gerät an einen Steinkreis in Schottland und reist ins Mittelalter zurück. Dort gerät sie in Gefahr, wird aber vom McKenzie Clan gerettet. Sie begegnet Jamie und beginnt Gefühle für ihn zu entwickeln. Doch zu Hause hat sie einen Ehemann, der auf sie wartet und das Mittelalter ist eine Gefährliche Zeit. Wird sie bei Jamie bleiben oder doch in ihre Zeit zurückkehren?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Claire: 1 +

Claire fand ich überraschend sympatisch. Von der Serie her hätte ich erwartet, dass sie mich oft nervt. Das war aber meist nur kurz der Fall. Sie war meist humorvoll und lieb. Sie ist ein sehr starker Charakter, der sich nicht alles gefallen lässt und hat einen gewissen Stand in ihrer neuen Welt. Ich mag sie sehr gern und kann meistens nachvollziehen was sie tut und wieso.

Jamie: 1 +

Jamie fand ich richtig sympatisch. Er war sehr humorvoll und obwohl er viel erlitten hat, hat er nie aufgegeben und seinen Humor auch nicht verloren. Er war ein Held schlechthin und sehr liebevoll und sorgte und kümmerte sich um seine Mitmenschen. Eine Sache an ihm gefiel mir nicht so, aber sonst habe ich mit ihm mitgefiebert und mitgelitten. Er war mir einfach sympatisch.

Jenny: 1 +

Ich hatte befürchtet, dass mich Jenny nerven könnte. Ich mochte sie aber genau wie in der Serie total gern. Sie hat den gewissen Biss, kann sich durchsetzen und ist dennoch liebevoll. Das hat was.

Gailis: 1 (+)

Gailis mochte ich eigentlich schon gern, aber gewisse Taten fand ich dennoch fragwürdig. Was sie am Ende tat war mutig. Sie war mit ihren Hintergründen auf jeden Fall ein interessanter Charakter.

Ian: 1 +

Ihn mochte ich auch total gern. Er war ein sehr sanfter Charakter, der sich wirklich um Jenny sorgte. Er war mir auf Anhieb sehr sympatisch.

Jack Randell: 1 (-)

Natürlich kann man ihn nicht wirklich mögen, da seine Taten einfach nur abscheulich sind. Besonders in diesem Teil. Aber er hat gewissen Stil und durch die Serie fand ich ihn nicht so wiederlich wie sonst vermutlich. Ich wusste ja schon was auf mich zukommt.

Colum: 1 (-)

Colum war mir erst sympatischer als in der Serie. Ich fand ihn sogar nett. In der Serie war er mir nicht ganz geheuer. Durch eine Handlung hat er sich aber alle Sympatie vermiest. Letztendlich mochte ich ihn nicht wirklich und verabscheute ihn für das, was er tun wollte.

Dougal: 1 (-)

Dougal mochte ich nie ganz. Ich fand ihn immer ein bisschen fragwürdig. Meist war er sympatisch, aber mir nicht ganz geheuer. Ich wusste natürlich was er tun würde aus der Serie. Vielleicht hat es auch damit zu tun.

Frank: 1

Frank fand ich überraschend humorvoll und sympatisch. In der Serie wirkte er viel ernster. Er hat mir den Abschnitt Inverness leichter gemacht. Aber dann verschwand er auch recht schnell aus der Erinnerung, weil er nur noch erwähnt wurde.

Rupert: 1

Fand ich ganz okay, aber kaum erwähnenswert. Er war da, hätte aber auch ausgetauscht werden können.

Murtagh: 1

Den mochte ich ganz gern. Er hatte eine etwas größere Rolle, aber in der Serie gefiel er mir besser. Hier hätte er auch gut ausgetauscht werden können.

Laoghaire: 2

Die mochte ich nicht gern. Sie nervte Gott sei Dank nicht so, weil sie verhältnismäßig wenig vorkam, aber ich verabscheute sie dennoch wegen dem, was sie aus Eifersucht bereit war zu tun. Einfältiges Mädchen.

Mrs. Fitz Gibbons: 1

Ich fand sie okay. Sie war sehr fürsorglich. Aber sonst kann ich wenig über sie sagen. Sie war halt da.

Alec: 1 +

Den fand ich noch sympatisch. Er hatte das Herz am rechten Fleck und sich rührend gekümmert. Ich mochte ihn.

Hamish: 1

den mochte ich wirklich gern. Manche Gespräche fand ich für sein Alter unangebracht, aber okay.

Bain: 2 –

Ich fand ihn unsympatisch. Typischer Priester aus der Zeit, aber das ändert nichts daran, dass er einfach abscheulich war.

Arthur Duncan: 1 –

Ich fand ihn ein bisschen erbärmlich, aber seine Rolle war wichtig.

Ned Gowan: 1

Ich fand ihn charakterlich okay, aber nicht überragend. Doch als er sich für Claire einsetzte, das fand ich klasse.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +

Es ist manchmal schon schwer auf etwa 400 Seiten eine glaubwürdige Liebesgeschichte aufrecht zu halten. Deswegen war ich umso erfreuter, dass trotz der vielen Seiten diese Liebesgeschichte nie darunter litt. Das liegt vielleicht daran, dass es hier von vorne bis hinten stimmt und wirklich glaubwürdig wirkt. Aber auch an dem guten Schreibstil. Und natürlich auch an Claire und Jamie selbst, denn sie sind beide sehr sympatisch und harmonieren gut zusammen. Es gab nur eine kurze Zeit wo ich fand, dass das jetzt nicht hätte sein müssen.

Aber auch Jenny und Ian fand ich sehr süß zusammen. Die waren so echt und liebevoll zueinanander. Das hat mir gefallen.

Besondere Ideen: 1 +

Das war natürlich einmal der Steinkreis an sich, der sehr magisch wirkte. Und dann noch die Reise in die Vergangenheit. Solche Geschichten gibts natürlich mittlerweile nicht selten, aber die auf knapp 800 Seiten spannend zu halten ist schon besonders.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war definitiv vorhanden. Besonders bei Jamie und Claire. Ich konnte das meiste gut nachvollziehen und habe mitgelitten und mitgefiebert.

Parallelen: 1 +

Ich habe auch schon andere Zeitreisenromane in Schottland aus der Vergangenheit gelesen. Da gibts natürlich Ähnlichkeiten und sie sind meist ähnlich gut.

Störfaktor: 1 +

Die Bettszenen haben sich zeitweise etwas angehäuft, was den Lesefluss störte und eine Sache bei Jamie sowie Laoghaire. Sonst gibts kaum was zu bemängeln.

Auflösung: 1 (-)

Ich fand sie zu langgezogen. Alles was Jamie mit Rendall erlebte kam erst nach und nach raus und zog sich ewig hin. Ich fand man hätte es abkürzen können. Das war trotz der Serie ziemlich heftig.

Fazit: 1 +

Ich habe Outlander gern gelesen. Durch den lockeren Schreibstil kam ich recht gut voran und brauchte keine Pausen machen. Die Handlung ist die der Serie sehr ähnlich. Sie ist wirklich sehr buchnah, weswegen mich keine großen Überraschungen erwarteten. Die Charkatere fand ich sehr angenehm. Besonders Jamie und Claire waren mir sehr sympatisch und haben mir gut gefallen. Als Paar passen sie auch gut zusammen. Da ich die Gewaltszenen aus der Serie schon kannte und sie dort schlimmer auf mich wirkten machten sie mir im Buch nicht so viel aus, waren aber teilweise natürlich trotzdem heftig. Teilweise häuften sich die Bettszenen an, was den Lesefluss störte, aber sonst habe ich kaum was zu bemängeln. Ich mochte Outlander gern, weiß aber noch nicht wann und ob ich weiter lesen werde, da die Bücher sehr dick sind und die Reihe auch nicht gerade kurz.

Bewertung: 4,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr euch unsicher seid wegen Outlander macht euch nichts draus. War ich auch. Ich bin ganz froh, dass ich mich ran getraut habe. Es war besser zu lesen als ich dachte und es gab kaum Längen. Falls ihr euch wegen den Bettszenen sorgen macht: Sie häufen sich in der Mitte etwas, halten sich aber doch eher in Grenzen. Falls ihr euch wegen der Gewalt Sorgen macht: In der Serie empfand ich sie als schlimmer. Versucht es einfach. Wenn ihr die Serie mochtet könnt ihr eigentlich nicht viel falsch machen mit dem Buch. Vielleicht werdet ihr ja sogar wie ich eher überrascht.