Etüden September 15-20: Verlorene Leben Teil 5

Ihr erinnert euch noch an meine Fortsetzungsgeschichte? Ein kleiner Klappentext und hier gehts zu den anderen Teilen:

Teil 1 Klick

Teil 2 Klick

Teil 3 Klick

Teil 4 Klick

Sie wurde plötzlich aus dem Leben gerissen und in eine andere Welt hinein. Schwarze Vögel erschienen auf der Wiese und einer wurde zum Mensch. Zusammen mit dem Wandler wechselte sie wieder in ihrer Welt. Danach wirkte ihre Welt irgendwie kaputt. Er bringt nur Zerstörung mit. Sie muss sich in ihn verlieben, damit er wieder in ihre Welt kommt. Noura bekam einen Platz im Geräteschuppen. Doch Noura machte im Geräteschuppen Chaos. Noura saß Mitten im Berg von Reagenzgläsern.

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Idee
engelhaft
vergraben.

Teil 5

Als ich am morgen aufwachte war ich völlig fertig. Noura wartete immer noch in den Schuppen auf mich. Ich hatte noch gar keine Idee wie es mit ihm weiter gehen sollte. Sollte ich ihn meinen Eltern vorstellen? Er konnte auf keinen Fall hier im Haus wohnen. So leid mir das auch tat.

Irgendwie konnte ich nur daran denken, wie engelhaft er aussah. Das ließ mich sogar lächeln. Diese Beschreibung passte perfekt zu ihm. Auch wenn er sich in einen Vogel verwandelte. Aber das brachte mich jetzt auch nicht weiter.

Seufzend stand ich auf. Gut, dass ich sowieso nichts zu tun hatte und frei hatte. So konnte ich mich in Ruhe mit Noura unterhalten. Wir mussten eine Lösung finden. Vermutlich würde es etwas dauern bis ich mich in ihn verliebte. Wenn überhaupt. Konnte man sich zwanghaft in jemanden verlieben? Am liebsten würde ich mich in meinem Zimmer vergraben, aber ich musste da raus. Zu ihm. Jetzt. Also stand ich auf und erhob mich. Ich musste wissen wie es weiter ging.

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüde 13 – 2020: Verlorenes Leben Teil 3

Heute gibts wieder die Etüden. Die hätte ich fast verschlafen, da mein Internet mal wieder sehr langsam lädt, aber ich hab es noch geschafft.

abc.etüden 2020 24+25 | 365tageasatzaday

Geräteschuppen
kupferfarben
feiern.

Verlorenes Leben Teil 3

Ich hatte nicht damit gerechnet, was mich erwartete. Ich verfrachtete Noura in unseren Geräteschuppen. Dort würde er am wenigsten auffallen. Meine Eltern kamen hier eh nie vorbei. Der Schuppen war eigentlich viel zu vollgestellt. Aber wir räumten ein bisschen zur Seite. Ich hatte nur Angst, dass seine Kräfte den Schuppen vielleicht zerstörten.

Doch ich hatte keine andere Wahl. Schließlich ließ ich ihn alleine zurück. Ich musste ins Haus zurück. Meine Eltern warteten sicher schon auf mich. Das letzte, was ich von ihm sah, war sein schulterlanges Haar, dass kupferfarben glänzte.

Im Haus begrüßten mich meine Eltern und ich aß mit ihnen zusammen. Wir besprachen dabei einige Dinge. Ich ging früh ins Bett. Ich gab vor zu schlafen, aber eigentlich wollte ich noch mal nach Noura sehen. Doch dann erwachte ich von einem Geräusch. Es hörte sich an als würde jemand feiern. Was war da los? Ich sollte wohl dringend nachsehen. Also schlich ich mich raus.

Fortsetzung folgt …

So, das war der nächste Teil. Was meint ihr?