Corlys Themenwoche: 9.5. Autoren: Ein Autor/ Eine Autorin wo du jedes Buch kaufen würdest oder meine Geschichte zu Collen Hoover

So, heute hab ich nicht direkt eine Frage für euch sondern eine Art aufgabe.

Stelle den Autor/ die Autorin vor, wo du dir auf jeden Fall jedes Buch kaufen würdest. (so was ähnliches hatten wir zwar schon mit den Lieblingsautoren usw., aber eben nicht so.)

(Mit Büchern, kurzen Inhalt und vielleicht Charaktere)

Bei mir ist es definitiv Colleen Hoover. Diese wunderbaren Bücher hab ich bisher von ihr gelesen.

Weil ich Layken liebeWeil ich will liebeWeil wir uns lieben
Hope foreverLooking for HopeFinding Cinderella  Love and confess

von denen, die jetzt draußen sind, fehlt mir glaub ich nur noch Maybe Someday. Im Juli oder so kommt dann noch Zurück ins Leben geliebt raus, was ich natürlich auch lesen möchte.

Erst mal kommt hier meine kleine Geschichte zu diesen Büchern:

Ich hab auf den Blogs immer wieder gelesen wie toll die Will und Layken Bücher sein sollen. Ich bin bei Hypebüchern immer etwas skeptisch, da ich nicht automatisch immer jedes Hypebuch mag. So ging ich auch erst skeptisch an Weil ich Layken liebe ran, was ich natürlich zumindest versuchen musste. Und ich wurde total überrascht. Es war das erste Buch seit langem wo ich mich so wohl drin gefühlt hab. Ich hab es von der ersten Seite an geliebt und im selben Monat sogar noch Weil ich Will liebe gelesen (was bei ist es recht selten, dass ich im gleichen Monat zwei Bücher vom selben Autor lese. Früher hab ich das schon gemacht, aber heutzutage nicht mehr oder nur noch ganz selten). Aber Colleen Hoover hat das geschafft. Und auch Weil wir uns lieben konnte mich überzeugen, da wir auch Dinge von Will erfahren, die wir nicht wussten.

Bei der Hopelessreihe war ich auch erst skeptisch. Der Klappentext überzeugte mich nicht so ganz und am Anfang war ich auch sehr skeptisch, aber ich musste es ja zumindest veruschen, oder? Aber dann kam Holder und ich hab diese Reihe einfach nur noch geliebt. Irgendwie hat sie meine gesamte Buchwelt auf den Kopf gestellt, weil ich noch nie was so intensives gelesen hatte wie Hope forever. Ich dachte es kann gar nicht noch besser gehen dieses Jahr. Aber dann kam Looking for Hope. Die Version von Holder und die war sogar noch besser als Hope forever. Noch intensiver. Und auch die Geschichte von Six und Daniel in Finding Cinderella hat mir unglaublich gut gefallen.

Zuletzt hab ich mir Love and Confess zum Geburtstag gewünscht und war da ebenfalls skeptisch, aber ich hab es vorgestern erst ausgelesen und hab es schon wieder geliebt. Es war teilweise sehr intensiv (besonders der Prolog) und einfach wunderschön und traurig. Einmal hab ich sogar gelacht und geseuftz (für mich eine Art Schluchzen) gleichzeitig und das ist mir bei Büchern noch nie passiert. Da war ich selbst ganz überrascht. Ausserdem hat es mich teilweise an meine eigenen Situationen erinnert aus zwei Etappen gleich. Einmal etwa vor zehn Jahren (nicht ganz) und einmal etwa vor zwei Jahren. Natürlich waren das hier ganz andere Grundvorraussetzungen und vieles war auch ganz anders, aber trotzdem musste ich besonders an die Sache vor etwa zehn Jahren beim Lesen die ganze Zeit denken und das hatte ich so auch noch nie bei einem Buch.

Colleen Hoover schafft es einfach immer mich zu begeistern und ich hab das Gefühl sie überrennt meine Top Ten List geradezu mit ihren unglaublich tollen Büchern.

Die Charaktere:

Besonders ihre männlichen Charkatere mag ich sehr. Will, Owen und Holder waren alle absoulut toll. Anständig, ehrlich und gefühlvoll. Sowas mag ich total. Echte Schnuckel. Aber so einen intensiven Charakter wie Holder hatte ich noch nie. Er war der erste Charakter, den ich tatsächlich am liebsten aus dem Buch gepflückt hätte und behalten hätte. So hin und weg war ich von ihm. Das ist mir bisher auch noch nicht passiert. Aber ich will Will und Owen nicht klein machen, denn sie sind auch wirklich toll.

Auch die besten Freunde sind wirklich toll. Egal ob Breckin, Daniel oder Harrison. Sie sind alle ehrlich besorgt um ihre Freunde und unterstützen sie wo sie nur können. Gerade auch bei Daniel fand ich diese Eigenschaft ganz toll.

Bei den Mädels hatte ich schon etwas mehr Schwierigkeiten. Layken mochte ich sehr gern, aber manchmal war sie sehr schwierig und ungerecht und das tat mir für Will sehr leid. Aber sonst mochte ich sie wirklich gern. Sky fand ich am Anfang etwas merkwürdig, aber hinterher konnte ich es verstehen und spätestens Finding Cinderella war sie super. Auch Six war mir in Hope forever nicht ganz geheuer, aber in Finding Cinderella mochte ich sie doch total. Und Auburn mochte ich sowieso von Anfang an. Die war so toll und so liebevoll und ehrlich. Das hat mir gefallen.

Colleen Hoover hat es echt drauf ihre Charaktere glaubwürdig und doch liebevoll zu gestalten.

Besondere Ideen:

Ganz toll find ich auch ihre eigene Ideen dazu, die die Geschichte eben nicht ganz alltäglich machen. Sei es ein Star-Wars-Tick, ein besonderes Spiel, die Umstände des kennen lernens, Besondere Arten von Bildern oder etwas in der Art. Das macht ihre Bücher eigentlich so besonders und deswegen liebe ich diese Bücher so. Auch wenn es bisher kaum jemand geschafft hat Charaktere zu entwerfen, mit denen ich so mitfiebere, wie mit Colleen Hoovers, könnten sie theoretisch dennoch austauschbar sein. Selbst Holder. Aber diese Ideen hat nicht jeder und desegen würden diese Charaktere kaum zu anderen Büchern oder Geschichten passen. Ich find genau das macht ihre Bücher so besonders.

Und ausserdem scheint die Autorin genau meine Art von Humor zu haben, denn ich muss immer wieder zwischendurch auch lachen.

So, nun aber genug gelobt. Das ist jetzt doch recht lang geworden … Aber ich konnte einfach nicht anders als meine Bindung zu ihren Büchern zu erklären. Habt ihr auch solche Autoren, die es immer wieder schaffen, euch zu begeistern und euch noch nie enttäuscht haben? Dann berichtet mir doch von diesen Autoren. Und was haltet ihr eigentlich von Colleen Hoover?

Pfingstlesen Tag 3 15.05.16

Pfingstlesen Tag 3 gibts bei Wörterkatze noch nicht, aber ich eröffne das Thema schon mal bei mir.

Update: 10:50 Uhr

Ich hab heute mit diesem Buch gestartet:

Finding Cinderella

Es ist eigentlich eher eine Kurzgeschichte über Holders Freund Daniel, aber ich liebe es schon jetzt. Ich hab den Prolog durch, was 14 % meines Buches ausmacht. Ich liebe es schon wieder total. Daniel mochte ich schon in Looking for Hope, aber hier wirkt er noch viel intensiver. Er reicht nicht ganz an Holder ran, aber fast. Ich liebe dieses Buch jetzt schon. Mal sehen wie es weiter geht.

Update: 12:11 Uhr

Frage 6:

In welchem Roman würdet ihr gerne mal als Pratoganist untertauchen?

Definitiv hier:

Hope forever

Natürlich an Holders Seite. Was sonst?

Update 14:59 Uhr

Ich bin jetzt bei 48 % angelangt und liebe, liebe, liebe diese Story. Six und Daniel sind aber auch so süß und Daniel reicht wirklich sehr, sehr, sehr nah an Holder ran. Da fehlt nur ein winziges Stück. Und Six mag ich mehr als Sky, was aber sicher an Daniels Version liegt. Bisher hat mich Colleen Hoover wirklich noch nie enttäuscht. Ich hoffe das bleibt so. Ist jetzt das 6. Buch von ihr. Okay, bei zwei Reihen, aber trotzdem ….

Frage 7:

Habt ihr einen Lieblingsverlag? Wenn ja, welchen?

Nicht wirklich. Ich les da wo mir die Bücher gefallen. Vielleicht ein bisschen von Script fünf. Die  meisten Cover find ich da total schön (siehe Maggie Stiefvater). Gibt nur wenige Ausanahmen. Ansonsten les ich glaub ich am meisten Heyne und Carlsen und sowas. Aber eigentlich querbeet.

Update: 17:50 Uhr

Ich bin jetzt bei 65 % des Buches angelangt. Keine Ahnung ob ich es schon heute oder erst morgen beende. Aber es ist auf jeden Fall auch wieder super gut. Ich liebe einfach die Colleen Hoover Bücher.

Update: 22:04

Bevor ich zwei Folgen Pretty Little Liars gesehen hab, habe ich mein Buch noch beendet. Ich liebe, liebe, liebe es. Ich mag Daniel auch einfach so gern. Diese Geschichte kann Sky und Holder durchaus das Wasser reichen.
Morgen fang ich dann mit Kate Saunders – Ein Jahr an deiner Seite noch an. Brauch mal dringend wieder ein paar Fantasybücher ausserhalb von Kindle, aber das wird wohl erst frühestens Ende Mai wieder was. Wenn ich denn dann was finde.

Frage 8:

Habt ihr einen Lieblingsautor, der bei euch direkt zu Autobuy-Käufen führt?

Nicht direkt. Also es ist schon bei Autoren wie Julie Kagawa und Maggie Stiefvater so, dass ich mir erst mal alle neuen Reihen/ Bücher hole. Aber wenn mir eine Reihe mal nicht liegt, dann les ich sie unter anderem auch nicht weiter oder zumindest nicht sofort (Ravenboys – Maggie Stiefvater, Unsterblich – Julie Kagawa). Aber Collen Hoover ist eine Autorin, wo ich gern wirklich alle Bücher lesen würde. Wobei ich aber die Bücher nach und nach kaufe und auch erst mal abwarte wie sie mir gefallen. Ich würd jetzt nicht deswegen alle Bücher der Autoren kaufen, nur weil sie draußen sind, sondern wenn ich wirklich bereit bin sie zu lesen. Ob ich Unsterblich je weiterlesen werde weiß ich nicht, aber Raven Boys schon. Ach, noch so eine Autorin ist übrigens Kiera Cass. Wobei ich aber auch Selection Storys 2 auch noch immer nicht gelesen hab.

Buchzitate: Colleen Hoover – Looking for Hope

Und es gibt auch noch wundervolle Buchzitate von Looking for Hope.

1.) Es tut mir leid (Kapitel 2, S. 26)

Wenn man jemanden wirklich liebt, müsste man dann nicht wissen, was denjenigen zum Lächeln bringt und was zum Weinen? Aber ich hab es nicht gewusst. Ich habe keinen verdammten Schimmer gehabt und habe ihn auch heute nicht. Deshalb kann ich nur immer wieder sagen: Es tut mir leid, Les. Es tut mir so leid, nicht hatnäckiger gefragt zu haben, was mit dir los ist, wenn du geweint hast. Es tut mir leid, nichts getan zu haben, als du der Welt vorgespielt hast, du wärst glücklich – obwohl du in Wahrheit meilenweit davon entfernt wast.

Hach, ich fand das so traurig und wunderschön.

2.) Les Schuld (Kapitel 3, S. 41)

Ich bin dafür, dass wir Les die Schuld geben“, sagte ich und meine das nur halb im Schmerz. „Es wäre nie passiert, wenn sie hier wäre.“
Amy grinst. „Stimmt“, sagt sie und schüttelt in gespielter Empörung den Kopf. „Was für ein Aas, uns praktisch dazu zu zwingen, so was Ekelhaftes zu tun.“
Ich lache. „Echt fies von ihr.“

Eigentlich fand ich die beiden sogar ganz süß zusammen, aber die Umstände waren falsch.

3.) Mutiger als ich (S. 44, Kapitel 4)

Soll ich dir mal was verraten, Les? Ich bin ein viel zu großes Weichei, als dass ich das jemals machen würde. Bitte sags nicht weiter (nicht, dass du das jetzt noch könntest, selbst wenn du wolltest), aber das ist die armselige Wahrheit. Ich hätte viel zu viel Schiss davor; mich umzubringen, weil ich keine Ahnung habe, was mich danach erwartet. Ich meine, was ist, wenn das Leben nach dem Tod schlimmer ist als das Ledben, vor dem man davonläuft? Sich bewusst kopfüber ins Unbekannte zu stürzen, erfordert ganz schön Mut. Und eins muss ich dir lassen, Les, du warst viel mutiger als ich.

Was für traurige Gedanken, oder?

4.) Anderer Vorschlag (S. 46, Kapitel 4)

Daniel runzelte enttäuscht die Stirn. „Dir ist anscheinend nicht klar, wie viel Spaß diese Meute daran hat, sich das Maul zu zerreißen. Okay, anderer Vorschlag. Du bleibst still und hälst dich raus – wenn eingegriffen werden muss, übernehme ich das. Ich träum seit zwei Wochen davon, diesen Idoten endlich mal die Meinung zu sagen.“

Und das ist einer der Gründe warum Daniel mir ans Herz gewachsen ist.

5.) Zermürbt sein (S. 64/65, Kapitel 5)

Ich vermisse dich so verdammt, Les. Aber auf eine andere Art, als ich Hope vermisse. Bei dir weiß ich, dass es nicht die geringste Chance gibt, dich jemals wiederzusehen. Du bist für immer weg, und irgendwie hat es auch was Tröstliches, dass du jetzt wenigstens nicht mehr leiden musst. Bei Hope ist das anders. Ich weiß nicht, ob sie tot ist oder lebt. Ich weiß nicht, ob es ihr gut geht oder schlecht. Ob sie leidet oder nicht. Und ich kann nichts dagegen tun, dass ich mir die schlimmsten Dinge ausmale, und das zermürbt mich.

Ich weiß nicht, wie oft Holder mir so wahnsinnig leid tat.

6.) Superheldenkräfte (S. 66, Kapitel 5)

Eigentlich hatten Mom und Dad besprochen, dass ich bis zum Schulabschluss in Austin bleiben. Aber ich habe ihren Plan gemeinerweise durchkreuzt, indem ich meine Superheldenkräfte eingesetzt habe und einfach achtzehn geworden bin. Ha! Jetzt, wo ich volljährig bin, können sie nicht mehr über meinen Kopf hinweg entscheiden. Es war verdammt traurigm achtzehn zu werden und nicht mit dir feiern zu können.

Das fand ich witzig. Tja, ziemlich dreist, oder? Einfach so 18 zu werden.

7.) Tausendmal schöner als ich (S. 75, Kapitel 6)

„Verdammt“, sagt er, als er den blutdurchtränkten Stoff betrachtet. „Warum setzte ich mich eigentlich immer dem Risiko aus, dass mir jemand mein schönes Gesicht zu Brei schlägt?“ Er grinst und tupft sich noch einmal die Lippe.
„Keine Sorge“, beruhige ich ihn. „Du bist immer noch tausendmal schöner als ich.“
Daniel lacht. „Danke Honey. Nett von dir.“

Ich find diese Sprüche zwischen den beiden so cool.

8.) Perfekte Mädchen (S. 94, Kapitel 7)

„Möchtest du?“ Ich halte ihr das Wasser weiter hin. „Du siehst aus, als könntest du Flüssigkeit gebrauchen.“
Jetzt greift sie doch nach der Flasche und nimmt ein paar Schlucke. „Danke“, sagt sie und gibt sie mir zurück. Sie wischt sich mit dem Handrücken über den Mund und wirft einen Blick über die Schulter. „Tja, ich muss noch drei Kilometer bewältigen, dann gehe ich mal lieber los.“
„Wohl eher fünf“, sage ich. Ich versuche, sie nicht allzu offensichtlich anzustarren, aber es fällt mir schwer. Wenn man sich beim Universum das perfekte Mädchen bestellen könnte, dann könnte sie meiner Traumversion nicht näher kommen.

Hach, Holder ist einfach ein Traumtyp.

9.) Laufrunde (S. 102, Kapitel 8)

Am liebsten würde ich ihr sagen, dass ich sogar bereit würde,  gar nicht erst schlafen zu gehen, wenn ich sie dafür zu einer Laufrunde begleiten könnte. Stattdessen beuge ich mich vor und sage leise: „Du machst dir gar keine Vorstellung davon, wie gern ich so früh aufstehen würde.“

Er ist einfach so verdammt intensiv.

10.) Bestes. Gefühl. Aller. Zeiten. (S. 106, Kapitel 8)

„Bist du sicher, dass alles okay ist?“, fragte ich Sky und streiche besorgt über ihre Wange. Sobald meine Fingerkuppen ihre Haut berühren, bekommt sie eine Gänsehaut. Ich muss grinsen, als sie sich die Arme reibt, um sie zu verbergen. Bestes. Gefühl. Aller. Zeiten.

Und noch ein Grund wieso ich ihn so liebe. Er freut sich auch über Kleinigkeiten.

11.) Schweigsame Typ (S. 114, Kapitel 9)

Der Weg wird schmaler und ich lasse mich ein paar Schritte zurück fallen und jogge hinter ihr her. Dann fällt es auch weniger auf, dass keiner von uns etwas sagt. Ich bin sowieso eher der schweigsame Typ, aber in ihrer Gegenwart verschlägt es mir vollends die Sprache. Nach einer Weile wird mir klar, dass ich so nichts erreichen werde, wenn ich sie kennenlernen möchte. Also nehme ich wieder Tempo auf und passe meine Schritte ihren an.

Tja, der Plan war wohl nicht ganz so gut, was?

12.) Freundschaft schließen (S. 145, Kapitel 12)

Aber ich muss dir was gestehen, Les. Heute habich mir gewünscht, du wärst noch am Leben und könntest dich mit Sky anfreunden. Total absurd, ich weiß … Oh, Mann, Les, ich würde alles dafür geben, wenn das möglich wäre. Dieses Mädchen ist so stur und dickköpfig und unbelehrbar und so großartig und wunderschön, und am liebsten würde ich keine Sekunde mehr an sie denken, aber das schaffe ich nicht. Es wäre so praktisch, wenn du noch hier wärst. Dann könntet ihr Freundinnen werden, und es wäre unvermeidlich, dass wir uns über den Weg laufen.

Ich find Holders Beschreibung zu Sky so wunderschön.

Eigentlich hatte ich noch mehr Zitate rausgeschrieben, aber ich glaub das reicht. Den Rest müsst ihr selbst lesen. Viel Spass dabei. Es lohnt sich wirklich.

 

Colleen Hoover – Looking for Hope

Looking for Hope

Wenn man jemanden wirklich liebt, müsste man dann nicht wissen, was denjenigen zum Lächeln bringt und was zum Weinen? Aber ich hab es nicht gewusst. Ich habe keinen verdammten Schimmer gehabt und habe ihn auch heute nicht. Deshalb kann ich nur immer wieder sagen: Es tut mir leid, Les. Es tut mir so leid, nicht hatnäckiger gefragt zu haben, was mit dir los ist, wenn du geweint hast. Es tut mir leid, nichts getan zu haben, als du der Welt vorgespielt hast, du wärst glücklich – obwohl du in Wahrheit meilenweit davon entfernt wast.

Meine Meinung:

Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass ich mein Jahreshighlight in Hope forever schon gefunden hatte. Aber wie konnte ich das jemals denken? Natürlich hatte ich es nicht. Denn noch tiefer berührt als Hope forever hat mich Looking for Hope.

Ich liebe Holder und hab mich sogar noch ein zweites mal in ihn verliebt. (Also Buchcharakterliebe halt). Holder ist ein total einzigartiger Charakter. Wundervoll, liebevoll, absolut ehrlich, gefühlvoll und der absolut tollste Charakter, von dem ich je gelesen hab. Wie kann man Holder bitte nicht lieben. Er ist ein wahnsinnig toller Bruder, Freund und Sohn und sorgt sich um einfach alle, die er liebt. Er ist einfach so verdammt intensiv.

Was ich an diesem Buch auch mag ist, dass viel erzählt wird in der Zeit vor Sky und was Holder machte als er und Sky sich nicht gesehen haben. Da erfährt man einfach noch mal viel mehr als vorher.

Und wen ich auch mag ist Daniel. Manchmal mag er über die Stränge schlagen, aber er tut es nicht für sich selbst sondern für Holder und das mag an ihm so. Dass er seinen besten Freund zu Hundertprozent unterstützt. Und er kommt zwar manchmal recht oberflächlich rüber, aber ich glaub so ist er gar nicht. Vor allem ist es ja irgendwie auch schon so eine Art Einleitung für Finding Cinderella.

Was ich auch sehr mochte waren die Briefe an Les. Die waren sehr persönlich und zeigten noch mal wie gefühlvoll Holder eigentlich ist.

Und habt ihr eigentlich mal gemerkt, was für ein Buch Sky Holder vorliest? Das wurde hier erst richtig klar, find ich.

Hach, Holder. Ich liebe, liebe, liebe dieses Buch und es ist das erste Buch, wo ich wirklich fast geweint hab. Sonst hab ich höchstens mal feuchte Augen gekriegt. Es ist noch intensiver als Hope forever, weil es einfach aus Holders persönlichen Sicht geschildert ist und Holder so verdammt intensiv ist.

Bewertung: 5/5 Bücher

(am liebsten 6 oder 7)

Zwischenstand 1: Colleen Hoover – Looking for Hope

Okay, einen Zwischenstand vorm Ende bekommt ihr von mir noch.  Ich bin aktuell auf S. 325 und werde es wohl morgen beenden. Hoffentlich schon morgen früh.

Ich liebe es, ich liebe es, ich liebe es. Auch Looking for Hope ist einfach super und genauso intensiv wie Hope forever, weil Holder einfach so verdammt intensiv und ehrlich und anständig und lieb ist und besorgt ist. Er ist einfach toll.

Was ich klasse find ist, dass man hier auch viel erfährt wo Sky gar nicht bei ist. Wie alles was die Freundschaft zwischen ihm und Daniel ausmacht und auch was zwischen ihm und Breckin abgeht in der Zeit als Holder und Sky sich nicht sehen.

Toll find ich, dass diese Zeit im großen und ganzen damit überbrückt wird, dass Holder Briefe an Lesley schreibt und wir so seine ganz persönlichen Gedanken intensiv miterleben. Das ist toll.

Und was ich auch klasse ist, dass es mehr oder weniger schon eine Einführung in Finding Cinderella ist wegen Daniel und ich glaub das wird auch toll. Weil ich Daniel mag und die Geschichte darin interessant werden könnte, weil ich glaub, dass Six eigentlich auch voll in Ordnung ist.

Aber am allerschönsten find ich Holders ganz persönlichen Gedanken, weil sie noch mal bekräftigen wie intensiv, ehrlich, liebevoll, besorgt und einzigartig er ist.

Ja, ich geb es zu. Ich hab mich noch mal in diese Geschichte verliebt und noch mal in Holder verliebt (wie ne Buchcharakterliebe eben möglich ist, um das noch mal zu betonen). Vielleicht sogar noch etwas mehr als vorher, weil Holder alles intensiver und schöner macht.

Start: Colleen Hoover – Looking for Hope

So, ich muss jetzt einfach mal einen Zwischenbericht  (bzw Start) von Looking for Hope machen. Bei Leselaunen hab ich ja nicht so viel darüber geschrieben. Und hier wird es mal etwas anders ablaufen und zwar so (Ich bin übrigens auf S. 188 gelandet. Heute morgen mit dem warten das der Strohm wieder geht, hatte ich viel Zeit zu lesen):

Ich hab es glaub ich gestern begonnen. Oder vorgestern? Gott, mein Gedächtnis.

10 Gründe warum ich diesen Teil schon wieder genauso liebe wie den Vorgänger (Wobei die meisten vermutlich mit Holder zu tun haben):

(Achtung! Vermutlich noch mehr Spoilergefahr als sonst)

1.) Holder (fängt schon gut an, oder?)

Er ist schon wieder so toll und im ersten Teil hab ich mich in keinster Weise getäuscht. Er ist auch mit seiner eigenen Sicht genauso gefühlvoll, liebevoll und ehrlich und anständig wie ich ihn eingeschätzt habe. Und er ist verdammt intensiv. All das liebe ich so an ihm. Ich würd ihn am liebsten aus dem Buch pflücken. Mal wieder. Wie kann man Holder eingentlich nicht lieben?

2.) Sky

Im 1. Teil hatte ich besonders am Anfang Probleme mit ihr, aber dank Holder find ich ihre Art gar nicht mehr so schlimm. Denn es ist genau das was Holder an ihr mag und das find ich toll. Er will sie gar nicht ändern und er ist auch nicht sauer auf sie. Nur mal verwirrt. (Holder die 2. Ich hab euch ja vorgewarnt.)

3.) Daniel

Holders bester Freund ist einfach klasse und ich freu mich jetzt schon total auf Finding Cinderella wo es um ihn und Six gehen soll. Vielleicht schlägt er manchmal über die Stränge, aber gerade das find ich toll, weil er es nicht für sich selbst tut sondern für Holder und seinen Freund unterstützt wo er nur kann. (Hey, mal nur indirekt Holder)

4.) Die Briefe an Les

die sind schon wieder besonders und ich find es toll wie Holder da schreibt und seine Gefühle rauslässt. Das ist einfach total toll und passt gut ins Buch (Holder die 3.)

5.) Tolle Ideen aus 1 wieder toll

Meine Lieblingsideen aus 1 noch mal erleben. Die total intensiven Szenen sind auch diesmal wieder toll und das schafft nicht jede Autorin.

6.) Das Buch, dass Sky Holder vorliest

Hier möchte ich nicht zu sehr spoilern, aber ist euch eigentlich auch aufgefallen, welches Buch Sky hier eigentlich liest? Durch die kleinen Textpassagen, die Colleen Hoover uns da präsentierte bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das Buch kenne und weiß um welches es sich handelt, und diese Idee ist absolut grandiös. Ich musste erst mal stoppen als mir da ein Licht aufging. In Hope forever wird das nicht erwähnt, oder? Ist euch das auch aufgefallen, als ihr es gelesen habt?

7.) Die Zeit vor Sky

Ich find es gut, dass auch beschrieben wird wie es war bevor Sky kam, denn das wussten wir ja noch nicht alles. Zum Beispiel das mit seinem Dad und so. Und vor allem wussten wir es nicht so genau.

8.) Holders Jeanstraum

Ich dachte erst: Was geht denn jetzt ab? Aber im Hintergrund hab ich mir schon gedacht, dass es nicht echt sein kann.

9.) Holders Bad Boy Image

Das ja eigentlich nicht existiert. Wenn er sich nicht ganz richtig verhalten hat oder Schlägereien angefangen hat, konnte ich es nachvollziehen, da es ja teilweise echt mies herging. (Holder die 5.? Hab den Überblick verloren …)

10.) Sky und Holder

weil sie als Paar so süß sind und einfach so perfekt zusammen passen.

 

Und ich hab gerade mal die Hälfte des Buchs durch. Aber ich bin wieder genauso fasziniert wie bei Hope forever und bin jetzt noch sicherer, dass diese Reihe nicht zu toppen ist. Ich wusste nicht, dass man sich in einen Buchcharkater zweimal verlieben kann (na ja, sofern man sich in Buchcharaktere eben verliebt, ihr wisst schon, was ich meine).

Klar gab es vorher welche, die ich auch nach erneuten Lesen wieder liebte (Tucker aus Unearthly, Ian aus Seelen …), aber so krass wie bei Holder war es bisher nie.

Corlys Themenwoche 1.5.: Nervige Charaktere im Buch

Oh mein Gott. Heute bin ich so einfallslos. Ich hab ja noch gar keinen Beitrag geschrieben. Wie konnte das denn passieren. Aber diese Woche ist bei mir eh wenig los. Hatte auch einfach zu wenig Zeit.

Heute gehts bei mir um nervige Charaktere. Und dabei mein ich so richtig nervig. Also: Wen fandet ihr so richtig, richtig nervig, dass ihr am liebsten das Buch an die Wand klatschen wolltet?

Bei mir gabs es schon ab und zu, aber trotzdem muss ich erst mal drüber nachdenken.

April – Ravenwood/ Mia James

Die fand ich schon recht nervig. Nie war sie zufrieden und ständig verletzte sie Gabe und er lief ihr ständig hinter her. Ich war irgendwann nur noch genervt.

Schattenwandler – Jaqueline Frank

Die Frauen da sind überwiegend nervig, weil sie auch so anspruchsvoll sind und die Männer, weil sie so besitzergreifend sind.

Vanora – Sabrina Qunaj/ Elfenreihe

Vanora war mir leider auch zu nervig. Kleines Naivchen, die von nichts ne Ahnung hat und dann aber einfach nur anspruchsvoll ist. Mehr weiß ich gerade leider nicht mehr.

Sky – Finding Sky/ Joss Stirling

Irgendwie ist sie schon nervig, weil sie Zeb ständig abweist obwohl sie auf ihn steht und ihn dann auch noch verletzt und  ausserdem nichts über sich selbst wissen will, aber natürlich laufen alle Jungs ihr hinterher, weil sie ja so toll ist.

Ethan – Seventeen Moons/ Kami Garcia und Margeret Stole

In Teil eins war er echt verdammt nervig mit seiner ganzen Meckerei. Das hätte nicht sein müssen.

Ähnlich gehts mir übrigens mit Julie Kagawas Ethan in Plötzlich Prinz.

Da gibts bestimmt noch mehr, aber ich denke das reicht erst mal.

Wen findet ihr so nervig und wieso?

Buchzitate: Joss Stirling – Die Macht der Seelen 1 Findig Sky

Bevor das Buch so schwach wurde gab es ganz viele Buchzitate und die möchte ich euch nicht vorenthalten.

1.) Paradies für Holzwürmer (S. 11, Kapitel 2)

Ich war nun schon seit meinem zehnten Lebensjahr bei ihnen und hatte mich mittlerweile damit abgefunden, dass meine Eltern beide eine Schraube locker hatten. Sie lebten in ihrer eigenen kleinen Fantasiewelt, in der alte Bruchbuden „malerisch“ und Schimmelbefall „stimmungsvoll“ waren. Im Gegensatz zu Sally sah ich mich immer in einem ultramodernen Haus auf einem Stuhl sitzen, der kein Paradies für Holzwürmer war, und in einem Schlafzimmer, an dessen Fensterscheiben die Eisblumen nicht innen wuchsen.

2.) Alice als Spiegelbild (S. 14 + 15, Kapitel 2)

Mit dem Fingernagel kratzte ich Farbreste von dem alten Spiegel über der Kommode. Das blasse, ernste Mädchen, das mir aus dem Spiegel entgegenblickte, tat dasselbe und starrte mich aus dunkelblauen Augen an. Sie sah in dem schummrigen Licht gespenstisch aus; das blonde Haar fiel ihr in ungebändigten Locken ums ovale Gesicht. Sie wirkte zerbrechlich. Einsam. Eine Gefangene im Raum inter dem Spiegel; eine Alice, die es niemals wieder in die echte Welt zurückschaffen würde.

3.) Fast so gut wie Heiligabend (S. 15 und 16, Kapitel 2)

Sally streckte die Hand nach mir aus, um mich in diesen Augenblick einzubeziehen. Ich hatte mich in den letzten paar Jahren darauf getrimmt, ihren liebesvollen Gesten nicht zu misstrauen, und so nahm ich ihre Hand. Sally drückte leicht meine Knöchel und erkannte damit stillschweigend an, wie viel Überwindung es mich kostete, nicht vor ihrnen zurückzuscheuen. „Ich bin so aufgeregt. Das ist fast so gut wie Heiligabend.“
Sie hatte schon immer eine Schwächer für Bescherungen gehabt.

4.) Wie ein Schnupfen (S. 18, Kapitel 2)

„O-kay“,  sagte Simon. „Das war ziemlich interessant.“
„Bitte, lass das Ölleck gleich morgen reparieren“, sagte Sally in gespieltem Flehen und verschränkte die Hände vor die Brust. „Ich möchte auf keinen Fall in der Nähe sein, wenn sie herausfindet, dass du ihrem Rat nicht gefolgt bist – und sie kommt garantiert bald wieder.“
„Wie ein Schnupfen“, stimmte er zu.

5.) Venus im Handtaschenformat (S. 21, Kapitel 2)

„Ich bin dafür aber ungefähr dreißig Zentimeter zu kurz geraten“, sagte ich mit Blick auf die ellenlangen Beine der Mädchen, die das Plakat des Cheerleading-Teams zierten.
„Eine Venus in Handtaschenfortmat, das bist du. Deine Figur hätte ich gern.“

6.) Master of Music (S. 40, Kapitel 3)

Die Tür flog krachend auf. Und herein kam Mr Keneally, ein kräftiger Mann mit dem rotblonden Haarschopf eines Kelten und einem Stapel Noten in der Hand. Ich wusste sofort, welche Rolle er in meinem Kopf-Comic spielen würde: der Master of Music, Rächer aller Misstöne. Und ganz sicherkein geeigneter Kandidat für eng anliegende Klamotten.

7.) Master of Music und Wolfmann (S. 43, Kapitel 3)

„Mr Benedict, wie liebenswürdig von Ihnen, dass Sie sich uns anschließen“, sagte Mr Keneally mit einer vor Sarkasmus triefenden Stimme. Seine gute Lauen von eben war verflogen. Eine kleine Szene stand mir plötzlich vor Augen: Der Master of Music steht dem wiederwärtigen Wolfman im Duell gegenüber, bewaffnet mit einer Sprüdose voll Noten. “

8.) Brüder (S. 45, Kapitel 3)

„Natürlich, Mr Keneally“, erwidete die John-Lennon-Brille und schoss dem Biker einen finsteren Blick zu. „Zed, komm hier rüber.“
Sein Bruder? Wow, wie war das denn bitte passiert?

9.)Rausflug aus Jazzband (S. 46, Kapitel 3)

„Sehr gut, nein, hervorragend!“, rief Mr Keneally, als wir zu Ende gespielt hatten. „Ich fürchte, ich bin gerade aus der Jazzband rausgeflogen.“ Er zwinkerte mir zu.

10.) Genial (S. 53, Kapitel 4)

Simon schüttelte den Kopf. „Amerikaner finden Schuhe genial udn sie finden jemanden, der sie im Auto mitnimmt, genial: Was machen sie eigentlich, wenn sie auf etwas stoßen, das wirklich von höchster schöpferischer Geisteskraft zeugt? Dann fehlen ihnen die Worte, um das zum Ausdruck zu bringen.

11.) Englischer Zwerg (S. 56, Kapitel 4)

„Sollen wir ihn rufen?“, fragte sie.
Was für eine Spitzenidee: >Entschuldigung, Mr Groß-Stark-und-Gutaussehend, aber könnten sie diesem englischen Zwerg hier vielleicht helfen, an die Soße zu kommen?“

12.)  Zur Strecke bringen (S. 60, Kapitel 4)

„Sag deinem Bruder, er soll sich keine Sorgen machen: Falls sie hier aufkreuzen, wird Mrs Hoffman sie sofort zur Strecke bringen.“ Zoe brach ihre Selleriestange in der Mitte durch, stippte sie in das kleine Salzhäufchen am Rand ihres Tellers und warf dabei mit der freien Hand gekonnt ihr langes schwarzes Haar über die Schulter. „Ich sehe direkt vor mir, wie sie die Bande k.o. schlägt.“
„Ja, sie bringt sie dazu, um Gnade zu winseln“, stimmte Tina zu.

13.) Dinosaurier (S. 80 und 81, Kapitel 6)

Zed hatte ihn gehört. „Er ist halt der Ansicht, dass Männer auf sich selbst aufpassen können. Hast du damit ein Problem?“
Nelson schüttelte den Kopf. „Nein.“
Das wäre ja ein gefundenes Fressen für Sally, dachte ich. Für sie als bekennende Feministin wäre Mr Benedict der totale Dinosaurier. Und über Zed wäre sie auch nicht gerade erfreut.

14.) Harry Potter in sexy (S. 104, Kapitel 8)

Zoe kicherte. „Ich stehe ja eher auf Yves – diese niedliche kleine Brille udn diese Gelehrtenausstrahlung, das macht mich echt schwach. Er ist wie Harry Potter in sexy.“

15.) Verkehrschaos (S. 152, Kapitel 10)

Ich kann nicht damit aufhören, jetzt, wo ichs mal angefangen habe. Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du in diesem Kleid ein Verkehrschaos arichten könntest?

16.) Benedict-Alphabet (S. 154, Kapitel 10)

„Wie kannst du dir merken, wer wer ist?“
„Ganz einfach: Trace: tough, Uriel: ungeheuer intelligent, Victor: hm … verdammt geheimnisvoll …“
„Du mogelst.“
Zoe grinste. „Will: Witzblod; Xav: Xtremsport; Yves: immens schnucklig – und Zed überlasse ich dir.“ Sie sangt das Alphabet-Lied. „Würde man in der Schule das Alphabet anhand der Benedict-Jungs lehren, dann würden alle Mädels durch die Bank weg besser aufpassen.“

 

und dann hörte es schlagartig auf mit den Zitaten und dem Witzig Sein.

Joss Stirling – Die Macht der Seelen 1 Finding Sky

Finding Sky

„Wie kannst du dir merken, wer wer ist?“
„Ganz einfach: Trace: tough;
Uriel: ungeheuer intelligent;
Victor: hm … verdammt geheimnisvoll …“
„Du mogelst:“
Zoe grinste: „Will: Witzbold; Xav: Xtremsport; Yves: immens schnucklig – und Zed überlasse ich dir. “ Sie summte das Alphabet-Lied. „Würde man in der Schule das Alphabet anhand der Benedict-Jungs lehren, dann würden alle Mädels durch die Bank weg besser aufpassen.“

Meine Meinung:

Wieso müssen Autoren anfangs so gute Bücher immer so vermiesen? Denn Anfangs habe ich dieses Buch geliebt und fand es ziemlich witzig und war überrascht, wie sympatisch alle waren. Aber leider hielt das nur etwa bis zur Hälfte an. Vor allem ist es auch schade, da ich ihr Raven Stone sehr mochte.

Sky mochte ich eigentlich am Anfang des Buches total gern, auch wenn sie abstritt irgendwas mit den Savants zu tun zu haben oder es auch nur wahrhaben zu wollen, dass es sie überhaupt gibt. Dennoch mochte ich sie und sie war sehr angenehm. Doch dann hörte diese Einstellung überhaupt nicht auf und wurde nur noch schlimmer. Ausserdem wurde sie als jämmerliche Angsthase hingestellt, der am liebsten die ganze Zeit nen Babysitter dabei hätte, aber immer behaupten will sie schaffe alles alleine. Auch ihre störrische Haltung gegenüber Zed war einfach nur noch nervig irgendwann. Vor allem weil das immer wieder anfing als ich dachte, es wird gerade besser. Es war auch einfach nur selbstsüchtig und für Zed verdammt unfair. Irgendwann konnte ich ihre Gedanken gar nicht mehr nachvollziehen und es war mir total egal was sie tat oder was mit ihr passierte. Sie nervte einfach nur noch.

Zed war am Anfang der harte Kerl und eigentlich mochte ich ihn trotzdem, aber alle stellten ihn als schlechtesten Mensch überhaupt da, obwohl doch klar war, dass er genau das nicht war. Irgendwann war er dann richtig lieb und dann hab ich ihn auch gemocht. Aber dieses Seelenspiegelzeug ist so zwanghaft und gar nicht meins und dadurch wurde er leider von einem starken Charakter und einfach nur noch liebeskrank. Er tat alles was Sky wollte, egal wie sehr ihm das schadete. Er lief ihr hinterher, auch wenn sie ihn ständig zurück wies. Trotzdem tat er mir auch oft Leid, weil er einfach was besseres verdient hatte als Sky, die sich wirklich oft einfach nur dumm und daneben benham.

Skys Eltern mochte ich am Anfang total gern und ich war beeindruckt wie sympatisch sie waren, aber leider wurden sie mir dann zu klischeehaft. Kaum tat Sky was, was ihnen nicht behagte, bekam sie gleich ziemlich harte Strafen, statt erst mal vernünftig mit ihr darüber zu reden. Aber das natürlich angeblich zu ihrem Selbstschutz, dabei wollten sie sie einfach nur unter Kontrolle haben. Das nervte mich dann wieder und ich war wieder enttäuscht.

Ähnlich war es mit Skys Freunden. Besonders Nelson und Tina mochte ich Anfangs sehr gern, aber dann taten sie nur noch alles zugunsten von Sky und hätten am liebsten allen weh getan die Sky schadeten, selbst wenn das nicht viel gebracht hätte. Sie machten einfach dumme Sprüche. So überzeugte mich das auch nicht mehr und ich fand es einfach nur übertrieben.

Diese Bösewichte fand ich einfach nur daneben. Sie waren nur dazu gut Bösewichte zu sein. Es gab keine wirkliche Auseinandersetzung mit den Benedicts und wofür sie jetzt eigentlich da waren weiß ich immer noch nicht. Eigentlich waren doch die Benedicts ihre Feinde, aber es wirkte eher als sei Sky ihre Hauptfeinde, denn sie war viel mehr in Mittelpunkt gerückt als der eigentliche Feind, die Benedicts.

Auch diese Gedankenmanupilation bei Sky fand ich einfach nur ätzend. Das hielt die Geschichte nur auf und brachte gar nichts. Auch wie Sky mit ihrem traumatischen Erlebnis umging war ziemlich daneben. Sie meckerte immer, dass alle sie für zart besaitet hielten, aber sie verhielt sich ja auch nie anders. Kaum machte ihr etwas Angst oder ein Problem wurde größer lief sie feige weg.

Die eizigen, die mir sympatisch blieben waren die Benedicts. Nur Karla war mir nie ganz geheuer. Aber die anderen sind wirklich sehr sympatisch und es ist unfassbar was sie für das Wohl der anderen alles auf sich nehmen. Gerade auch Yves mochte ich sehr. Eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass das nächste Buch um ihn geht, aber irgendwie handelt es sich jetzt um ganz andere und das find ich schade. Ich hätte gern die anderen Brüder kennen gelernt.

Am Ende war mir fast alles egal. Sky hat so viel kaputt gemacht, dass sie mir nur noch heuchlerisch vorkam. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass sie Zed wirklich verdient. Und ihre Einsichten kamen immer sehr schnell und zufällig und ohne jeden Zusammenhang. Das fand ich auch nicht gut gelöst.

Aber am Anfang hab ich doch recht viele Zitate rausgeschrieben, die ich auf jeden Fall hier noch posten werde.

Bewertung: 3/5 Punkten

 

Osterlesen Tag 4 27.03.16: 10:17 Uhr

So, ich bin auf S. 402 gelandet und bin einfach nur noch froh, wenn es endlich zu Ende ist. Hoffentlich heute noch. Wie kann man so ein gutes Buch so vermiesen?

Sky geht mir mittlerweile nur noch auf die Nerven. Ich versteh sie auch einfach überhaupt nicht mehr. Wieso will sie sich denn jetzt von Zed abwenden? Dann fördert sie das doch nur, dass alles bei ihm entsetztlich schief laufen wird. Bei ihr ist das doch was ganz anderes als bei ihren Eltern. Sie hatte niemanden, in den sie vorher verliebt war. Das ist doch einfach nur schwachsinnig. Damit ist sie eigentlich auch nicht besser als ihre Mutter. Sogar noch schlimmer. Es heißt doch nicht, dass jede Verbindung als Seelenspiegel schlecht sein muss. Bei Karla und Soul funktioniert es doch auch. Aber sie ist so fest davon überzeugt böse zu sein, dass sie und der Meinung, dass sie allen schadet, dass sie nur dumme Sachen macht, aber natürlich lieben sie trotzdem alle. Ist ja klar, dass sie sich erlauben darf was sie will. Angehimmelt wird sie trotzdem. Und dass sie es jetzt noch herausschiebt das Zed zu erzählen ist auch mies. Das ist ihm gegenüber nicht fair. Aber sie denkt ja auch nur an sich selbst. Ich glaub sie interessiert es gar nicht was das für Folgen für Zed hat. Dabei hat sie es doch schon selbst gesehen. Da blick ich jetzt gar nicht durch und ich kann auch überhaupt kein Mitleid mit ihr empfinden. Sie ist selbst Schuld, wenn sie sich alles ruiniert. Und ich dachte jetzt wird es mal besser.

Und dass sie als kleines verhätscheltes Angsthäschen dargestellt wird find ich auch recht daneben. Sie hätte ziemlich stark sein können und dieses Buch hätte viel Potential gehabt, aber sie läuft ja ständig nur von allem davon. Das nervt. Oft kommt sie mir vor als wäre sie das kleine Mädchen von damals geblieben und hätte sich nie weiterentwickelt.

Und Zed versteh ich auch nicht mehr. Das mit dem Seelenspiegel ist total blöd gemacht. Da verwandelt er sich vom härtesten Kerl der Schule in den liebenswertesten Mensch (was ja richtig gut war) und dann ist er einfach nur noch liebeskrank ohne jeden Sinn (was gar nicht mehr gut ist) und jetzt wird das Ende einfach nur noch herausgezögert.

Schade, dass dieses Anfangs gute Buch so schwach geworden ist. Es erinnert in keinster Weise mehr an die starken Charaktere von RavenStone, was ich ja sehr mochte.

Update: 13:21 Uhr

Hab das Buch endlich zu Ende. Aber das Ende war nur noch in die Länge gezogen und überhaupt nicht mehr meins. Sky kam mir nur noch vor wie ne Heuchlerin und es war mir schließlich egal ob sie mit Zed zusammen kam oder nicht. Verdient hatte sie es jedenfalls nicht.
jetzt schaffe ich diesen Monat doch noch ein kleineres Buch. Es wird Nora Roberts – Tanz ins große Glück. Das Cover schreckt mich etwas ab und der Klappentext klingt anders als sonst, aber Nora Roberts hat mich eigentlich nochn nie enttäuscht und ich kam halt umsonst an das Buch. Mein Monatsighlight ist aber definitiv für März Hope forever.

 

Kp ob ich heute noch lese. Sonst kommt morgen mein Beitrag. Kann aber auch später werden, da ich morgen zu Familienmitglieder fahre.