Buchzitate: Solange am Himmel Sterne stehen

So, auch wenn das Buch nicht so meins war, hatte ich am Anfang doch recht nette Buchzitate und das ging gleich auf S. 1 los.

1.) Der einzige Mensch (Kapitel 1, S. 9)

Die Straße vor dem Bäckereifenster liegt still und schweigend da, und in der halben Stunde vor Sonnenaufgang, während ein leichter Schimmer der Morgenröte am Horizont sichtbar wird, könnte ich fast glauben, der einzige Mensch auf der Welt zu sein.

Hach, da fängt man doch bei der märchenhaften Beschreibung an zu träumen, oder?

2.) verheiratet bleiben (S. 10, Kapitel 1)

Ich wollte so gern verheiratet bleiben, Annie zuliebe. Ich wollte nicht, dass meine Tochter in einem Zuhause aufwächst, in dem ihre Eltern  ihr keine Sicherheit geben können, so wie es mir als Kind ergangen ist. Ich wollte mehr für sie. Aber das Leben läuft eben nie so, wie man es plant, oder?

Eigentlich ein schöner Grundgedanke. Leider benutzte sie später ihre Tochter als Ausrede für ziemlich alles was mit Beziehung zu einem anderen anging.

3.) Sterne (S. 45, Kapitel 3)

Rose starrte aus dem Fenster und suchte, wie sie es immer tat, nach dem ersten Stern am Horizont. Sie wusste, dass er aufgehen würde, sobald die untergehende Sonne Streifen aus Feuer und Licht an den Himmel malte.

eigentlich ganz schön, aber später nur noch kitschig.

4.) Single (S. 71, Kapitel 4)

Gavin zieht eine Augenbraue hoch. „Ich sehe hier keine alte Frauen.“
„Nett, dass du das sagst“, murmele ich. „Aber du bist jung, du bist Single …“ Ich halte kurz inne. „Augenblick, du bist doch Single, oder?“
„Als ich das letzte Mal nachgesehen habe, ja.“

Tja, eigentlich ganz witzig, aber ich konnte mit den beiden nie so richtig was anfangen.

5.) Märchen (S. 85, Kapitel 5)

Auf einmal muss ich an die Märchen denken, die sie mir früher erzählt hat, von einem Prinzen und einer Prinzessin in einem fernen Land, die Märchen, in denen der Prinz gegen die bösen Ritter in den Kampf ziehen muss udn der Prinzessin verspricht, eines Tages zu ihr zurückzukehren, da ihre Liebe niemals sterben werde . Daher bin ich verblüfft, als es Annie ist, die murmelt: „>Solange am Himmel Sterne stehen, werde ich dich lieben.< Das hat der Prinz in deinen Geschichten immer gesagt.“

Im Nachhinein doch etwas kitschig, oder?

6.) Sünden (S. 87, Kapitel 5)

„Nein, Liebes“, erwidert Mami ruhig. Annie und ich tauschten einen verwirrten Blick, während Mamie den letzten Rest des Törtchens ins Wasser wirft. Sie greift nach unseren Händen. „Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld vezeihst …“, sagt sie dann: „Du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.“

Irgendwie gefiel mir das.

7.) Falsche Haus (S. 101, Kapitel 7)

„Im Gefrierfach ist noch ein Diät-Fertigmenü“, sagt Annie hinter mir.
Ich drehe mich lächelnd um. „Ich nehme an, es ist Zeit, dass ich mal wieder einkaufen gehe.“
„Nö“, sagt Annie. „Ich würde unseren Kühlschrank gar nicht wiedererkennen, wenn er voll wäre. Ich würde denken, dass ich aus Versehen ins falsche Haus gegangen bin.“

Witzig oder doch eher traurig?

8.) Erzrivale (S. 223, Kapitel 14)

Simon schüttelt den Kopf und wirft Alain einen Blick zu. „Oh, sie hatte auch eine Schwäche für mich“, sagt er. „Sie wusste es nur noch nicht.“
Alain lacht. „Du vergisst Jacob Levy.“
Simon verdreht die Augen. „Mein Erzrivale um Rose Zuneigung.“
Alain sieht mich an. „Jacob war nur in Simons Augen sein Erzrivale“, sagt er. „Für alel anderen war Jacob der Märchenprinz und Simon eine Zwergkröte mit Stäbchenbeinen.“

Das mit Jacob und Rose konnte ich nie nachvollziehen.

Und jetzt wars das auch schon wieder.

 

Zwischenstand 4: Solange am Himmel Sterne stehen

Ich bin jetzt auf S. 297 angekommen und mach hier noch mal einen Schnitt bevor ich es dann endlich auslese. Kp ob das morgen oder heute was wird.

Es ist einfach nicht meins. Ich kann mich mit der Geschichte einfach nicht anfreunden. Auch diese Schreibweise find ich oft mehr als grausam. Muss wirklich jeder (selbst Erwachsene) „na ja“ oder „oder so“ sagen? Nicht mal eine normale Jugendliche würde so die ganze Zeit sprechen. Das stört einfach beim Lesen.

Und mit Hope wird es einfach nicht besser. Nach wie vor ist sie so spießig und oppimistisch und auch die Story zwischen ihr und Gavin will mich nicht erreichen. Gavin mag nett sein? Aber was will er mit einer Frau, die ja doch recht viel älter ist als sie? Er hilft ihr okay, aber dass er sich jetzt auch verliebt kann ich nicht unbedingt merken, auch wenn es vorhersehbar ist, dass zwischen ihnen was ist. Und Hope scheint sowieso nichts von Liebe zu verstehen. Deswegen kann ich mit den beiden einfach nichts  anfangen. Gavin könnte so viele andere haben, die durchaus interessanter sind. Sie verbindet wirklich nur die Sache mit den Judenhintergrund. Sonst gehen sie sehr seltsam miteinander uIm. Besonders Hope.

Auch mit Jacob kann ich nach wie vor wenig anfangen. Diese Liebesgeschchichte hätte eher aus erster Hand sein müssen und nicht so stumpf. Ausserdem gehts hier kaum wirklich um die beiden sondern eher um die Familie im Allgemeinen. Man erfährt praktisch fast nichts über Jacob und Rose und warum ihre Liebe denn jetzt eigentlich so viel besonderer war als alle anderen. Irgendwie kann ich sie auch gar nicht richtig als Paar sehen. Wenn Rose wirklich mit Hopes Mum von ihm schwanger war, wie konnte sie dann so schnell zu einem anderen Mann übergehen. Krieg hin oder her. Ich kapier es einfach nicht. Denn mittlerweile glaub ich wirklich, dass Josephine Jacobs Kind war.

Auch dass man vieles vermutlich nie erfährt find ich blöd gemacht. Man hätte einfach viel mehr aus dieser gar nicht so schlechten Grundstory machen können.

Auch Alain fand ich nicht so gut wie er Matt angemacht hat. Was kann der dafür, wenn Hope nicht zahlen kann. Er tut doch was er kann.

ich kann die Charaktere oft einfach nicht verstehen und bin einfach nur noch froh , wenn ich das Buch durch hab.