Tanja Janz – Leuchtfeuerherzen

Story: 1

Alicia will in Sankt Peter Ording ein Patrikum in Bereich Natur machen. Dort will sie auch über ihren Ex-Freund Elias hinwegkommt. Dafür lernt sie Liam kennen und erfährt viel über die Natur.

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (+)

Alicia: 1 (+)

Am Anfang mochte ich sie ziemlich gerne, aber irgendwann nervte sie mich immer mehr. Ihre prüde Art bremste die Dinge aus. Sie machte ständig alles im Alleingang, was die anderen toll fanden, statt ihr mit zu helfen. Und ihre Teeniekomplexe haben mich nicht wirklich interessiert. Dabei wirkte sie am Anfang wirklich sympatisch und offen.

Liam: 1 (+)

Wirklich warm wurde ich auch nicht mit ihm. Er wirkte auch ganz sympatisch, aber er war mir oft zu extrem. Vor allem in Sachen Umwelt. Das hätte man vielleicht nicht ganz so hochschaukeln müssen. Auch was Alicia anging fand ich ihn nicht immer gut. Und ich hätte mir gewünscht er wäre allgemein etwas offener gewesen. Irgendwie fehlte ihm auch das gewisse Etwas.

Lena: 1 (+)

Die mochte ich noch mit am liebsten. So richtig vom Hocker hauen konnte sie mich aber auch nicht. Irgendwie war sie immer etwas blass und man erfuhr kaum was von ihr. Man hätte einfach mehr aus ihr machen können. Sie wirkte auch ein wenig langweilig.

Fiete: 1 (+)

Fiete mochte ich auch mit am liebsten. Leider blieb er ebenfalls sehr blass. Man lernte die Charaktere kaum kennen. Das fand ich etwas schade. Gerade auch von Fiete hätte ich gerne etwas mehr gehabt, denn er hatte ein paar tolle Ansätze zu einem interessanten Charakter.

Tante Heide: 1 +

Die mochte ich noch ganz gerne. Sie brachte etwas frischen Wind in die Bude. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sie in Sachen Liams Vater mal nicht immer alles so runtergespielt hätte. Das fand ich etwas doof und mir fehlten auch einfach die Hintergründe zu ihr.

Paul: 2 –

Den fand ich echt unsympatisch. Wieso musste er so mies und stur sein. Vor allem schien er wirklich gar keine Gefühle für seinen Sohn zu hegen. Das fand ich schon echt krass. So herzlos kann man doch gar nicht sein. Deswegen kaufte ich ihm die plötzliche Wendung am Ende auch nicht wirklich ab. Das war mir zu lasch.

Sina: 1 –

Die Geschichte wäre auch ohne sie gegangen. Ich fand es total mies was sie gemacht hat und dass sie so lasch davon kam. Auch bei den Freunden. Vor allem fand ich das auch total blöd mit den Hintergründen dazu.

Alicias Eltern: 1 (+)

Die mochte ich eigentlich ganz gerne, aber in manchen Ansichten waren sie einfach seltsam. Aber sie kamen ja auch nicht so oft vor.

Elias: 1 –

Den hätte ich auch nicht gebraucht. Ich fand es von Anfang an blöd, dass es einen Ex geben musste. So richtig verstanden wieso Alicia so an ihm hing und hinterherlief habe ich auch nicht verstanden. Genausowenig das Ende mit ihm. Ihn schien das doch alles nicht wirklich zu interessieren. Hauptsache er hatte Zeit für seinen Fußball.

Tom: 1 –

Den mochte ich auch nicht wirklich. Er wirkte so eingebildet. Auch wie er sich gegenüber Liam verhielt fand ich unmöglich. Das hätte auch nicht sein müssen.

Magnus: 1

Wirklich vor kam er nicht und wirklich was zu ihm sagen kann ich auch nicht. Er war einfach da und wirkte sehr blass.

Freunde Surfer: 1 –

Die fand ich mal okay, mal nicht so gut. Aber eigentlich waren sie alle recht blass und man hätte sie auch weglassen können.

Reporter: 1 (+)

Den Reporter fand ich ganz okay, aber irgendwie so richtig überzeugen konnte er mich auch nicht. Weiß auch nicht wieso.

Polizisten: 1 –

Die Polizisten fand ich auch eher seltsam. Das mit Liam fand ich total blöd. Sie hatten doch eigentlich nur eine Zeugin und da waren sie sich gleich sicher, dass es so war? Wie kann das sein? Und die Aussagen der WG schienen gar nicht zu gelten. Das fand ich alles eher seltsam gemacht.

Hanna: 1 (+)

Die mochte ich noch ganz gerne, wirkte aber blass wie alle anderen. Irgendwie hab ich auch so gar nicht verstanden warum sie mit Tom zusammen war. Das passte doch überhaupt nicht.

Pärchen/ Liebesgeschichten: 1 –

Die konnten mich leider gar nicht überzeugen. Ich fand es eigentlich blöd, dass alle schönen Momente zwischen Liam und Alicia wieder zerstört wurden oder nicht richtig wahr genommen wurde. Eigentlich wurden sie nur voneinander getrennt, aber so richtig hatte man nichts von ihnen. Sowas mag ich ja nicht so.

Wie gesagt hab ich das mit Hanna und Tom auch nicht verstanden. Ich fand das passte nicht.

Besondere Ideen: 1 +

Das war ja eigentlich das mit der Leuchtturm WG und auch das mit den Robben. Irgendwie kam das aber gar nicht richtig zur Geltung, weil es immer wieder von Unschönen Sachen überlagert wurden. Gerade auch die WG und Alicias Praktikum hätte man doch wirklich schön hervorheben können.

Rührungsfaktor: 1 (-)

Der war mal da, aber leider doch zu wenig. Ich fand es oft nur noch nervig oder langweilig oder unsympatisch. Da hätte ich mir mehr von versprochen.

Parallelen: 1 (-)

Ich kenne ja die Weihnachtsbücher von Tanja Janz und die haben mir doch besser gefallen und fand ich sympatischer.

Störfaktor: 2 (-)

Das war einfach zu viel. Einmal die erwähnten unsmypatischen Charakteren. Dann dass das Pärchen eigentlich nur auseinander gehalten wurde. Die Grundidee war nicht wirklich meins mit dieser Umsetzung und es war mir alles zu lasch und ging mir zu schnell. Da hätte man wirklich mehr draus machen können.

Auflösung: 1 (+)

Die war noch ganz nett, hat mich dann aber eigentlich auch nicht mehr wirklich interessiert. Dafür stimmte vorher zu viel nicht.

Fazit: 1 (+)

Von dieser Geschichte hätte ich mir doch etwas mehr versprochen. Vor allem hätte ich es mir romantischer gewünscht. Das Pärchen konnte mich nicht überzeugen und harmonierte auch nicht so unbedingt gut zusammen. Es wirkte mir zu verkrampft. Und die tollen Ideen wurden irgendwie nicht wirklich genutzt. Es gab ein paar gute Sachen, aber es wurde nicht so wirklich was daraus gemacht. Schade.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch.

Versucht es ruhig mit dem Buch. Vielleicht gefällt es euch ja besser als mir.

Strandwege Teil 10

Und schon ist der nächste Teil meiner Meergeschichte dran. Los geht.s

Strandwege Teil 10

Das Essen war lecker. Ich hatte auch nichts anderes erwartet. Immerhin war Janne der Inhaber und hatte mir versichert, dass es so sein würde. Außerdem konnte ich mich ja auch selbst davon überzeugen.
„Du hast nicht gelogen. Es schmeckt bei dir immer vorzüglich“, gab ich zu als wir wieder warm eingepackt waren und nach draußen traten.
Wir gingen in Richtung Strand und Janne lächelte. „Hab ich doch gesagt.“
„Ja, hast du.“ Nun grinste ich auch. Ein bisschen nervös fragte ich. „Also, wo finden wir jetzt dieses Boot?“
„Am Hafen natürlich“, sagte er und rollte mit den Augen. „Also ehrlich. Es kommt mir so vor als wärst du noch nie am Meer gewesen.“
„Doch, war ich“, versicherte ich ihm. „Aber bisher habe ich hier noch keinen Hafen gesehen.“
„Dann wird es aber Zeit, dass sich das ändert“, fand er.
Der Hafen war eher klein, gemütlich und abgelegen, aber ich verliebte mich sofort in ihn. Ohne zu fragen machte Janne Bilder vom Hafen und von mir. Das gefiel mir. Es wirkte so selbstverständlich. Dann hielt er eine junge Frau auf, die gerade mit einer Einkaufstüte um die Ecke kam und fragte sie: „Entschuldigen Sie? Könnten Sie ein Bild von mir und meiner hübschen Begleiterin machen?“
Ich grinste sofort über das Kompliment. Vielleicht konnte er ja doch romantisch sein.
„Natürlich.“ Die Frau klemmte ihre Tüte zwischen die Beine sobald sie richtig stand und auch Janne und ich stellten uns vorm Hafen in Position. Er hatte einen Arm um mich gelgt, die Frau knippste ein paar Fotos und gab Janne dann die Kamera zurück.
„Danke.“ Ich schenkte ihr ein Lächeln.
„Gerne.“
Als sie fort war fragte ich Janne: „Und, wo ist jetzt dein Boot?“
„Schau und staune“, sagte er und führte mich über einen Steg zum Anlegeplatz. Er blieb vor einem mittelgroßen Segelboot stehen, dass er auf den Namen Prinzessin getauft hatte.
„Ernsthaft? Du hast dein Boot Prinzessin genannt?“
„Nicht ich“, wiedersprach er mir. „Das Boot hat früher meiner Oma gehört. Wir konnten ihr den Namen nicht ausreden. Sie sah immerzu Prinzessinennenfilme und Märchenfilme.“
„Sie muss ja eine tolle Großmutter gewesen sein.“
„Nicht für einen Jungen“, wiedersprach er mir. „Ich musste diese Filme immer mit ansehen. Ein Kindheitstrauma. Clara dagegen liebte es.“
Ich lachte. „Du Armer!“
„Du kannst dir gar nicht vorstellen wie oft ich Sissi gesehen habe. Gegen diesen Film bin ich allärgisch. Ich schwöre.“
„Dir ist aber schon klar, dass Sissi eine Kaiserin war, oder?“, fragte ich ihn.
„Nein, gebürtig war sie eine Prinzessin. Durch Heirat ist sie zur Kaiserin geworden. Ich muss es wissen. Ich habe die Filme oft genug gesehen. Aber das wäre meiner Oma sowieso egal gewesen. Sobald jemand adelig war, war er ein Prinz oder eine Prinzessin. Was dazwischen gab es bei ihr nicht.“
„Du redest von ihr in der Vergangenheit“, bemerkte ich vorsichtig.
„Oh, Leonor ist vor zwei Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Auf ihrer Grabinschrift steht: Prinzessin Leonor. Das hätte ihr gefallen“, erzählte er und klang dabei traurig.
„Das tut mir leid, aber das mit Prinzessin Leonor ist nicht dein Ernst, oder?“ Das konnte ich mir so gar nicht vorstellen. War das überhaupt erlaubt?
„Ist schon okay. Sie war alt. Sehr alt. Manche Prinzessinnen sind nie so alt geworden. Lady Di zum Beispiel. Und das mit der Inschrift ist wahr. Ich kann es dir zeigen.“
Ich sah ihn einen Moment lang an. Dann ließ ich es dabei. Ich machte ihn lieber nicht darauf aufmerksam, dass Lady Di eine Herzogin gewesen war. Genau wie Kate heutzutage. Man hatte sie allerdings damals tatsächlich die Prinzessin der Herzen genannt.
Oh, Gott. Ich musste schnellstens von diesem Thema weg.
„Meine Oma liebte Klatsch ohne Ende. Aber eher in Form von Schauspielern und Schauspielerinnen. Sie kann dir genau sagen wer mit wem zusammen ist und wer getrennt ist und so. Da hat sie voll den Durchblick.“
„Aber sie hat ihren Namen nicht von einer Schauspielerin oder einem Schauspieler, oder?“
„Nicht, dass ich wüsste und wenn dann nur durch Zufall. Sie heißt ganz schlicht und einfach Luise. Aber sie hat meine Mutter nach Romy Schneider genannt. Nur dass sie Romina heißt und nicht Rosemarie, aber auch sie wird Romy genannt.“
„Auch nicht besser“, fand er.
„Ach, es geht eigentlich. Meine Mutter findet den Namen schön.“
„Dann ist dein Name ja fast schon gewöhnlich.“
„Nicht, wenn man bedenkt, dass eine ganze Fernsehserie heißt wie ich.“
„Owei, ich hoffe du hast keinen Bruder, der Ron heißt oder so?“
„Nein, er heißt Mattis. Wie Ronjas Vater aus Ronja Räubertochter. Meine Mutter hatte ernsthaft überlegt mich Ronja zu nennen, aber mein Vater war dagegen. Meine Mutter ist ein riesiger Astrid Lindgren Fan.“
„Na ja. Tanja klingt ja zumindest ähnlich wie Ronja. Vielleicht sollten wir lieber ins Boot steigen bevor noch mehr solcher Geschichten ans Tageslicht kommen. Außerdem zitterst du ein wenig und drinnen können wir uns erstmal aufwärmen“, schlug er kopfschüttelnd vor und da sagte ich bestimmt nicht nein.

Fortsetzung folgt …

So, wieder einen Teil geschafft. Was meint ihr dazu?

Strandwege Teil 7

Und wieder gibt es einen Teil für Strandwege. Ist ja klar.

Strandwege Teil 7

Am nächsten Morgen wachte ich gut gelaunt auf. Mein zweiter Morgen am Meer. Das allein reichte schon für gute Laune, aber dann war ich auch noch mit Janne verabredet. Die Sonne strahlte ins Zimmer und machte mich vollends glücklich.
Oh, Gott! Wie spät war es? Halb neun. Es war höchste Zeit aufzustehen. Ich schwang meine Füße aus dem Bett und hastete ins Bad. Ich stieg schnell unter die Dusche, schäumte meine Haare ein und duschte mich wieder ab. Dushdass ließ ich natürlich auch nicht aus. Vanille-Honig. Meine Lieblingssorte. Dann trocknete ich mich wieder ab, zog mich an und föhnte meine Haare. Leider brauchten meine Haare immer eine gewisse Zeit bis sie trockneten. Natürlich hatte ich mich für warme Sachen entschieden. Ein Langarmshirt als Unterhemd, einen dicken gefütterten Pullover und darüber eine Daunenweste und dann mein Wintermantel. Außerdem trug ich eine warme Thermoleggins und darüber eine Cordhose. In den Schuhen hatte ich erst dünne Socken gewählt und darüber Wollsocken. Mütze, ein langer warmer Scharl und Handschuhe lagen auch schon bereit. Sollte reichen, oder? Zunächst ging ich aber in den Frühstücksraum des Hauses und bediente mich am Buffet. Rosalie kam in den Saal um das Essen aufzufüllen und sah  mich erstaunt an.
„Was haben Sie denn vor? Sie haben sich aber warm eingepackt. Die Weste können Sie aber ruhig noch mal ausziehen. Sie müssen ja tierisch schwitzen“, bermerkte sie erstaunt.
„Ich will mit Janne Leuchttürme besichten und eventuell noch eine Wattwanderung machen“, erklärte ich ihr. „Ich finde ja immer je wämer ich angezogen bin desto besser, aber meine Füße sind wirklich ganz schön warm. Kennen Sie Janne?“
„Jeder kennt Janne. Ein Goldstück, aber passen sie bloß auf. Seine Wattwanderungen sind …“
„Ziemlich lang und ausschweifend …“, unterbrach ich sie. „Ich weiß. Sie sind nicht die Erste, die mich warnt.“
„Pass lieber auf. Das mit der Wattwanderung würde ich mir noch mal überlegen. Wenn Sie barfuß da reingehen holen Sie sich noch den Tot. Fragen Sie ihn lieber ob er sie mit seinem Boot rumfährt. Für die Wattwanderung kommen Sie besser im Sommer wieder“, riet Rosalie mir während ich mir mein Essen auf den Teller schaufelte.
„Janne fährt Boot?“ Ich wusste nicht wieso mich das so erstaunte. Vielleicht sollte ich die Wattwanderung wirklich auf den Sommer verschieben. „Ich denke darüber nach.“
In dem Moment klingelte es und Rosalie ging zur Tür. Ich brachte währenddessen meinen Teller zum Tisch und ging dann zum Buffet zurück um mir meinen Orangensaft zu holen. Zu meiner Überraschung kam Rosalie mit Janne wieder.
Er blieb wie angewurzelt stehen und starrte mich nur an. „Noch mehr konntest du nicht anziehen und da wartet bestimmt noch oben in deinem Zimmer was auf dich. Vielleicht ein Fellmantel und eine Frottemütze?“
„Du warst es, der sich gestern beschwert hat ich würde zittern wie Espenlaub“, konterte ich. „Ich wollte mich nur warm genug anziehen.“
„Ihre Füße schwitzen“, steuerte Rosalie wenig hilfreich bei.
„Kann ich mir denken“, brummte er und zeigte auf meinen Stiefel. „Die Treter solltest du am besten noch mal ausziehen. Sonst erkältest du dich sobald du da draußen bist. Und den dicken Pullover am besten auch. Ganz abgesehen von der Weste.“
„Willst du, dass ich Striptease mache?“, fragte ich augenrollend.
„Willst du dich erkälten?“, hielt er dagegen. „Vermutlich hast du eh ein Langarmshirt unter oder zumindest ein T-Shirt.“
„Verdammt. Volltreffer.“ Also brachte ich meinen Orangensaft an den Tisch und zog Weste, Pullover und Stiefel aus.
„Besser?“, fragte er wissend und weniger neckend.
„Viel besser“, gab ich erleichtert zu. Manchmal war es doch nicht schlecht auf andere zu hören. Besonders, wenn sie Janne hießen, Biologen waren und vermutlich jede Menge Erfahrung damit hatte draußen zu sein.
Janne selbst stand nun auf und holte sich aber nur einen Kaffee.
„Sag bloß, du hast schon gefrühstückt?“, staunte ich.
„Na klar. Ich war sogar schon am Strand. Ich hätte auch schon eine Stunde früher hier sein können“, erklärte er.
„Ach ja. Du wolltest ja früh aufstehen“, erinnerte ich mich.
„Ich stehe immer früh auf“, sagte er nur.
Er selbst war in einen unglaublich sexy kuschelig warmen Wollpulli gepackt und trug wieder seine Matschhose. Keine Ahnung, was er noch darunter trug oder eben nicht. Okay. Den Gedanken sollte ich lieber ganz schnell verdrängen.
„Also, Miss – Ich – zieh – mich – lieber – zu – warm – als – zu – kalt – an. Was machen wir ausser den Leuchttürmen? Bereit für eine Wattwanderung?“ Er zwinkerte mich an.
„Ich dachte eher wir könnten mit dem Boot fahren. Ich habe gehört du kannst sowas.“
Sofort funkelte Janne Rosalie böse an, die gerade mit einem neuen Krug Orangensaft ans Buffet wollte und in unsere Richtung lächelte.
„Hey, guck mich nicht so an. Ich wollte nur verhindern, dass sie vor deiner Nase erfriert“, verteidigte sie sich.
„Dann also die Bootstour“, stimmte er schließlich zu.

Fortsetzung folgt …

So, den Teil habe ich auch noch geschafft. Dachte ich müsste es in Etappen schreiben, da ich so oft unterbrochen wurde, aber habe es dann doch durch gezogen am 19.12. Was meint ihr?

Strandwege Teil 6

Heute bin ich spät dran und so hoffe ich, dass ich diesen Teil noch für morgen abschreiben kann. Momentan hinke ich ziemlich hinterher.

Strandwege Teil 6

Überraschender Weise sangen Clara und Janne zusammen und Janne war richtig gut. Er hatte eine schöne warme Stimme. Ich war fasziniert davon wie er sang und auch wie er sich bewegte.
„Was kann dieser Mann eigentlich nicht?“, fragte ich flüsternd.
„Er ist gut. Nicht wahr?“, stimmte mir Norine zu. „Er hat so eine sexy, rauchige Stimme.“
„Woher kennt ihr euch eigentlich?“, wollte ich nun wissen.
„Ich kenne ihn schon seit dem Kindergarten. Wie wir alle hier am Tisch. Wir sind sozusagen Kindergartenfreunde.“
Darauf war ich schon ein wenig neidisch. Meine Freunde verliefen sich alle irgendwie immer.
„Wow“, meinte ich nur und dann hörte ich Janne weiter zu. Er hatte wirklich eine wunderschöne Stimme.
„Singen die beiden öfter miteinander?“, erkundigte ich mich bei Norine.
„Nur an Geburtstagen und an Weihnachten“, antwotete sie.
Wir hörten noch eine Weile zu. Dann umarmte Janne seine Schwester und kam wieder zu uns.
„Hallo Tanja, Schön, dass du da bist. Ich darf doch du sagen, oder?“, begrüßte Clara mich.
„Danke.“
Janne setzte sich zu mir und Clara gesellte sich ans andere Ende des Tisches.
„Und, überrascht?“, fragte er mich grinsend.
„Ja, schon. Du scheinst ein vielseitiger Mann zu sein. Fehlt nur noch, dass du in der wenigen Freizeit, die du hast, Rettungssanitäter oder sowas bist.“
„Nein, das wäre dann doch zu stressig. Ich verbringe meine Abende lieber in Ruhe auf dem Sofa. Tagsüber bin ich genug unterwegs.
„Heute nicht“, bemerkte ich.
„Nein, heute nicht“, bestätigte er. „Manchmal muss man Ausnahmen machen.“
Dann kam der nächste Sänger und Janne flüsterte: „Das sind jetzt nur noch die Ausläufer der Musik. Wenn du willst kann ich dich nun in deine Pension bringen.“
„Aber das ist doch dein Geburtstag. Du bist doch zum Feiern hier, oder?“
Ich wollte nicht dafür verantwortlich sein, dass er seine Geburtstagsparty eher verließ.
„Ich bin nicht unbedingt der Partytyp“, meinte er nun. „Außerdem haben wir morgen ja viel vor. Ich möchte früh aufstehen.“
„Ich dachte wir wollten nur Leuchttürme besuchen“, wunderte ich mich.
„Eventuell habe ich noch die ein oder andere Idee für danach“, deutete er vage an.
„Beinhaltet die vielleicht eine Wattwanderung?“, fragte ich argwöhnisch.
„Ach, du wurdest schon gewarnt. Sie ist nicht so schlimm“, versprach er mir.
„Ich mache mir eher Sorgen wegen der Kälte“, klärte ich ihn auf.
„Ach, das ist kein Problem. Kälte kann nicht schaden“, meinte er locker.
Ich sah ihn zweifelnd an.
Wir blieben noch eine Weile sitzen, doch schließlich verabschiedeten wir uns wirklich von den anderen. Clara zwinkerte mir zu und Norine wirkte fast neidisch.
„Das war nett“, bemerkte ich als wir uns auf den Weg zur Unterkunft machten.
„Das freut mich, dass es dir gefallen hat. Meine Schwester beschwert sich immer, dass ich Abends so wenig rausgehe, aber ich liege da lieber auf dem Sofa. Leider kann ich mich an meinem Geburtstag nicht drücken.“
„Und du hast es ja überlebt“, beruhigte ich ihn.
„Ja, stimmt. Ich bin gerne in der Natur und ich mag Menschen, aber ich bin auch gerne allein. Manchmal ist es mir schon zu viel Trubel.“
„Das kann ich verstehen. Ich mag die Ruhe auch.“
Der Spaziergang war sogar fast romantisch. Der Mond schien hell über uns und die Sterne überfluteten den Himmel. Wäre es nur nicht so kalt. Ich fror einfach zu schnell. Das merkte auch Janne.
„Du zitterst wie Espenlaub. Nicht, dass deine Lippen irgendwann blau werden. Du bist doch schon so warm eingepackt.“
„Es ist ja nicht mehr weit.“
Und das war tatsächlich so. Schon bald standen wir vor meiner Haustür. Na ja, nicht wirklich vor meiner, aber vor der von meiner Unterkunft.
Wir waren beide etwas verlegen.
„Also dann. Ich schätze ich sollte jetzt gehen. Wäre es dir recht, wenn ich dich hier abhole? Sagen wir gegen zehn?“
„Das klingt toll. Bis dahin bin ich fertig.“
„Das ist schön. Dann sehen wir uns dann.“
„Ja, bis dann.“
Und dann umarmten wir uns noch. Er winkte noch mal und dann war er weg. Ich sah ihm so lange hinterher bis ich ihn vom dunkeln von hier aus nicht mehr sehen konnte. Heute würde ich sicher mit einem Lächeln einschlafen.

Fortsetzung folgt …

So, ich habe es doch noch geschafft. Hoffentlich kann ich heute (18.12.) auch noch den nächsten Teil dazu schreiben, den ich dann morgen abschreiben kann. Was meint ihr?

Strrandwege Teil 4

Und schon kommt der nächte Teil meiner Geschichte.

Strandwege Teil 4

Die Leuchttürme hatte ich nicht geschafft, aber ich hatte ja noch Zeit. Das Strandcafe hatte ich ebenfalls nicht entdeckt, aber die Empfhelung für Jannes Imbiss war klasse gewesen.
Schon als ich reinkam tönte mir Weihnachtsmusik entgegen. White Christmas und andere klassische Weihnachtslieder im ruhigen Ton. Die Wände waren kitschig weihnachtlich geschmückt und mit blauen Lichterketten dekoriert. In einer Ecke stand ein Holzweihnachtsmann, der eine rote Pudelmütze aufhatte. Ich trat an die Theke und der Mann davor fragte mich: „Was möchten Sie bestellen?“
Ich sah mir die Speisekarte an und bestellte: „Pommes mit Gnocchi und Frischkäse.“
„Eine gute Wahl“, bemerkte Tim anerkennend. „Und zu trinken?“
„Eine Fanta.“
„Gerne. Ich bringe es dann zu Ihrem Tisch.“ Und so suchte ich mir einen Tisch aus.
Allerdings hatte ich dann nichts anderes zu tun als hin und her zu gucken. Timothy brachte mir aber bald mein Getränk. Dann sah ich aus dem Fenster, aber da passierte nicht viel. Es fing aber zu schneien an und hörte auch sobald nicht auf. Bald darauf kam ein großer Mann mit seltsamen Outfit ins Lokal. Er sah sehr nass aus. Timothy bemerkte das auch.
„Oh, man Janne. Du musst dir wirklich mal angewöhnen hier nicht in dem Outfit reinzukommen. Du tropfst alles nass.“
„Das hier ist mein Lokal. Da kann ich machen was ich will“, gab der Mann zur Antwort.
Janne? Moment. Das war Janne? Stimmt. Die Klamotten hatte ich schon mal gesehen.
„Aber du musst es nicht säubern“, protestierte sein Mitarbeiter.
„Klappe Timothy“, brummte Janne und dann fiel sein Blick auf mich. „Ach, sie an. Die Urlauberin.“
„Ach, sieh an“, gab ich zurück. „Der Mann in der Regenjacke.“
„Sie haben mein Lokal gefunden?“, fragte er erstaunt.
„Ihre Schwester hat es mir empfohlen.“
„Kluge Frau.“ Dann wandte er sich wieder an Timothy. „Tim, kannst du mir einen Kaffee machen?“
„Nur, wenn du dich duscht und umziehst. Ich weiß genau, dass du in deinem Büro frische Kleidung hast. Auf die Stühle wollen sich nach dir noch Gäste setzen.“
„Na schön. Du gibts ja doch keine Ruhe“, gab Janne dann nach und mich bat er. „Nicht weglaufen.“
„Ich warte sowieso noch auf mein Essen.“
Er nickte und dann war er verschwunden.“
„Woher kennen Sie Janne?“, fragte Timothy mich. „Sie sind neu hier, oder?“
„Ich bin im Urlaub hier“, erklärte ich. „Ich bin gestern Abend erst angekommen und habe ihn heute Morgen am Strand getroffen.“
„Na, da haben Sie ja den richtigen getroffen“, grinste Timothy. „Wenn Sie nicht aufpassen überredet er sie schneller zu einer Wattwanderung als sie Janne sagen können. Die geht ewig lang und Janne wird Ihnen viel über Schlick, Algen und so ein Zeug erzählen.“
„Ich mag Wattwanderungen“, stellte ich klar. „Eine Private Führung wäre doch sicher interessant.“
„Sagen Sie nicht ich hätte Sie nicht gewarnt“, verlangte er und grinste.
Janne war noch nicht wieder da als mein Essen kam. Es war richtig lecker. Doch schließlich kam er doch und ich konnte kaum glauben, dass er es war. Seine Haare waren gestylt und er steckte in einem roten Pullover und einer Jeans. Dann setzte er sich neben mich.
Er bemerkte meinen Blick und grinste. „Ja, unglaublich, was? Das bin wirklich ich.“
„Wow, das ist mal eine Veränderung“, grinste ich.
„Ja, das sagen sie alle.“
Tim kam mit einem Kaffee und er musterte mich wieder. „Und wie schmeckt es Ihnen?“
„Außgezeichnet“, erwiederte ich.
„Ich hatte auch nichts anderes erwartet“, erklärte er zufrieden.
„Ein bisschen selbstgefällig sind sie aber schon, oder?“, fragte ich ihn mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Ich weiß nur, was ich verkaufe.“ Ich zuckte mit den Achseln.
„Sammeln Sie die Sachen eigentlich selbst?“, fragte ich nun interessiert.
„Manches davon“, gab er zu. „Besonders Pilze, aber auch Kräuter und so.“
„Hatte ich mir schon gedacht.“ Es passte einfach zu gut zu ihm.
„Und Sie? Wohnen Sie weit von hier entfernt?“, fragte er nun.
„Etwa zweieinhalb Stunden“, erzählte ich.
„Und konnten Sie sich mit Ihrer neuen Liebe vertraut machen?“
„Abselut“, erwiederte ich. „aber die Leuchttürme habe ich ausgelassen. Es war einfach zu kalt.“
„Wenn Sie mögen kann ich Sie dahin begleiten“, bot er mir an.
„Ehrlich?“, Ich war wirklich überrascht. „Das wäre toll.“
„Morgen Nachmittag?“, fragte er.
„Ich habe Zeit.“
„Super. Dann lassen Sie es uns so machen. Ich muss noch arbeiten. „Bis Morgen. Seinen Kaffee hatte er ausgetrunken und er nahm die Tasse mit nach hinten.
„Bis Morgen.“ Das war ja mal ein Abgang und wo trafen wir uns überhaupt? Na ja. Aber heute Abend war ja erst mal noch der Musikabend. Ich wollte noch ein wenig die Insel erkunden und mich dann frisch machen.
„Bis dann“, murmelte ich.

Fortsetzung folgt …

So, das war ein weiterer Teil. Ich fürchte das wird eher eine neue Bloggeschichte. Mal sehen. Was meint ihr?

Strandwege Teil 2

Und nun kommt der nächste Teil meiner Strandgeschichte.

 

Strandwege Teil 2

Am nächsten Morgen wachte ich auf und die Sonne strahlte durchs Fenster. Ich blinzelte ein paar mal und war noch nicht richtig wach. Außerdem musste ich erst noch überlegen wo ich war, aber dann fiel es mir ein. Ich war am Meer und das wollte ich unbedingt sehen. Deswegen ging ich ins Bad, nahm eine Dusche und zog mich in Windeseile an. Ich wählte einen schwarzen Pullover und eine Jeans. Selbstverständlich mit Unterhose darunter. Außerdem Jacke und dicken Schal. Eine Mütze trug ich nie. Und zu guter letzt durften natürlich die dicken Stiefel nicht fehlen.
Ich war schon fast zur Tür als Rosie mich entdeckte.
„Ah, Tanja. Wo wollen Sie denn so früh drauf los. Ich bin mir sicher, dass Sie nicht mal gefrühstückt haben.“
„Ich frühstückte unterwegs“, erklärte ich ihr. „Ich wollte unbeindingt zuerst das Meer sehen.“
Sie lachte. „Na dann. Der Deich ist leicht zu finden.“ Dann erklärte sie mir den Weg. „Das Strandcafe kann ich sehr empfehlen. Die machen lecker Frühstück. Allerdings ist es etwas weiter weg.“
„Oh, ich werde es mir merken. Bis später“, versprach ich.
„Bis später.“
Und dann folgte ich Rosalies Anweisung. Ich fand den Deich wirklich sehr schnell. Er war nicht zu übersehen. Teilweise waren sogar Schafe auf dem Deich. Und dann war ich selbst oben drauf. Es war ein herrlicher Ausblick. Es zeigte sich ein wunderschöner Strand und dahinter war das Meer. Traumhaft schön. Eine Weile starrte ich einfach nur darauf.
„Sie stehen ja lange da“, bemerkte eine fremde männliche Stimme hinter mir. „Gibt es da irgendwas zu sehen?“
Ich warf ihm nur einen kurzen Blick zu und schon fand ich das Meer wieder faszinierender.
„Das Meer“, teilte ich ihm mit.
„Das ist richtig. Da ist das Meer“, lachte er. „Aber das ist immer hier. Es läuft Ihnen nicht weg.“
Da hatte er  nicht ganz Unrecht. Also warf ich doch einen genaueren Blick auf ihn. Er war groß und muskulös und seine grünen Augen stachen heraus. Er hatte blonde, kurze Stoppelhaare, trug einen weiten Anorak und fast würde ich für seine Hose den Begriff Matschhose verwenden wie es die Kinder immer trugen. Ich musterte ihn von Kopf bis Fuß und er tat es bei mir ebenso.
„Ah, Sie sind wieder bei mir.“ Er lächelte und kleine Grübchen zeigten sich in seinem Gesicht. „So interessiert können nur Urlauber gucken. Sie sind doch eine Urlauberin, oder?“
Ich nickte. „Ich bin Tanja und ich habe mich gerade unsterblich in das Meer verliebt.“
„Ach so. Na dann. Das Meer ist aber auch viel hübscher als ich.“ Da war wieder dieses Lachen. Ich bin bekam eine Gänsehaut. „Ich bin Janne. Sehr erfreut.“
„Ebenfalls. Sorry, aber gegen das Meer haben Sie keine Chance.“
„Damit kann ich leben. Normalerweise sehe ich präsentabler aus, aber das ist mein Abrbeitsoutfit“, erklärte er.
„Was arbeiten Sie denn?“, fragte ich interessiert.
„Ich bin Biologe und untersuche vor allem die Natur“, erklärte er.
„Ah, ich hätte eher auf Bauer oder so getippt“, gab ich zu.
„Das hätte mein Vater auch am liebsten gehabt, aber das war nicht so mein Ding. Zu gebunden. Als Biologe kann ich freier arbeiten.“
„Da haben Sie sicher die richtige Entscheidung getroffen“, bemerkte ich.
„Ja, auf jeden Fall. Aber ich will Sie nicht aufhalten. Sie wollen bestimmt zu Ihrer neuen Liebe hin. Das ist wichtiger.“ Er grinste.
„Ach was. Wie sie schon sagten. Es läuft nicht weg“, winkte ich ab. Das heißt Sie leben hier?“
„Mein ganzes Leben lang“, bestätigte er. „Fast genauso lange wie der Leuchtturm, der hier steht.“
„Der neue Leuchtturm?“, fragte ich. „Gibts auch einen alten?“
„Ja, und er ist gar nicht schwer zu finden.“ Er erklärte mir den Weg zu beiden Leuchttürmen.
„Die werdei ich mir auf jeden Fall angucken“, erklärte ich ihm.
„Sind auch sehr sehenswert. Und falls Sie Lust haben ehute in der Dorfkneipe ist ein Musikabend. Schauen sie doch mal vorbei“, bot er mir an.
„Sind Sie auch da?“, fragte ich nur.
„Auf jeden Fall. Ich bin immer dabei.“
„Dann werde ich es mir überlegen. Vielen Dank für den Tipp.“
„Gerne und jetzt los. Ab zu ihrem Meer. Wir sehen uns vielleicht heute Abend“, scheute er mich davon.
Er verschwand lachend und ich setzte meinen Weg zu Meer fort, diesmal ohne Zwischenstopp. Je näher ich dem Meer kam desto freier fühlte ich mich und desto mehr ging mir das Herz auf. Die Reise zum Meer war genau das Richtige gewesen. Manchmal musste man auch einfach mal an sich denken. Ich nahm schon genug auf andere Rücksicht. Jetzt würde ich einfach mal meine Beine baumeln lassen oder auch meine Seele. Es war so toll hier.

Fortsetzung folgt …

So wieder einen Teil geschafft. Was meint ihr?

Altlast Writing Pomps: Strandwege Teil 1

Und wieder eine Idee von den Writing Pomps, die ich aufgenommen habe.

Hier ist mein Abschnitt aus dem Buch:

Aus einigen Häuser stieg Rauch auf, und in manchen Gärten erhellte Weihnachtsbeleuchtung an Bäumen und Sträuchern den winterlichen Abend. Aldia fuhr langsam die Straße entlang. Es war so spät, dass sie heute nichts mehr über Hans heraus finden konnte. A besten besorgte sie sich erst mal eine Unterkunft und bgann morgen mit der Suche nach ihm.

Tanja Janz  – Dünenwinter und Lichterglanz

Und hier ist mein Text dazu:

Strandwege Teil 1

Es war Nacht als mir der Einfall kam. Weihnachten am Strand. das wäre doch mal was. Also fuhr ich einfach los ujnd freute mich auf meinen Urlaub. Weihnachten am Meer. Das hatte ich mir schon immer gewünscht. Meer verband ich immer mit Freiheit. Ich beneidete die enschen, die am Meer lebten. Jeden Tag, am Strand spazieren gehen, jeden tag die Möwen kreischen hören, jeden Tag am Meer sein, Sonnenuntergänge am Meer.  So stellte ich mir das Paradies vor und zumindest an Weinachten konnte ich es mir erfüllen. Allerdings kam ich schon zei Wochen eher in dem kleinen Örtchen an und zwar am späten Abend.
Er wirkte sehr heimelig. Aus einigen Häusern stieg Rauch aus Schornsteinen auf, und in manchen Gärten erhellte die Weihnachtsbeleuchtung an Bäumen und Sträuchern den winterlichen Ort. Ich fuhr langsam die Straße entlang und hielt nach einer Unterkunft Ausschau. In einer kleinen süßen Häuschen brannte Licht und ein Schild kündigte an, dass ein Zimmer frei war. Es war eins dieser süßen Strohdachhäuser an der Nordsee. Es wurde mit einer Lichterkette verziert und sah sehr einladend aus.
Ich parkte mein Auto davor, stieg aus und klingelte. Das Haus lag nicht direkt am Meer, aber im Grünen. Es dauerte en wenig bis die Tür geöffnet wurde. Dann stand eine hübsche langhaarige Blondine Anfang vierzig mit einem warmen rauen Pullover und Jeans vor mir.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte sie mich.
„Hallo. Mein Name ist Tanja und ich habe gelesen, dass bei Ihnen ein Zimmer frei ist. Ich würde gerne bis Weihnachten hier bleiben“, erklärte ich.
„Hallo Tanja. Ich bin Rosalie, aber alle nennen mich Rose“, stellte sich die Frau vor. Dahaben sie aber Glück. Der letzte Bewohner ist heute abgereist. Möchten Sie es sich ansehen?“
„Ja, gerne“, stimmte ich ihr zu.
Also führte Rosale mich ins Haus, dass genauso geschmackvoll wirkte wie von außen. Es war in blau nd weiß gehalten und Rosalie führte mich durch den Flur die Treppe hinauf. Es war hier schon dezent weihnachtlich geschmückt.
Sie führte mich in die oberste Etage und zeigte mir ein traumhaftes Zimmer.  Es war ebenfalls blau weiß und ein Bett stnad an der Wand und danben war eine große Fensterfront. An der Wand hing ein Bild von dem Strand und einem Leuchtturm und eines von einem Deich. Auf er Fensterbank stand ein Weihnachtsmann mit Pudelmütze, ein Leuchttumr und sogar ein geschmücktes Minibäumchen. Der Blick nach draußen war fantastisch und ging weit ins grüne hinein. Man konnte sich fast einbilden in der Ferne das Meer zu sehen.
„Wow, das ist wunderschön“, freute ich mich. „Ich würde es gerne nehmen.“
Wir verhandelten über einen Preis und dann brachte ich meine Sachen hoch. Wenn ich ehrlich war hatte ich mir den Blick auf das Meer wirklich nur eingebildet. Man konnte im Dunkeln gar nichts erkennen. Ich nahm mir vor gleich morgen früh die Gegend zu erkunden und vielleicht schon das erste mal ans Meer zu gehen.
Doch als ich zur Ruhe kam und im kuscheligen Bett lag fragte ich mich ob ich wirklich das Richtige getan hatte. Ich war Hlas über Kopf einfach aufgebrochen und das war nicht meine Art. Also schrieb ich meinen Eltern und meiner besten Freundin, dass sie sich keine Sorgen machen brauchten. Ich war Weihnachten am Meer und endlich bekam ich die Ruhe, die ich brauchte.
Zu Hause war alles viel zu stressig gewesen. Hier würde ich endlich zur Ruhe komen. Ich konnte meiner Fantasie ganz freien Lauf lassen. Ich versuchte mich seit Jahren an einem richtigen Buch, schaffte es aber nie wirklich. Vielleicht hatte ich in den letzten Monaten zu viel erlebt.  Eine gescheiterte Beziehung, ein gescheiteter Job und dauernd irgendwelche Termine. Ich hatte die Nase gestrichen voll. Ich brauchte eine Auszeit. Ichwünschte mir doch nur einen netten Mann an meiner Seite und dass ich imer schreiben konnte. War das zu viel verlangt? Außerdem setzte mir die Sache mit meinem Bruder noch zu, aber das war eine andere Geschichten. Ich brauchte Ruhe und klare Gedanken.
Und mit diesen Gedanken schlief ich ein. Tief und fest driftete ich ins Land der Träume und wachte erholt am nächsten Morgen auf. Jetzt konnte der neue Tag beginnen mit einem Urlaub am Meer. Ich freute mich darauf.

Fortsetzung folgt …

Doch noch geschafft abzuschreiben. Ich hoffe ich kann einen Teil pro Tag veröffentlichen, bin aber nicht sicher ob ich das schaffe. WIe viele Teile es werden weiß ich auch noch nicht. Mal sehen. Was meint ihr?

Serienmittwoch 128: Mitmachaufgabe: Gestaltet eure Sommerserie + Wahl des Logos

Wieder gibts einen Serienmittwoch. Seit mit dabei und beantwortet die heutige Frage.

Ich habe mal noch ein neues Bild zum Serienmittwoch erstellt. Sagt mir doch mal was ihr besser findet. Ein paar von euch waren ja mit dem neuen Logo nicht ganz zufrieden, aber ich bin lange nicht dazu gekommen Alternativen zu erstellen.

Und jetzt kommen wir zum Serienmittwoch.

Heute gibts wieder eine Mitmachaufgabe und sie lautet:

Gestaltet eure ultimative Sommeserie. Seid kreativ dabei. Ihr könnt gerne Serien mischen oder auch eine eigene Serie gestalten. Wie ihr das macht und in welcher Form ist eure Sache. Ihr müsst also nicht schreiben.

Von mir gibts mal wieder eine kleine Sommergeschichte.

Gemischt werden die Serien iZombie und One Tree Hill. Mal sehen was bei weg kommt. Es wird eine Mischung aus fiktiv und echt sein.

Live Moore – Rose MC Ilver – iZombie
Lucas Scott – Chad Michael Murray – One Tree Hill
Payton Charles – Aly Michalka –  iZombie
Payton Sawyer – Hilarie Burton – One Tree Hill
Major Lilywhite – Robert Buckley – iZombie
Nathan Scott – James Lafferty – One Tree Hill
Clive Bebineaux – Malcolm Goodwin – One Tree Hill
Brooke Davis – Sophia Bush – One Tree Hill

Interessant find ich hier, dass es zwei Paytons gibt und Robert Buckley in beiden Serien mitspielt. Deswegen hatte ich überlegt PLL statt One Tree Hill zu nehmen, aber ich mag eigentlich die Mischung iZombie/One Tree Hill.

Achtung! Eventuell Spoiler!

Aufregung am Strand

Ein Abend am Strand mit ihren Freunden. Das hatte sich Liv Moore schon lange gewünscht. Einfach nur entspannen und abhängen, aber das war gar nicht so leicht, wenn man ein Zombie war und ständig FBI Fälle versuchte zu lösen, aber heute hatte sie es endlich geschafft und richtig Lust darauf. Nicht alle wussten, dass sie ein Zombie war, aber das machte nichts. Meistens konnte sie es gut verstecken.
Sie freute sich auch, dass sich das mit Major wieder eingerenkt hatte und sie die Zeit mit ihm genießen konnte. Major und sie hatten lange gebraucht um wieder zueinander zu finden, aber jetzt hatten sie es geschafft. Deswegen lag sie jetzt  mit ihm auf einer Decke und während es langsam dunkler wurde kuschelte sie sich an ihn.
„Liv?“, rief plötzlich ihre Freundin Payton, die mit Clive zusammen auf einer Matte saß. „Lass uns ins Wasser gehen.“
„Payton! Ich geh nicht ins Wasser. Vergiss es!“ Liv rollte nur mit den Augen. „Es ist stockdunkel.“ In Wahrheit hatte sie Angst wegen ihrem Zombieleben. Ihr neustes Gehirn war wasserscheu.
„Spielverderberin.“ Payton tat beleidigt und funkelte sie an. „So dunkel ist es noch gar nicht.“
„Hier sind genug andere, die mit dir ins Wasser gehen können“, versuchte es Liv erneut.
„Du willst ja nur mit Major kuscheln“, beschwerte sich Payton nun.
„Ach komm, Payton. Nun lass sie“, warf Major ein.
Payton seufzte und suchte andere, die mit ihr ins Wasser gingen. Liv konnte entspannt liegen bleiben und an ihrem Coctail schlürfen.
„Du weißt aber schon, dass du eigentlich das Wasser liebst, oder?“, fragte Major sie amüsiert.
„Ja, aber das Mädchen, dessen Gehirn mir die neusten Versionen zeigt sieht das anders“, erklärte Liv. Major rollte mit den Augen und ließ es geschehen.

Währenddessen hatte Payton ihren Spass im Wasser. Lucas und Nathan hatten sie begleitet und machten ihre Spässe mit ihr. Payton S. war lieber am Strand geblieben. Nathanas Freundin Haley war gar nicht mitbekommen, weil sie eines ihrer Kozerte hatte. Nathan wäre gerne hingegangen, aber Haley hatte ihm versichert, dass er lieber Zeit mit ihren Freunden verbringen sollte. Normalerweise liebte sie es, wenn ihre Freunde ihr bei ihren Konzerten zusahen und sie erwartete es auch, aber diesmal machte sie das lieber allein. Chris war auch da und Chris war zwischen Nathan und Haley immer ein Wunder Punkt. Für Payton war das praktisch, denn die Jungs waren echte Wasserratten und mit ihnen konnte man jede Menge Spass haben. Sie fand es langweilig nur auf der Matte zu liegen. So war sie glücklich und zufrieden.

Payton S. lag währenddessen auf der Strandmatte und unterhielt sich mit Clive. Sie erzählte von ihrer Musik und er von seinen FBI Fällen. Das war ganz interessant, aber Payton hätte lieber Lucas neben sich oder noch lieber wäre sie heute bei Haley auf dem Konzert. Warum sie gewollt hatte, dass heute niemand dabei war konnte Payton einfach nicht verstehen. Wenigstens war Brooke noch da, aber die ging jetzt auch mit aufs Wasser. Payton hatte keine Lust ins Wasser zu gehen, aber sie wollte auch nicht die ganze Zeit dabei zusehen wie Liv und Major rumknutschten. Deswegen unterhielt sie sich lieber mit Clive. Er war ein angenehmer Gesprächspartner und gar nicht so langweilig, wie Payton gedacht hatte.

Brooke hatte keine Lust mehr gehabt auf der Matte zu bleiben. Sie hatte Nathan, Lucas und Payton dabei zugesehen wie sie im Wasser Spass hatten. Das wollte Brooke auch. Deswegen gesellte sie sich zu ihnen. Sie hatten auch erst ihren Spass, aber dann tauchte vor ihnen plötzlich ein lebloser Körper im Wasser. Payton und Brooke schrien auf und auch die anderen kamen angelaufen. Besonders Clive und Liv waren sofort allamiert. Sie kamen ins Wasser gestürzt und sahen sich das genauer an. Die anderen zogen sich zurück und die Jungs beruhigten die Mädchen.

Der Strandabend war vorbei und mal wieder wartete Arbeit auf Liv und Clive. Gemeinsam zogen sie die Leiche aus dem Wasser und Major half ihnen dabei. Major flüsterte: „Sieht so aus als müsstest du bald keine Angst mehr vorm Wasser haben.“, aber positiv war das nicht. Der Abend war vorbei, die Arbeit begann und so war es für Liv und Clive ein Tag wie jeder andere. Auch die anderen hatten keine Lust mehr am Strand zu bleiben und beschlossen doch noch Haley auf ihrem Konzert zu besuchen.

Ende

Das war jetzt mehr ein wenig Erzähltechnisch, aber es hat Spass gemacht. Ich hätte sicher noch mehr draus machen können, aber so gefällt mir die Geschichte gut.  Was sagt ihr dazu?

Jetzt bin ich gespannt was ihr euch so einfallen lasst. Macht mit bei der heutigen Mitmachaufgabe.

 

 

Jenny Colgan – Die kleine Bäckerei am Strandweg

„Wie alles, was toll ist, Baby“, sagte Rueben und zwinkerte ihr zu. „Ja, du musst deinem Traum folgen. Nur so kann man leben. Du musst tun, was du liebst. Und wenn du es gefunden hast, musst du all deine Energie darauf verwenden. Auf die Art und Weise wird alles ganz wunderbar, und dann kannst du surfen. Und das wiederum macht dich dann glücklich. Was machst du denn am liebsten?“

Story: 1 +

Polly braucht nach dem Brankott ihrer Firma eine Auszeit und zieht aus der Stadt auf eine einsame Insel. Dort findet sie neue Freunde und eröffnet eine Bäckerei. Findet sie dort vielleicht auch die Liebe?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (+)

Polly: 1 (+)

Eigentlich mochte ich sie schon sehr gern, aber oft wurde sie auch anstrengend und machte sich selbst das Leben schwer. Das hätte nicht sein müssen. So sympatisch wie am Anfang war sie mir am Ende dann leider nicht mehr. Außerdem war sie am Ende auch noch furchtbar störrisch. Schade.

Tarnie: 1 +

Den mochte ich eigentlich richtig gern, aber eine Sache habe ich nicht so verstanden. Das Ende mit ihm fand ich auch traurig und unnötig.

Huckle: 1 (+)

Den fand ich okay, aber irgendwie fehlte was, weil er sich nie so richtig öffnete und wenn gleich wieder verschloss. So ganz warm wurde ich nicht mit ihm. Und am Ende habe ich ihn gar nicht mehr verstanden.

Kerensa: 1

Die mochte ich ganz gern, aber manchmal fand ich sie zu oberflächlich und zu selbstbewusst. Dennoch war sie eine gute Freundin.

Chris: 1 –

Den fand ich viel zu arrogant und von sich selbst eingenommen. Keine Ahnung was Polly an dem fand. Aber manchmal hatte er gute Ideen.

Neil: 1 ++

Der kleine Vogel war einfach megasüß und mein Highlight aus dem Buch. Ohne ihn wäre es nicht dasselbe.

Gillian: 2 –

Die war mir vor allem am Anfang ziemlich unsympatisch. Später gings, aber gebraucht hätte ich sie nicht und ihre Situation konnte auch nicht alles erklären.

Jayden: 1 +

Den mochte ich richtig gern. Er war frech, erheiterte aber das Buch und frischte es auf. Denn er wirkte dabei trotzdem sympatisch und aufgeweckt.

Selina: 1

Die war gar nicht so schlimm wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich mochte sie, aber sie war mehr oder weniger unbedeutend.

Patrick:  1 +

Den mochte ich ganz gern, aber später kam er wenig vor.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (+)

Ich fand das mit Tarnie und Polly etwas unnötig. Dadurch wie es ausging wirkte es wie gestellt und nichts halbes und nichts ganzes. Als Freunde haben sie besser funktioniert.

Huckle und Polly mochte ich auch meistens gern zusammen, aber sie machten sich ihr Leben selbst schwer und ihre Beziehung auch. Das fand ich nicht so gut. Irgendwie harmonierten sie nicht so gut zusammen und besonders Huckle habe ich am Ende gar nicht mehr verstanden.

Erzählperspektive: 1 +

Das war wohl das beste am Buch, denn die mochte ich gern. Die war so richtig einlullend und entspannten und ich kam dadurch richtig gut voran.

Besondere Ideen: 1 +

Das ist natürlich die Bäckerei an sich und auch die Insel. Das hat mir auch gut gefallen. Und natürlich Neil.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war auf jeden Fall vorhanden. Besonders in Form von Neill, aber auch so. Aber später flaumte es auch ab.

Parallelen: 1 +

Die kann ich zu anderen Romanen dieser Art stellen. Es war nicht überragend, aber ich mochte es schon sehr gern.

Störfaktor: 1

Das waren ein bisschen Polly und Huckle an sich und die Pärchensitution und natürlich Gillian. Und ein bisschen auch die Anfangssituation und dass so viel darauf rumgereitet wurde.

Auflösung: 2 –

Die fand ich nicht so gut. Das zog sich alles nur noch. Huckle hab ich da gar nicht mehr verstanden, aber auch Polly machte sich das Leben selbst schwer. Ich fand das alles nur noch gestellt. So viele Probleme wie möglich.

Fazit: 1 (+)

Ich mochte das Buch sehr gern, auch wenn es einige Schwächen hatte. Die Charaktere waren eigentlich sympatisch, aber manchmal auch schweirig. Dennoch war die Insel zauberhaft und die Geschichte hat mich gut unterhalten. Aber am Ende wurde es noch mal nervig und unnötige Probleme tauchten auf.

Bewertung: 4/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Probiert es einfach aus, wenn es euch anspricht. Es ist ein überwiegend leichter sommerlicher Roman. Ich persönlich fand, dass es einige schwache Momente gibt, aber es hat schon was.

Story Samstag 17: Traumhochzeit

Na, das heutige Thema passt ja, da ich letzte Woche Samstag Abends auf einem Polterabend war. Da fällt mir bestimmt was magisches zu ein zu diesem Thema. Allerdings fehlt mir leider etwas die Zeit fürs Ausführliche.

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Die Traumhochzeit

Ich war so aufgeregt. Wenn ich nicht aufpasste zerstörte ich noch das wunderschöne Kleid, dass ich trug. Aus seide mit weitem Rock, aber ansonsten recht schlicht. Nur eine leichte Spitze oben. Meine dunklen Haare waren schlicht gestylt und hingen in Locken herunter. Kleine Curlys waren in die Haare eingeflochten.
Meine beste Freundin Ani stand neben mir und versuchte mich zu beruhigen. Ich war meganervös. Heute würde ich meinen Torben heiraten. Wir waren schon ewig zusammen und ich freute mich sehr.
„Ich werde heiraten“, strahlte ich aufgeregt.
„Ich weiß“, grinste Ani in ihrem strahlend gelben Kleid. „Deswegen sind wir ja hier.“
„Ich werde heiraten“, wiederholte ich noch mal.
Unsere Hochzeit würde wunderschön werden.

Bald war es so weit und es war Zeit für mich in die Kirche zu gehen. Die Hochzeitsgesellschaft wartete schon auf mich und vor allem wartete mein Torben auf mich. Mein Vater führte mich in die Kirche, wie es sich gehörte. Als ich die Kirche betrat hörte ich die Hochzeitsmelodie. Nervös schritt ich mit meinem Vater den Gang entlang. Auf die eingeladenen Gäste achtete ich momentan kaum. Ich hatte nur Augen für den Mann, der vor dem Altar auf mich wartete. Ganz langsam kamen wir voran. Mein Kleid hinter mich herziehend. Und dann waren wir da und mein Vater überreichte mich an Torben weiter. Er lächelte mich an und meine Welt ging wie so oft, wenn er das tat, in Flammen auf. Gemeinsam standen wir nun vorm Traualtar.
Die Trauung begann und ich genoss Torbens Nähe in vollen Zügen. Wie immer. Torben hatte mich schon immer verzaubert.
Wir hatten uns als Kinder im Sandkasten kennen gelernt. Aber der Sandkasten war verzaubert gewesen. Dort waren Elfen zu Besuch und Trolle und Zwerge und hatten uns geholfen Sandburgen zu bauen. Später gingen wir zusammen in die Schule. Auch dort waren Elfen, Zwerge und Trolle nicht selten. Wir trafen uns mit denen, verabredeten uns mit ihnen und verbrachten Zeit mit ihnen. Ani war eine Elfe. Und jetzt waren unsere Gäste ein Misch aus Elfen, Trollen, Zwerge und Menschen. Aber momentan hatte ich wirklich nur Augen für meinen Torben.
Er sah so gut aus in seinem blauen Anzug und dem weißen Hemd. Er strahlte mich an und dann ließen wir uns trauen. Er nahm meine Hand und wir schenkten dem Pastor unsere Aufmerksamkeit. Ich liebte Trauungen. Und jetzt war es auch noch meine eigene.
Und dann kam der Teil der Trauung. Ich war so aufgeregt.  Die Trauzeugen kamen mit den Ringen. Die Musik setzte ein und dann tauschten wir auch schon die Ringe und küssten uns zart auf den Mund.
Ich hatte das Gefühl zu fliegen. Alles in mir kribbelte. Es war mein Tag und mein Torben war an meiner Seite. Er lächelte mir zu und ich lächelte zurück. Dann wurde die Messe beendet.
Torben und ich gingen zuerst hinaus und dann folgten uns unsere Freunde und Familien. Wir wurden beglückwünscht und umarmt und ich spürte nichts als reine Freude. Ich stand neben meinem Torben und umarmte jeden einzelnen unserer Gäste. Dabei wollte ich eigentlich nur ihn umarmen.
Ich war froh, als wir endlich allein in unserem Hochzeitsauto sitzen konnten. Nur mit dem Fahrer darin.
„Wie gehts dir?“, fragte Torben mich während ich mich zurücklehnte und zu entspannen versuchte.
„Super. Was glaubst du denn? Wir sind jetzt endgültig verheiratet. Natürlich gehts mir gut.“ Ich strahlte ihn an.
Er lächelte und sein Lächeln wirkte so echt und strahlend wie die Sonne. Dann fragte er mich: „Du weißt, wie glücklich du mich machst, oder?“
„Ich weiß. Und du mich auch.“ Wir fassten uns an die Hände und ließen uns auf unsere Party bringen.
Wir waren verheiratet. Und nun kam die Party.

Die Party war natürlich keine gewöhnliche Party, da wir keine gewöhnliche Hochzeitsgesellschaft waren. Wir feierten am Strand und unser Hochzeitstanzlied war von Enya – May it be aus Der Herr der Ringe. Ich tanzte engumschlungen mit Torben und fühlte mich einfach nur glücklich.

Unsere Hochzeitsparty war ein voller Erfolg. Wir und die Gäste waren vollauf zufrieden und wir blickten oft auf diesen wunderschönen sonnigen Liebestag zurück.

Ende

Sorry, dass ich es jetzt spontan so abgekürzt habe. Würde gerne mehr schreiben, aber habe zu wenig Zeit und kann mich gerade aktiv nicht so wirklich auf das Hochzeitsthema konzentrieren. Aber hier habt ihr einen kleinen Einblick in eine etwas ungewöhnliche Hochzeit bekommen.