Etüde 16-20: Verlorene Leben Teil 6

Heute gibts wieder eine Etüde von mir. Gestern hab ich es nicht geschafft, weil ich unterwegs war.

abc.etüden 2020 39+40 | 365tageasatzaday

Hier gehts zu den Vorgängerteilen: Teil 5

Verlorene Leben Teil 6

Vor dem Schuppen blieb ich stehen und sammelte mich. Was Noura wohl gerade machte? Seufzend machte ich die Tür auf. Er saß auf dem Boden und sortierte irgendwas. Ich konnte nicht sehen was. Doch als ich rein kam sah er auf.
„Was machst du da?“, fragte ich ihn neugierig.
„Ich sortiere die Pilze„, erklärte er. „Ich habe heute Nacht welche gegessen, denn die esse ich ziemlich gerne.“

„Du warst heute Nacht draußen?“, fragte ich ihn erschrocken. Ich hatte erwartet er würde hier bleiben.
„Ja“, antwortete er und wirkte irgendwie traurig. Mehr sagte er dazu allerdings nicht sondern sortierte weiterhin seine Pilze. Er schien sie geradezu besessen zu sortieren.

„Brauchst du denn gar nicht zu schlafen?“, fragte ich nun.
„Nein, ich bin nicht wie ihr. Ich brauche keinen Schlaf“, antwortete er. „Und mir war langweilig. Also habe ich mich hier als Vogel umgesehen.“
„Noura, wir müssen ein paar Sachen klar stellen. Das hier ist nicht deine Welt. Hier könnte man dich sehen, wenn du dich einfach in einen Vogel verwandelst.“
„Ich war vorsichtig,“ sagte er nur.
Seufzend setzte ich mich zu ihm. Wir mussten schließlich reden. Offenbar dringender als ich dachte.

Fortsetzung folgt ….

 

Und, was meint ihr?

Etüden September 15-20: Verlorene Leben Teil 5

Ihr erinnert euch noch an meine Fortsetzungsgeschichte? Ein kleiner Klappentext und hier gehts zu den anderen Teilen:

Teil 1 Klick

Teil 2 Klick

Teil 3 Klick

Teil 4 Klick

Sie wurde plötzlich aus dem Leben gerissen und in eine andere Welt hinein. Schwarze Vögel erschienen auf der Wiese und einer wurde zum Mensch. Zusammen mit dem Wandler wechselte sie wieder in ihrer Welt. Danach wirkte ihre Welt irgendwie kaputt. Er bringt nur Zerstörung mit. Sie muss sich in ihn verlieben, damit er wieder in ihre Welt kommt. Noura bekam einen Platz im Geräteschuppen. Doch Noura machte im Geräteschuppen Chaos. Noura saß Mitten im Berg von Reagenzgläsern.

abc.etüden 2020 37+38 | 365tageasatzaday

Idee
engelhaft
vergraben.

Teil 5

Als ich am morgen aufwachte war ich völlig fertig. Noura wartete immer noch in den Schuppen auf mich. Ich hatte noch gar keine Idee wie es mit ihm weiter gehen sollte. Sollte ich ihn meinen Eltern vorstellen? Er konnte auf keinen Fall hier im Haus wohnen. So leid mir das auch tat.

Irgendwie konnte ich nur daran denken, wie engelhaft er aussah. Das ließ mich sogar lächeln. Diese Beschreibung passte perfekt zu ihm. Auch wenn er sich in einen Vogel verwandelte. Aber das brachte mich jetzt auch nicht weiter.

Seufzend stand ich auf. Gut, dass ich sowieso nichts zu tun hatte und frei hatte. So konnte ich mich in Ruhe mit Noura unterhalten. Wir mussten eine Lösung finden. Vermutlich würde es etwas dauern bis ich mich in ihn verliebte. Wenn überhaupt. Konnte man sich zwanghaft in jemanden verlieben? Am liebsten würde ich mich in meinem Zimmer vergraben, aber ich musste da raus. Zu ihm. Jetzt. Also stand ich auf und erhob mich. Ich musste wissen wie es weiter ging.

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüde 13 – 2020: Verlorenes Leben Teil 3

Heute gibts wieder die Etüden. Die hätte ich fast verschlafen, da mein Internet mal wieder sehr langsam lädt, aber ich hab es noch geschafft.

abc.etüden 2020 24+25 | 365tageasatzaday

Geräteschuppen
kupferfarben
feiern.

Verlorenes Leben Teil 3

Ich hatte nicht damit gerechnet, was mich erwartete. Ich verfrachtete Noura in unseren Geräteschuppen. Dort würde er am wenigsten auffallen. Meine Eltern kamen hier eh nie vorbei. Der Schuppen war eigentlich viel zu vollgestellt. Aber wir räumten ein bisschen zur Seite. Ich hatte nur Angst, dass seine Kräfte den Schuppen vielleicht zerstörten.

Doch ich hatte keine andere Wahl. Schließlich ließ ich ihn alleine zurück. Ich musste ins Haus zurück. Meine Eltern warteten sicher schon auf mich. Das letzte, was ich von ihm sah, war sein schulterlanges Haar, dass kupferfarben glänzte.

Im Haus begrüßten mich meine Eltern und ich aß mit ihnen zusammen. Wir besprachen dabei einige Dinge. Ich ging früh ins Bett. Ich gab vor zu schlafen, aber eigentlich wollte ich noch mal nach Noura sehen. Doch dann erwachte ich von einem Geräusch. Es hörte sich an als würde jemand feiern. Was war da los? Ich sollte wohl dringend nachsehen. Also schlich ich mich raus.

Fortsetzung folgt …

So, das war der nächste Teil. Was meint ihr?

Etüde 12 – 2020: Verlorenes Leben Teil 2

Heute gibts die Fortsetzung zum ersten Teil der letzten Etüde. Da bin ich selbst mal gespannt, was dabei rumkommt.

Katamaran, großspurig, totschweigen
Zeitplan, schlimm, fallen.

Extraetüden 23.20 | 365tageasatzaday

Verlorenes Leben: Teil 2

Ich hatte mich umgesehen. Vor mir stand ein Katamaran. Ich hatte keine Ahnung, was das zu bedeuten hatte. War ich damit hierher gekommen? War ich in einem Traum gefangen. Ich sah mich etwas um, aber außer einer Wiese war hier nichts.

Ich schlenderte immer weiter, aber die Wiese verschwand nicht. Und dann wurde alles um mich herum dunkel. Nur ein kleiner Lichtfleck blieb, der sich ein bisschen großspurig ausbreitete. Ich blieb Mitten in dem Licht stehen. Und dann passierte vieles gleichzeitig. Schwarze Vögel flogen um mich herum, schwarze Regen tropften auf mich herab und dann durchflutete das Licht mich geradezu.

Diese Welt verwirrte mich. Was sollte das? Totschweigen tat sie sich aber ganz offensichtlich nicht. Die schwarzen Vögel blieben. Der Rest verschwand. Die Vögel umkreisten mich. Und dann wurde einer zu einem Menschen. Einfach so.

Einen normalen Zeitplan schien er nicht zu haben. Er war einfach plötzlich da. Wir starrten uns gegenseitig an. Und dann packte er mich und wir wechselten in meine Welt.

Als wir in meiner Welt waren hatte sich irgendwas verändert. Es war so richtig schlimm. Es wirkte alles düster hier und irgendwie kaputt.

„Wie bist du hier in meine Welt gekommen?“, fuhr er mich an.
Im gleichen Augenblick fragte ich ihn: „Wer bist du und was hast du mit meiner Welt gemacht?“
Wir funkelten uns gegenseitig an. Schließlich gab ich nach.
„Ich habe keine Ahnung wie ich in Ihre Welt gekommen bin. Es ist einfach so passiert. Vielleicht habe ich mich fallen lassen.“
Er machte ein sehr misstrauisches Gesicht. Doch dann wurde er etwas weicher. „Ich denke, mir ging es vielleicht wenig. Leider bringe ich nur Zerstörung mit mir.“
Das klang ja gar nicht gut.
„Und wie kommst du wieder in deine Welt?“, wollte ich wissen. Denn ich wollte ihn so auf gar keinen Fall hier haben.
„Tja, da gibt es ein kleines Problem“, gab er zerknirscht zu.
„Und das wäre?“, wollte ich wissen.
„Du musst dich in mich verlieben“, erklärte er.
Was? Das war doch wohl ein Scherz. Das konnte er nicht ernst meinen.
„Du meinst, du bleibst jetzt solange in dieser Welt bis ich mich in dich verliebe und bringst genausolange nur Zerstörung mit?“, fragte ich fassunglos.
„Im besten Fall, ja“, antwortete er.
Das gefiel mir ganz und gar nicht. Wie konnte ich ihn bloß wieder los werden? Ich musste mir unbedingt was einfallen lassen. Das konnte ich auf keinen Fall zulassen. Nur was konnte ich machen? Darüber musste ich erst mal nachdenken und vor allem musste ich von ihm mehr erfahren.

Fortsetzung folgt …

So, das ist nun dabei rum gekommen. Was meint ihr?

Lance und Shailene Teil 8: Dornröschens Vogel

Und jetzt kommt schon der nächste Teil von Lance und Shailene. Hätte ich ja gar nicht gedacht, dass ich den diese Wochen noch schaffe. Auch hier kommt eine alte Aufgabe vom Writing Friday.

Hier gehts zu den vorherigen Teilen: Klick

Lance und Shailene Teil 8 Dornröschens Vogel

Achtung: hier wird es leicht düsterer

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz beginnt „Dieser kunterbunte Vogel konnte nicht anders als ….“

Shailene

Dieser kunterbunte Vogel konnte nicht anders als gegen unsere Fensterscheibe zu fliegen. Ich hatte sihn schon während unseren Erzählungen bemerkt, aber geflissentlich ignoriert, weil ich so von Clarissas Geschichte gefangen war. Wir hatten alle an ihren Lippen gehangen und jetzt war es muchsmäuschenstill im Raum.
Lance fing sich als erster wieder. „Aber wieso habt ihr überhaupt im Untergrund gelebt und wovor seit ihr geflohen?“
„Ich komme aus einer ganz anderen Zeit und es ist schwer zu erklären“, fand Clarissa. „Wir leben in einer düsteren Zukunft. Tyrannische Herrscher, die alle Geschwister ausrotten wollen. Tristan hatte seine Schwester schon verloren. Jetzt war es nur eine Frage der Zeit bis Jack oder ich an der Reihe waren. Vermutlich eher ich, weil ich die Jüngere war. Jack hatte gute Chancen jetzt zu überleben, doch vermutlich würde man sie in Arbeitslager schicken und das wäre sein sicherer Tot. Dante ist Einzelkind und es hat sich herausgestellt, dass er ein Spion der Regierung war. Er hatte eine Weile unter uns gelebt.“
„Das ist schrecklich“, rief ich entsetzt. „Oh, mein Gott, Clarissa. Was für eine grausame Welt.“
„Ich weiß, aber so sah mein Leben aus. Wir mussten uns immer verstecken und immer auf der Hut sein. Es gab nur noch so wenige Geschwisterpaare.“
„Und dein Bruder und dein Freund sind noch da?“, fragte ich sie bedrückt.
Sie nickte. „Freiwillig hätte ich sie niemals verlassen. Das wussten sie.“
„Deine Welt ist zwar seltsam, aber dein Tristan erinnert mich an meinen Carter“, seufzte Dornröschen nun.
Lance und ich warfen uns einen ratlosen Blick zu und dann fiel mein Blick wieder auf den komischen Vogel. Er flog immer noch gegen die Scheibe.
„Was will der nur?“, seufzte ich genervt.
„Ich glaube der will rein“, bemerkte Lance und sah mich fast ängstlich an.
„Oh, nein, Lance. Vergiss es“, machte ich ihm sofort klar. „Wir nehmen nicht auch noch einen Vogel auf. Unter keinen Umständen.“
Jetzt ging Dornröschchen zum Fenster und sah sich den Vogel genauer an. „Ich glaube er ist verletzt. Hey, vielleicht ist er eigentlich ein Mensch und verwandelt sich zurück.“
Ich rollte genervt mit den Augen. Unser Dornröschchen hatte eindeutig zu viele Märchenfilme gesehen. Vor allem mit der Serie Once upon a time.
„Sowas gibt’s bei uns nicht, Dornröschchen. Vögel verwandeln sich nicht einfach in Prinzen“, erklärte ich ihr sanft.
„Aber wenn er verletzt ist müssen wir ihn aufnehmen“, warf Lance ein, ging zum Fenster und öffnete es. Na toll.
Dornröschchen nahm den Vogel sofort hoch und küsste ihn probehalber auf den Kopf. Es passierte zwar nichts, aber sie war trotzdem begeistert und sang für ihn. Das wurde ja immer besser.
Natürlich behielten wir den Vogel. Dornröschchen hatte ihn längst ins Herz geschlossen und nannte ihn Pip. Doch ich bestand darauf den Käfig in ihr Zimmer zu stellen. Schließlich wollte sie den Vogel haben. Das machte ihr allerdings gar nichts aus. Auch Clarissa war skeptisch wegen dem Vogel.
„Werde ich jetzt jeden Morgen von diesem Vogel geweckt?“, fragte sie wenig begeistert.
„Wenn du Pech hast schon“, bestätigte ich ihr ihre Vermutung.
„Dornröschen ist schon eine seltsame Märchenfigur, oder?“, wollte Clarissa dann von mir wissen. Eine, die aus ihrem Märchen gepurzelt ist. Sie liebt Märchenserien, aber erkennt Robin Hood nicht. Und jetzt taucht auch noch dieser komische Vogel auf.“
Das hatte sie wirklich gut zusammen gefasst.
„Gibts in deiner Welt Märchen?“, fragte ich sie nun, da ihr Dornröschens Welt offenbar etwas sagte.
„Ja, aber nur online. Bevor ich hierher kam habe ich noch nie ein echtes Buch gesehen. Wir hörten davon, aber wir haben den Gerüchten nie geglaubt.“
„Tja, jetzt weißt du, dass es sie gibt“, sagte ich. „Alles, was wir hier haben kannst du gerne lesen.“
„Das wäre schön. In ein paar habe ich schon mal einen Blick reingeworfen“, entgegnete mir das junge Mädchen glücklich.

Fortsetzung folgt …

Was meint ihr?

Cover Theme Day 69: Vogelcover

Heute gibts wieder einen Cover Theme Day und ich bin wieder mit dabei.

Zeige ein Cover, auf dem ein Vogel zu sehen ist“
Das war ziemlich leicht. Da fiel mir mal sofort was ein.

Ich mochte das Buch trotz der düsteren Stimmung ziemlich gerne. Es hatte was und ich mochte die Charaktere.

Was sagt ihr zum Cover? Kennt ihr das Buch?

Cover Theme Day 47: Vogelalarm

Und schon wieder gibts den Cover Theme Day. Ich bin wieder mit dabei.

„Zeige ein Cover mit einem Vogel drauf“ 

Da stach mir dieses Cover ins Auge. Ich finde es wirklich richtig schön. Auch das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn es eine recht düsterne Stimmung hat. Es hat einfach was.

Und welches Cover habt ihr heute gewählt? Kennt ihr meines und wie findet ihr es?