Themenwoche 03 Merkwürdig

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

 

Dazu fiel mir merkwürdiger Weise sofort was ein.


Das sind Bilder aus Oktober 2019. Man sieht vermutlich alles voller dichter Bäume.

 

Das hier war gestern. Mal abgesehen davon, dass durch den Winter alles kahl ist wurde hier auch viel Wald abgeholzt. Es ist jetzt alles auch so kahl. Das man auf dem 2. Bild so weit gucken kann ist immer noch merkwürdig. Früher war da dichter Wald.

Weihnachtsstorys: 11.12.21 Weihnachten liegt in der Luft

Und wieder gibts eine Geschichte von mir. Erneut über Weihnachten natürlich.

Ich ging durch den Tannenwald, der im tiefen Schnee lag. Die Sonne glitzerte und die Tannen rochen so schön. Irgendwo roch ich Plätzchenduft. Das verwirrte mich dann doch. Plätzchen mitten im Wald, wo sonst nichts war? Das war seltsam. Soweit ich mich erinnern konnte war hier weit und breit nichts. Doch je tiefer ich in den Wald hineinging desto stärker wurde der Plätzchenduft. Schließlich roch ich Zimt und Tannen und einfach Weihnachten. Sehen konnte ich allerdings noch nichts.
Wo kam dieser Geruch bloß her?
Ich suchte weiter und weiter, aber ich entdeckte nichts. Seltsam. Hier musste doch irgendwas sein. Und dann sah ich es. Den dampfenden Rauch, der über die Bäume aufstieg. Vielleicht von einem Backofen oder Kessel? Ich ging noch tiefer in den Wald hinein. Und bald wurde es vor mir immer roter wie bei einem Sonnenuntergang. Und schließlich schien ich mitten in der untergehenden Sonne zu stehen. Und mittendrin flogen Engel und überall dampfte es. Sie bemerkten mich erst gar nicht sondern buken einfach weiter. Doch dann wurde ich von einem Engel entdeckt.
„Ah, sie ist da“, verkündete der wunderschöne Engel mit heller Stimme. Sofort wurde ich von allen Engeln umringt.
„Unsere neue Bäckerin ist eingetroffen. Juhu“, jubelten sie, während ich sie verwirrt ansah.
Dann erklärten sie mir, dass nur die neue Bäckerin – also ich – den Weihnachtsduft riechen konnte und den Weg durch den Wald zu ihnen finden würde. Uns so lehrten sie mich die Kunst des Engelsbacken und erklärten mir, dass die Farben des Sonnenuntergangs im Dezember meistens von ihrer Bäckerei herkam. Denn bis Weihnachten hatten sie immer viel zu tun. Aber nicht immer konnten die Menschen das rot auch sehen.  Nur, wenn der Himmel es so wollte. Ich war begeistert und wollte unbedingt ein Teil dieser Engelsgemeinschaft sein. Und so unterzog ich mich den Engelsprüfungen. Zunächst musste ich natürlich meine Backkünste unter Beweis stellen, dann frugen sie mich nach Weihnachtstraditionen ab und schließlich musste ich sämtliche Engelsnamen aufsagen, die mir einfielen. Ich bestand die Prüfungen und war nun eine Engelbäckerin und war hellauf begeistert davon. Jetzt liebte ich Weihnachten nur noch umso mehr. Denn der Weihnachtsduft lag einfach immer in der Luft.

ENDE

Und, was meint ihr?

Freitagsfüller 267: Von Seen, Wäldern und Keksen

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei. Auch wenn ich einen Tag später dran bin. Eigentlich sollte es schon gestern raus, aber da hat was nicht geklappt. Warum auch immer.

  1.  Ich finde, es könnte mal wieder etwas ruhiger werden.
  2.  Ich war gestern draussen vor der Tür.
  3.  Wie habe ich es geschafft gestern die ganze Runde um den See zu laufen und vorher auch schon ein bisschen zu laufen. Wow, das waren schon ein paar Kilometer.
  4.  Man kann bald schon wieder Kekse backen.
  5. Im Herbst rieche ich gerne den Wald.

6.  Noch ist das Wetter besser.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf war schön gestern , morgen(heute)  habe ich geplant, es ruhiger angehen zu lassen und Sonntag möchte ich einfach entspannen!

Und wie würdet ihr heute antworten?

Etüde 10 – 2020: Maigrün

Heute bin ich wieder mit einer Etüde dabei und mag das immer wieder gerne.

abc.etüden 2020 19+20 | 365tageasatzaday

Katamaran
großspurig
totschweigen.

Und das ist meine Geschichte:

Maigrün

Der Mai zählte eigentlich schon immer als grüner Monat. Es gab Traditionen, wo man den Maibaum holte als Symbol. Andere fuhren oder flogen vielleicht in den Urlaub und mieteten sich da ein Katamaran.

Doch in einem Jahr wurde das sowie viele andere Traditionen einfach großspurig umgangen. Es musste sein es ging nicht anders. Also ging ich alleine hinaus in den grünen Wald. Dort hatte ich ganz viele Maibäume um mich herum. Nur, dass sie nicht mit Bändern geschmückt waren. Aber es war alles so herrlich grün. Das hob meine Stimmung.

Ich wollte  meine Stimmung nicht totschweigen. Sie war gerade nicht so rosig. Aber je weiter ich in den Wald hineinging, desto ruhiger wurde ich. So war es immer mit mir und dem Wald. Ich liebte Das Vögelzwitschern um mich herum und die Stille ebenfalls. Die Welt stand vielleicht still, aber der Wald lebte weiter. Die Tiere, die hier lebten waren immer da. Es war mein Zufluchtsort, wenn mal wieder alles zu viel wurde. Ich wollte ihn nicht aufgeben. Aber das musste ich ja auch nicht. Der Wald war immer da.

Ende

und was meint ihr?

Prinzessin Fantaghiro Teil 2

Am Freitag habe ich Fantaghiro Teil 2 gesehen, aber irgendwie bin ich noch gar nicht dazu gekommen darüber zu schreiben. Ist wirklich schon wieder Sonntag?

Hach, teilweise ist es ja schon schräg, aber auch cool. Irgendwie hat mir der Teil ja doch gefallen.

Fantaghiro ist manchmal etwas seltsam, aber eigentlich find ich sie auch gut. Nur könnte sie manchmal tatsächlich auch mal nachgeben. Sie ist schon sehr stur.

Die Schwestern haben es ja auch nicht immer leicht. Gut, dass das für sie glimpflich ausging. Auch wenn die Liebesgeschichten sehr einfach gehandhabt werden. Ein Blick und sofort ist man hin und weg.

Romualdo finde ich nach wie vor am besten. Dieser ständige leidende Blick. Allerdings waren seine Prüfungen ja schon ein wenig merkwürdig.

Die Gans find ich aber ja echt cool.

Aber insgesamt hat mir der Teil wieder gefallen und die Auflösung war schön. Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt. Ich find es toll, dass ich endlich mal zum Wiederholen komme.

Etüden 20: Der verlorene Wald

Heute gibts wieder Etüden und ich bin natürlich wieder mit dabei.

abc.etüden 2019 45+46 | 365tageasatzaday

Himmelsleuchten
recycelbar
ausreisen.

Der verlorene Tannenwald

Heute war das Wetter noch mal besonders toll. Ich genoss die Natur um mich herum. Sie war einmalig in ihrer Art.  Sowas gab es in meiner Welt sonst nirgendwo. Es war einen leuchtende Wiese und rundherum befand sich ein Tannenwald. Der Tannenwald war etwas ganz besonderes, denn er war der letzte seiner Art.  Alle andere Tannen waren ausgerottet. Diese hier wurden von dem Himmelsleuchten der Wiese am Leben erhalten.

Der Tannenwald war sehr eigen. Er nahm nicht viele Menschen in seiner Mitte auf. Nur wenige Außenstehende durften sich daran beglücken ihn zu bewundern. Alle anderen wurden zurück auf ihren normalen Lebensweg geschickt. als wären sie recycelbar. Wir anderen kümmerten uns um die Tannen und blieben beim Himmelslicht, dass uns Ruhe spendete.

Ich liebte diesen Tannenwald und fühlte mich geehrt hier zu sein. Ich liebte es die Bäume um mich herum zu haben. So brauchte ich gar nicht ausreisen. Ich hatte meine Erholung immer gleich in Hausnähe. Dieser Wald ernährte mich mehr als jede Stadt. Hier würde ich immer bleiben und glücklich sein. Zwischen den Tannen war mein Platz und so ließ ich mich von dem Himmelsleuchten gleiten und so meine geliebten Tannen jeden Tag beglücken.

Die Tannen blieben erhalten und vermehrten sich wieder. Es gab wieder Tannenwälder und Weihnachtsbäume. Und wir arbeiteten weiter daran, dass es noch mehr wurden. Die Tannenwälder lebten und bereicherten uns wieder und das würde nun hoffentlich so bleiben, denn die Magie endete nie. Sie war endlos.

Ende

So, das wars schon wieder von mir. Mal ein etwas aktuelleres Thema. Was meint ihr?

Writing Friday: Eulenblut

Letzte Woche bin ich nicht zum Writing Friday gekommen, aber diese Woche soll es von mir mal wieder eine Geschichte geben. Mit Lance und Shailene hinke ich ja eh hinterher, aber es wird sie noch geben.

Eulenblut

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Er wischte sich das Blut von den Händen und…” beginnt.

Er wischte sich das Blut von den Händen und sah mit Schrecken erneut auf die Stelle des Unglücks. Was war da nur geschehen, dass so viel Blut an seinen Händen klebte? Er konnte sich nicht erinnern. Es gab keine Leiche. Merkwürdig. Das ganze Wasser schimmerte voller Blut. Welches war es dann, dass an seinen Händen klebte?

Er seufzte und schüttelte mit dem Kopf. Er versuchte wirklich sich zu erinnern. Dann flog eine Eule auf seine Schulter und pickte ihn. Sie sah ihn mit großen Augen an. Was wollte sie ihm sagen? Sie wirkte so schön wie die Nacht und pickte ihn erneut.

„Ist ja gut, meine Schöne. Was ist denn los?“, versuchte er sie zu beruhigen.
Daraufhin pickte sie ihn nur energischer.
Also stand ich auf und sobald das geschehen war flog die Eule vor und ich folgte ihr. Das war gar nicht so einfach, aber sie hielt immer wieder an. Doch dann führte sie mich in eine Waldmulde und die Eulen hatten sich da im Kreis zusammengefunden. Eine schöner als die andere. Ich lächelte in die Runde.

„Na, sowas. Was ist denn hier los? Eine Eulenversammlung?“, strahlte ich.
Und dann passierte etwas unglaubliches. Die Eulen begannen in die Luft zu wirbeln und wurden zu einer einzigen Frau. Einer schrecklich schönen Frau. Schön und hesslich zugleich. Ein Engel und doch wieder nicht in einem Schwarzweißen Kleid.

„Hallo, Nate. Schön, dass du zu uns gefunden hast. Wir haben schon lange nach dir gesucht. Nach jemanden, der so rein ist, dass er unser Blut nicht ansehen kann.“

„Euer Blut?“, fragte ich verwirrt. „Das Blut an meinen Händen ist euer Blut?“
„Ein Test“, nickte die Eulenfrau. „Du hast ihn bestanden. Komm her in unsere Mitte.“

Ich war unsicher, ob das eine so gute Idee war. Doch ich hatte kaum eine andere Wahl. Was würden sie mit mir machen, wenn ich ablehnte? Also ging ich zu der seltsamen Frau und ließ mich von ihr überall berühren. Seitdem gehörte ich zu den Eulen. Auch wenn ich immer noch ein Mensch war. Jede Nacht wurden die Eulen zu einer Frau und wir verbrachten die Nächte zusammen. Am Tage ging ich für sie und mich jagen und verbrachte viel Zeit mit meinen Eulen alleine im Wald.

Das war nun mein Leben. Ob  ich mich je dran gewöhnen würde? Ich mochte die Eulenfrau, aber die Eulen waren mir meist unheimlich, doch ich gewöhnte mich an sie und kehrte nie mehr in die wirkliche Welt zurück sondern blieb im Wald.

Ende

Magische Begegnungen: Teil 3

Und hier kommt der 3. und letzte Teil zu magische Begegnungen. Ich geb zu es ist ein bisschen abgehakt beendet, aber ich habe einfach den Faden verloren.

Hier kommt ihr zu den Vorgängerteilen:

Teil 1
Teil 2

Teil 3

Dwyn rollte nur mit den Augen. Offenbar glaubte sie ihm nicht. Aber wieso sollte Cillian lügen?
“Unsere Magie ist legal“, meinte Levy dann. „Du kannst uns gar nichts anhaben. Sie ist angemeldet.“
“Dann kann ich es ja überprüfen“, bemerkte Cillian nur ungerührt.
Levy nickte nur unzufrieden. Er reichte Cillian die Hand. Der schloss konzentriert die Augen. Ich hatte keine Ahnung, was er da machte, aber er nickte. „In Ordnung.“
“Was ist?“, fragte ich, weil ich keine Ahnung hatte, was jetzt Sache war.
“Er ist in Ordnung. Er sagt die Wahrheit.“
“Woher weißt du das?“, fragte ich ihn.
“Gesetzteshüter spüren das“, antwortete Levy für ihn. „Dann können wir ja jetzt gehen. Und du, meine Dame, rufst mich nie wieder.“
Ich schluckte und nickte ernst.
“Wenn dann melden wir uns“, fügte er hinzu.
“Okay.“ Ich nickte noch mal.
Dann verabschiedeten sich die beiden und verschwanden. Verwirrt sah ich ihnen hinterher.
“Das ist alles noch so verwirrend für mich“, gestand ich Cillian.
“Das kann ich verstehen“, meinte Cillian. „Komm, lass uns gehen. Ich werde dir alles erklären.“
Er führte mich weiter in den Wald hinein. So weit war ich noch nie im Wald gewesen. Hier wirkte es irgendwie immer magischer. Die Farben wurden intensiver und hier und da blinkten Dinge hervor. Ich wusste nicht genau, was es war, aber es sah hübsch aus. War das hier Cillians zu Hause?
“Wo bin ich hier?“, wollte ich wissen, obwohl ich glaubte die Antwort bereits zu kennen.
“Hier wohne ich“, erklärte er auch sogleich. „Es ist anders als du es gewöhnt bist. Ich weiß. Aber es ist halt mein zu Hause.“
“Es ist wunderschön“, schwärmte ich. Ich sah mich gründlich um. Er hatte sich eine wahre Oase im Wald gebaut. Es war so grün hier. Er hatte sogar Sessel hier stehen. Sie waren alt und bunt, aber sie passten gut hier her. Außerdem war da eine Art impovisiertes Bett. Es sah schon recht abenteuerlich aus. „Es passt zu dir.“
“Das freut mich zu hören.“ Er wirkte erleichtert. Als hätte er etwas anderes erwartet.
Er sah mich vertrauensvoll an.
“Und was jetzt?“, fragte ich, weil ich nicht weiter wusste.
“Jetzt trinken wir was“, meinte er.
Ich grinste und wir setzten uns. Es war so gemütlich. Ich mochte Cillians zu Hause.
“Na, los! Stell schon deine Fragen“, forderte er mich auf.
Ich lächelte. „Was denn für Fragen?“
“Ach, komm schon. Du hast doch bestimmt Fragen“, beharrte er.
Die hatte ich tatsächlich. Tausende von Fragen. Doch gerade fiel mir keine ein.
“Ähm …“, machte ich nur.
Er lächelte mich wieder an. „Ist schon gut. Ich weiß was du fragen willst. Zumindest in etwa. Du willst wissen, warum ich dich in die Lage mit Levi und Dwyn gebracht habe.“
“Sowas in der Art, ja“, bestätigte ich.
“Es war nicht geplant. Es hat nur gerade gepasst. Es ist mein Job. Das muss ich machen. Es tut mir leid, wenn ich dich benutzt habe. Das wollte ich nicht.“
“Schon gut. Ich weiß. Lass gut sein“, meinte ich nur. „Ich weiß nicht mal die Hälfte von deiner Welt und wie alles funktioniert.“
“Dann will ich es dir erklären. Unsere Welt ist nicht immer einfach. Magie ist kompliziert. Sie ist immer kompliziert. Und schwer zu erklären, aber ich will es versuchen.“
Also erzählte er mir wirklich alles über seine Welt. Und von der Magie. Er erzählte mir von den Aufpassern, wie er einer war. Und welche Rolle Levy und Dwyn dabei hatten. Sie waren Magier auf Abwegen. Oder so ähnlich. So wirklich stieg ich da nicht durch. Er erzählte etwas verwirrend. Aber das war mir auch egal. Er führte mich in seine Welt ein und nur das war wichtig. Ich lernte alles kennen. Die magische Welt war so berauschend. Sie war genau das richtige für mich. Ich blieb bei Cillian und in seiner Welt. Aber ich lebte auch in meiner Welt. Ich wollte sie nicht ganz aufgeben. Doch ich lernte auch Levy und Dwyn besser kennen. Darüber freute ich mich sehr. Ich mochte die beiden. Nachdem sie nicht mehr nachtragend waren, waren sie eigentlich ganz wiztig. Ich kam gut mit ihnen aus. Und so lebte ich mein Leben an Cillians Seite. Ich war glücklich hier und das war das Wichtigste. Cillian machte mich glücklich. Jeder Tag war anders und ich war zufrieden mit meinem Leben voller Magie.

Ende

Und was meint ihr? Sicher, es hatte Potential, aber irgendwie wusste ich nicht weiter.

 

Writing Friday: Magische Begegnungen Teil 1

Heute gibts wieder den Writing Friday und ich bin wieder mit dabei. Vermutlich wird es was mit Fortsetzung, da es mir viel zu gut gefällt. Fiel mir so spontan ein. Mal sehen was draus wird. Ein anderes Thema vom Writing Friday schreibe ich schon länger dran, aber ich weiß noch nicht ob ich es veröffentlichen werde.

Magische Begegnungen Teil 1

Jasmin hatte immer an Magie gelaubt, doch als sie dann tatsächlich sah wie aus der Luft ein weißer Blitz kam traute sie ihren Augen nicht. Das hatte sie sich bestimmt nur eingebildet. Sowas passierte doch gar nicht in echt.
Doch gleich danach landeten zwei Personen vor ihr, die sich stritten. Sie waren klein, aber flink und laut und sie umgab ein schimmerndes Glitzern, dass wunderschön aussah.
„Verdammt, Dwyn. Das ist jetzt schon das zweite Mal. Wegen dir fliegen wir noch aus der Schule“, meckerte der männliche Was auch immer.
„Oh, man. Levi. Hör doch mal auf. Das war ich nicht“, verteidigte sich Dwyn.
„Ach, ja. Und wer dann. Außer uns ist keiner hier, oder?“ Er sah sich demonstrativ u und dann fiel sein Blick auf mich. „Auch das noch. Jetzt gibts auch noch Augenzeugen. Lust ein Gedächtnis zu manipulieren?“
„Es war doch nur ein Blitz“, warf Dwyn ein. „Das ist doch nichts. Ein weißer Blitz. Sowas gibts auch bei den Menschen.“
„Aber nicht so und uns schon mal gar nicht“, erwiederte Levi genervt. „Du weißt schon. Magie geheim halten und so.“
„Das muss doch keiner erfahren. Wir gehen einfach zurück und erklären das war ein Versehen. Von ihr muss keiner erfahren.“ Sie zeigte auf mich als wäre ich ein Objekt.
„Ist das dein Ernst?“, fragte Levi ungläubig. „Das bleibt mit Sicheheit nicht geheim. „Moona hat schon beim letzten Mal eine Verwarnung vergeben. Was meinst du passiert jetzt?“
„Reg dich ab“, meinte Dwyn nur. Dann wandte sie sich an mich.
„Hallo, Jasmin. Schön dich kennen zu lernen. Ich bin Dwyn und das hier ist mein Laborpartner Levi. Du hast uns gar nicht gesehen und wir müssen dein Gedächtnis nicht verändern, oder?“
Ich schüttelte wild mit dem Kopf.“ Ich habe nur einen ganz normalen Blitz gesehen.“
„Siehst du“, wandte sich Dwyn zufrieden an Levi. „Gar kein Problem.“
„Du weißt wir müssen ihr Gedächtnis verändern. Das ist das Gesetzt. Und wie willst du eigentlich wieder zurück kommen? Das war schon beim letzten mal ein Problem.“ Levi sah sich suchend nach irgendwas um, aber ich hatte keine Ahnung nach was überhaupt.
„Hast du einen Garten gesehen oder einen Park oder sowas?“, wollte Dwyn seltsamerweise wissen.
„Hier gibts nur einen Wald“, antwortete ich.
„Oh, nein“, stöhnte Levi jetzt. „Du hast uns direkt zu einem Wald geführt? Mit einem Blitz im Schlepptau? Bist du blöd.“
„Konnte ich ja nicht wissen. Ich hatte das nicht geplant. Es ist ja nicht so als würde ich morgens aufstehen und sagen: „Hey, ich mache heute mit Levi mal wieder einen Ausflug und bringe ihn zu dem nächstbesten Wald.“
„Bei dir weiß man nie. Vielleicht solltest du aufhören so viel mit Alistair rumzumachen und dich mehr auf die Arbeit konentrieren.“ Levi schien alles andere als begeistert zu sein.
„Ich habe Alistair heute noch nicht mal gesehen und das tut mir gerade sehr leid, denn er wäre eine wesentlich angenehmere Gesellschaft als du“, informierte Dwyn ihren Laborpartner.“
„Sei froh, dass er nicht hier ist. Sonst würdet ihr nämlich gar nicht von hier weg kommen sondern nur knutschen“, warnte Levi sie.
„Gibts einen Problem mit dem Wald?“ fragte ich die beiden Streithähne, nur um sie zu unterbrechen und von ihrem Streit abzulenken.
„Oh, ja.“, antworteteten beide gleichzeitig und Levi fügte hinzu. „In jedem Wald gibts böse Gesiter und die sind Gift für uns.“
Ähm, ja klar.
Die beiden schienen meinen zweifelnden Blick gespürt zu haben, denn sie seufzten nur. „Menschen. Haben von nichts eine Ahnung.“
„Wo kommt ihr eigentlich her?“, fragte ich dann. Es sah aus als wäret ihr aus dem Himmel gekommen.“
„Du hast nichts gesehen, schon vergessen?“, erinnerte Levi mich. „Wir können dir nichts erzählen.“
Jetzt war ich es, die seufzte. Was waren das nur für zwei komische Kauze?
„Also, wir gehen jetzt“, informierte Levi mich. „Wie gut, dass du dich eh an nichts erinnern kannst.“
Und dann schwebte glänzender Glitzer um mich herum und die beiden waren fort. Wieso stand ich eigenltich noch hier? Ich hatte doch nur in den Wald gewollt um mich mit Cillian zu treffen. Hatte mich etwas aufgehalten, aber was?
Verwirrt schüttelte ich mit dem Kopf und ging in den Wald um Cillian zu sehen. Darauf freute ich mich schon.

Eddie und der verschwundene Wald Teil 2

Und schon kommt der 2. Teil zu meinem verschwundenen Wald.

Eddie und der verschwundene Wald Teil 2

Ich wusste nicht, wo ich wieter machen sollte. ich hatte schon ganz andere Dinge gefunden. Deshalb sollte ein verschwunder Wald kein Hindernis darstellen.  Das war doch verrückt. Ich brauchte mehr fakten. Erstmal fuhr ich noch mal ins Büro. An die Tafel hinter mir schrieb ich, was ich wusste. Da standen Dinge wie Verschwundener Wald, See bei der Schule und Weihnachtsmann. Plötzlich klopfte es an einer Tür. Eine Mutter mit einem Kind rat ein. Es war etwa in Vilmas Alter.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte ich höflich.
„Entschuldigen Sie.“ Die Mutter schien der Besuch peinlich zu sein. „aber Kai wollte unbedingt mit Ihnen reden. Er ließ mir keine Ruhe.“
„Was gibt es denn?“, fragte ich den kleinen Kai.
„Vilma hat mir von dem verschwundenen Wald erzählt“, erklärte er mir und wirkte genauso neunmalklug sie das kleine Mädchen zuvor. „Das der Weihnachtsmann ihn geklaut hat ist natürlich völiger Quatsch, aber versuchen Sie es mal bei Michel von Lönneberger.“
„Michel von Lönneberger?“, fragte ich verwirt. Erst der Weihnachtsmann und jetzt Michel? Na toll.
„Klar, der wohnt am Ende der Stadt auf einem Hof. Er hat schon viel Wald um sich, aber will immer noch mehr holen. Er sammelt Wald sozusagen.“
„Oh, danke für den Tipp. Ich werde dem Hinweis folgen“, versprach ich Kai. Der schien sehr stolz auf sich zu sein.
Seine Mutter formte mit ihren Lippen eine Entschuldigung, dann verabschiedeten sie sich von mir und verließen mein Büro. Bevor ich zu googeln anfing rief ich Patrick an. Ich brauchte seine Stimme jetzt ganz dringend.
Er ging nach dem ersten Klingeln ran“Hey, arbeitest du noch?“
„Ja, und das ist ein verrückter Fall sag ich dir“, erzählte ich. „Erst schickte man mich zum Weihnachtsmann und jetzt zu Michel von Lönneberger.“
„Was? Hast du getrunken?“, fragte Patrick verwirrt. „Vielleicht sollten wir an Weihnachten kein Michel mehr gucken. Das scheint dir zu Kopf zu steigen.“
„Nein, ehrlich“, versicherte ich ihm. „EIn kelines Mädchen war der Meinung der Weihnachtsmann hätte den Wald geklaut und wohne am Nordpol. Der Nordpol war übrigens der See bei der Schule. Ein anderes Kind war in meinem Büro und meinte Michel von Lönneberger wohnt am Rnad der Stadt. Wenn ich gleich google und herausfinde, dass da wirklich ein Michael Lönneberger oder so wohnt fress ich einen Besen. Am See war nämlich wirklich ein Typ, der dem Weihnachtsmann ähnlich sah und behauptete vom Nordpol zu kommen.“
Patrick lachte nur. „Oh, man. Die Welt ist doch verrückt.“
„Ich weiß“, seufzte ich.
„Du schaffst das schon. Ich glaube fest an dich. Bis jetzt hast du noch jeden Fall gelöst“, munterte Patrick mich auf. Mein Patrick. Immer zur Stelle. Er wr Krankenpfleger im städtischen Krankenhaus, aber heute hatte er frei.
„Danke, aber der Fall schafft mich schon irgendwie“, gab ich zu.
„Dann komm schnell nach Hause. Ich vermisse dich. Arbeite lieber weiter. Dann bist du schneller wieder bei mir.“
Ich lächelte. Ich vermisse dich auch.“ Bis dann, Patrick.“ Und dann legte ich auf.
Nachdem ich angefangen hatte zu googeln wurde ich schnell fündig. Es gab einen Michael Lönneberger sondern einen Michel Lönneberg und er wohnte auf dem Hof am Ende der Stadt. Der Hof war groß und wirkte wie ein alter Bauernhof. Ich fühlte mich an meine Kindheit erinnert, denn da hatte ich auf einem Bauernhof gelebt. Meine Eltern lebten dort immer noch und manchmal fuhren Patrick und ich hin und besuchten sie. Sie liebten Patrick fast so sehr wie ich. Deswegen hatten sie nichts gegen unsere Beziehung, obwohl sich meine Mutter immmer viele Enkelkinder gewünscht hatte.
Jedenfalls war dieser Hof umgeben von Wald. Ich ging auf das Tor des Fachwerkhauses zu und klingelte. Eine Frau öffnete die Tür.
„Was kann ich für Sie tun?“, fragte sie.
„Ist Ihr Mann hier?“, war meine Gegenfrage.
„Drüben im Stall“,  erklärte sie und zeigte in die Richtung. „Gibt es ein Problem?“
„Ich habe gehört er ist ein Waldsammler und kürzlich wurde ein Wald in der Stadt als vermisst gemeldet“, erklärte ich.
„Ein Wald, sagen Sie?“, fragte sie. „Habe nichts davon gehört. Unser Wald gehört jedenfalls auch uns. Fragen Sie doch mal bei der Gretel nach. Die lebt mit ihrem Hans gleich nebenan. In ihrem Garten versträut sie ständig Süßigkeiten. Sie hätte es wohl auch gerne auf ihrem Dach gehabt. Ein Ofen steht auch im Garten. Hoffentlich brät sie keine Kinder darin, aber vielelicht Bäume.“
Oh Gott. Jetzt auch noch Hänsel und Gretel? Ernsthaft?
„Herzlichen Dank. Kann ich Ihren Mann denn trotzdem noch befragen?“, wollte ich wissen.
„Klar. Gehen Sie einfach in den Stall.“
Das tat ich auch, aber es dauerte eine Weile bis ich den Hausherrn fand. Er mistete gerade aus. Tiere waren nicht zu sehen.
„Kann ich Ihnen eine Frage zu ihrem Wald stellen?“, fragte ich ihn dann.
„Klar. Jederzeit. Was wollen Sie wissen?“, fragte er.
„Haben Sie von dem vermissten Wald in der Stadt gehört?“, fragte ich.
„Ein Wald wird vermisst?“, fragte er nur. „Hm, keine Ahnung. Ich bin selten in der Stadt.“
„Aber sie sammeln Wälder, oder?“, hakte ich nach.
„Oh, sie glauben ich habe ihn gestohlen? Nein, ich stehle keine Wälder, aber das würde wohl jeder Verdächtige sagen, oder?“
„Ja, vermutlich“, stimmte ich ihm zu. „Na ja, dann. Vielen Dank. Vielleicht komme ich ja noch mal wieder.“
„Glaube ich nicht. Gretel und Hans von nebenan sind viel verdächtiger.“
„Habe ich schon gehört. Guten Tag.“
„Guten Tag.“
Und damit wandte sich Michel von Lönneberger wieder seiner Arbeit zu und mein nächster Besuch galt Hänsel und Gretel.

Fortsetzung folgt …

So und wieder habe ich einen Teil beendet. Was meint ihr zu diesem Teil. Ich bin noch nicht ganz sicher wie viele Teile es werden.