Schreibklick März: Wetterumschwung Teil 1

Da ich mich sowieso auf kaum etwas anderes konzentrieren kann werde ich mich jetzt mal um eine weitere Geschichte kümmern.

Sanfte Frühlingsbrise/ eisige Winde

Passt ja aktuell (17.03.18) perfekt.

An einem warmen Frühlingstag ging ich nach draußen spazieren. Ich brauchte die Ruhe, denn viele verschiedene Gedanken gingen mir durch den Kopf und drehten sich ständig im Kreis. Ich musste rauskommen und abschalten. Ich ging also gedankenverloren daher, doch plötzlich merkte ich, dass es nicht mehr warm war. Es wurde ziemlich eisig. Wo kam plötzlich der Wind her? Ich fröstelte und drehte mich um. Hinter mir hatte sich irgendwie die Gegend verändert. Da war alles weiß und der Wind wehte höllisch.  Ich drehte mich panisch wieder um und merkte, dass der Frühling um mich herum nicht mehr da war. Da war jetzt nur noch Schnee. Was war hier los?
Mir wurde plötzlich ganz kalt. Ich wollte die Wärme zurück. Was war hier bloß los? Da ich eh nicht zurück konnte ging ich weiter. Ich musste ins Warme. Sonst würde ich erfrieren. Als ich eine Weile gegangen war kam ein einzelner Reiter auf einem Pferd an mir vorbei. Er hielt an als er mich in meiner dünnen Kleidung sah und musterte mich ausgiebig. Danach fragte er: „Wer bist du und was machst du hier?“
„Ich habe mich verirrt und weiß nicht wohin ich soll.“ Er klang nicht besonders freundlich, aber auch nicht so wahnsinnig beänstigend. Dennoch machte er mir Angst. Ein bisschen zumindest.
„Das ist aber ziemlich leichtsinnig in dieser Kleidung draußen rumzulaufen bei dem Wetter“, klärte er mich lehrreich auf.
„Ich weiß. Ich wollte auch gar nicht so lange raus, aber dann habe ich mich verirrt“, erklärte ich nur. Ich zitterte immer mehr.
„Du musst ins Warme“, beschloss er schließlich. Endlich stieg er ab und half mir auf sein Pferd. Als ich oben war stieg er selbst wieder auf und saß vor mir. Wir ritten schweigend voran und ich war gespannt darauf wo er mich hinbrachte.
Mit einem Märchenschloss hätte ich natürlich niemals gerechnet. Aber genau dort brachte er mich hin. In ein Märchenschloss. Das war der Wahnsinn. Ich konnte nur starren und als mein Reiter in den Stallungen ankam und vom Pferd abstieg und mir half konnte ich immer nur weiter starren. Das entlockte ihm ein leichtes Grinsen. Etwas abwesend reichte er einem Stallburschen sein Pferd und führte mich dann zum Eingang des Schlosses.
„Also, wie heißt du?“, fragte er mich da unvermittelt.
„Rabea“, antwortete ich.
Er nickte nur und stellte sich dann vor: „Ich bin Prinz Robin.“
Ich blieb perplex stehen: „Moment mal, du bist ein Prinz?“
Er schnaubte nur. „Natürlich. Oder warum meinst du bringe ich dich zu einem Schloss?“
„Oh“, brachte ich daraufhin nur heraus und er rollte ganz unprinzenhaft mit den Augen.
Ich unterdrückte ein Seufzen. Wie verhielt man sich richtig vor einem waschechten Prinzen? Gabs da eine Anleitung für oder so? Ich war bisher jedenfalls noch nie einem begegnet.
Wir schwiegen wieder und er führte mich ins Schloss hinein. Das Schloss war von innen noch beeindruckender als von außen. Von außen war es schneeweiß und mit seinen vielen Erkern und Türmen wirkte es irgendwie romantisch. Von innen war es einfach nur wow. Die Wände wirkten wie aus Stein und uralt, aber es war nicht kalt. An den Wänden der noblen Eingangshalle hingen überall die ältesten Bilder der Welt.
„Beeindruckend nicht?“, fragte Robin und ich konnte nur nicken.
„Oh ja“, nickte ich.
Dann führte er mich weiter schweigend in die Halle. Ich sah mich weiter staunend um. Das Innere des Schlosses wurde immer schöner und beeindruckender. Ich war einfach nur überwältigt. Er führte mich in die oberste Etage in eines der Wohnräume. Es war größer als mein ganzes Elternhaus zusammen. Dann ging er zu dem riesigen Schrank, der in diesem Zimmer war. Er öffnete die Türen. Es zeigte sich mir ein riesiger begehbarer Kleiderschrank, der mich völlig überforderte.
„Du darfst dir gerne nehmen was du willst. Mach dich frisch und komm dann runter“, bot er mir an.
„Äh, ich kenne mich doch gar nicht aus. Ich weiß gar nicht wo ich hinsoll“, gab ich zu Bedenken und sah ihn unsicher an.
Er warf mir nur einen undeutbaren Blick zu und nickte. „Bist du fertig, wenn ich dich in einer halben Stunde wieder abhole?“
„Ja.“ Ich sah ihm fest in seine wunderschönen braunen Augen. Er erwiedete meinen Blick, nickte dann und verließ den Raum. Ich war allein. Endlich allein. Zunächst machte ich aber eine Besichtigungstour in den Kleiderschrank. Da war ich total überfordert. Hier hing so viel Kleidung. Wie sollte ich da wählen? Was war passend für ein Schloss? Ich wählte ein schlichtes blaues Tageskleid und süße weiße Sandalen. Dann steckte ich meine Haare etwas hoch. Schon klopfte es wieder an der Tür.
Der Prinz mir gegenüber nickte anerkennend und lächelte sogar ein wenig. Wir gingen runter und ich lernte die Hausdame kennen. Sie saß in einem roten Sessel in einem üppigen Wohnraum. Sie war eine wunderschöne Lady mit grauen sehr langen Haaren, einem lieblichen Gesicht, schönen blaue Augen und einem atemberaubenden rosefarbenden Tageskleid. Sie stellte sich mir als Lady Marisa vor.
„Was führt dich hierher, mein Mädchen?“, fragte die Dame.
„Ich habe mich verlaufen. Ich komme aus einer anderen Welt, die wärmer ist und plötzlich war ich hier“, erzählte ich.
„Ah, das passiert manchmal. Ich war selbst schon dort. Eine interessante Welt aus der du kommst“, nickte Lady Marisa verständnisvoll.
„Und wie komme ich wieder zurück?“ fragte ich sie.
„Robin wird dich bringen. Er kennt den Weg“, erklärte sie.
„Was?“ Robin sah Lady Marisa entsetzt an als könnte er nicht fassen, was er da gehört hatte.
„Du kennst den Weg und du kannst für ihre Sicherheit sorgen. Du bringst sie zurück.“ Lady Marisas Ton ließ keinen Wiederspruch dulden.
Der Prinz seufzte tief und fügte sich. Er war nicht zufrieden, aber er fügte sich ihr. Und deswegen waren der Prinz und ich schon bald wieder in den Stallungen und machten uns zum Aufbruch bereit. Ich würde nach Hause kommen …

Fortsetzung folgt ….

So, endlich bin ich fertig. Hat ja auch ewig gedauert. Wann ich zu der Fortsetzung komme steht allerdings in den Sternen …

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Freitagsfüller 76: Vom Frühling, Zeitpunkt und Wald

Auch beim Freitagsfüller bin ich wieder mit dabei wie jede Woche halt.

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  1. So langsam kommt der Frühling doch mal bei uns an.

  2. Momentan passiert so viel und genau deshalb muss anderes wie Lesen, Bloggen, Serien zurück stecken.

  3. Mein Gefühl sagt mir, dass es diesmal der richtige Zeitpunkt für uns ist.

  4. Im Wald wird jetzt alles so schön grün.

  5. Ich habe eine Schwäche für alles mögliche, Zum Beispeil Bücher und Eis und so.

  6. Mometan habe ich eher wenige Kommentare.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf endlich mal wieder einen ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, auf ein Konzert zu gehen und Sonntag möchte ich entpannen!

und wie würdet ihr die Lücken heute füllen?

Schreibklick: November: Nebel des Lichts

So, damit es pünktlich kommt dartiere ich es schon mal vor. Allerdings ist es nur eine etwas kürzere Geschichte als sonst. Aber gerne mache ich wieder bei der Aktion mit.

Nebel des Lichts

Geisterhafte Schatten zogen an einem dunklen Wald vorbei. Wie Nebel wirkten sie kunstvoll und mystisch. Normalerweise betrat ich diesen Wald nie, aber diesmal hatten mich die Stimmen gelockt. Verführerische, sanfte Stimmen, die riefen: „Komm her, komm zu uns!“
Im November haten wir echt solche Nebelstnden, die für unglaubliche Wetterinversionen verantwortlich waren. Die heutige Nacht ließ mich leicht an Polarlichter glauben.
Da waren sie wieder. Die lockenden Stimmen. Ich wusste wem sie gehörten. Keinen Geistern, aber ebenso gruselig. Aus Nebel gemacht liefen sie durch den Wald und solange sie da waren mieden wir den Wald. Leider war ich schon immer neugierig gewesen. So schlimm konnten die Nebelgestalten doch gar nicht sein. Also schlich ich tiefer in den Wald, trotz der Kälte, trotz dem mulmigen Gefühl. Jetzt kam mir allerdings der Gedanke, dass es vielleicht nicht so gut gewesen war hierher zu kommen. Doch jetzt gab es kein zurück mehr. Der Nebel wurde immer dichter. Ich war umringt von ihnen und zitterte. Dann lichtete sich der Nebel auf einmal und dahinter ragten die Nebelgestalten empor. Sie schwebten auf mich zu. Einer nach dem anderen. Eine Familie. Mutter, Vater, Kinder. Sie sahen mich erwartungsvoll an.
„Du bist gekommen“, flüsterten sie.
„Ihr habt mich gerufen?“, wunderte ich mich.
Ein einvernehmliches Nicken kam von Seiten der Nebelmenschen.
„Was wollt ihr von mir?“, wollte ich nun wissen.
„Hilfe!“, riefen sie. „Hilfe! Hilfe! Hilfe!“
„Was für Hilfe?“ Ich verstand gar nichts mehr.
„Hilfe! Hilfe! Hilfe!“, riefen sie aufgeregt, was mich nur noch mehr verwirrte.
„Ihr müsst mir mehr Anhaltspunkte geben“, forderte ich.
„Schatten!“, flüsterten sie jetzt.
„Schatten?“ Das sagte mir jetzt auch nicht unbedingt mehr. Was war mit den Schatten? Welche Schatten überhaupt?
„Sie verfolgen uns.“ Wieder eine wilde Flüsterei um mich herum.
Ich verstand es immer noch nicht, aber was ich verstand war, dass ich helfen sollte.
„Schatten verfolgen uns“, flüsterten sie weiterhin.
„Ja, das habe ich verstanden, aber wie soll ich euch helfen?“, wiederholte ich.
„Du bist das Licht“, war die noch verwirrendere Antwort. „Vertreibe sie.“
Ich verstand es immer noch nicht. Konnte es nicht verstehen. Hilflos sah ich sie an.
Liebevoll sah die Nebelmutter ihr Kind an und forderte: „Zeig es ihr!“
Das Kind kam auf mich zu. Es nahm meine Hand und zeigte mir eine Welt voller Licht. Ich wusste nicht wie, aber plötzlich verstand ich es. Ich musste lächeln. Licht brachte so viel Glück und Freude.
„So!“, sagte das Nebelkind.
Ich nickte ihm zu und es ging zurück zu seiner Familie.
Ich versuchte das Licht in mir auszubreiten und leuchtete so hell wie die Sonne. Alles Licht der Welt schien in mir zu leuchten. Die Nebelschwaden und die Dunkelheit verließen uns und das Licht gesellte sich in die Runde. Die Nebelfamilie blieb und um sie herum bildeten sich noch mehr Nebel, aber der wurde von der Sonne angestrahlt. Und das machte die Nebelgestalten gleich freundlicher.
„Danke!“ Die Nebelmenschen freuten sich und tanzten umher. Die Kinder zogen mich in ihre Mitte. Und so tanzte ich im Nebel voller Licht und Glück. Die Dunkelheit war vertrieben worden. Vorerst.

Ende

Diesmal wie gesagt ein kurzer Text. Irgendwie häuften sich die Geschichten gerade bei mir und ich versuchte sie abzubauen. Was meint ihr hierzu?

Das 9. Wort 2017: Abgehen: Das Waldlabyrinth

Eine weitere Geschichte wird es von mir geben. Allerdings ist es zur Abwechslung mal nur ein Teil. Inspiriert wurde ich von Frau Vroh mit ihrer Herbstidee sowie von einem Maislabyrinth in unserer Nähe, von dem ich gehört habe.

Das Waldlabyrinth

Der Wald lag so dunkel vor mir wie es mir beschrieben wurde. Ein dunkles Waldlabyrinth in das man sich verliren konnte. Aber es hieß, dass es auch ein magisches Labyrinth war, dass Dinge zeigte, die einem bekannt waren. Ich war gespannt, zögerte aber doch, hineinzugehen.
Doch dann rief es plötzlich. Es rief mir zu. „Julian, Julian. Trete ein!“
Ich wollte auf jeden Fall eintreten und trat dann fast automatisch die nächsten Schritte. Ich betrat also das Labyrinth bevor ich wusste was ich tat. Ich konnte nicht  mehr zurück. Der Wald hielt mich gefangen.
Die Blätter rauschten um die Wette als würden sie sich eine Geschichte erzählen. Ich konnte mich dazu durchdringen weiter zu gehen. Die Blätter flogen jetzt grünleuchtend um mich herum und das wirkte irgendwie unwirklich. Das Rauschen wurde immer lauter und der Wind wehte mir um die Ohren. Ich hatte drei Gänge vor mir, die ich betreten konnte. Einer schimmerte bläulich, einer rot und einer gelb. Ich hatte keine Ahnung, was sich in diesen Gängen verbarg. Auf gut Glück wählte ich den gelben Gang und ging ihn ab.
Ich war im puren Sommer gelandet. Hier strahlte die Sonne warm am Himmel, die Vögel zwitscherten ihre Lieder und um mich herum befand sich der Strand und das Meer. Es kam mir vor wie im Paradies.
„Geh weiter“, forderte mich eine glockenhelle Stimme auf, die von nirgendwoher zu kommen schien.
Ich hielt es für besser die Anweisungen zu befolgen. Also ging ich an den Palmen entlang, hörte Meeresrauschen und genoss die Wellen, die die Muscheln umspülten. Dieser Gang war hell, freundlich und friedlich. Hier konnte ich es aushalten.
Aber am Ende des Ganges musste ich schließlich die nächste Richtung wählen und mich für einen anderen Gang entscheiden. Ich gelang in einen bunten Wald, wo der Sturm wütete. Ich erschauderte, weil es so sehr stürmte und regnete. Dennoch wurde ich nicht nass. Egal welche Böen mich trafen. Außerdem kam auch die Sonne strahlend durch die Bäume hindurch und bahnte sich ihren Weg. Sie zog lange Schatten hinter sich und der Geruch von Schnee lag in der Luft. Dieser Gng des Labyrinths wirkte so magisch und mystisch. Ich sammelte ein paar Kastanien, sah ein paar Eichhörnchen an mir vorbei huschen und entdeckte eine Eule in einem Baum sitzen. Dann kam der Nebel durch. Doch auch dieser Gang erreichte irgendwann sein Ende und las ich erneut die Richtugn wechselte bog ich in einen weißen Weg ab.
Hier wütete der Schnee. Er lag meterhoch und es fielen immer noch sanfte Schneeflocken auf den Boden. Frau Holle schien hier besonders fleißig zu sein. Ich formte Schneebälle und bewarf damit die Luft, baute einen Schneemann, fuhr Schlitten und freute mich über den Winter, der hier wütete. Den Winter hatte ich schon immer geliebt. Die Sonne glitzerte auf den Schnee und der Himmel war strahlend blau. Der winterliche Eispalast und die Tannenbäume drum herum bildeten für mich den krönenden Abschluss.
Als nächstes bog ich in einen grün leuchtenden Gang ab. Hier war der Wald nicht so dicht. Frühling breitete sich aus. Grüne Wiesen waren überall, Blumen blühten in den schönsten Farben und die Bäume waren wieder voller Blätter. Die Sonne schien und die Vögel zwitscherten. Alles wirkte friedlich und voller Leben. Hier gab es Bewegung. Das blühende Leben. Die Sonnenstrahlen wärmten auf der Haut und es fühlte sich einfach angenehm an.
Der nächste Gang, den ich nach erneuten Richtungswechsel betrat, erinnerte ebenfalls an den Frühling. Genauer gesagt an Ostern. Hasen liefen geschäftig hin und her. Osterfeuer brannten überall, bemalte Ostereier warteten in ihren Nestern darauf gefunden zu werden. Küken waren hier besonders beliebt, genau wie Süßigkeiten. Die Wiesen zeigten sich in einem kräftigen saftgrün und die Sonne strahlte wie immer am Himmel. Ich umarmte den Osterhasen, ging mit ihm Hand in Hand gemütlich durch den Gang und winkte ihm zum Abschied zu.
Nachdem das Osterglockengeläut verklungen war wechselte ich den Gang und begrüßte Weihnachten. mit offenen Armen. Diesen Feiertag liebte ich ja besonders. Die Christbäume waren reich geschmückt, Engel flogen durch die Luft und golden strahlend glänzten sie am Himmel. Die Kirche öffnete ihre Toren und die Gemeinde sang Stille Nacht, heilige Nacht, der Schnee war auch hier wie früher ziemlich hoch und ließ Kinderaugen strahlen. Geschenke lagen unter den Bäumen und der Weihnachtsmann fuhr mit seinen Rentieren den Gang entlang. In diesem Gang des sonderbaren Waldlabyrinths schien das Glück besonders greifbar zu sein. In der Mittte stand eine lange Tafel und der Braten und andere leckeren Gerichte waren gedeckt. Doch irgendwann musste ich weiter. Besonders hier wollte ich eigentlich nicht weg, aber das Labyrinth trieb mich vorwärtst. Auf zum nächsten Gang.
Hier wurde es gruselig. Herbst lag wieder in der Luft. Geister schwebten durch die Bäume und gruselig gekleidete Leute bewiesen, dass Halloween war. Vampire liefen durch die Straßen, in einer Ecke stand eine Geisterbahn und Kinder rannten herum und riefen: „Süßes oder Saures!“ Herbstblätter rieselten von den Bäumen und Hexen begegneten mir. Ich machte, dass ich schnell weg kam. Ich mochte Halloween nicht.
Allerdings war der nächste Gang auch nicht gerade besser. Hier herrschten die Toten. Sollte das Allerheiligen darstellen? Gruselig. Besser ich verschwand von hier.
Und dann gelang ich in den letzten Gang. Der hier war voller Hoffnung, ich spürte das pure Glück und reinen Frieden. Hier herrschte die Harmonie. Ich war vollkommen entspannt. Vor allem aber spürte ich die tiefe Liebe, die mich glatt überwältigte. Und plötzlich kam ein Mädchen auf mich zu. Es erinnerte mich an einen Engel mit den goldenen Haaren und dem weißen Kleid. Ihre Füße waren nackt. Sie wirkte so rein und gut, dass ich mein Glück kaum fassen konnte. Ein Lächeln erschien auf meinem Gesicht und auch auf ihren Lippen spiegelte es sich wieder. Ihre Stimme war glockenhell als sie sprach. „Julian, ich habe lange auf dich gewartet.“
„Wie heißt du?“, wollte ich neugierig wissen.
„Such dir einen Namen für mich aus“, forderte sie mich auf.
Ich dachte eine Weile darüber nach und antwortete dann: „Alissa.“
Sie packte nach meiner Hand und zog mich mit sich. Raus aus dem Labyrinth und rein in den Märchenwald. Und dann war ich plötzlich wieder in meinem Bereich des Waldes mit Alissa an meiner Seite. Das war eine unvergessliche Reise durch ein einzigartiges Labyrinth gewesen. Ich war glücklich und überwältigt und noch viel wichtiger: Ich war nicht mehr allein.

Ende

Juhu, ich habs ja heute doch noch geschafft es abzuschreiben. Und was haltet ihr jetzt von meinem Waldlabyrinth?

Corlys Themenwoche 62.2.: Holz: Was verbindet ihr sonst noch damit?

Und schon wieder ist eine Themenwoche vorbei. Es wird immer schwieriger neue Themen zu finden. Helft mir doch dabei und schickt mir Fragen zu. Egal ob per Kommentar oder per E-Mail. Würde mich freuen.

Und das ist meine heutige Frage für euch:

Sonntag: Was verbindet ihr sonst noch mit Holz?

Unseren Kamin
Lagerfeuer
Kerzen, denn die zündet man ja mit Streichölzern an

Alte Möbel
Die Vergangenheit
Die Zukunft

Das Baumhaus, dass ich vor meinem Fenster sehe für meinen Neffen und meine Nichte sowie den kleinen Geräteschuppen für die zwei.

Die Landesgartenshow dieses Jahr.

Mehr fällt mir gerade nicht ein, aber es gibt so vieles. Deswegen lasse ich jetzt euch den Freiraum dafür.

Nächste Woche gehts rund um Papier:

Montag: Was verbindet ihr mit Papier?
Dienstag: Was macht ihr alles mit Papier?
Mittwoch: Bücher, in denen Papier eine Bedeutung hat?
Donnerstag: Eure schönsten Erinnerungen an Papier?
Freitag: Papier vor der digitalen Zeit? Wie habt ihr es empfunden?
Samstag: Habt ihr besondere Dinge, die ihr mit Papier in Verbinung bringt?

Corlys Themenwoche 62.6.: Holz: Wald und Holz?

Und der vorletzte Tag meiner Themenwoche ist schon wieder da. Noch mal geht es ums Thema Holz.

Und das ist die aktuelle Frage:

Samstag: Was für Erinnerungen habt ihr, wenn ihr an Holz im Wald denkt?

Hm, gar nicht so leicht. Natürlich einige Waldspaziergänge, aber sonst? Früher als Kind hat man ja auch gerne mal Holz gesammelt und was daraus gebastelt.

Ich mag das Laub vermischt mit Holz im Wald, aber auch einfach nur die Rinden der Bäume anzusehen. Der Wald und Holz bringt man einfach damit in Verbinung, aber was genau kann ich gar nicht sagen.

Und wie ist das bei euch so?

Die nächsten Fragen:

Sonntag: Was verbindet ihr sonst noch mit Holz?