Titanic

Story: 1 ++

Rose soll mit der Titanic nach America reisen. Doch sie ist alles andere als begeistert.  Denn sie reist als Verlobte von Calvin Hockley an und das hat sie sich nicht ausgesucht …

Jack hat nichts als ein paar Penny und die Fahrkarten für die Titanic beim Pokern gewonnen.  Als er Rose auf der Titanic kennen lernt verändert sich sein Leben …

Ihre Schicksale vermischen sich und dann geht die Titanic unter …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Jack Dawson/ Leonardo Di Cabrio: 1 +(+)

Jack mag ich nach wie vor sehr gerne. Er hatte einfach was und ich fand es toll, dass er sich nicht runtermachen ließ. Er nahm es so wie es kam und ließ sich auch nicht unterkriegen. Ich mochte seine ehrliche Seele.

Ich bin nicht mehr so ein Leonardo-Fan wie früher, mag ihn aber immer noch. Und er passt einfach zu Jack und spielt ihn auch gut. Er hat schon was.

Bekannte Rollen: The Beach, Inception, Jim Carrol In den Straßen von New York

Rose Dewitt Bukater/ Kate Winslet: 1 +

Rose mochte ich auch sehr gerne. Sie hatte es nicht leicht, konnte aber auch nicht ausbrechen. Dennoch versuchte sie so gut sie konnte zu rebellieren. Sie tat mir oft leid.

Kate mag ich schon sehr gern. Sie passt auch so gut zu Rose. Ich find immer noch, dass es ihre beste Rolle ist. Sie passt so gut und bringt sie auch gut rüber. Nur ganz wenige Schwächen habe ich entdeckt.

Bekannte Rollen: Liebe braucht keine Ferien, Der Vorleser, Die Bestimmung

Ruth Dewitt Bukater/ Frances Fisher: 1

Ruth war mir nicht wirklich sympatisch. Sie war zu streng und verlangte wirklich viel von ihrer Tochter. Sie war da recht egoistisch. Auch wenn ich sie zum Teil verstehe.

Frances fand ich okay, aber nicht überragend. Lag vielleicht an ihrer Rolle. Die Spielte sie auf jeden Fall gut.

Bekannte Rollen: Nur noch 60 Sekunden, Seelen, Roseanne

Cal Hockley/ Billy Zane: 1 –

Cal war mir nicht wirklich sympatisch. Er war ein Kontrollfreak und hatte es nicht so mit Vertrauen. Außerdem wurde er auch handgreiflich und er erkaufte sich alles mit Geld.

Billy ist nicht unbedingt mein Ding. Irgendwie wurde ich noch nie ganz warm mit ihm. Ich weiß gar nicht genau wieso.

Bekannte Rollen: Zurück in die Zukunft, Charmed

Spicer Lovejoy/ David Warner: 2 –

Der ging mir ja eher auf die Nerven. Aber er gehörte nun mal dazu. Aber irgendwie fand ich ihn ziemlich spießig, was er wohl auch sein sollte.

David war okay, haute mich aber nicht vom Hocker. Dennoch passte er ganz gut in die Rolle.

Bekannte Rollen: Batman, Beastmasters, Wing Comander

Kapitän Edward John Smith/ Bernard Hill: 1 +

Edward mochte ich sehr gerne. Er hatte was. Klar hat er Fehler gemacht trotz seiner Erfahrung, aber er wurde halt auch unter Druck gesetzt. Das Ende mit ihm fand ich ja traurig.

Bernard Hill mag ich total gerne. Er hat einfach was und passt gut in seine Rolle. Er hat so eine tolle ruhige Art an sich.

Bekannte Rollen: HDR,

Joseph Bruce Ismay/ Jonathan Hyde: 1 –

Ismay fand ich irgendwie arrogant. Er war zu überheblich und am Ende war er auch noch feige. Wirklich sympatisch war er mir nicht.

Jonathan war okay, aber nicht wirklich mein Ding. Er war einfach nicht mein Typ.

Bekannte Rollen: Jumanji, Die Mumie, Jeanne Darc

Thomas Andrews/ Victor Garbor: 1 +

Thomas mochte ich total gerne. Er hatte einfach was. Er hat so viel Mitgefühl und das Ende mit ihm ist auch traurig.

Victor mag ich total gerne. Er hat so eine tolle Art an sich. Sowas ruhiges und tolles. Das mag ich.

Bekannte Rollen: Schlaflos in Seattle,

Molly Brown/ Kathy Bates: 1 +

Molly mochte ich irgendwie total gerne. Sie war so herrlich erfrischend und anders als die anderen spießigen ernsten Reichen.

Kathy mochte ich total gerne. Sie hatte einfach was und passte auch sehr gut zu Molly.

Bekannte Rollen: Zivilprozess, In 80 Tagen um die Welt, P S ich liebe dich …

John Jacob Astor/ Eric Breaden: 1

Den fand ich okay. Er kam wenig vor, hatte aber was.

Eric mochte ich sehr gerne und er passte zu John.

Bekannte Rollen: keine

Madeline Astor/ Charlotte Chatton: 1

Madeline fand ich okay, aber sie kam ja wenig vor. Sie hatte nur eine Nebenrolle.

Charlotte fand ich okay, aber sie hatte ja nur eine Nebenrolle.

Bekannte Rollen: keine

Noelle, Contess of Rothes/ Rochelle Rose: 1

Noelle fand ich okay, aber auch sie kam wenig vor.

Genau so ging es mir mit Rochelle.

Bekannte Rollen: keine

Benjamin Goggenheim/ Michael Ensgin: 1 +

Benjamin mochte ich ja irgendwie gerne. Er hatte was. Ich weiß gar nicht so genau wieso.

Michael mochte ich und konnte mich übrzeugen. Er wirkte sympatisch auf mich. Dabei hatte er nur eine Nebenrolle.

Bekannte Rollen: Superman, Ghoastbusters

Isidor Strauß/ Lew Palter: 1

Isidor mochte ich ganz gern, aber er kam wenig vor.

Mit Lew ging es mir genauso.

Bekannte Rollen: keine

Ida Strauß/ Elsa Raven: 1

Ida fand ich auch okay, aber sie kam auch wenig vor.

Genauso ging es mir mit Elsa.

Bekannte Story: Zurück in die Zukunft,

Lucy Christiana Duff Gordon/ Rosalind Aryes: 1 (+)

Lucy mochte ich ganz gern, aber so viel kam sie ja auch nicht vor.

Rosalind mochte ich ganz gern und sie hatte schon was. Sie passte jedenfalls zu Lucy.

Bekannte Rollen: keine

Col. Archibald Gracie/ Bernard Fox: 1

Archibald fand ich okay, aber nicht überragend. Doch er hatte irgendwie was.

Bernhard mochte ich ganz gerne und er passte zu Archibald.

Bekannte Rollen: Hart aber herzlich, Mord ist ihr Hobby, Die Mumie

Fabrizio De Rossi/ Danni Nucci: 1 (+)

Fabrizio mochte ich ganz gerne. Er war ein guter Freund und passte gut da rein.

Danni mochte ich ganz gern, auch wenn ich ihn nicht überragend fand.

Bekannte Rollen:Dr House

Thomas Ryan/ Jason Barry: 1 +

Thomas mochte ich auch sehr gerne. Er kam zwar nur wenig vor, war mir aber auf Anhieb sympatisch.

Jason mochte ich total gerne. Er passte auch so gut zu Tommy und ich hätte gerne mehr von ihm gesehen.

Bekannte Rollen: Operation Walküre

Bert Carmell/ Rocky Talyor: 1 +

Bert mochte ich sehr gern. Auch wenn er wenig vorkam.

Rocky mochte ich ganz gern, kam aber nicht so oft vor.

Bekannte Rollen: James Bond, Superman, Idiana Jones

Cora Carmell/ Alexandera Owens: 1 +

Cora mochte ich ganz gerne. Sie war schon eine Süße. Aber so oft kam sie ja auch nicht vor.

Alexandrea mochte ich sehr gerne. Sie passte auch gut zu Cora.

Bekannte Rollen: keine

Helga Dahl/ Camilla Overbye Roos: 1 +

Helga mochte ich auch gern, aber sie kam ja auch wenig vor.

Camilla mochte ich und sie passte zu Helga.

Bekannte Rollen: keine

Olaf Dahl/ Erik Holland: 1 +

Er kam wenig vor, aber ich mochte ihn.

Erik mag ich ganz gerne, haut mich aber nicht wirklich vom Hocker.

Bekannte Rollen: Ghoastbusters

Trudy Bolt/ Amy Gaipa: 1 (+)

Trudy mochte ich auch ganz gerne, fand ich aber nicht überragend.

Amy mochte ich ganz gerne, fand ich aber nicht überragend.

Bekannte Rollen: keine

1. Officer Henry T. Wilde/ Mark Lindsey Chapman: 1

Den mochte ich ganz gerne, fand ich aber nicht überragend.

Mark mochte ich ganz gerne, fand ich aber auch nicht überragend.

Bekannte Rollen: keine

2. Offizier William M Murdoch/ Ewan Stewart: 1 (+)

Den mochte ich auch ganz gerne. Er hatte auf jeden Fall Wiedererkennungswert.

Das gleiche gilt für den Schauspieler.

Bekannte Rollen: Im Westen nichts neues

3. Offizier Charles Lightoller/  Jonathan Phillips: 1

Den mochte ich auch ganz gern, aber er kam auch wenig vor.

Bekannte Rollen: Indiana Jones,

4. Offizier Herbert Pitman/ Kevin de la Noy: 1 (+)

Ich fand ihn okay, aber nicht überragend.

Genauso ging es mir mit dem Schauspieler.

Bekannte Rollen: Mission Impossible, Last Samurai,

5. Offizier Joseph Boxhall/ Simon Crane: 1

Joseph fand ich okay, aber auch nicht überragend.

Bekannte Rollen: Robin Hood König der Diebe, Lara Croft, Trjoa

Harold Low/Ioin Gruffudd: 1 +

Harlod Low mochte ich ganz gern, aber er kam auch wenig vor.

Ioin mag ich total gerne. Schon in Fantastic Four war das so.  Er hat einfach was.

Bekannte Rollen: King Arthur, Fantastic Four, 102 Dalmatiner

Offizier James P Moody/ Edward Fltcher: 1

Den mochte ich auch ganz gern, aber auch er kam wenig vor.

Genauso gings mir mit dem Schauspieler.

Bekannte Rollen: keine

Jack Philips/ Gregory Cooke: 1

Jack mochte ich ganz gern. Von der Band auch am liebsten.

Genauso gings mir mit dem Schauspieler.

Bekannte Rollen: Alf

Reginald Lee/ Martin East: 1

Renigald mochte ich ganz gern, aber auch er kam wenig vor.

Martin mochte ich ganz gern, fand ich aber nicht überragend.

Bekannte Rollen: keine

Harold Bridge/ Craig James: 1 (+)

bei ihm gings mir wie mit den Vorgängern. Genau wie mit dem Schauspieler.

Bekannte Rollen: keine

Frederick Fleet/ Scott G Anderson: 1

Fredereick fand ich okay, aber auch er kommt wenig vor.

Mit dem Schauspieler gings mir ähnlich.

Bekannte Rollen: keine

Wallace Hartley/ Jonathan Evan-Jones: 1 +

Wallace mochte ich wieder sehr gerne. Er hatte was.

Jonathan mochte ich sehr gerne.

Bekannte Rollen: keine

Father Byles/ James Lanchester: 1

Der Father hatte was. Er kam nicht oft vor, hatte aber Wiedererkennungswert.

James fand ich okay, aber nicht überragend, aber er passte zum Father.

Bekannte Rollen: stirb langsam

Fahrstuhlbetreiber/ Sean Bepita: 1

Den mochte ich auch irgendwie. Ich weiß gar nicht wieso. Er war ja nun wirklich nur eine Nebenrolle.

Sean mochte ich sehr gerne, auch wenn er nicht so eine große Rolle hatte.

Bekannte Rollen: Beverly Hills 90210

Rose Calvert/ Gloria Stewart: 1 (+)

Die alte Rose mochte ich sehr gerne.  Sie hat super erzählt und man konnte merken wie nahe ihr das ging.

Gloria mochte ich auch sehr gerne. Sie passte gut zu Rose und spielte sie auch gut.

Bekannte Rollen: keine

Lizzy Calvert/ Suzy Ames: 1 +

Lizzy mochte ich auch ganz gerne. Sie war eine Liebe und es war toll wie sie sich um ihre Großmutter kümmerte.

Suzy mochte ich sehr gerne und sie passte gut zu Lizzy. Ich mag sie und sie hat was.

Bekannte Rollen: keine

Brock Lovett/ Bill Paxton: 1 +

Brock mochte ich total gerne. Ich fand es toll wie er  sich für die Titanic interessierte. Er war einfach sympatisch.

Ich denke ich bin da voreingenommen, denn ich mochte Bill Paxton immer total gerne. Er ist so charismatisch und nicht wirklich mein Typ, aber einfach sympatisch. In diese Rolle passte er auch super.

Bekannte Rollen: Twister, Mein großer Freund Joe,

Lewis Bodine/ Lewis Abernathy: 1 (+)

Lewis fand ich ganz okay. Leicht verrückt, aber er hatte was.

Lewis mochte ich ganz gerne, aber er konnte mich nicht ganz überzeugen.

Bekannte Rollen: keine

Bobby Buell/ Nicholas Cascone: 1 (+)

Bobby war okay, aber er kam ja nicht so viel vor.

Nicholas mochte ich ganz gern und er passte zu Bobby.

Bekannte Rollen: keine

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 +

Rose und Jack sind ja fast schon legendär. Ich mag sie nach wie vor sehr gerne zusammen. Sie sind einfach ein süßes Paar und da wurde wirklich alles rausgeholt, was ging.

Kleidung und Kulissen: 1 ++

Die Kulissen sind natürlich traumhaft. Die Titanic ist wirklich ein wunderschönes Schiff und super nachgestellt. Auch wenn ich natürlich nicht genau weiß wie das Original aussah. Aber die Titanic in diesem Film ist für mich die bestnachgestellte Visionen. Auch das Wrack der Titanic ist durchaus interessant.

Die Kleidung ist auch toll. So altmodisch und die Kleider so aufwendig. Nur die Hutmode war nicht so meins. Die find ich eher schräg. Aber passend ist es schon.

Besondere Ideen: 1 ++

Das ist natürlich das mit der Titanic und das fand ich auch gut umgesetzt. Für mich ist es die beste Titanic Version.

Parallelen: 1 ++

Die kann ich zu den anderen Titanic-Versionen stellen und da war die hier schon die beste.

Störfaktor: 1

Cal hat recht genervt und seine ständige Kontrolle sowie der Bodyguard. Sonst fällt mir gerade gar nicht so viel ein.

Auflösung: 1 (+)

Die fand ich ganz gut gemacht, wenn auch traurig. Aber mutig von Rose.

Fazit: 1 +(+)

Ich mag den Film nach wie vor sehr gerne. Ich mag die Liebesgeschichte und die Titanic fasziniert mich nach wie vor. Der Film ist auch gut umgesetzt und da wurde richtig was draus gemacht. Ich liebe ihn nach wie vor und finde auch er ist zeitlos.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr Lust auf die Titanic habt dann guckt diesen Film.

Challange Telling Pictures: Das Unterwasserzimmer

Diese Geschichte gehört zu einer Challange an der ich teilnehme und da ich gleich inspiriert wurde habe ich direkt heute eine Geschichte parart. Ich bin gepannt was ihr dazu sagt. Hier gehts übrigens zur Challange: Klick

Das Unterwasserzimmer

Das Wasser war eine faszinierende Angelgenheit, doch meine Welt war unter Wasser. Jeden Tag sah ich aus dem Fenster und eine wunderschöne Unterwasserwelt zeigte sich direkt vor meiner Nase. Mein Schreibtisch stand vor einem großen Panoramafenster und ich saß in einem Schaukelstuhl mit dem Lap Top davor. Der Nachteil war: Ich konnte nie aus diesem Zimmer heraus. Niemals. Denn alles um dieses Zimmer herum war von Wasser umgeben. Ich war für immer hier gefangen.
Allerdings hatte ich meinen Lap Top und so konnte ich Zugang zur Welt über Wasser finden. Seit Jahren unterhielt ich mich mit einem Jungen, der mittlerweile ein Mann sein müsste. Er war Berufstaucher und liebte das Meer. Irgendwann hatte er angefangen mich zu suchen. Ich hatte von Anfang an gewusst, dass es nichts brachte, aber er wollte es nicht wahrhaben. Er suchte weiter. Aber ich war zu weit unten. Ich wusste es instinktiv. Er würde hier unten keine Luft kriegen. Er würde nie hierher kommen.
Mein Zimmer war ziemlich groß. Wenigstens das. Ich hatte gegenüber der Fensterwand eine große Bücherwand. Die liebte ich abgöttisch. Sie enthielt ungefähr jegliches Buch, dass man sich vorstellen konnte. Ich hatte keine Ahnung wie sie hier hergekommen waren. Ich wusstes nicht mal wie ich hierher gekommen war. Das war einfach immer so gewesen.
Außerdem hatte ich hier auch eine Sofakuschelecke. Sie war so gemütlich, dass sie auch als mein Bett diente. Ein anderes gab es hier  nicht. Die Wände von dem Zimmer waren blau und mit Meerestieren bemalt. So wirkte es ein bisschen als wäre ich Mitten unter ihnen. Aber das tat es sowieso schon irgendwie.
Also verbrachte ich den größten Teil mit Lesen, chatten und schlafen. Es war recht eintönig. Ich wusste gar nicht wozu ich überhaupt hier war. Wozu gab es  mich.
Doch ich liebte das Schreiben mit Louven. Das hielt mich auf Trab. Er brachte mich jedes mal zum Lächeln. Er war witzig. Ich wünschte er könnte mir seine sogenannten Videos schicken von denen er mir erzählt hatte. Dann könnten wir uns von Angesicht zu Angesicht sehen. Mehr oder weniger zumindest. Doch ich hatte nur die Meerestiere als einziges Zeichen der Zivilisation vor mir.

Eines Tages änderte sich etwas. Plötzlich schwammen die Tiere vor meinem Fenster auseinander. Ich sah ihnen verwirrt dabei zu. Und dann erschien eine Art Gesicht vor mir. Zumindest glaubte ich, dass es ein Gesicht war. Es war ein bisschen eingepackt. Ich konnte nicht mal die Augen richtig erkennen. Aber irgendwie wirkte er vertraut. Dabei hatte ich noch nie einen anderen Menschen gesehen. Er verschwand wieder vor  meinen Augen, aber die Tiere kamen nicht wieder. Stattdessen hörte ich irgendwann ein Knarzen. Was war das gewesen? Und dann stand plötlich ein Mann vor meinen Augen. Den ersten Mann, den ich je in meinem Leben gesehen hatte. Er war wunderschön und ich starrte ihn einfach nur an.
„Hallo Savannah“, lächelte er nur.
„Louven?“, fragte ich ungläubig.
Er nickte nur und wirkte plötzlich ganz aufgeregt. „Endlich begegnen wir uns wirklich. Darauf habe ich solange gewartet. Ich habe es geschafft. Das habe ich dir doch gesagt.“
„Und ich habe es nie wirlich geglaubt“, lächelte ich. Und dann umarmten wir uns. Und wir blieben eine Weile in der Umarmung, weil wir uns gar nicht wieder loslassen wollten.
Er nahm mich mit an die Wasseroberfläche und ich lernte die Welt da oben kennen. Sie war so unglaublich weit und ich musste mich erst mal zurecht finden. Louven half mir dabei und ich blieb für immer an seiner Seite. Wir wurden glücklich, aber manchmal kehrte ich noch in meine alte Heimat zurück. Die Meerestiere begrüßeten mich jedes Mal mit Freuden.

Ende

So, das war meine Geschichte zu dem Bild. Es dauerte nicht lange und ich hatte eine Idee. Sicher hätte ich daraus einen Mehrteiler machen können, aber ich hab es extra abgekürtz. Was meint ihr?

 

 

Freitagsfüller 109: Von Heidesandplätzchen, Dezember und Fließjacken

Heute gibts den Freitagsfüller und ich bin wieder mit dabei.

Freitagsfüller

  1. Im Allgemeinen ist momentan so viel los, dass ich kaum zur Ruhe komme.

  2. Ich habe bisher kaum Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr.

  3. Bei diesem Wetter brauche ich jeden Tag einen Schal oder eher eine Fließjacke.

  4. Heidesandplätzchen, das erinnert mich sehr an Weihnachten in meiner Kindheit .

  5. Mein Auto muss nächstes Jahr vermutlich ersetzt werden.

6. Der Dezember vergeht viel zu schnell !

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, morgen habe ich geplant, vielleicht zum Taizee Gottestdienst zu gehen, aber das steht noch nicht fest und das andere fällt wohl doch ins Wasser und Sonntag möchte ich entspannen, da Montag schon wieder sehr verplant ist!

 

Und wie würdet ihr die Lücken heute füllen?

Legoland Teil 8

Legoland Teil 8:

Was zuletzt gesah:

Pippa und ihre Freunde fanden eine Möglichkeit durch die Fluten zu kommen und entdeckten, dass die Welt an keiner Stelle verschont worden war. Aber sie hatten auch eine Möglichkeit gefunden das Wasser abzupumpen.

Teil 8

Die Wellen waren stark. Wir trieben mit unserem Schiff auf dem Wasser. Jörn sah sich erschrocken um.
„So viel Wasser“, meinte er. „Ich hatte keine Ahnung.“
„Das haben die meisten nicht“, sagte Kenny nur. „Wie willst du das Wasser zurück in den Ozean bringen?“
„Pass mal auf“, war seine mysteriöse Antwort. Und dann schloss er die Augen. Plötzlich wehten seine Haare. Dann bewegte sich das Wasser. Wellen traten auf. Zunächst tat sich gar nichts, doch dann bewegte sich das Wasser irgendwie. Minimal nur, aber ich spürte es. Das Wasser sank, auch wenn es noch nicht verschwand. Noch nicht. Dazu brauchte es Zeit. Das ging nicht an einem Tag. Aber es gab Hoffnung. Und wenn es Tage brauchen würde. Wir hatten wieder eine Chance. Wir würden unser Land zurückgewinnen.
„Gibt es noch mehr von euch?“, fragte Pane schließlich.
„Nein, aber andere Wassermagier haben andere Fähigkeiten“, antwortete er. „Filla kann zum Beispiel die Flut beeinflussen. Das könnte den Fortschritt etwas beeinflussen.“
„Aber werden wir dann nicht Land verlieren?“, fragte ich.
„Nein, sie kann das beeinflussen“, erzählte er.
Das hörte sich doch gut an. Wieso hatten wir Jörn und Filla nicht schon viel eher entdeckt? Wir fuhren zurück zum Harry Potter Viertel. Wir versteckten das Boot, weil wir nicht wollten, dass es geklaut wurde. Dann gingen wir zum tropfenden Kessel zurück. Bevor wir reingingen blieben wir stehen und Kenny wandte sich an Jörn.
„Kannst du weitere Wasserleute zusammentrommeln? Wie wäre es, wenn wir uns mit ihnen morgen Mittag um 12 hier treffen?“
„Klar, das bekomme ich hin“, stimmte Jörn zu und dann trennten sich unsere Wege.
Wir holten uns etwas zu trinken und setzen uns an unsere Stammplätze. Was anderes war heute nicht mehr zu tun. Außerdem brauchten wir auch mal Ruhe. Wir hatten noch so viel zu tun.
„Können wir einen Abend über etwas anderes reden als über unsere Situation?“, bat ich meine Freunde.
„Über was denn?“, fragte Kenny nur.
„Weiß nicht. Irgendwas aus dem ganz normalen Alltag. Einfach zur Ablenkung.“
„Diesen einen Sommer“, begann Pane zu erzählen. „Wisst ihr noch als wir alle baden waren? Im Meer. Das war so schön.“
„Wir haben gelacht und am Strand gelegen“, erinnerte ich mich lächelnd. „Es war ein wunderschöner Tag.“
„Wir zogen über die Barbies her“, erinnerte sich nun auch Kenny und lachte.
„Und über das Marsviertel“, ergänzte ich.
„Oh, ja. Über die auch.“
„Sowas will ich wieder haben. Diese Leichtigkeit. Die vermisse ich am meisten“, seufzte ich.
„Das wird nie wiederkommen“, befürchtete Kenny. „Ich denke ich gehe zu Bett. War ein langer Tag.“ Und damit stand er auf. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich hatte einen schönen Abend mit meinen Freunden gewollt. Wenigstens das. Aber es war als wäre ein allgemeiner Aufbruch am Werk. Auch Pane verabschiedete sich bald. Nur Pippa und sie blieben sitzen.
„Was für Weicheier“, meinte Pippa nur.
Ich zuckte mit den Achseln. Da konnte man wohl nichts machen.
„Also, was machen wir jetzt noch, wo die Jungs verschwunden sind?“, fragte Pippa mich.
„Keine Ahnung.“ Eigentlich wollte ich auch nur noch ins Bett.
„Der Typ da drüben starrt dich schon die ganze Zeit an“, bemerkte sie dann beinahe beiläufig.
„Du weißt, dass ich nicht interessiert bin“, fuhr ich sie an.
„Ach, komm schon. Es würde dir gut tun.“
„Ich bin jetzt auch müde. Ich gehe ins Bett“, verkündete ich stattdessen.
Pippa seufzte nur, stand aber mit auf und flogte mir die Treppe hinauf. Oben verabschiedeten wir uns.
Ich legte mich ins Bett und konnte nicht schlafen. Ich wälzte mich hin und her. Ruhelos, rastlos. Bis meine Zimmertür geöffnet wurde. Plötzlich war ich hellwach.
„Bist du wach?“, fragte jemand. Nicht jemand. Das war Kennys Stimme.
„Ich schlafe nicht“, antwortete ich nur.
„Kann ich mich zu dir legen?“, fragte er dann.
Ich sollte dem nicht zustimmen. Er hatte mich nie in irgendeiner Weise ermuntert. Und doch antwortete ich mit einem schlichten „Ja.“
Also kam er zu mir. Er legte sich neben mich und mir stockte der Atem. Erst recht als er meinen Rücken berührte.
„Weißt du wie lange ich das schon tun will?“, fragte er mich.
„Warum hast du es nie getan?“, fragte ich bebend.
„Weil ich zu schüchtern war“, gestand er mir. „Und dann war viel zu viel los.“
Es hörte sich nach Ausreden an, aber süßen Ausreden.
„Und jetzt?“, wollte ich wissen.
„Jetzt hat sich vieles geändert“, erklärte er. „Unsere Welt gibt es nicht mehr so wie sie einmal war. Wieso sollte ich warten, wenn ich nicht weiß, ob es einen Morgen geben wird?“
„Es wird einen Morgen geben“, versicherte ich ihm. „Wir wissen nur nicht wie der aussehen wird.“
„Darüber will ich jetzt nicht nachdenken“, bemerkte er. Und dann zog er mich an sich und küsste mich. Alles in mir kribbelte. Es war noch besser als ich es mir erträumt hatte. Er lag bei mir und vielleicht gehörte er auch endlich mir. Endlich mein.
Zusammen schliefen wir ein. Traumlos, erholt. In Liebe umfasst. Egal was morgen passierte, egal was in unserer Welt passierte. Kenny und ich würden es gemeinsam mit unseren Freunden meistern. Wir würden das Wasser aus der Welt schaffen. Wir würden unsere Welt wieder aufbauen. Und wir würden ein neues Leben erschaffen. Denn Liebe besiegte alles.

Ende

Bis zu diesem Ende war es ein langer Weg. Eigentlich war das Ende in diesem Teil auch noch gar nicht geplant. Es flog mir so zu. Ich bin aber ganz zufrieden mit diesem Ende. Es ist seltsam, dass auch diese Geschichte jetzt abgeschlossen ist. Aber auch gut.

Was meint ihr zu dem Ende?

Legoland Teil 7

Und wieder ist ein Teil von Legoland fertig. Viel Spass beim Lesen.

Hier kommt ihr zu den vorherigen Teilen:

Legoland Teil 1 – 6

 

Was bisher geschah:

Um sich abzulenken besuchten Pippa und ihre Freunde in der Harry Potter Welt Weasleys zauberhafte Zauberschärze. Sie redeten kurz mit einem der Weasleys und verschwanden dann wieder.

Teil 7

Unser Weg führte uns zurück zum Tropfenden Kessel. Wir brauchten Mittagessen. Und so kam es, dass wir wieder am Tisch des Wirtshaus zusammen saßen. Wir waren alle nicht mehr ganz so betrübt. Der Zauberladen hatte uns aufgeheitert, aber die Situation blieb angespannt. Die Stimmung im Pub war zum Zerreißen gespannt. Niemand machte hier Party.
Wir setzten uns an unseren Tisch und bestellten.
„Was tun wir jetzt um unserer Welt zu helfen?“, fragte Pane.
“Das ist eine gute Frage“, fand auch Kenny.
“Wir könnten doch tauchen, um zu sehen, ob noch andere Welten da sind“, schlug ich nun vor.
Pane und Kenny starrten mich nur an. Dann fragte Pane. „Aber wie?“
“Da muss es doch eine Möglichkeit geben“, überlegte ich. „Vielleicht mit Magie. Vielleicht gibt es hier ein paar Wesen, die lange die Luft anhalten können. Wir sind hier immerhin in der Harry Potter Welt. Da gab es doch so ein Kraut, oder?“
Die Jungs waren begeistert von meiner Idee. Mal ehrlich, musste man hier alles selbst machen? Hier gab es doch genug, die man fragen konnte. Also ging ich zur Theke. Als ich den Wirt ansprach, staunte der nicht schlecht.
“Was gibt’s?“, fragte er mich.
“Wir brauchen ein Mittel womit wir länger unter Wasser bleiben“, erklärte ich nur.
“Und?“, fragte der Wirt nur.
“Du weißt doch bestimmt, wo wir solche Mittel finden“, erklärte ich mein Anliegen.
“Und wenn es so wäre?“
„Solltest du uns helfen, denn auch Leute aus der Harry Potter Welt könnten auch noch dort draußen sein und wir wollen sie suchen.“
“Du bist ein mutiges Mädchen“, urteilte er.
“Also hilfst du uns?“
“Ich habe wohl keine andere Wahl“, seuftze der Wirt. „Vielleicht solltet ihr bei den Weasleys vorbei schauen.“
“Bei dem Zauberladen?“, hakte ich nach und er nickte. Also ging ich zu meinen Freunden zurück und überbrachte ihnen die Neuigkeit.
“Das klingt logisch“, fand auch Kenny. „Dann sollten wir noch mal dorthin.“
Also machten wir uns nach dem Essen erneut auf den Weg zu den Weasleys. Mal wieder. Aber wenn wir dort das fanden, was wir suchten, umso besser. Erneut betraten wir den coolsten Laden von Legoland. Fred entdeckte uns sofort und kam auf uns zu.
“Hey, ihr seid ja schon wieder da“, meinte er.
“Ja, wir suchen etwas, damit wir länger unter Wasser die Luft anhalten können“, erklärte ich.
“Ihr wollt sehen, was im restlichen Legoland los ist, was?“, ahnte er richtig.
“Ja.“
“Na, dann kommt mal mit.“ Und er führte uns tiefer in den Laden herein. Ich hatte gar nicht geahnt, dass der Laden so groß war. Er zeigte uns schließlich ein kleines Döschen.
“Das müsst ihr euch auf die Zunge tun. Dann geht es in eure Lunge“, erklärte er uns. „Allerdings müsst ihr es einnehmen kurz bevor ihr ins Wasser geht. Es hät so etwa zwei Stunden.“
War ja klar, dass die Sache einen Haken hatte. Was auch sonst.
“Danke, das hilft uns schon sehr“, bedankte ich mich.
“Findet andere Überlebende und ich will es euch schenken“, bot er mir an.
“Das machen wir, aber wir können es gerne auch bezahlen.“
“Nein, ich schenke es euch“, beharrte er.
Na gut, wenn er so störrisch war konnte ich wohl nichts machen.
“Vielen Dank.“ Das meinte ich von Herzen.
“Gerne.“ Er lächelte mich spitzbübisch an.
Dann verließen meine Freunde und ich den Laden. Wir machten uns auf den Weg an die Grenze der Harry Potter Welt. Dahinter sahen wir das Wasser. Mir lief ein Schauer über die Haut. Da würden wir gleich reinschlüpfen. War es kalt?
Wir baten die Wachen die Toren zu öffnen und gleich wieder zu verschließen, nachdem wir uns die Kreme auf die Zungen geschmiert hatten. Ich hatte sie gut eingepackt, sodass sie nicht nass werden konnte. Dann sprangen wir in die Fluten.
Wir schwammen und schwammen. Das Wasser war werder kalt noch warm. Wir schwammen zunächst in andere Viertel. Das Barbieviertel war fast vollständig unter Wasser. Nur ein paar höhere Gebäude ragten heraus. Ob sich Barbies dorthin hatten retten können? Unwahrscheinlich. Dann hätten sie schon sehr weit oben sein müssen. Das war unwahrscheinlich. Die anderen Viertel waren nicht besser dran. Nur eines stand nur so halb unter Wasser. Hier sahen wir uns ein wenig um. Doch von Leben schien keine Spur zu sein. Also sahen wir uns die restliche Welt an und kamen schließlich zum Hafen. Wie viel Zeit blieb uns noch bis die Creme keine Wirkung mehr zeigte? Am Hafen schien das Wasser langsam wieder ins Meer zu fließen, aber nur ganz langsam. Hier war längst nicht mehr so viel wie am Anfang. Wir schwammen wieder zurück in die Harry Potter Welt und sobald wir hinter den Toren waren konnten wir wieder normal atmen. Wir waren nicht mal wirklich nass. Hatte die Creme dafür gesorgt? Es war mir egal. Wir machten uns erst mal auf den Weg in den tropfenden Kessel.
Als wir wieder an unserem Tisch saßen überlegte Kenny laut. „Können wir das Wasser irgendwie abpumpen?“
“Habt ihr gesehen, dass es schon zurück ins Meer geht?“, fragte Pippa aufgeregt.
“Aber viel zu langsam. Das dauert noch ewig“, überlegte Kenny.
Da hatte er Recht. Was konnten wir tun?
“Wir müssen das Wasser abpumpen“, gab ich ihm recht. „Nur wie?“
“Wir haben magische Mölichkeiten oder normale“, überlegte Pippa. Wieso fahren wir eigentlich nicht mit einem Schiff über das Wasser? Stattdessen tauchen wir. Oh, man.“
Daran hatte ich auch noch nicht gedacht. Das wäre eine Möglichkeit.
“Wir müssen noch mal durch die Welt fahren“, überlegte nun auch Kenny. „Vielleicht wirklich mit einem Boot.“
“Um was zu machen?“, fragte Pane. Er war bisher sehr ruhig gewesen.
Das war die Frage.
“Wir müssen das Wasser abpumpen“, wiederholte Kenny.
“Das hatten wir doch schon“, seufzte Pane frustiert.
“Ich kann euch helfen“, meldete sich dann eine fremde Stimme zu Wort. Er war eine Legofigur aus der Harry Potter Welt. Ohne Zweifel ein geborener Zauberer.
“Wer bist du und wieso kannst du uns helfen?“, fragte ich ihn.
“Man nennt mich Jörn“, stellte er sich vor. „Ich habe an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei. Ich kenne mich mit Wellenenergie aus.“
“Und was ist das?“, fragte ich verwirrt.
“Ich kann die Wellen des Wassers mit meiner Magie zurückdrängen“, erklärte er.
“Und wie?“ Wieso waren wir nicht schon vorher auf ihn gestoßen?
“Mit Magie“, antwortete er.
“Würdest du uns durch die Fluten begleiten?“, wollte Kenny wissen.
“Klar. Sagte ich doch schon. Ich helfe euch. Ich habe sogar ein Boot.“
Das klang richtig gut. Endlich waren wir einen Schritt weiter. Also holten wir sein Boot und machten uns damit erneut auf den Weg in die Fluten. Hoffentlich konnte er uns weiterhelfen.

Fortsetzung folgt ….

 

Und was sagt ihr?

Legoland Teil 5

Ich hab endlich mal wieder einen Teil von Legoland geschafft. Zuletzt war das im März der Fall. Hier gehts zu den anderen Teilen.: Klick

Was bisher geschah:

Kurz bevor unsere Besucher wieder abreisen wollten wurde unsere Welt von hohen Wellen bedroht und wir mussten in die Harry Potter Welt fliehen, die durch magische Schutzzauber vor den Fluten geschützt worden waren. Wir waren alle geschockt und jetzt versuchen wir Schadensbegrenzung zu betreiben.

Teil 5

Pippa, Dane und ich wollten zunächst zum Eingang der Harry Potter Welt. Vielleicht war Kenny ja dort. Im viertel schien jeder Magier unterwegs zu sein. Hoffentlich waren keine Todesser darunter. Die waren so gruselig, aber in unserem Legoland nicht wirklich gefährlich. Nur aggressiver als wir anderen. Sicher wollten die Hexen und Zauberer nur helfen.
In einer Ecke saß eine Barbielegofrau und weinte so herzergreifend, dass an ihren Schmerz überdeutlich spürte.
“Was ist denn los?“, fragte Pippa nur. „Sie sitzt da so alleine.“
“Keine Ahnung. Vielleicht ist einer ihrer Angehörigen in den Fluten umgekommen“, überlegte ich.
“Wir müssen zu ihr, Layne“, bat Pippa mich eindringlich. „Sie sitzt da ganz alleine.“
Ich war hin und her gerissen zwischen dem Wunsch der Barbie zu helfen und Kenny zu finden.
“Ihr könnt ruhig bleiben. Ich suche Kenny“, bot Pane uns an.
“In Ordnung. Bring ihn heil zurück, ja?“, bat ich Pane erleichtert. Ich war dankbar für sein Angebot.
Er nickte und meinte: „Klar, mmache ich.“

„Und pass auf dich auf“, bat Pippa ihn und sah ihm tief in die Augen. Er erwiderte ihren Blick und nickte. „Geht klar.“
Dann war er verschwunden und wir gingen zu der Barbie.
Pippa kniete sich vor sie nieder und fragte sie sanft: Können wir dir helfen? Ich bin Pippa und das ist Layne.“ Sie zeigte auf mich.
Die Frau sah zu uns auf und versuchte sich zu sammeln. Dann antwortete sie: „Ich habe meinen Lee verloren und ich weiß nicht ob er überlebt hat. Was, wenn er in den Fluten umgekommen ist?“ Sie klang so verzweifelt.
“Ist Lee dein Freund?“, fragte Pippa nach.
Sie nickte eifrig und schluchzte jetzt nur noch mehr.
“Okay, hör zu. Wir wissen nicht ob eins der anderen Viertel überlebt hat. Vielleicht konnte dein Lee sonst dorthin fliehen“, versuchte sie sie etwas aufzuheitern und tatsächlich schien es zu funktionieren. In Barbies Augen flimmerte wieder etwas Hoffnung auf.
“Wie heißt du?“, fragte Pippa sie dann.
“Violetta“, antwortete sie.
“Okay Violetta. Wir bringen dich jetzt in den tropfenden Kessel, okay? Du darfst die Hoffnung nicht aufgeben.“
Violetta nickte und ließ sich von Pippa aufhelfen. Um sie abzulenken fragte ich sie: „Was hat es mit diesem Namen auf sich? Für unsere Welt ist er ungewöhnlich lang.“
“Meine Eltern mochten den Namen einfach. Die meisten nennen mich nur Vil.“
“Na komm, Vil. Dann lass uns mal zum tropfenden Kessel gehen.“

Pippa legte den Arm um Violetta und dann machten wir uns zusammen auf den Weg. Wir brauchten auch gar nicht so lange. Als wir das Wirtshaus betraten drangen von überall her Stimmen auf uns ein. Es war brechend voll. Wir hielten nach ein paar Barbies und Kens Ausschau, aber wir entdeckten nur ein paar Dominosteine, die sich offenbar hatten retten können. Doch schon wenig später kam eine Barbie die Treppe hinunter und Vil lief auf sie zu. Offenbar kannte Vil sie. Arm in Arm kamen sie auf uns zu.
“Das ist meine alte Klassenkameradin Ricky. Ich werde zunächst bei ihr bleiben.“
“Vielen Dank, dass ihr Vil hierher gebracht habt. Wir aus der Barbiewelt sind nur noch so wenige. Rickys Stimme wurde überschwänglich.
“Gerne“, strahlte Pippa.
Vil und Ricky verabschiedeten sich von uns und ich wollte gerade Pippa fragen ob wir die Jungs suchen wollten als die Tür erneut aufging. Herein kamen Pane und Kenny und ich stürzte sofort auf sie zu und umarmte Kenny heftig. Es war mir egal, dass die anderen Leute uns so sahen. Kenny erwiderte meine Umarmung und löste sich dann sanft von mir.
Jetz war ich doch etwas verlegen.
“Das ist ja mal eine Begrüßung“, fand er und sah mich fragend an.
“Ich habe mir Sorgen um dich gemacht“, gestand ich.
Jetzt bin ich ja hier. Kommt, wir setzen uns lieber.“ Kenny zog mich zu einem Tisch und Pippa und Pane folgten uns. Sofort wurden wir mit Butterbier versorgt.
“Wie geht es der Barbie?“, erkundigte sich Pane.
“Sie heißt Vil und es geht ihr gut“, antwortete Pippa. „Sie ist bei einer Bekannten. Ihr Freund ist verschollen.“
“Welche Barbie?“, fragte Kenny verwirrt.
Wir erzählten ihm kurz von Violet und dann fragte ich ihn. „Wie sieht es da draußen aus?“
“Nicht gut“, antwortete er. „Hinter der Harry Potter Welt ist immer noch alles überschwemmt und wir wissen nicht ob welche der anderen Welten überlebt hat.“
“Klingt übel“, bemerkte ich.
Kenny nickte und wollte gerade erneut was sagen, aber er wurde abgelenkt. Eins der Dominosteine hatte sich ein Mikrophon geschnappt und sang aus vollem Halse ein Kinderlied. Das machte jede Unterhaltung kaputt. Es war einfach nur laut. Also lauschten wir einfach nur. Imerhin lenkte es uns etwas von unseren Sorgen ab.

Legoland Teil 4

Es wird mehr als Zeit mal wieder einen Legolandteil zu schreiben. Es tut mir furchtbar leid, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen. Auf Papier hatte ich ihn schon lange fertig. Denn am 27.11. habe ich diesen Teil bereits geschrieben. Ich hoffe ich komme jetzt mal wieder mehr zu meinen Bloggeschichten. Mal sehen.

Hier gehts zu den vorherigen Teilen: Klick

Was bisher geschah:

Pippa und ich liefen durch die Stadt bis wir wieder zum Hafen kamen. Kenny und Pane unterhielten sich immer noch und machten unsere Besucher machten sich langsam zum Aufbruch bereit. Doch dann wurden die Wellen größer und plötzlich waren wir alle in Gefahr …

Legoland Teil 4

Wir liefen weiter in das Land hinein, wussten aber nicht wohin. Das Wasser verfolgte uns. Schreie und Schrecken ertönte überall. Kenny hielt meine Hand ganz fest und ließ sie auch nicht wieder los. Wir liefen weiter ohne jedes Ziel.
„Wir müssen in die Harry Potter Welt!“, rief Kenny mir über die tosenden Wellen hinweg zu. „Da herrscht Magie. Die können uns am ehesten helfen.“
„Aber die lassen uns da nicht rein“, reif Pippa verzweifelt zurück.
„Sie müssen! Jetzt haben sie keine Wahl.“ Und so liefen wir auf das Harry Potter Viertel zu. Ich stolperte mehrmals, aber Kenny fing mich immer wieder auf. Der Weg schien endlos lang zu sein, aber wir hielten nicht an. Wir mussten weiter.
Als die Harry Potter Welt in Sicht kam waren wir alle erleichtert. Wir liefen darauf zu, mussten da einfach rein, doch vor dem Eingang wurden wir von Wachen aufgehalten.
„Was wollt ihr hier?“, fragte der eine.
„Hinter uns ist die Hölle los. Das Wasser wird bald bis hier her reichen. Lasst uns rein damit wir überleben können.“ Wir hatten keine Zeit mehr um große Diskussionen zu führen.
Die Wache zog ein magisches Funkgerät heraus und sprach da rein. Sicher informierten sie Dumbledore. Das taten sie immer in solchen Situationen.
Schließlich ließen sie uns rein und sogleich spürten wir wie Schutzwälle errichtet wurden. Wir versuchten so viele wie  möglich vor den Fluten zu retten bevor sie uns erreichten. Wie erwartet durchdrangen sie nicht die magischen Schutzwälle der Harry Potter Welt, aber das war nur ein kleiner Trost. Wie viele von unseren Leuten hatten wir heute verloren? Der Verlust war einfach zu groß.
„Was machen wir jetzt?“, wollte Pane verzweifelt wissen.
Wir können nur warten“, antwortete Kenny. Dann wandte er sich wieder an die Wachen. „Gibt es einen Ort, wo wir unter kommen können?“
Die Wachen sahen sich ratlos an. Dann ging ihnen ein Licht auf. „Der tropfende Kessel.“
Das schien einleuchtend zu sein. Wir waren nicht so viele. Das musste reichen. Also führte uns eine Wache zum Tropfenden Kessel wärhrend die andere blieb wo sie war.
Große Aufregung brach aus als wir in dem Wirtshaus ankamen. Erschöpft und traurig ließen wir uns nieder und man brachte uns Butterbier.
„Wie lange wollen wir hier rumsitzen und warten?“, wollte Pippa wissen. „Wer weiß wann dieses verfluchte Wasser wieder weg ist.“
„Ich sehe mich morgen mal genauer um“, versprach Kenny uns. „Aber heute Abend bleibe ich hier.“
„Was für ein Mist“, fand auch Pane.
„Wir können es nicht ändern“, sagte Kenny, aber auch er wirkte niedergeschlagen.
Wir bekamen gutes Essen aufgetischt und die anderen Flüchtlinge gingen nach und nach ins Bett. Am Ende waren nur noch Pippa, Pane, Kenny und ich übrig.
„Das mit dem Harry Potter Viertel war eine gute Idee“, lobte ich Kenny. „Sonst wären wir alle gestorben.“
„Irgendwas musste ich ja tun“, antwortete er nur.
Ja, irgendwas mussten wir tun. Wir tranken unser letztes Butterbier aus und gingen dann ebenfalls ins Bett. Allerdings schlief ich viel zu unruhig und der Morgen kam viel zu früh.

Am nächsten Morgen wachte ich unruhig an einem fremden Ort auf. Ich wusste wo ich war und dass die Welt untergegangen war, aber dennoch fühlte es sich unwirklich an. Die Welt wie ich sie kannte gab es nich mehr. Wie viele Legomenschen hatten überlebt?
Bedrückt stand ich auf. Ich blinzelte gegen die Sonne an, die unsere Situation mit ihrem schönen Wetter verhöhnte. Ich konnte mich darüber beim besten Willen nicht freuen.
Als ich schließlich unten im Wirtshaus ankam entdeckte ich und Pane an einem Tisch und setzte mich zu ihnen. Meine erste Frage war: „Wo ist Kenny?“
„Er sieht schon mal nach dem rechten“, antwortete Pane betrübt. Er sah ebenso bedrückt aus wie ich mich fühlte.
„Keine Sorge. Er kommt klar“, versuchte mich Pippa zu beruhigen, die meinen Blick offensichtlich gemerkt hatte.
Ich wusste, dass er klar kam. Das war nicht das Problem. Aber klar kommen war eben nicht alles. Er funktionierte einfach. Mehr nicht. Ich wusste es besser als jeder Andere. Ich wünschte ich wäre jetzt an seiner Seite.
„Ja, ich weiß“, antwortete ich dann.
Die Kellnerin kam und ich bestellte mein Frühstück. Pippa und Pane hatten bereits aufgegessen. Nach und nach kamen mehr Flüchtlinge mit betrübten Blicken nach unten. Ein paar Barbies und Kens waren auch dabei. Außerdem sah ich einige Star Wars Leute und ein paar normale Legomenschen. Es hatten natürlich nicht alle überlebt, aber einige schon. Damit konnten wir was anfangen. Wir durften die Hoffnung nicht aufgeben. Sie war schließlich alles, was uns noch geblieben war.
Als ich auch mein Frühstück beendet hatte fragte ich Pippa und Pane: „Ich kann nicht tatenlos hier rumsitzen. Kommt ihr mit um nach Kenny zu suchen?“
Die beiden waren sofort einverstanden und sofort machten wir uns auf den Weg. Ich konnte es kaum erwarten ihn wieder zu sehen. Dabei war es noch gar nicht so lange her, dass ich ihn zuletzt sah. Vielleicht gab er mir ja die nötige Hoffnung, die ich jetzt brauchte. Jetzt mussen wir Schadensbegrenzung betreiben. Es lag viel Arbeit vor uns.

Fortsetzung folgt …

So, endlich habe ich diesen Teil auch mal fertig. Was sagt ihr dazu?

Writing Friday 4: Das Schneewunder

Meine Schneegeschichte kommt spät, aber sie kommt noch. Ich kam vorher nicht dazu.

https://readbooksandfallinlove.files.wordpress.com/2017/11/img_4522.jpg?w=810

Das Schneewunder

„Es ist heiß“, stöhnte Amali neben mir. Ich lachte, denn man sollte meinen sie sei das Klima gewöhnt. Immerhin war sie hier aufgewachsen und ich war nur zu Besuch.
„Ich meine es ernst“, unterstrich das Mädchen seine Worte mit einem bösen Blick in meine Richtung. „Ich könnte schwören es ist kälter als sonst.“
„Dann mach dir doch kalte Gedanken“, schlug ich vor. Ehrlich gesagt war mir auch ziemlich heiß.
„Und wie?“, wollte sie nun wissen.
„Du kannst doch an Schnee denken“, schlug ich nun vor. Der Gedanke an Schnee war jetzt wirklich ziemlich verlockend.
„Was ist Schnee?“, fragte das Mädchen allerdings zu meiner Überraschung.
„Hast du noch nie was von Schnee gehört?“, fragte ich Amali verwundert.
„Nein.“ Erwartungsvoll sah sie mich an.
„Also Schnee ist kalt. Ähnlich wie kaltes Wasser. Kennst du kaltes Wasser?“, frage ich sie.
Erneutes Kopfschütteln. Ich seufzte.
„Wenn dir kalt ist dann zitterst du und deine Finger werden taub und du kannst sie nicht mehr richtig bewegen“ versuchte ich zu erklären.
„Klingt nicht so schön“, fand Amali naserümpfend.
„Nein, aber Schnee ist trotzdem schön. Wenn der Schnee kommt rieselt er in weißen Punkten die Erde herab. Manche Punkte sind größer und manche kleiner. Man nennt diese Punkte Schneeflocken. Sie hinterlassen im besten Fall eine weiße Schneedecke und wenn es nicht so gut läuft ist der Schnee eher Matsche und nasskalt. Dann ist alles schmierig und rutschig. Aber am schönsten sind diese kalten Wintertage, wenn richtig viel Schnee liegt. Man selbst ist ja warm eingepackt mit warmer Kleidung und die Schneedecke noch ganz unberührt und glitzert so schön in der Sonne. Dann sieht der Schnee manchmal aus wie viele kleine Kristalle zusammen gewürfelt. Allerdings wird es ungemütlich, wenn der Schnee bei Regen taut. Dann ist alles nur noch Pampe.“
Das Mädchen hing förmlich an meinen Lippen und fragte begierig. „Und wie fühlt sich Schnee an?“
„Auf jeden Fall kalt und auch eher fest. Es ist eine feste Masse ähnlich wie Sand. Aber es ist fester. Man kann auch Dinge daraus bauen, wenn genug Schnee liegt. Zum Beispiel baut man Schneemänner und Iglos. Iglos sind eine Art Höhlen und …“
„Gibt es auch Schneefrauen?“, fragte Amali mich nun.
Ich lachte. „Bestimmt und bestimmt auch Schneekinder. Da ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aber der allgemeine Begriff ist eben Schneemann. Oft setzt man diesen Schneemännern dann einen Hut auf und benutzt eine Möhre für die Nase. Manchmal bekommt der Schneemann auch noch einen Scharl um den Hals. Man kann aber auch Schneebälle und andere Dinge damit machen. Es gibt auch extra Schneesport. Zum Beispiel fahren die Leute gerne mit zwei Brettern, die man Skier nennt, den Berg hinunter oder auch mit einem Schlitten. Und manchmal bilden sich dann auch Eiszapfen.“
Hach, bei mir hatten die kalten Gedanken jedenfalls schon geholfen. Mir war nicht mehr ganz so heiß.
„Eis? Wie wenn man gefrorenes Wasser in den Kühlschrank packt?“, fragte sie.
„Ja, so ähnlich“, bestätigte ich lächelnd. Wenigstens gab es hier Kühlschränke, auch wenn sich die nur die Reichen leisten konnten.
„Schnee hört sich wirklich toll an. Ich würde gerne mal Schnee sehen.“ Jetzt sah sie mich verträumt an.
„Langsam, langsam!“, mahnte ich sie. Würdest du gleich mit richtigen Schnee beginnen würdest du vermutlich einen Kälteschock kriegen. Vielleicht wäre eine kühlere, aber doch wärmere Gegend als der Winter erst mal besser für dich.“
Amila war etwas enttäuscht, aber dann fing sie wieder an zu strahlen. „Können wir bitte ein Eis essen gehen? Ich hätte jetzt wirklich gerne ein Eis.“
„Gerne. „Auch ich war begeistert von der Idee. Ein bisschen Kälte gab es hier ja doch. Auch wenn es kein Schnee war und kein richtiges natürliches Eis. Also gingen wir los und machten uns auf den Weg zur Eisdiele.

Ende

Und das wars mit meiner Schneegeschichte. Was sagt ihr dazu?

Cover Theme Day 11: Wasser auf dem Cover

Ein neuer Cover-Theme Day ist angebrochen und ich bin natürlich wieder mit dabei.

„Zeige ein Cover auf dem Wasser zu sehen ist“

Das konnte nur eins sein. Water & Air. Ich liebe dieses Buch. Es ist spannend, hat eine tolle Welt zu bieten, ist romantisch und gefühlvoll. Es hat also alles was ich brauche zum Lesen. Es steht ganz weit oben in meiner Rangliste aus diesem Jahr.

Mit dem Klick auf das Cover kommt ihr zu meiner Rezension.

Kennt ihr das Buch und wie findet ihr es?

Legoland Teil 3

Endlich komme ich jetzt zum nächsten Teil vom Legoland. Da ich mir Herrenhaus ja auch hätte sparen können, da ich das schon hatte, ist es doch ärgerlich, dass ich nicht schon eher angefangen habe diesen Text abzuschreiben. Er ist auch schon wieder ein paar Tage älter.

Was bisher geschah …

Pippa und Pane waren ins Legoland gekommen und hatten erzählt wie es ihnen in der Menschenwelt ergang. Pippa hatte bemerkt, dass Layne Kenny gut fand und jetzt wollten Pippa und Layne durchs Legoland spazieren.

Legoland Teil 3

Pippa und ich schlenderten durch die Straßen und Pippa sah aich überlal genauestens um.
„Ich wusste gar nicht mehr, dass Sally einen Laden hat. Den gibts schon ewig“, bemerkte sie als wir an Sallys Spielplatz vorbei kamen. „Warst du schon mal drin?“
„Ja, war ich. Sally hat da allen möglichen Krimskrams drin“, erzählte ich ihr.
„Ich weiß. Früher hatte sie immer die tollsten Sachen dort. Schade, dass er jetzt zu ist.“ Pippa zuckte mit den Achseln und ging weiter.
„Gibts eigentlich den tollen Spielplatz nocht?“, wollte sie jetzt wissen.
„Klar! Der ist doch legänder!“ Ich grinste. „Ich war als Kind immer dort.“
„Komm, lass uns hingehen. Da habe ich jetzt richtig Lust drauf.“ Sie war plötzlich richtig aufgeregt.
„Ist das dein Ernst?“, fragte ich und wollte schon lachen.
„Klar! Das wird klasse.“ Und schon zog Pippa mich mit sich. Ich war ewig nicht mehr dort.
Der Spielplatz lag recht verlassen auf einer Wiese. Er war wirklich ein Traum. Die Beleuchtung war sogar noch an. Pippa stürzte gleich auf die großen Trollschaukeln zu und ließ sich von ihnen in die Luft schwingen. Zögernd setzte ich mich auf die zweite Schaukel. Erst schaukelte ich langsam, aber dann wurde ich immer mutiger und bekam mehr Schwung. Ich fühlte mich als würde ich fliegen.
„Es ist toll, oder?“, fragte Pippa strahlend. „So toll habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.“
„Ein unbeschreibliches Gefühl“, stimmte ich ihr zu.
„Was würdest du Kenny gerne fragen?“, wollte sie plötzlich wissen.
„Was?“ Ich erstarrte, schaukelte aber weiter. Die ungewöhnliche Freiheit tat mir gut.
„Wenn er jetzt hier wäre und es keine Sorgen gäbe, nichts was euch stört, was würdest du ihm sagen?“
„Ich weiß nicht genau“, antwortete ich unsicher.
„Ich würde Pane gerne sagen, dass ich ihn toll finde. Dass er sich keine Sorgen zu machen braucht um irgendwelche Roboter oder anderen Personen. Es gibt nur ihn für mich.“
„Oh!“ Darauf wusste ich wirklich nichts zu sagen.
„Und was würdest du Kenny sagen?“ Sie ließ nicht locker.
Ich dachte ernsthaft darüber nach. „Dass ich ihn mag und mehr Zeit mit ihm verbringen möchte.“
Soweit ich das im Dunkeln beurteilen konnte nickte Pippa zufrieden. „Das ist ein Anfang. Wieso sagst du es ihm nicht unabhängig von diesem Spielplatz?“
„Was?“, fragte ich verwirrt.
Pippa seufzte. „Du bist noch nicht so weit. Das sehe ich, aber die Zeit wird kommen. Irgendwann …“
Verwirrt schwieg ich daraufhin. Ich hatte keine Ahnung was dieses Gespräch sollte. Also schaukelte ich einfach weiter. Ich wollte das Gefühl von Freiheit solange wie möglich auskosten. Ich sollte definitiv öfter herkommen. Es war toll.

Pippa und ich gingen noch eine Weile weiter durch das Legoland bis wir och wieder beim Hafen angelangten. Ich stand ihr nicht besonders nahe, aber es war schön Zeit mit ihr verbracht zu haben und ihre Geschichte aus der Menschenwelt gehört zu haben. Sie hatte so viel erlebt. Es fiel mir schwer mir wirklich alles vorzustellen.
Die Menschenwelt hatte andere Wunder als wir. Nicht magischer Natur, aber dennoch unerklärlich. Sie war groß mit all ihren unterschiedlichen Ländern und für mich kaum vorstellbar. Auch unser Legoland hatte so seine Wunder, aber sie waren mit den menschlichen kaum zu vergleichen.
Am Hafen fanden wir unsere Freunde, die sich immer noch dort befanden, wo wir sie zurück gelassen hatten. Kenny und Pane unterhielten sich angeregt. Als sie uns kommen sahen winkten sie und wir winkten zurück.
„Ihr wart lange weg“, bemerkte Pane und musterte uns.
„Legoland verändert sich, Pane. Auch wenn wir nicht mehr da sind“, setzte Pippa zu einer Erklärung an. „Ich wollte diese Veränderung mit eigenen Augen sehen.
„Beim nächsten mal vielleicht.“ Pane zuckte unbekümmert seine Achseln.
Pippa schüttelte nur mit dem Kopf und wir setzten uns zu den beiden. Es wirkte friedlich hier. Friedlich und ruhig.
„Es ist bald so weit“, bemerkte Pane dann. „Die ersten von uns machen sich schon wieder auf den Weg.“
Das stimmte. Legomenschen waren gerne pünktlich. Es dauerte zwar noch etwas bis zum Aufbruch, aber die meisten machten sich tatsächlich schon wieder auf den Weg.
Doch plötzlich wurden die Wellen größer und schwammen über die Brücke. Die Menschen erschraken und blieben stehen. Manche stürzten auch ins Wasser. Chaos brach aus.
„Was zum Teufel …?“, begann Kenny überrascht, ließ den Rest aber in der Luft hängen.
„Wir müssen ihnen helfen“, rief Pippa entsetzt.
Wie einige andere auch wollten wir zur Brücke, aber die Wellen wurden immer größer. Wir konnten ihnen nicht helfen.
„Was ist bloß mit dem Wasser los? Es ist doch sonst immer ruhig“, wunderte ich mich.
Kenny zog mich sofort vom Wasser weg. „Wir müssen hier weg. Wenn die Wellen noch größer werden sind wir verloren.“
Und so liefen wir weiter ins Legoland hinein udn ließen die Leute in ihrer Not allein. Wir hatten keine andere Wahl, wenn wir uns selbst retten wollten.

Fortsetzung folgt …

Endlich habe ich mal wieder einen Teil von meinem Legoland geschafft. Er ist etwas kürzer, aber ich hoffe er gefällt mir. Habe ja ewig gebraucht bis ich den abgeschrieben habe.

Was meint ihr dazu?