Bones: Staffel 4 Folge 14

Dienstag habe ich wieder Bones geguckt. Die Folge mochte ich richtig gern.

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Bones war diesmal wie gesagt richtig gut, weil es wieder persönlich war. Und Booth Bruder (Brandon Fehr) war auch wieder mit dabei. Das find ich immer richtig cool.

Der Totengräber bzw. die Totengräberin war wieder im Einsatz . Von der ist Bones ja damals entführt worden. Die zog sich ja durch mehrere Folge, aber ich glaube die hier war die Bedeutenste.

Und dann wurde Booth auch noch heimgesucht von dem Geist. Seinem verstorbenen Militärkumpanen. Das fand ich gut gemacht. Interessant fand ich auch, dass Parker nach ihm benannt worden ist.

Wer die Totengräberin war, fand ich jetzt fast unspektakulär. Viel interessanter war das drum herum.

Die Folge fand ich gefühlvoll und bewegend. Das fand ich klasse.

Sweets Rolle war ja diesmal etwass kleienr, aber trotzdem toll.

Die ersten drei Wörter, die mir dazu einfallen:

Meer, Schiff, Entführung

Lieblingscharaktere:

Booth
Sweets
Hodgins
Jared

Angela
Bones

Laura Kneidl – Water & Air

„Wie weit bist du mit dem Fenster gekommen?“
Noel ächzte. „Frag nicht. Das Fensterputzen ist endlos. Kaum ist man einmal um die Kuppel, könnte man wieder von vorne anfangen.“
„Zum Glück hat Grey dir nur eine Woche aufgebrummt.“
„Zwei Wochen.“
„Zwei?“
„Er hat eben meine Strafe erhöht, weil wir das Funkgerät geklaut haben und es kein Spielzeug ist.“
„Das war nicht deine Schuld. Es war meine Idee, das Gerät zu nehmen. Ich rede morgen mit Grey. Vielleicht kann ich ihn auf eine Woche zurückhandeln.“
„Nein, schon in Ordnung. Ich bringe dich in Schwierigkeiten und du mich. Es wäre doch langweilig diese Tradition zu brechen.“

Story: 1 ++

Kenzie kann nicht auf Dauer in der Wasserkolonie aus der sie kommt bleiben. Deswegen flieht sie in die Luftkolonie als sich ihr die Gegelenheit bietet. Doch dort ist es auch alles andere als ideal und ihr werden viele Steine in den Weg gelegt. Doch Callum unterstützt sie und bürgt für sie, aber wieo eigentlich?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Kenzie: 1 +++

Ich habe selten einen weiblichen Charakter gelesen, der mir so wahnsinnig sympatisch war wie sie. Selten sind weibliche Charaktere aber auch so mitfühlend, besorgt, liebevoll und einfach nur sympatisch wie sie. Es war klasse wie sie sich um ihre Mitmenschen kümmerte und sorgte und wie wundervoll sie mit Callum umging und mit den anderen. Die wenigen Fehler, die sie sich zuschrieb fand ich auch gar nicht so schlimm. Ich konnte sie sogar verstehen. Ein richtig toller weiblicher Charakter und so gefühlvoll.

Callum: 1 +++

Auch Callum fand ich richtig toll. Er war ebenso gefühlvoll, fürsorglich und liebevoll wie Kenzie. Er sorgte sich um seine Mitmenschen und steckte dafür auch seine eigenen Wünsche oft zurück. Es war toll wie er mit Kenzie und den anderen umging und wie er sich für sie einsetzte obwohl alle anderen anderer Meinung waren. Später wurde klar wieso, aber auch, dass das nicht sein einziger Grund war. Callum war ein richtig toller fürsorglicher Charakter, den ich einfach nur klasse fand. Ohne wenn und aber.

Noel: 1 ++

Noel (mit 2 Pünktchen auf dem O) war mir von Anfang an ebenfalls sympatisch. Er war ein klasse Freund und ich mochte seinen Humor. Ich fand es auch toll, dass er nicht ganz vergessen wurde und später noch mal auftauchte. Im Prinzip kam er nicht so viel vor, aber wenn dann richtig. Ich fand ihn klasse.

Kalif: 1 +

Eigentlich mochte ich ihn. Wirklich böse sein kann ich ihm deswegen auch nicht. Besonders am Anfang mochte ich seinen Humor total. Später kam er weniger vor. Teilweise war ich dann mal misstrauisch wegen seinen Absichten, aber überwiegend war er mir trotz allem sympatisch.

Alaric: 2 –

Am Anfang fand ich ihn gar nicht so schlimm. Seine Anschuldigungen waren unschön, aber okay. Er war ein unangenehmer Fantaiker, dem ich fast alles zugetraut hätte. Seine zweite Anschuldigung fand ich allerdings nur noch lächerlich. Was das sollte kann ich einfach nicht verstehen. Das war mir dann doch zu sehr an den Haaren gezogen und danach wars dann mit ihm völlig vorbei. Dennoch gibts schlimmere Charaktere als ihn. Der war einfach gemeingefährlich.

Grey: 1 –

Grey war mir auch eher unangenehm, wenn auch auf andere Weise. Ich fand es schlimm wie er die Leute behandelte. Als würden sie ihm nichts bedeuten. Vor allem bei Kenzie. Das fand ich sehr traurig, aber Gott sei Dank kam er nicht so oft vor und so überwiegte das nicht.

Nilam: 1 ++

Nilam mochte ich wahnsinnig gern und deswegen fand ich es schade, dass man nicht mehr von ihr mitbekam. Hinterher war es aber wohl besser so, denn sonst wäre es ein ziemliches hin und her geworden.

Evie: 1 +

Sie kam zwar nicht so oft vor, aber ich mochte sie schon und fand es toll wie sie sich um Callum sorgte und dass sie für Callum da war. Das tat ihm gut, denn jemand musste ja auf ihn aufpassen.

Sasha: 1

Ich fand ihn okay, aber zu sehr an das System gewöhnt und so benahm er sich auch. Leider bekam ich zu wenig von ihm mit als dass ich wirklich über ihn urteilen konnte.

Noels Eltern Piper und Lincoln: 1 +

Die waren mir sehr sympatisch. Sie hatten das Herz am rechten Pfleck und sorgten sich um ihre Kinder. Das fand ich toll.

Octavius: 1

Eigentlich fand ich ihn gar nicht so schlecht wie angepriesen. Er war nicht so gerissen wie Alaric und setzte sich nur für das ein an das er glaubte. Aber eigentlich handelte er schon ganz gut.

Ricardo: 1 +

Den fand ich eigentlich sehr sympatisch und ich fand es toll wie er Kenzie einbezog, aber später kam er recht wenig vor.

Virgil: 1 +

Am Anfang war ich etwas skeptisch, was ihn anging, aber eigentlich fand ich ihn ziemlich sympatisch und was er machte gefiel mir sehr gut. Auch seine Rolle bei alldem.

Beck:  1 –

Den fand ich eher mies, aber da er nur kurz vorkam fand ich ihn jetzt nicht so schlimm. Allerdings habe ich seine Einstellung nicht wirklich verstanden.

Jaen: 2 –

Ich fand ihn ja etwas jämmerlich wie er sich benahm. Offenbar tat er ja wirklich alles was Alaric sagte ohne selbst drüber nachzudenken. Wirklich gemocht habe ich ihn nicht. Aber er war wirklich gefährlich und das war das Schlimme daran.

Tine: 1 (+)

Man bekam zwar nichts aktiv von ihr mit, aber sie tat mir einfach nur leid. Ihr Schicksal war so traurig.

Ida: 1 +

Am Anfang mochte ich sie gern, aber gegen Ende war sie mir eher unheimlich. Auch wegen ihrer Vergangenheit und wie sie mit manchen Dingen umging.

Rina: 1 +

Auch von ihr bekam man wenig mit, aber auch sie mochte ich ganz gern.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +++

Callum und Kenzie waren sooo süß zusammen. Ich fand es toll wie sie miteinander umgingen und sich gegenseitig unterstützten. Sie waren füreinander da und standen füreinander ein. Leider ist das in der heutigen Zeit so bedingungslos wie bei diesen beiden nur noch eine Seltenheit. Gerade deswegen haben mir diese beiden als Paar wirklich richtig gut gefallen.

Auch das zweite Pärchen hier fand ich sehr süß und ich hatte sowas vorher schon geahnt. Aber mehr will ich dazu erst mal nicht verraten.

Erzählperspektive: 1 ++

Die Geschichte wurde aus Kenzies Sicht erzählt und das fand ich sehr gut, da ich Kenzie so sympatisch fand. Viel mehr gibts dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

Besondere Ideen: 1 ++

Das war natürlich einmal die ganze Welt an sich. Es war natürlich dystopieähnlich aufgebaut, hatte aber auch ihren eigenen Reiz und gerade die Beschreibungen aus der Luftkolonie wirkten fast magisch. Das gefiel mir sehr gut.

Dazu reihte sich dann noch diese ungewöhnlich sanfte, romantische Liebesgeschichte, die heute in Büchern nicht mehr unbedingt gängig ist in der Form. Das machte den perfekten Misch aus.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war hier sehr hoch, da ich Kenzie und Callum so sympatisch fand und ihre Liebesgeschichte einfach nur richtig süß war. Ich habe mit ihnen wirklich mitgefiebert und konnte gut nachempfinden wie sie sich fühlten.

Parallelen: 1 ++

Die kann ich natürlich zu anderen Dystopien stellen und da war Water & Air schon außergewöhnlich sanft und romantisch. Ausserdem war auch das Setting ziemlich einzigartig, was mir gut gefallen hat.

Störfaktor: 1 +

Hier hat mich wirklich kaum was gestört. Vielleicht Grey ganz kurz und Alaric hin und wieder, besonders gegen Ende. Ein bisschen störte mich das kurze Missverständnis zwischen Callum und Kenzie, aber auch nicht wirklich. Das Ende fand ich dann etwas sehr krass, aber es passte schon.

Auflösung: 1 +

Die fand ich teilweise nicht wirklich überraschend. Ich hatte sowas im Hinterkopf. Aber die Auflösung zu Callum hätte ich so eigentlich nicht gedacht (Warum auch immer). Alaric fand ich da noch mal richtig zum Haare raufen. Wobei mich bei ihm auch nichts mehr überrascht hat.

Fazit: 1 ++

Bis auf so ein paar kleinere Störungen war es eine rundum tolle Geschichte mit einem wirklich einzigartigen Setting. Ich konnte es mir wirklich fast alles gut und bildlich vorstellen. Sonst habe ich eher grobe Vorstellungen. Callum und Kenzie waren einfach nur ein richtig süßes Paar und beide super sympatisch. Auch die anderen wichtigen Charaktere waren mir sehr sympatisch. Nur Alaric war teilweise ziemlich unangenehm. Aber die Geschichte war schon etwas besonderes und ich habe sie verdammt gern gelesen und konnte oft kaum aufhören zu lesen. Ich hatte hier gar nicht so große Erwartungen, wurde aber sehr positiv überrascht.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr mal wieder etwas richtig romantisches wollt ,ohne dass dem Pärchen zu viele Steine in den Weg gelegt werden, greift unbedingt zu diesem Buch. Hier werden sympatische Charaktere geboten gepaart mit einer spannenden Story und einem interessanten Story. Dieses Buch zeigt, dass die Charaktere sich nicht ständig anzicken müssen und das Buch trotzdem richtig gut ist. Also greift ruhig zu. Wer aber nicht so auf romantisches steht sollte vielleicht lieber doch die Finger davon lassen.

Lesewoche 11

Auch die Lesewoche darf nicht fehlen. Ich bin natürlich wieder mit dabei und berichte von meiner Woche.

1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Lust ja, Zeit auch. Wobei es von der Zeit auch manchmal nicht so gut aussah.

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
Vermutlich wird Water & Air ein Highlight, aber da ich es noch lese kann ich es nicht zu hundert Prozent sagen. Bisher finde ich es aber toll.

3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
Blogparade: Außergewöhnliche Liebesgeschichten: Klick
Ich mag Blogparaden. Sie sind mittelerweile zur Seltenheit geworden.

4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?

Ich möchte auf jeden Fall Water und Air am Wochenende weiter lesen. Vielleicht schaffe ich danach noch dieses Buch in diesem Monat:

5. Gibt es Bücher in deinem Regal, die du mehr als zweimal gelesen hast und wenn ja, welche?

Ja, gibt es.

Stephenie Meyer – Seelen (4 mal)

Ich liebe das Buch einfach und bis auf beim letzten Lesen hatte ich immer gleich nach dem Lesen wieder das Gefühl es gleich noch mal lesen zu müssen. Nach dem 4. Mal gab es einige Längen, aber dennoch war es weiterhin ein tolles Buch.

JKR – Harry Potter (3 mal)

Hach, Hp ist einfach ein Muss, oder? Aber nach dem 3. Mal reichte es mir dann ehrlich gesagt auch. Da gefiel mir dann manches schon nicht  mehr so. Dennoch ist die Reihe nach wie vor toll und besonders.

Cornelia Funke – Tintenherz /E-Book (3 mal, 2 mal Print, einmal E-Book)

Am Anfang fand ich es toll. Mittlerweile ist mir die Lust daran etwas vergangen, aber die Welt hat was und teilweise sind da richtig gute Ideen bei.

Vielleicht gibt es noch mehr, aber das sind die, die mir aktuell einfallen.

Schreibkick 1: Kuriöses aus dem Freibad

Eine neue Schreibaktion habe ich durch Tarlucy entdeckt. Natürlich kriegt ihr zum angegebenen Thema eine Geschichte von mir zu lesen.

Kuriose Geschichten aus dem Freibad

Wasserelfen

Heute war ein schöner Tag im Juli. Hochsommer hieß mittlerweile ja auch nicht mehr unbedingt Hochsommer, aber heute war es wirklich schön. Und wir hatten Somerferien. Würden wir am Meer wohnen wären Sophie und ich ja lieber ans Meer gegangen, aber so musste das Freibad ausreichen.
Natürlich waren nicht nur Sophie und ich auf die Idee gekommen sondern auch viele aus einer Schule. Wir setzten uns in eine große Gruppe mit Handtücher zusammen auf die Wiese und hatten viel Spass. Die Jungs spielten Volleyball und manchmal spielten wir auch mit.
Sophie und ich gingen natürlich auch ins Wasser, aber heute war das Becken voll. Wir spielten trotzdem mit den Jungs Wasserball. Die anderen Mädchen hatten keine Lust.
Als wir so im Wasser spielten näherte sich mir Phil ziemlich oft. Er war einer der coolsten Jungs und ausserdem mein bester Freund. Wir hatten uns schon immer sehr nah gestanden. Ich genoss seine Nähe jedes Mal. Die anderen fanden es nicht seltsam, weil sie das von uns gewohnt waren, aber heute war es irgendwie anders. Phil war anders. Ich hatte keine Ahnung wieso, und das machte mir Angst.
„Alles in Ordnung mit dir?“, fragte ich ihn schließlich als wir uns am Beckenrand setzten um auszuruhen.
„Ja, klar. Wieso fragst du?“, wollte er wissen, doch seine Aufmerksamkeit schien wo ganz anders zu sein.
„Du bist so anders heute“, gestand ich ihm.
„Ich dachte, ich hätte eben was im Wasser gesehen, aber das war bestimmt nur eine Reflektion.“ Kopfschüttelnd winkte er seine Aussage ab.
„Was meinst du mit gesehen?“, hakte ich trotzdem nach. Wenn er sagte, er hätte etwas gesehen, dann hatte er das auch getan.
„Eine Refelktion eben.“ Er zuckte mit den Achseln. Ich seufzte. Aus ihm war nichts mehr rauszuholen. Um das zu wissen kannte ich ihn gut genug.
Wir hatten weiterhin einen schönen Tag, aber Phils Äußerung ließ mich nicht los. Abends schleppte ich Phil ins Freibad zurück. Es war ein kleines Freiband und Nachts offen. Der Mond und die Sterne schienen am Himmel und wir hatten eine Taschenlampe dabei. Phil hielt überhaupt nichts von meiner Idee.
„Das ist doch Schwachsinn. Was sollte denn passieren?“, beschwerte er sich, doch ich ließ mich nicht beirren. Also setzten wir uns neben das Becken und ließen die Taschenlampe aus. Da Phil bei mir war, fühlte ich mich sicher, obwohl das Freibad etwas ausserhalb der Stadt lag.
Wir warteten eine Stunde lang fast schweigend und Phil wurde immer unruhiger.
„Das bringt doch nichts“, fand er irgendwann wieder. „Ehrlich Marly, lass uns nach Hause gehen.“
Doch gerade jetzt tat sich tatsächlich was. Das Wasser fing an zu leuchten.
„Was ist das?“, flüsterte Phil, doch ich schüttelte nur fassungslos mit dem Kopf. Denn langsam kam das Leuchten an die Wasseroberfläche und wurde immer größer. Und dann erschienen auf dem Wasser zwei kleine Wesen, die nicht von dieser Welt zu seinen schienen. Wir beobachteten wie sie im Kreis nach oben flogen und dann doch wieder vom Wasser angezogen wurden. Sie breiteten sich aus und wurden erst zu Blumen, die sich bunt ausfächerten und dann zu menschenähnlichen Wesen, die doch nicht ganz menschlich wirkten. Was war das?
Plötzlich entdeckten sie uns und erschraken.
„Oh nein!“, entfuhr es einer weiblichen Stimme in unserer Sprache.
„Habt keine Angst. Wir wollen euch nichts tun. Wir sind nur neugierig“, versuchte ich das kleine Wesen zu beruhigen. „Wer seid ihr?“
„Nicht, Susie. Wir dürfen ihnen nicht trauen“, warnte eine männliche Stimme sie.
„Aber Cam, sie tun doch nichts“, wehrte sich Susie. „Sie sitzen doch nur da.“
„Wir sind nur neugierig“, versicherte ich ihnen erneut. „Ich bin Marly. Das ist die Abkürzung von Marleen. Und das ist mein bester Freund Phil. Er heißt wirklich so.“
„Ihr seht seltsam aus. Aus dem Wasser wirkt ihr verschwommener“, stellte die weibliche Susie fest und musterte uns aus großen Augen.
Ich lachte nur. „Wir sind Menschen. Wir sind eben so groß. Wer seid ihr?“
Susie sah Cam abwartend an, der seufzte und sich seinem Schicksal ergab.
„Wir sind Elfen aus dem Feenreich ganz weit weg von hier. Ab und zu, wenn wir in der Nähe sind, kommen wir her und beobachten euch Menschen, aber wir haben noch nie mit welchen gesprochen. Wir werden von eurem Wasser angezogen“, erklärte er uns.
„Wow, das klingt faszinierend“, fand ich. „Ihr seid faszinierend.“
„Ihr seid fiel faszinierender“, hielt Susie dagegen.
Phil und Cam verdrehten nur die Augen und grinsten sich an.
„Was tut ihr so in eurem Feenreich?“, fragte ich nun neugierig.
„Wir gehen natürlich in die Feenschule“, erklärte Susie als wäre das das selbstverständlichste der Welt.
„Aber ihr seid doch Elfen. Leben Elfen und Feen denn nicht getrennt?“, wunderte ich mich.
„Wir leben natürlich zusammen und gehen zusammen zur Schule. Aber die Feen stehen höher als wir Elfen. Sie haben mehr Kräfte“, erklärte mir Cam, als hätte ich etwas sehr dummes gefragt.
„Das klingt anders als es die Legenden sagen“, fand ich.
„Was sagen denn die Legenden?“, wollte Cam misstrauisch wissen.
„Das Elfen sehr stark sind“, erzählte ich.
„Ach, die haben doch keine Ahnung“, winkte Cam ab. „Wir Elfen sind schön, aber das war auch schon alles.“
„Du klingst nicht gerade begeistert von dir selbst“, stellte Phil nun fest.
„Ach, wir sind schon in Ordnung. Nur ein bisschen dumm vielleicht“, räumte er schließlich ein. „Zumindest laut den Feen.“
„Cam!“, rief Susie empört aus. „Das kannst du doch so nicht sagen.“
„Wieso? Es stimmt doch“, beharrte Cam unnachgibig.
„Ihr geht also zur Schule“, versuchte ich die beiden abzulenken. „Und sonst so? Sieht es in eurer Welt genauso aus wie hier?“
„Bestimmt nicht. Es ist dort viel magischer“, erklärte uns Cam stolz.
„Es ist einfach himmlisch“, stimmte Susie ihm zu.
„Ungefähr so“, sagte Cam und machte schnelle Bewegungen, die den ganzen Himmel strahlen ließen. „Viel bunter eben.“
„Das hört sich toll an. Ich würde es so gerne mal sehen“, schwärmte ich.
„Vielleicht irgendwann mal“, winkte Cam meine Bitte ab.
„Hoffentlich“, nickte ich eifrig.
„Wir müssen jetzt auch gehen“, verabschiedete sich Cam plötzlich „Zu Hause warten sie bestimmt schon auf uns.“
„Jetzt schon?“, fragte Susie enttäuscht.
„Wir kommen wieder“, versprach Cam nicht sehr überzeugend. „Gute Nacht und auf Wiedersehen.“
Wir verabschiedeten uns von den beiden und dann waren sie auch schon wieder im leuchtenden Wasser verschwunden. Phil und ich gingen Hand in Hand nach Hause und hatten keine Ahnung, dass wir gerade wirklich gute Freunde gefunden hatten und viele Abenteuer mit ihnen erleben sollten. Alles fing in diesem Freibad an, aber enden sollte es noch lange nicht.

Ende

So, das war die erste Geschichte zu dieser Aktion. Sind Elfen

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 16)

Einen weiteren Teil meiner Bloggeschichte gibts heute auch wieder und er wird auch etwas länger. Ich hab ihn gestern schon vorgeschrieben.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 16)

Ich hatte Glück, dass ich Kyle auf der Straße begegnete. Mittlerweile kannte ich mich so gut aus, dass ich immer öfter alleine unterwegs war. Kyle stand dort und begutachtete misstrauisch die Ware. Ich überraschte ihn, indem ich mich von hinten an ihn heranschlich und rief: „Hey!“
Er zuckte zusammen und drehte sich zu mir um. „Gott, Jileen, hast du mich erschreckt. Tu das nie wieder.“
„Entschuldige.“ Aber konnte ein Grinsen trotzdem nicht verkneifen.
„Was machst du hier?“, fragte er verwirrt.
„Einkaufen.“ Ich zuckte mit den Achseln. „Aber eigentlich wollte ich sowieso mit dir reden. Können wir irgendwo hin, wo wir ungestört sind?“
„Was solls? Hier gibts sowieso nichts brauchbares. Hast du die Lärchenmuscheln gesehen? Furchtbare Qualität.“ Er verzog sein Gesicht und ich lachte. Er warf mir einen missbilligenden Blick zu.
Deswegen sagte ich schon wieder: „Tut mir leid.“ Das andere, was mir im Kopf herum spukte, konnte ich ihm nicht sagen. Jedenfalls noch nicht.
„Schon gut. Ich habe übrigens mit meinem Vater über die Filmsache gesprochen. Er war zunächst skeptisch, aber ich denke jetzt ist er nicht mehr ganz so abgeneigt von der Idee wie früher.“, erzählte er mir.
„Danke.“ Eigentlich wollte ich gerade nicht mit ihm über Henry reden. Nicht jetzt. Dann würde ich das, was ich vorhatte noch weniger hinkriegen. Ich war sowieso schon nervös genug.
Ich merkte schnell, dass Kyle mich zum Schloss führte, aber nicht direkt dorthin. Eher zu einem Gebäude daneben. Das war mir bisher nie aufgefallen. Es wirkte hübsch und hatte rote Mauern. Es war nicht groß, aber machte einen gemütlichen Eindruck. Kyle zog einen Schlüssel heraus. Er war recht klein und irgendwie seltsam verziert. Er steckte ihn ins Schloss und führte mich dann ins Haus hinein. Ich staunte nicht schlecht. Hier war alles so anders, so normal. Ich stand in einem kleinen, gemütlichen Wohnzimmer mit Kamin.
„Wo sind wir?“, fragte ich ihn.
„In meinem zu Hause“, antwortete er schlicht und beobachtete mich.
„Deinem …?“ Einen Moment stockte ich. „… Aber ich dachte, du wohnst im Schloss.“
„Ist nicht so mein Ding“, erwiederte er. Als er ein paar eingekaufte Sachen abgelegt hatte, drehte er sich zu mir um. „Also, worüber wolltest du mit mir reden?“
Plötzlich wurde ich noch nervöser als ich ohnehin schon war. „Eigentlich wollte ich eher was ausprobieren.“
„Und was?“, fragte er völlig ahnungslos.
„Wenn ich dir das sage wirst du es sowieso ablehnen“, gab ich traurig zu bedenken.
„Vielleicht sollte ich dann grundsätzlich ablehnen“, gab er zurück.
Mein Mut sang und ich sagte kleinlaut: „Vielleicht.“
Aber ohne noch weiter darüber nachzudenkenging ich zu ihm und holte einmal tief Luft. Was hatte ich schon zu verlieren? Mehr als wegstoßen konnte er mich nicht. Also küsste ich ihn. Einfach so. Ohne jede Romantik und ohne Vorwarnung. Trotzdem war es total romantisch für mich. Es war der beste Kuss, den ich je bekommen hatte. Was nicht weiter schwer war, da es auch mein erster Kuss war. Umso mehr freute ich mich darüber, dass Kyle ihn erwiederte. Ziemlich heftig sogar. Doch dann löste er sich sanft von mir und drehte sich weg. Der Zauber des Augenblicks verging damit.
„Kyle …“, begann ich zaghaft, aber ich wusste nicht weiter.
„Das hättest du nicht tun sollen. Was ist mit Henry? Was sollte das?“Er schien ziemlich verwirrt zu sein Das konnte ich ihm nicht mal übel nehmen.
„Kyle …“ Erneut versuchte ich es mit einem Ansatz. „Ich wollte es aber tun. Jetzt weiß ich wenigstens, was du fühlst.“
„Wegen einem Kuss?“ Jetzt drehte er sich zu mir um. Der Schmerz in seinen Augen brach mir das Herz. „Du hättest ihn wählen sollen. Was war daran so schwer? Er ist ein wahrer Sonnenschein. Ich habe alles dafür getan, um deine Aufmerksamkeit auf in zu lenken.“
„Und was ist mit dir und deinen Gefühlen?“, fuhr ich ihn an. „Ich glaube, ich hab wirklich zuerst vor allem an Henry gedacht, aber stille Wasser sind tief, Kyle.“
„Ich bin Niemand, den man lieben kann.“ In seiner Stimme lag so viel Schmerz. Er musste was schreckliches erlebt haben. Ich ging zu ihm und schlang meine Arme von hinten um ihn. Er bewegte sich nicht, stieß mich aber auch nicht von sich weg. Ich konnte seine Muskeln unter meinen Händen spüren.
„Du bist es Wert geliebt zu werden, Kyle“, flüsterte ich ihm zu.
„Du hättest das nicht tun dürfen. Solange ich dich auf Abstand hielt war es okay, aber jetzt …“ Er zitterte am ganzen Körper.
Ich drehte ihn zu mir um und legte meine Hand an seine Wange. „Nein, es war nicht okay, Kyle. Es war nie okay.“
Er sagte nichts mehr, sondern schloss mich nur in seine Arme.
„Was ist mit Henry?“, fragte er erneut, aber weniger aufsässig.
„Er bekommt seinen Film, aber mehr kann ich nicht für ihn tun“, erklärte ich ihm bestimmt.
„Ich weiß nicht, ob ich das zulassen kann …“, wehrte er sich halbherzig. Gequält sah er mich an.
„Du wirst keine andere Wahl haben. Ich werde dich nach heute bestimmt nicht mehr in Ruhe lassen“, warnte ich ihn.
„Du hattest ein so schönes Date mit Henry. Du warst danach so glücklich. Ich war mir ziemlich sicher, dass du dich da bereits entschieden hattest.“ Immer noch leicht verwirrt zog er mich auf sein Sofa.
„Ja, vielleicht dachte ich das auch erst. Aber erinnerst du dich noch daran wie wir allein auf Romys Balkon waren? Ich glaube, da war ich schon längst verloren. Doch ich wurde unsicher als du mich abgegewiesen hast. Also wendete ich mich zunächst deinem Bruder zu.“
„Du wirst mit Henry reden müssen“, forderte er.
„Ich weiß.“ Erleichtert sah ich ihn an. „Dann stößt du mich nicht mehr von dir weg?“
„Ich bin mir nicht sicher, ob ich das noch könnte“, gestand er mir.
„Gott sei Dank.“ Ich ließ mich gegen ihn sinken und streichelte zärtlich über seinen Arm. Sanft sangte ich: „Irgendwann wirst du mir erzählen müssen, wieso du mich zuerst weggestoßen hast. Aber jetzt will ich einfach nur mit dir zusammen sein.“
Er schwieg und zog mich noch enger an sich, wenn das überhaupt noch möglich war. MIr war das nur recht so. Ich kontte ihm plötzlich gar nicht mehr nah genug sein. Ich wollte diesen schönen Moment auskosten und an nichts anderes mehr denken als an ihn. Offensichtlich war es wohl an der Zeit mich bei Romy zu bedanken. Ohne sie hätte ich nicht den Mut dazu gehabt Kyle zu testen.

Tja, da hat sich Jileen wohl entschieden. Aber was ist denn da bitte wieder mit meinem Kopf geschehen? Am Anfang war ich felsenfest davon überzeugt, sie würde sich für Henry entscheiden. Oder vielleicht sogar noch für jemand anderen. Ich spielte sogar mit der Idee Avin aus meiner neuen Geschichte mit einzubinden. Und jetzt das. Aber Kyle hatte einfach zu viel Potential um ihn verpuffen zu lassen.

Wie findet ihr Jileens Entscheidung? Hättet ihr auch so entschieden?

Wie es mit Kyle und Jileen dann weiter geht erfahrt ihr morgen oder die Tage.

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 15)

Und weiter gehts mit meiner Bloggeschichte. Mal sehen, was ich heute zusammen krieg.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 15)

Ich traf mich immer öfter mit Henry und hatte viel Spass mit ihm. Er war witzig und lieb, konnte manchmal aber auch oft traurig und einsam wirken. Kyle sah ich nur noch im Unterricht. Zusammen erstellten wir ein Konzept wie wir es Henry möglich machen konnten seinen ersten richtigen Film zu drehen.

Eines Abends beim Essen machen erklärte Romy mir: „Du wirst bald in die Wassergemeinde eingeführt. Viele kennen dich jetzt schon, aber lange nicht alle. Es wird auch immer noch welche geben, die dich nie kennen lernen werden. An diesem Abend werden wir sehen, wer sich über deine Ankunft hier freut und wer nicht.“
Das klang irgendwie beänstigend. Unsicher bemerkte ich: „Ich weiß noch gar nicht, ob ich dazu bereit bin.“
„Das ist verständlich, aber du brauchst dir überhaupt keine Sorgen zu machen. Wir stehen alle hinter dir“, versicherte sie mir.
„Trotzdem bin ich nervös. Ich kenne diese Welt zu wenig, alsdass ich forgeführt werden wollte“, erklärte ich ihr meine Bedenken.
„Möchtest du dabei gerne Henry oder Kyle an deiner Seite haben?“, bot Romy mir an.
„Am liebsten beide“, gab ich zu. Ich hatte eigentlich so gar keine Lust dazu und wusste nicht, was mich erwartete.
Romy schloss kurz die Augen, dann sah sie mich wieder an. „Ehrlich gesagt solltest du Kyle besser raushalten. Ich glaube tief in deinem Inneren hast du dich längst entschieden und es wäre unfair gegenüber Kyle ihn das nicht wissen zu lassen.“
„Ich hab mich noch überhaupt nicht entschieden“, begehrte ich auf. „Was, wenn ich keinen der beiden wählen möchte. Was ist, wenn mir jemand ganz anders übern Weg läuft, der mich viel mehr interessiert?“
Romy sah mich entsetzt an. Offenbar hatte sie mit so einer heftigen Reaktion von mir überhaupt nicht gerechnet. Verwirrt sagte sie: „Henry ist nicht die schlechteste Wahl, weißt du? Du hast in letzter Zeit so viel Zeit mit ihm verbracht, dass wir dachten, du hättest dich schon längst entschieden.“
„Henry ist toll, aber ich weiß nicht, ob es für die große Liebe reicht? Müsste da nicht mehr sein als nur liebevolle Zuneigung?“ Hatte ich ihm falsche Hoffnungen gemacht? Ich hatte nie gesagt, dass ich ihn wählen würde, aber ich hatte wirklich mehr Zeit mit ihm verbracht als mit Kyle. War ich wirklich in Henry verliebt? Ich wusste es nicht.
„Vielleicht solltest du mit beiden darüber sprechen, was sie möchten“, schlug Romy mir zaghaft vor.
„Kyle hat das doch mehr als deutlich gemacht. Er gibt Henry den Vorzug. Offenbar ist er an mir nicht interessiert.“ War ich denn an ihn interessiert? Ich wusste es nicht. Wahrscheinlich gab ich wirklich Henry den Vortritt.
„Bist du sicher? Ich kenne Kyle besser als du. Er ist sehr aufopferungsvoll und stellt seine eigenen Gefühle oft zurück. Offenbar hat er sich in den Kopf gesetzt, dass du zu Henry gehörst, weil Henry so begeistert von dir ist. Du solltest ihn nicht so schnell abschreiben. Er kann sehr stur sein“, warnte sie mich.
„Ich hatte eigentlich immer den Eindruck du selbst würdest Henry auch mehr mögen“, gestand ich ihr.
„Das tu ich vermutlich auch“, gab sie zu. „Aber ich glaube das liegt vor allem an Henrys natürlicher Magie. Man will ihn einfach lieben und zufriedenstellen. Sonst hat man das Gefühl unglücklich zu sein.“
„Das ist unfair und vewirrend“, fand ich frustriert. „Eben hast du dich für Henry ausgesprochen, jetzt für Kyle. Ich hab keine Ahnung, was ich tun soll.“
„Rede einfach mit den beiden“, riet Romy mir erneut und widemte sich dann wieder dem Essen zu, dass sie vorzubereiten hatte.

Ich wollte zunächste Kyle besuchen und hatte sogar schon eine Idee wie ich ihn aus der Riserve locken konnte. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob ich auch gerissen genug dafür war.

Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stadt (Teil 10)

So, weiter gehts mit meiner Blogeschichte. Mal sehen, was Kyle und Jileen so auf dem Balkon treiben.

Auf dem Balkon hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Wasserstadt. Romy und Callum wohnten weiter oben in einem höreren Gebäude und abends waren überall Lichter an. Es war einfach wunderschön. Ausserdem war es heute auch recht warm hier unten im Meer.

„Und, fühlst du dich wohl bei uns?“, fragte Kyle mich.
„Eigentlich immer noch ein bisschen fremd“, gab ich zu. Wir setzten uns auf die Stühle und zu Trinken stand auch schon bereit. Kyle goss uns ein.
„Das verstehe ich. Ich stelle es mir auch schwer vor. Man ist fremd, man kennt die Sitten nicht, und wird irgendwo hineingeschmissen“, nickte ich. „Da würde ich mich auch unwohl fühlen.“
„Ja, so in der Art. Wobei hier ja schon alle sehr nett zu mir sind.“ Darüber war ich sehr froh. Das Wasserland scheint ein friedliches Fleck Erde zu sein. Doch meine Seifenblase, die ich mir gerade von meinen Vorstellungen erschaffen hatte, zerplatzte mit Kyles nächsten Worten.
„Sei dir nicht so sicher, dass es bleibt. Wir haben genug Feinde und es könnte sein, dass sie dich zu ihren Mitteln benutzen.“
„Na toll. Das war ja klar“, seufzte ich und er lachte herzlich.
„Keine Sorge, wir passen gut auf dich auf“, versprach er mir.
„Aber sicher ist das trotzdem nicht“, befürchtete ich besorgt.
„Nein, aber besser als nichts“, bestätigte er.
„Das stimmt.“
Wir schwiegen eine Weile. Dann fragte Kyle mich: „Du magst Henry sehr, oder?“
„Ja, aber ich mag dich auch. Ein Bild kann ich mir aber noch von keinem von euch machen. Ich kenne euch ja kaum.“
„Das stimmt. Also, was willst du wissen?“ Er bot mir jetzt die einmalige Chance ihm Fragen zu stellen. Die musste ich unbedingt nutzen.
„Keine Ahnung. Was machst du, wenn du nicht gerade Aufträge erledigst?“, fragte ich und leckte mir über die Lippen, wo mein Kirschwasser hängen geblieben war.
Kyle lachte aus Gründen, die mir nicht so klar waren. „Meistens lerne ich. Ab und zu spiele ich auch mit Henry und unseren Jungs Karten.“
„Wofür lernst du denn und welche Jungs sind das?“, fragte ich weiter.
„Es gibt spezielle Programme, die es uns erlaubt zu lernen, wie wir an der Oberfläche überleben können, aber es dauert Jahre bis wir damit zurecht kommen, und nicht jeder ist dafür geeignet. Henry zum Beispiel nicht. Das macht ihn traurig. Ich will es aber wenigstens versuchen. Die Welt da oben interessiert mich“, erklärte er.
Verdammt, das machte Kyle natürlich wesentlich interesanter, als Henry. Aber so zu denken war auch unfair gegenüber Henry.
„Und was lernst du da so?“, wollte ich neugierig wissen.
„Vor allem wie ich an der Oberfläche atmen kann. Unserer Atemrhytmus hier ist anders. Wir müssen versuchen ihn an die Verhältnisse der Welt da oben anpassen können.“
„Klingt schwierig“, fand ich.
„Ist es auch. Ausserdem lernen wir mehr über deine Welt als normal, damit wir uns nicht so fremd vorkommen wie du dich jetzt bei uns“, sagte er dann.
Meine Augen fingen aufgeregt an zu leuchten. „Kannst du mir auch mehr über eure Welt beibringen?“
„Möglich, aber vielleicht bist du da bei unseren Lehrern besser dran“, riet er mir.
„Ja, vielleicht.“
„Aber es wird auf jeden Fall eine Möglichkeit geben“, versprach er mir zuversichtlich.
„Das wäre schön. Und was ist mit deinen Abenden mit den Jungs?“ Ich hatte seine zweite Antwort nicht vergessen.
„Na ja. Eine Gruppe von etwa 4 – 6 Jungs. Wir pokern oder sowas. Manchmal zocken wir auch Skipbo. Einfach damit wir eine Beschäftigung haben.“ Er schien sich bei dieser Aussage etwas unwohl zu fühlen.
„Hört sich doch toll an“, fand ich betont munter. Ich fand das ganz normal. Für ihn war es vermutlich eher seltsam.
„Mein Vater sieht es nicht gern“, sagte er nur unbestimmt.
„Kann ich mir denken“, nickte ich und jetzt war ich es, die lachte.
„Okay, vielleicht sollten wir die Fragerunde hier jetzt abbrechen und wieder reingehen“, schlug Kyle vor. „Henry wird schon ziemlich beunruhigt sein. Seit er dich zum ersten mal gesehen hat, schwärmt er in einer Tour von dir.“
„Oh, wirklich? Hm …“ Unsicher sah ich zu Tür.
„Keine Sorge, er erwartet nichts von dir. Egal wie du dich letztendlich entscheidest, selbst wenn du keinen von uns wählst … Er wird es verstehen und akzeptieren“, versicherte mir Kyle.
„Okay“, erwiederte ich erleichtert. Enttäuschen würde ich ihn aber vermutlich dennoch.

Wir gingen also wieder in das Wohnzimmer und setzten uns wieder an den Tisch. Eine Weile unterhielten wir uns noch bis sich unser gemütliches Zusammensein sich bald auflöste und Kyle und Henry sich verabschiedeten. Ein bisschen verwirrt blieb ich zurück. Aber ich erinnerte mich daran, dass ich mich ja nicht sofort entscheiden muste. Ich hatte noch genug Zeit die beiden kennen zu lernen. Meinen Favorit hatte ich allerdings schon jetzt und bei dem lächelnden Gedanken an ihn schlief ich ruhig ein.

Das wars von heute. Kp ob es morgen weitergeht oder wann. Je nachdem wie ich Zeit hab und was ich so vorbereiten werde für die kommenden Tage.

Bloggeschichte Teil 9: Die geheimnisvolle Stadt

Und weiter gehts mit meiner Bloggeschichte. Wieder mal vordartiert, damit es weiter geht.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 9)

Das Essen schmeckte besser als erwartet. Ich genoss es wirklich. Während des Essens unterhielten sich vor allem die drei Brüder miteinander über Angelegenheiten aus der Wasserwelt. Romy beobachtete sie dabei missbilligend, sagte aber nichts. Nachdem Romy abgeräumt hatte (sie bat mich inständig am Tisch sitzen zu bleiben), wurde es geselliger und die Männer unterbrachen ihr Gespräch.
Romy schaltete leise Musik im Hintergrund an, die für mich sehr merkwürdig klang, und Callum lehnte sich genüsslich zurück. Selbst Kyle wirkte entspannter als sonst.

„Habt ihr schon gehört, dass Lane, die Verkäuferin von Wasser & Life, angeblich mit diesem Spinner Norwen zusammen gekommen sein soll?“, fragte Henry beiläufig, aber ich spürte, dass es irgendwie wichtig zu sein schien.
„Lane? Ernsthaft? Ist das nicht die Blonde, die immer mit ein paar Mädels durch die Stadt läuft und irgendwelche Traumgeschichten von sich gibt?“, fragte Callum seinen Bruder verdutzt.
„Also wirklich. Lena ist eine sehr liebenswerte Person“, mischte sich nun Romy in das Gespräch ein. „Und Norwen … nun ja, ein bisschen eigenartig ist er schon, aber eigentlich passen sie doch zusammen, oder?“
„Seid ihr unhöflich. Jilieen hat nicht die geringste Ahnung von wem wir reden“, wies Kyle seine Familie zurecht. „Ihr könntet sie wenigstens aufklären, und selbst dann könnte sie vermutlich nicht viel damit anfangen.“ Ich lächelte Kyle dankbar zu. Dieses Gespräch hatte mich wirklich etwas verwirrt.
„Danke“, formte ich mit meinen Lippen in seine Richtung. Er nickte nur.
„Oh, entschuldige. Natürlich.“ Romy schien sich unbehaglich zu fühlen, weil sie nicht selbst an mich gedacht hatte, sondern Kyle. Henry wirkte sogar etwas enttäuscht.
„Kein Problem“, versicherte ich ihnen und wollte doch auf das Thema zurückkommen. Henry sah so traurig aus. „Was wird in Wasser & Life denn verkauft?“
Jetzt strahlte mich Heny glücklich an.
„Wassergras. Das ist ein bisschen so wie eure Drogen an Land. Ein bisschen zwielichtig, aber bei uns nicht illegal. Ausserdem noch einige eher merkwürdige Gegenstände“, erklärte Henry. „Lane ist ein bisschen älter als Kyle und sehr hübsch, doch sie wirkt auch immer etwas sonderbar.
„Kein Wunder“, erwiederte Kyle fast etwas verächtlich. „Vermutlich nimmt sie das Zeug selbst zu sich.“
„Kyle“, rügte Romy ihn. „Bitte keine waghalsigen Vermutungen in meinem Haus.“
Daraufhin schwieg er.
„Kyle mag sie nicht besonders“, erklärte Henry mir. „Er hatte mal eine unangenehem Begegnung mit ihr.“
„Sehr unangenehm“, bestätigte dieser. „Als sie mir mal auf der Straße begegnete, wollte sie mir irgendein Traumpulver verkaufen. Dummerweise hatte sich das Päckchen selbst geöffnet und ist mir alles ins Gesicht geweht. Der ganze Inhalt.“
„Traumpulver bewirkt, dass man sofort in Schlaf verfällt und träumt“, erzählte Henry grinsend weiter. „Eigentlich sollte man es nur zu Hause im Bett ausprobieren.“
„Ich stand da also, die Augen zu, schwankte hin und her und fiel irgendwann einfach um. Der Laden war recht voll. Ich wachte in Lanes Büro auf. Frag mich nicht wie ich da hingekommen bin. Ich hatte einen sehr lebhaften eigenartigen Traum, den ich lieber vergessen würde, und war ziemlich benommen“, schloss Kyle seinen Bericht naserümpfend ab.
„Ich musste Kyle abholen und er schien immer noch benebelt zu sein. Wochenlang wurde er von allen unterschiedlichen Leuten gefragt, was passiert war“, ergänzte Henry noch.
„Diesen Laden werde ich sicher nie wieder betreten“, murrte Kyle.
„Es war ein Unfall, Kyle“, verteidigte Callum Lane. „Sie hat es nicht absichtlich gemacht.“
Kyle verzog nur sein Gesicht.
„Also ein Laden, den ich lieber vermeiden sollte?“, riet ich und Kyle nickte heftig. Ich konnte ein Grinsen allerdings nicht vermeiden. Die Vorstellung, dass dieser geheimnisvolle Mann so hilflos einem Traumpulver ausgeliefert gewesen sein soll war mir unvorstellbar. Jetzt war mir allerdings klar wieso Henry das Thema erst angesprochen hatte. Offenbar hatte er unbedingt davon erzählen wollen.
„Sowas kann in unserer Welt immer mal wieder passieren“, erklärte Romy mir vage. „Solange nichts schlimmeres passiert, sind wir eigentlich noch ganz gut bedient.“

Wir unterhielten uns noch weiter über diese Welt und ihr Leben. Ich fand es faszinierend wie unterschiedlich sie von meiner Welt her war. Aber wie sollte ich ihnen davon erzählen, wo die Männer nicht mal an die Wasseroberfläche konnten? Würden sie es verstehen?
„Begleitest du mich auf den Balkon, Jileen?“, fragte Kyle mich. Ich wollte Henry zwar nicht vernachlässigen, aber ich stimmte ihm zu, stand auf und folgte ihm.

Und was auf dem Balkon passiert, erfahrt ihr dann beim nächsten mal. Für heute reicht es erst mal. Oft fällt es mir schwer weitere gute Ideen zu finden. Mir liegt es eher auf dem Sofa auf meinem Blog zu schreiben. Deswegen bin ich gespannt ob nicht irgendwann die leuchtende Idee kommt wie ich diese Geschichte voran bringen kann.

200 Follower: 7 Geschichten: Die Geheimnisvolle Stadt (Teil 5)

Den Abschnitt für heute hab ich gestern schon vorgeschrieben für die 200 Follower Reihe. Mehr oder weniger arbeite ich ja gerade an zwei Geschichten. Das hier ist schon der vorletzte Teil. Danach wird diese Geschichte vermutlich erweitert als Bloggeschichte.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 5)

Callum ging voran und führte uns wieder zurück ins Schloss. Diesmal bekam ich allerdings verschiedene Räume zu Gesicht. Ich bekam den Eindruck, dass es die Privaträume des Königs waren. Tatsächlich schienen wir eine Art Wohnzimmer zu betreten. Außer uns befanden sich noch drei weitere Personen im Raum. Adam und seine Söhne Kyle und Henry.

Ich wusste nicht, wer wer war, aber einer der Wasserbrüder drehte sich gerade von der Wand zu uns. Er wirkte schlacksig. Seine blaugrauen Haare schlugen sanfte Wellen um seinen Kopf. Sein Gesichtsausdruck wirkte warm, aber misstraurisch. Er trug eine Art Oberhemd mit Fischen drauf und eine kurze Hose.

„Du bist bestimmt Jileen. Ich bin Kyle“, stellte er sich mir vor und reicht mir seine bläuliche Hand, die ich nahm. An seinem Ohr baumelte ein Ohrring in Form eines Ankers.

„Ja, die bin ich“, bestätigte ich ihm. „Freut mich auch. Kyle schenkte mir ein zauberhaftes gewinnendes Lächeln.

„Prinzessin Jileen!“, rief Henry erfreut und drehte sich jetzt ebenfalls zu mir um. „Wie schön, dass du endlich da bist.“

Henrys offene Freundlichkeit raubte mir den Atem. Er strahlte eine unglaubliche Energie aus. Was sein Bruder faszinierend machte, machte Henry mit seiner offenen Art wieder wett. Dabei sah er aber keinesfalls schlecht aus. Im Gegenteil. Er war vielleicht etwas kleiner als Kyle, aber er war schlank und sehnig. Sein Gesicht wirkte seltsam markant und seine Augen erinnerten an das pure Meer.  Auch er war recht seltsam angezogen. Er trug ein blaues Hawaihemd mit einem Surfbrett drauf und eine Art Hosenrock. Ich konnte meine Augen nicht von ihm abwenden und er erwiderte meinen Blick strahlend.

„Schön, habt ihr euch also kennenglernt. Das ist ein Anfang.“, bemerkte Adam zufrieden.

Kyle musterte mich und Henry, und schien irgendetwas beschlossen zu haben. Ich wusste natürlich nicht, was.

„Und was jetzt?“, wollte er von seinem Vater wissen.
„Jetzt wird Jileen hoffentlich bald wissen, ob sie hierbleiben möchte oder nicht. Das liegt ganz bei ihr.“

Ich wusste nicht, ob ich bleiben wollte, aber ich wusste definitiv, dass ich Henry besser kennen lernen wollte. Wobei Kyle sicherlich auch interessant war. Ich wollte ihm wenigstens eine Chance geben.

Das wars für heute von der geheimnisvollen Stadt. Morgen gehts dann hoffentlich munter weiter.

200 Follower: 7 Geschichten 5: Die Geheimnisvolle Stadt (Teil 4)

Heute sehr spät, aber es kommt noch. Der nächste Teil meiner geheimnisvollen Stadt. Ich bin nur eher heute wirklich nicht dazu gekommen.

Ein paar Tage vergingen und Romy hatte mir ziemlich viel von der Wasserstadt gezeigt. Es gab beeindruckende Museen, interessante Restaurants, seltsamer Weise Schwimming Pools, eine Bibliothek und sogar ein Kino. Die Wassermenschen sangen furchtbar gern und immer wenn man durch die Straßen ging, erklang Musik. Nach und nach lernte ich ein paar Bewohner kennen und lebte mich langsam ein. Ich konnte nicht leugnen, dass es mir hier gefiel. Sehr sogar.

Dann kamen Callum, Henry und Kyle zurück. Sie schwammen einfach durch die Barriere aus Wasser und Luft. Mittlerweile wohnte ich mehr oder weniger bei Romy. Sie hatte eine gemütlich eingerichtete Wohnung mit seltsamen Möbeln. Wir waren gerade beim Abendessen als Callum den Raum betrat.

„Callum“, rief Romy sofort glücklich, unterbrach ihr essen und lief zu ihm. Die beiden umarmten sich herzlich. Während dieser liebevollen Geste musterte ich Callum so gut es ging. Er wurde zum Teil von Romy verdeckt. Er sah weniger wie ein Wasserwesen aus wie viele Bewohner hier. Vielmehr wirkte er unheimlich menschlich. Sein braunes Haar fiel ihm sanft in die Augen und sein Blick war voller Liebe. Er wirkte leicht muskulös, aber nicht übertrieben, und trug ein blaues Shirt zu einer Jeans. Irgendwie wirkte er hier fast fehl am Platz. Ich konnte mich noch nicht entscheiden, ob er wirklich gut aussah, aber auf jeden Fall sympatisch.

Nachdem er sich endlich leicht von Romy gelöst hatte, fiel sein Blick auf mich. „Wer ist denn da heute bei uns zu Besuch?“
„Cal, das ist Jileen aus der Menschenwelt“, erklärte Romy ihm sanft.
Er sah mich nur fragend an. Romy seufzte.
„Jileen“, wiederholte sie. „Prinzessin Jileen!“
„Prinzessin?“ Er sah mich immer noch verständnislos an, doch dann wurde ihm offenbar klar was Romys Aussage bedeutete.
„Oh, die Prinzessin aus der Prophezeiung?“, fragte er nur.
Romy nickte.
„Oh!“, wiederholte er und betrachtete mich eingehender. Dann schien er sich an seine Marnieren zu erinnern, denn er kam auf mich zu und streckte mir seine Hand hin. „Tut mir leid, wie unhöflich. Ich bin Callum Prinz von Illailas.“
„Kein Problem. Ich bin Jileen. Nennt ihr Illailas eure Wasserstadt?“, erkundigte ich mich.
„Exakt“, nickte er, ging dann aber nicht genauer darauf ein, sondern wechselte das Thema. „Hast du meine Brüder schon kennen gelernt?“
„Nein. Sie waren mit dir auf Reisen“, erinnerte ich ihn.
„Stimmt. Natürlich. Manchmal bin ich etwas vergesslich. Ich bin ja nicht gerade mehr der Jüngste.“ Dann wandte er sich an seine Liebste. „Romy, was meinst du? Findets du nicht auch, dass sie Henry und Kyle kennen lernen sollte. Besser früher als später.“
„Natürlich. Bist du damit einverstanden, Jileen?“, fragte Romy mich.
„Klar bin ich das“, versicherte ich den beiden. Schließlich war ich tatsächlich neugierig auf Callums Brüder.

So, gerade hatte ich mal etwas Zeit und eine weitere Szene ist fertig geschrieben. Ich denke diese Geschichte wird auch nächste Woche noch weiter gehen. Allerdings vielleicht nicht mehr so regelmäßig, weil ich nicht jeden Tag gleich viel Zeit hab.