Noras Abenteuer Teil 4: Die Weihnachtswerkstatt (Teil 1)

Ich muss hier dringend mal wieder an meinen Bloggeschichten weiterarbeiten. Deswegen fange ich nun mal an mit Noras Abenteuer.

Noras Abenteuer Teil 4: Das Weihnachtsdorf: Die Werkstatt (Teil 1)

„Wieso bin ich eigentlich hier?“, fragte ich schließlich zunächst.
„Ich dachte das hätten wir bereits geklärt“, seufzte Chris nur. „Du hast angefangen zu glauben.“
„Ja, aber bin ich nur deswegen hier?“, beharrte ich.
„Du warst einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort“, erklärte Chris mir unbestimmt.
Eine bessere Antwort darauf würde ich wohl nicht bekommen.
„Belieferst du alle Länder mit Geschenken oder teilst du dir die Arbeit mit anderen?“, war deswegen meine nächste Frage.
„Es gibt mehrere Weihnachtsdörfer wie dieses hier. Sie befinden sich alle in unserer unmittelbaren Umgebung. Ich beliefere überwiegend europäische Länder, die entweder an den Weihnachtsmann oder das Christkind glauben. Manchmal helfe ich auch in Asien aus.“
„Dann sind wir jetzt in Europa?“, wollte ich wissen.
„Nein, wir sind an keinem Ort, der dir was sagt. Wir sind irgendwo im Himmel auf einer verschneiten Insel“, erklärte Chris geduldig.
Das konnte ich mir kaum vorstellen. Das hier war der Himmel. Ich sprach das aus, was ich dachte. „Den Himmel hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.“
Chris lachte: „Wir sind ja auch nicht in dem Himmel, von dem die Bibel erzählt. Der Himmel ist riesig und dehnt sich viel weiter aus. Wäre doch unfair, wenn nur die Engel dort ihren Platz hätten.“
„Du kennst die Bibel?“, staunte ich.
„Na hör mal. Ich bin der Weihnachtsmann. Natürlich kenne ich die Bibel. Schließlich sollte ich als Weihnachtsmann doch wissen wieso Weihnachten gefeiert wird, oder?“ Chris verdrehte nur amüsiert die Augen.
„Aber nicht alle feiern ein christliches Weihnachtsfest“, wandte ich ein. „Auch nicht in Europa.“
„Das weiß ich. Darum können sich dann die anderen Weihnachtsdörfer kümmern. Väterchen Frost, die Hexe Befana und wer weiß wer noch alles. Dafür bin ich ja auch noch für Teile Amerikas verantwortlich. Die glauben nämlich an mich.“
„Hm“, machte ich nur verwirrt und Chris lachte wieder.
„Na komm. Die Fragestunde ist erst mal vorbei. Später kannst du noch mehr fragen. Erstmal zeig ich dir den ganzen Stolz meines Dorfes. Die Weihnachtswerkstatt“, schlug er mir vor. Natürlich wollte ich sie sehen, aber ich hatte auch noch Fragen. Ne Menge Fragen. Aber Chris hatte recht. Dafür war später noch Zeit.
Er führte mich wieder nach draußen in das verschneite kleine Dörflein. Ziemlich in der Mitte war etwas, das ein Markt sein könnte. und dort befanden sich lauter Läden, aber auch die Weihnachtswerktstatt. Den Stolz des Weihnachtsdorfes, wie Chris selbst sagte. Als wir eintraten kam sogleich ein Zwerg mit Zipfelmützte auf uns zu und sah sehr erleichtert zu Chris auf.
„Chris, Chris! Oh, gut, dass du da bist. Diese Spielwiese, die ein Kind sich wünscht. Also wir verzweifeln langsam daran. Du musst dir das unbedingt mal anshehen“, wurde Chris gleich zugetextet.
„Muss das jetzt sein, Cord?“, fragte Chris nur wenig begeistert.
„Wenn es rechtzeitig fertig sein soll schon“, antwortete Cord.
„Na schön. Dann kannst du wenigstens schon sehen was wir hier so machen und mir bei der Arbeit zusehen“, stimmte Chris zu und wandte sich damit auch an mich. Ich war begeistert von dieser Idee. Das wollte ich auf keinen Fall verpassen.
Je weiter wir in die Werkstatt vordrangen desto lauter wurde das Hämmern und meißeln und die Geräusche von der Arbeit. Es hörte sich nach viel Arbeit an und ich war schon ganz aufgeregt. Dann sah ich ein großes goldenes Tor vor uns, dass Chris aufstieß. Der Lärm quill noch mal ums Doppelte an.
Es war unglaublich, was ich da vor mir sah. Lauter kleine Wesen hämmerten und bauten und überall entstand wunderbares Spielzeug. Genau davon habe ich als Kind immer geträumt.
Cord führte und zu einer grünen Wiese mit mehrerem Spielzeug drauf, dass halbfertig war. Es sah fast wirklich aus wie eine Wiese, doch die Figuren darauf sahen etwas mickrig aus. Sollte das ein Bauernhof darstellen?
„Wo ist das Problem?“, fragte Chris, der kritisch die halbfertige Spielwiese begutachtete.
„Wir kriegen die Figuren einfach nicht so hin wie verlangt wird“, beschwerte sich Cord. „Sieh selbst.“ Und er wedelte mit einem langen Wunschzettel vor sich hin und her. Erst jetzt entdeckte ich die gegenüberliegende Wand, die mit lauter Wunschzettel vollgepinnt war. Langsam näherte ich mich ihr während Chris seiner Aufmerksamkeit den Wünschen vor seiner Nase widmete.
Auf den Zettel standen neben ganz normalen Wünsche wie den neusten Mickemouse Pullover oder eine DVD von Shaun das Schaf auch Wünsche wie einen Stern vom Himmel geflückt bekommen, Eine Star -Wars Krippe oder ein Legowunderparadies. Es waren viele dabei und je mehr ich las desto skurrieler wurden sie teilweise. Oft musste ich einfach nur lachen. Diese Wunschzettel waren goldwert. Teilweise hätten sie auch von mir stammen können. So beschäftigte ich mich eine zeitlang während Chris zu tun hatte.
Plötzlich trat Chris hinter mir und bemerkte: „Ziemlich interessant, was?“
„Recht vielseitig würde ich sagen“, stimmte ich ihm zu.
„Ja“, nickte er nachdenlich.
„Müsst ihr die alle abarbeiten?“, fragte ich Chris.
„Einige haben wir schon. Die Wand ist in zwei Hälften aufgeteilt“, erklärte der Weihachtsmann mir. „Und wir erfüllen auch nicht alle Wünsche. Da muss man sich nichts vormachen. Aber von jedem Wunschzettel picken wir etwa ein bis zwei Wünsche heraus und kümmern uns um sie damit die Kinder sie unterm Weihnachtsbaum finden.“
„Klingt trotzdem nach viel Arbeit“, fand ich.
„Ist es auch“, bestätigte Chris mir. „Aber wir haben auch viele Helfer hier. Na komm. Ich zeig dir die restlichen Räume. Es gibt hier noch viel mehr zu sehen. Das hier ist nur der erste Bereich.“
„Und was ist mit den missglückten Figuren?“, wollte ich besorgt wissen. Nicht, dass das Kind wegen mir seinen Wunsch nicht bekam.
„Da kümmern sich meinen Leute schon drum. Die brauchen nur einen kleinen Schubs und schon schweben ihre kleine Köpfchen wieder vor neuen Lösungseinfällen.“ Chris schien sich wirklich keine weiteren Gedanken darüber zu machen. Vermutlich kannte er das schon zur Genüge.
Also zeigte er mir einen weiteren Ruam seiner Werkstatt. Hier wurde vor allem gemalt. Mit Pinseln, mit Stiften, mit Kreide und anderen Maluntensilien. Es sa toll aus und die Geräusche der Stifte waren bezaubernd und erfüllten den Raum.
„Wow“, hauchte ich total beeindruckt.
„Hier weren Figuren, die zuvor hergestellt wurden, angemalt und verfeinert oder Bilder gefertigt, die gewünscht wurden. Alles, was das Herz begehrt“, erzählte Chris nun.
Ich ging näher, betrachtete die Werke und war einfach hingerissen. Die Arbeit hier war fantastisch. Alles war perfekt. Ein Traum von Landschaften, ein Traum von bemalten Figuren und ein Traum von allem was mit Malen zu tun hatten.  An den Wänden waren Schränke angebracht worden mit allen Malutensilien, die es nur gab. Kleine Feen saßen mit großen Pinseln an den Tischen und malten fleißig drauf los.
„Gibts noch mehr Bereiche in den Werkstätten?“, fragte ich neugierig. Ich wollte unbedingt noch mehr dieser Wunder sehen.
„Na klar! Komm einfach mit!“, forderte er mich auf und führte mich in den nächsten Bereich seiner unglaublichen Werkstatt.

Ich fürchte hier muss ich mal unterbrechen und den Werkstattbereich in zwei Teile aufteilen. Sonst wird es einfach zu lang. Aber es geht natürlich noch weiter mit Noras Abenteuer. Ich bin froh, dass ich erst mal das hier schreiben konnte und hoffe, dass in nächster Zeit noch mehr kommt.

Corlys Themenwoche: 34.6: Habt ihr eine kleine Geschichte für Advent für uns?

Und noch zwei Tage für meine Adventwoche. Heute mit was besonderen.

Corlys Themenwoche Logo

Heute hab ich eine kleine Aufgabe für euch: Habt ihr eine kleine Adventsstory für uns?

Owei, ich komm gar nicht mehr aus dem Schreiben raus, was? So viel Schreiben … Ich hab doch erst so viel wheinachtliches geschrieben.

Na gut, dann für ich meine Geschichte von gestern erst mal selbst weiter. Vielleicht wird es ja doch nicht so klein.

Nora und das Weihnachtsdorf – Chris Haus/Eingangshalle

Chris Haus war er Traum eines jeden Kindes. Es wirkte von innen auch viel größer als von aussen und es wirkte so herrlich chaotisch. Überall verteilt lagen Spielsachen, Bücher, Weihnachtsdekoration, Kleidung und allen möglichen Kram zum Einpacken. Das fing in der Eingangshalle schon an. Ich musste aufpassen nicht zu stolpern. Süße Teddybären oder Puppen sahen mich aus traurigen Augen an. Alle waren beschriftet mit Namen.
„Wie steigst du hier durch das ganze Chaos durch?“, fragte ich ihn während ich über die Spielsachen stieg.
„Das brauche ich gar nicht. Dafür habe ich meine Weihnachtselfen“, sagte er nur.
„Wie praktisch“, fand ich ironisch.
Er sah mich an. „Jeder hier hat seine Aufgabe. „Ich brauche eben Chaos bei der Arbeit.“
Ich hob einen der Teddybären auf und las den Namen, der da drauf stand: „Sophia Li.“
„Ach ja, richtig. Der Wunschzettel ist erst gestern bei mir eingetroffen. Deswegen liegt ihr Bär wohl in der Eingangshalle. Da müsste auch irgendwo noch eine Puppe für sie sein.“ Suchend ging er durch die Spielsachen hindurch ohne sie zu beschädigend. „Ach ja, hier ist sie.“
Es war eine wunderschöne Puppe, die mich aus ihren blauen Augen liebevoll ansah und ein wunderschönes rotes Kleid trug.“
„Darüber wird sich Sophia bestimmt freuen“, glaubte ich.
„Bestimmt. Sie ist von den Elfen handgefertigt worden. Sie lag schon bereit und passte glücklicherweise perfekt zu ihrem Wunschzettel“, sagte er.
„Aber das weiß das Mädchen ja nicht. Also das die Elfen das gemacht haben. Oder steht auf dem Spielzeug etwa made by the Fairys?“, erinnerte ich ihn.
„Gar keine schlechte Idee“, schmunzelte er. „Könnten wir uns als Spass am Rande überlegen. Aber das brauchen wir auch gar nicht. Besonders kleine Mädchen träumen immer davon, dass Feen oder Weihnachtswichtel ihr Spielzeug machen. Falsch liegen sie da nicht.“
„Na, da habt ihr ja Glück“, meinte ich nur zweifelnd.
Er lachte nur. „Warts ab bis du siehst wie hier alles aussieht, wenn wir arbeiten. Da wird auch dein Herz in die Höhe schlagen.“
„Das tut es schon jetzt“, gestand ich ihm kleinlaut.
„Na, sieh mal einer an. Es gibt auch niemanden, der dem Weihnachtshaus wiederstehen kann. Wart erst ab bis du den Rest des Hauses siehst. Geschweige denn des Dorfes. Da werden sicher all deine Träume wahr.
Dann führte er mich weiter in die Tiefen seines Hauses hinein. Hatte ich gedacht ich sei in der Eingangshalle schon im Himmel, hatte ich mich getäuscht wie noch nie zuvor in meinem Leben.

Fortsetzung folgt … wahrscheinlich!

Und was ist eure Geschichte für uns?

Die nächste Frage:

Sonntag:

Kauft ihr im Advent mehr ein als sonst?

14. Dezember

Weltereignisse (Wikipedia 14. Dezember)

14. Dezember 1837: König Ernst August von Hannover entlässt die Göttinger Sieben. Er wirft den Professoren der Universität Göttingen Hochverrat vor.

14. Dezember 1906: U1, das erste deutsche U-Boot, wird von der Kaiserlichen Marine in Kiel in Dienst gestellt.

14. Dezember 1911: Roald Amudsen und sein Team erreichen im Zuge der Fram-Expedition als erste Menschen den geographichen Südpol und errichten dort das erste Camp Polheim.

14. Dezember 2003: Die offizielle Bestätigung der Festnahme Saddam Husseins erfolgt durch den britischen Premierminister Tony Blair.

14. Dezember 1962: Die Genehmigung für den Bau des Kernkraftwerkes Grundremmigen wird erteilt, des ersten deutschen Kernkraftwerkes zur Stromerzeugung.

14. Dezember 1896: Als dritte U-Bahn der Welt wird die Glasgow Underground Railway, die heutige Glasgow Subway, eröffnet.

Schon gewusst? (Quelle)

Da der Weihnachtsmann immer mehr das Christkind verdrängt, gibt es einen österreichischen Verein „Pro Christkind“. Vermutlich ahnt niemand, dass das Christkind von Martin Luther King eingeführt wurde. Einen Konkurrenz-Verein gibt es auch, „Pro Weihnachtsmann“.

Meine Frage für heute:

Wisst ihr noch, wie man euch erzählt hat, dass es weder Weihnachtsmann noch Christkind gibt?

Ich weiß es nicht mehr genau. Ich weiß nur noch, dass ich schon recht „alt“ war und lange daran geglaubt hab.

11. Dezember

Heute etwas spät, aber es kommt noch.

Weltereignisse: (Wikipedia: 11. Dezember)

11. Dezember 1941: Deutschland und Italien erklären den USA den Krieg.

11. Dezember 1995: Litauen stellt den Antrag auf die Aufnahme in die EU.

11. Dezember 1983: Papst Johannes Paul II. stattet der evangelisch-lutherischen Christuskirche einen Besuch im Rahmen der Ökomene ab. Niemals zuvor hielt sich ein katholisches Kirchenoberhaupt in einer protestantischen Kirche ab.

Schon gewusst? (Quelle: Wikipedia)

Der schweizerische Nikolaus ist im Schwarzwald zu Hause und geht mit seinem Esel am 6. Dezember auf Wanderschaft und wird von Schmutzli begleitet (@Lah: Wer ist Schmutzli?)

Wieso ist er laut uns dann im Norden (Nordpol oder wo auch immer) zu Hause? Hm, müsste uns doch zu denken geben, oder?

Meine Frage für heute:

Was für ein Ort haltet ihr für den idialen Wohnort des Weihnachtsmanns?

Mir persönlich gefiele es, wenn er im Himmel eine Werkstatt hat. Bei den Sternen.