Etüde 11-2020: Verlorenes Leben Teil 1

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2020 21+22 | 365tageasatzaday

Zeitplan
schlimm
fallen.

Verlorenes Leben Teil 1

Ich saß im Zug und dachte nach. Jetzt lag alles hinter mir. Ich konnte endlich aufatmen. Mein Zeitplan war total durcheinander geraten. Mein ganzes Leben war durcheinander geraten. Ich wusste nicht, wie es weiter gehen sollte. Ich war verzweifelt.

Es war wirklich richtig schlimm zuletzt. Ich brauche die Luft zum Atmen. Allerdings fühlte ich mich auch so verloren und alleine. Ich wusste nicht wohin mit mir.

Doch jetzt war ich erst mal unterwegs. Ich konnte mich besser fallen lassen. Ich konnte meinen Gedanken freien Lauf lassen. Wieso war nur alles so schief gegangen? Ich musste wohl von vorne beginnen.

Vor einer Woche hatte alles angefangen. Es war eigentlich ein ganz normaler Morgen gewesen. Etwas trüb, aber nicht kalt. Ich war spazieren gegangen und danach zur Arbeit. Dann war ich auf dem Nach-Hause-Weg. Und da wurde plötzlich alles schwarz vor mir. Als es wieder hell wurde, wusste ich nicht mehr, wo ich war. Alles sah plötzlich anders aus. Intensiver, freundlicher, lustiger. Und ich fühlte mich plötzlich frei. Doch meine Welt war verschwunden. Wo war ich?

Fortsetzung folgt …

So, mal wieder ein Versuch eine Fortsetzung zu starten. ich weiß selbst noch nicht wohin das führt. Was meint ihr?

Schreibklick Juni: Aufs Dach gestiegen

Huhu,

ich habe auch wieder beim Schreibklick mitgemacht. Das hier ist meine Geschichte zum Thema Aufs Dach gestiegen.  Da ich heute unterwegs bin komme ich zum Verliken vermutlich erst morgen.

Mein Lieblingsplatz und was danach kommt

Ich saß auf dem Dach und beobachtete die Stadt unter mir. Sie wirkte von hier oben so klein und unbedeutend. Aber kaum war man mittendrin wurde sie plötzlich sehr bedeutend. Man war Mitten im Treiben des Lebens und man war wichtig oder weniger wichtig, man gehörte dazu oder nicht. Aber man war dabei.
Von hier oben betrachtet blickte ich von außerhal da drauf. Ich kam gerne hier hoch. Hier fühlte ich mich so frei und wenn es dunkel war wie jetzt, leuchteten die vielen Lichter majestetisch unter mir. Ich liebte es auf sie zu blicken. Ich liebte Lichter sowieso. In meinem Zimmer befand sich ein ganzes Meer aus Lichtern. Ich war verrückt danach.
In der Regel war ich alleine auf dem Dach. Es gab zwar viele hohe Gebäude und solange man im Gebäude blieb war das für die meisten auch kein Problem. Aber im freien so hoch zu sein traute sich kaum jemand mehr.
Deswegen bemerkte ich die zweite Gestalt auch erst als sie sich bewegte. Er war ein Junge in meinem Alter. Er wirkte dürr und dunkelhaarig und seine Kleider waren etwas verwaschen. Er starrte mich nur an. Ich sah an mir herunter. Mit meinem geblühmten Kleid und meinem Pferdeschwanz kam ich mir fast verboten ordentlich vor. Dabei waren so fast alle, die ich kannte.
“Du bist nicht von hier, oder?“, fragte ich den Jungen.
“Nein.“ Er schüttelte entschieden mit dem Kopf.
“Wie heißt du?“, fragte ich als nächstes.<„Man nennt mich Cody“, antwortete er.
“Und woher kommst du genau?“
“Aus dem Land hinter den Mauern“, antwortete er schockierenderweise.
“Es gibt kein Land hinter den Mauern. Das ist tot“, klärte ich den Jungen auf.
“Das will man euch hier glauben lassen, aber das stimmt nicht. Es gibt Überlebende. Mehr als ihr denkt.“
Jetzt war ich es, die ihn anstarrte. Konnte das sein? War ein Leben hinter den Mauern vorstellbar? Ich konnte es mir jedenfalls kaum vorstellen. Aber wieso sollte der Junge sich das ausdenken? Ich saß zwar auf einem Hochhaus, aber die Stadt war groß. Ich hatte die Mauern nie gesehen.
“Wenn das wahr ist, wie bist du dann hierher gekommen?“, wollte er wissen.
Die Mauern waren bewacht, auch wenn es kein Leben mehr dahinter geben sollte. Das kam mir erst jetzt komisch vor. Eigentlich kam doch niemand mehr hier rein.
“Ich habe da gewisse Methoden“, erklärte Cody ohne da weiter drauf einzugehen. „Verräst du mir deinen Namen?“
“Ich heiße Nell“, antwortete ich.
Cody erzählte viel von der Welt da draußen. Von blühenden bunten Blumenwiesen, vom sternenklaren Himmel, Sonne und Regenbogen waren überall.Von verschiedenen Tierarten, die man hier in der Stadt nicht mehr kannte. Eichhörnchen, Igel, Regenwürmer, Füchse und andere. Cody beschrieb sie mir alle. Die Welt da draußen schien ganz anders zu sein. Aber manches von hier gab es auch draußen nicht.
“Hast du schon mal einen so atemberaubenden Blick gesehen wie jetz vom Dach?“, fragte ich ihn neugierig.
“Nein, nie“, gab er zu. „Da draußen wohnen wir in Höhlen oder Hütten.“
“Das kann ich mir kaum vorstellen.“ Das Leben da draußen musste ganz anders als hier sein. Schön und schrecklich zugleich. Hier war es nur schön. Zumindest wollte man uns das weiß machen. Ich glaubte es nicht ganz.
“Willst du wieder zurück?“, fragte ich ihn.
“Ja“, antwortete er schlicht.
“Darf ich mitkommen?“, wollte ich wissen.
“Was ist denn mit den Leuten, die du hier kennst?“, fragte er erstaunt.
“Die kommen auch ohne mich klar“, antwortete ich.
“Klar, dann gerne.“
Und so stiegen wir vom Dach und liefen durch die Straßen. Um diese Zeit war niemand mehr draußen außer den Wachen und die machten mir Angst. Aber Cody kannte sich aus und führte uns sicher hinter die Grenze. Die Welt, die sich mir da bot war so anders als die, die ich bisher kannte. Viel einfacher, aber auch gefährlicher. Ich lebte mich schnell ein und fand neben Cody noch andere Freunde. Es gefiel mir hier und so blieb ich. Manchmal dachte ich noch an meine eigene Welt, aber meistens war ich so beschäftigt, dass ich gar keine Zeit dazu hatte. Dennoch vermisste ich meinen Zufluchtsort auf dem Dach. Ich dachte oft daran. Doch mein Leben war hier bei Cody und den anderen. Hier war mein zu Hause geworden und hier wollte ich bleiben.

Ende

Das ist das Ende dieser Story. Was sagt ihr so?

Writing Friday Die dunkle Fee

 

Wieder ist mal Writing Friday und ich habe tatsächlich eine Geschichte für euch zusammen gebastelt.

Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Luis konnte nicht aufhören und musste wieder…” beginnt. 

Die dunkle Fee

Luis konnte nicht wieder aufhören und musste wieder an Zoe denken. Wieso musste er immer wieder an sie denken? Das tat ihm nicht gut. Sie war gefährlich und düster. Das hatte sie bei unserem letzten Treffen gezeigt. Wir waren spazieren gegangen und hatten uns ganz normal unterhalten. Dann hatte es dunkel um sie herum geleuchtet. Alles war ganz dunkel geworden und dann hatte es angefangen zu blitzen. Erschrocken hatte ich mich umgesehen. Was war hier los? Was war passiert?
Zoe lächelte ihn traurig an. Luis warf ihr einen fragenden Blick zu.
„Was ist passiert“, wollte Luis von ihr wissen.
„Es ist kompliziert“, antwortete sie. „Ich bin nicht wie du.“
„Was meinst du damit?“, wollte er wissen.
„Ich bin anders“, führte sie aus. „Glaubst du an Magie?“
„Magie?“, fragte er sie verwundert.
„Ja, Magie“, nickte sie bestimmt.
„Eigentlich nicht“, überlegte er. Magie gab es doch nicht. Aber das, was ich bei Zoe gesehen hatte war auch nicht natürlich gewesen. Das konnte ich nicht bestreiten.
„Es gibt sie aber. Ich bin pure Magie“, antwortete sie. Was immer das heißen mochte. „Ich bin eine Dunkelfee. Eine Fee der Dunkelheit. Ich komme aus dem Dunkelreich.“
Er starrte sie eine Weile lang nur an. Was bedeutete das jetzt?
Sie seufzte nur. „Ich bin nicht böse oder so. Nicht wirklich. Ich habe nur dunkle Magie in mir. Jedenfalls bin ich magisch.“
„Okay“, sagte sie nur, weil ich nicht wusste, was ich sonst sagen sollte.
„Ich weiß. Das muss ein Schock für dich sein“, meinte sie. „Wäre es für mich auch.“
Das stimmte. Das war es wirklich. Und jetzt hatte er den Salat. Was sollte er mit alldem anfangen? Eine Dunkelfee? Ernsthaft?
„Es ist vor allem sehr verwirrend“, gestand ich ihr. „Ich kann das immer noch nicht ganz glauben.“
„Das verstehe ich.“
„Wo kommst du her?“, fragte ich dann.
„Es gibt fern von dieser Welt eine magische Welt. Sie ist vielseitig, aber auch gefährlich. Ich gehöre eigentlich zu den gefährlichen Wesen“, erklärte sie.
„Und bist du gefährlich?“, fragte ich sie nicht wirklich ernst.
„Das möchtest du lieber nicht herausfinden“, sagte sie nur.
„Okay.“ Was sollte ich davon jetzt halten? Was hieß das jetzt für mich. Vielleicht sollte ich anders an die Sache rangehen. „Wirst du mir etwas tun?“
„Nein“, antwortete sie und sah mich dabei an. Konnte ich ihr glauben? Ich wusste gar nichts über sie. Sie schien mein Misstrauen und meine Unsicherheit zu bemerken, denn sie seufzte nur.
„Ich weiß. Du verstehst das alles noch nicht, aber ich möchte es dir gerne zeigen“, bot sie mir an und hielt mir ihre Hand entgegen. Ich zögerte zunächst. Doch dann nahm ich sie.
Und damit entführte sie sich in eine ganz andere Welt. Eine dunkle Welt. Selbst der Himmel hier war dunkel und es gewitterte. Ich war zutiefst erschrocken. Und dann führte sie mich in ein dunkles Schloss. Dort gab es lauter dunkle Gestalten, die mir Angst machen. Doch sie taten mir nichts. Sie musterten mich nur abschätzig.
Zoe ignorierte sie alle und führte mich in eine große Halle zu einem Fenster. Fragend sah ich sie an.
„Da kannst du reingucken und mein Leben sehen“, forderte sie mich auf.
Ich zögerte wieder. Sollte ich das wirklich tun? Aber was hatte ich schon zu verlieren?
Also öffnete ich die Tür des Fensters. Ich wurde wieder in eine andere Welt entführt. Ein kleines Kind lief über eine Wiese und spielte. Sie wurde älter und musste in ein Heim. Sie wurde sehr streng gezogen und das trieb die Dunkelheit in ihr an. Sie hatte es nie besonders leicht, aber immer versucht aus der Dunkelheit herauszukommen. Sie hatte es nie geschafft. Und dann war da die Version von mir gekommen. Sie hatte mich überall gesucht. Jahrelang. Jetzt hatte sie mich gefundet. Sie wollte mich davon überzeugen, dass sie es wert war gerettet zu werden.
„Hilfst du mir?“, fragte sie mich und klang irgendwie verzweifelt.
„Kriege ich Bedenkzeit?“, wollte ich wissen.*
Sie nickte nur, wirkte aber etwas enttäuscht. Und so führte sie mich zurück in meine Welt. Und jetzt stand ich hier alleine und fragte mich: Was sollte ich tun? Ich konnte mich nicht entscheiden und kam nicht weiter. Meine ganze Welt war auf den Kopf gestellt. Ich wusste nicht was ich damit anfangen sollte. Doch Zoe bedeutete mir was. Das konnte ich nicht abstreiten. Also musste ich wohl über meinen Schatten springen und ihr helfen. Vielleicht war sie ja wirklich nicht dunkel und mir würde nichts dabei passieren. Ich würde das Risiko eingehen, denn Zoe war es Wert.

Ende

Und, was sagt ihr dazu?

Blogparade 1: Beobachtungen: Eine Welt unter mir

So, mein Text zu der Blgparade ist fertig, aber es sind doch etwa 160 Wörter mehr geworden als angegeben. Ich hoffe das macht nichts.

Die Welt unter mir

Ich stehe am Rand der Welt und sehe nach unten. Der Anblick ist wunderschön und traurig zu gleich. Ich beobachtete die Miniaturwelt, die sich mir da bietet. Ich blicke auf blaue Seen, auf grüne Wiesen, auf hohe Berge und auf Schnee. Ich sehe Nacht und Tag und Wolken und Sonne und Regen und Blitze. Ich höre den Donner. Aber ich sehe auch Donner und Leid und Schrecken und Krieg. Es ist eine faszinierende Welt, die ich kaum erfassen kann. Ich fühle mich klein und unbeduetend. Ein Zuschauer, der von niemanden wahrgenommen wird.
Diese Welt ist so unglaublich groß. Wie kann eine einzige Welt so groß sein? Wie kann es so viele Menschen geben? Ich schhüttelte nur mit dem Kopf. Man hatte mir davon erzählt, aber ich will es mit eigenen Augen sehen. Deswegen habe ich den Antrag gestellt einen Blick auf die Welt der Menschen werfen zu dürfen. Aber ich bemerke, dass die bloße Beobachtung nicht reicht. Ich will dort sein. Ich will dort beobachten, aber das wird man mir nicht erlauben. Also bleibe ich wo ich bin. Wo ich den Blick auf eine ganze Welt richte. Eine Welt in der alles möglich ist mit tausend verschiedenen Sprachen. Atemberaubend.
Plötzlich tritt er neben mich und sieht mich an.
„Die Welt hat schon was, nicht wahr?“, fragte er.
„Ja, sie ist faszinierend“, bestätige ich.
„Du würdest sie gerne aus der Nähe sehen, oder?“, fragt er.
Ich nicke nur. Bringt ja doch nichts das zu verbergen. Er merkt es sofort.
„Die Erde ist ein faszinierender Plant. Perfekt um sie zu beobachten. Es gibt Menschen, die das All besuchen um zu forschen und sowas. Wir haben hier einen unvergleichbaren Aussichtspunkt. Sowas können sich die Menschen überhaupt nicht vorstellen. Sie würden vieles für so einen Aussichtspunkt geben und trotzdem noch normal atmen zu können.“
„Ich atme ja nicht“, erwiedere ich.
„Stimmt. Da ist was dran“, meinte er. „Aber die da unten tun es und deswegen würdest du auffallen.“
Da hat er Recht. Ich weiß das alles, aber die Sehnsucht bleibt. Und dann sehe ich es. Etwas, dass in eine menschliche Welt nicht gehört. So faszinierend sie auch ist. Ihm ist es auch aufgefallen.
„Was ist so faszinierend an der Welt der Menschen ausser die Pflanzen?“, frage ich.
„Die Lebewesen selbst“, antwortet er. „Die Natur kann noch so schön sein. Nichts ist faszinierender als die Menschen. Sie sind so vielseitig und komplex. Alleine ihere Körper.“
Vielleicht hat er recht. Ohne die Lebewesen wäre die Erde nur ein Planet wie jeder andere. Eine Wildnis und Verwüstung, aber die Menschen sorgen dafür, dass er bewohnbar bleibt. Und dennoch verstehe ich es nicht ganz.
„Aber wir haben doch auch einen Planten und wir haben doch auch ein Gehirn“, wende ich ein.
„Ja, aber ihrer ist einzigartig. Wir sind in deren Augen sogenannte Ausserirdische. Eine Bedrohung wie sie es nennen würden. Auch wenn wir eigentlich Engel sind und im Himmel wohnen“, erklärt er.
„Ausserirdische?“, wunderte ich mich. „Das ist doch verrückt.“
„Das würden die über uns auch sagen“, sagt er nur.
Da hat er wohl recht. Wie würden die Menschen uns wohl sehen, wenn sie von uns wüssten? Ich will vorerst Beobachter bleiben. Vielleicht werde ich die Erde ja eines Tages ja wirklich besuchen, aber noch ist es nicht so weit.

Ende

Das war meine kleine Geschichte zur Beobachtung. Fiel mir gerade so spontan ein.

Writing Friday – Ein Blick in die Zukunft

Du bist durch die Zeit gereist und im Jahr 2819 gelandet, berichte davon.

Zeitreise ist so eine Sache. Man weiß nicht wohin man gelangt. Wir aus der Gegenwart wissen nicht viel über diese Welten.  Wir haben in der Vergangenheit fast alles erforscht, was geht. Doch in die Zukunft ist kaum einer gereist. Deswegen bin ich gespannt, was mich erwartet.
Wie reise ich eigentlich durch die Zeit? Gute Frage.  Es ist eine Art Uhr. Nur dass sie nicht die Zeit anzeigt. Man kann sie einstellen. Ich stelle meine Uhr also auf den 05.05.2819. Der Zeiger drehte sich wahnsinnig schnell um sich selbst. Ich selbst blieb aber stehen. Ich blieb einfach da wo ich war. Dennoch veränderte sich etwas. Der Wald, war nicht mehr der, der ich kannte. Hier gab es keinen Wald um genau zu sein. Hier war gar nichts. Nicht mal Wiese. Okay, ich schaffte das. Natürlich gab es in der Zukunft Dinge, die ich sonst nicht kannte. Ich ging einfach los. So anders konnte es hier gar nicht sein, oder? Also ging ich einfach den Weg, den ich gekommen war. Nur dass es hier auch anders aussah. Es gab gar keinen richtigen Weg. Nur Feld. Also blieb mir nichts anderes als darüber zu laufen. Ich hatte keine Ahnung wo dieser nicht vorhandene Weg hinführte. Es dauerte eine Weile bis sich wieder etwas tat. Dann kam ich auf einen Weg. Es war nicht direkt eine Straße, kam dem aber sehr nahe. Zumindest waren hier schon mal Menschen zu sehen. Allerdings sahen sie seltsam aus. Nicht direkt wie Roboter oder Androiden, aber doch so ähnlich. Zumindest hatten sie was metallisches an sich. So wirklich beschreiben konnte ich es nicht. Manchmal war es nur ein Arm oder eine Hand, dann wieder Teile im Gesicht oder ähnliches. Aber hier war ich außen vor. Nicht sie.
Aber ich wurde nicht wirklich beachtet. Vielleicht waren sie an Besucher aus verschiedenen Zeiten gewöhnt. Also ging ich einfach weiter. Schließlich kamen immer mehr Menschen. Vielleicht kamen wir in die Nähe einer Stadt. Ich musste das wohl abwarten.
Es dauerte wieder eine Weile bis sich erneut etwas tat. Dann schlengelte sich ein neuer Weg vor meiner Nase herum. Ich folgte ihm und war damit nicht alleine. Langsam kamen die ersten Gebäude in Sicht. Sie wirkten seltsam. Gar nicht so modern wie ich dachte. Sie sahen eher aus wie Höhlen. Anders konnte ich sie nicht beschreiben. Sie standen am Wegrand, was irgendwie verloren wirkte. Außerdem waren sie sehr klein. Wie sollten da Menschen reinpassen?
Verwirrt ging ich weiter. Was war das für eine komische Welt? Höhlen hatte ich in der Zukunft aber nicht erwartet. Schließlich kam ich in eine Art Stadt. Aber auch hier sah es nicht aus wie erwartet. Sondern eher einfach. Zu einfach. War ich in eine falsche Zeit geschlüpft?
Schließlich kam ich an eine Schranke. Dort saßen zwei der seltsamen Menschen vor und hielten mich auf. Fragend sah ich sie an.
„Können Sie sich ausweisen?“, fragte der eine mit einer Roboterstimme.
Verdammt. Hatte ich meinen Ausweis mitgenommen? Hoffentlich. Ich kramte in meinen Taschen herum. Und dann fand ich mein Tablet. Darauf musste auch mein Ausweis sein. In freudiger Erwartung wollte ich ihn anschalten, aber der Akku war leer. War ja klar.
Mein Gegenüber hatte aber längst verstanden.
„Sie haben einen digitalen Ausweis? Dann ist er ganz schnell abrufbar.“ Er drückte auf ein paar Knöpfe in seinem Arm und nickte mir dann zu. „Alles klar. Sie können durch.“
Und so ging ich weiter. Und dann kam ich in die Stadt. Und die war der Wahnsinn. Sie war gar nicht so voll wie ich es mir vorgestellt hatte. Eher leer und kleiner. Und auch noch recht altmodisch. Irgendwie fehlte hier jegliche Technik. Da hatte ich was ganz anderes erwartet. Es wirkte geradezu einfach. Die Leute waren schlicht angezogen und ihre Häuser ebenso schlicht. Ich sah mich verwundert um. Es erinnerte mich eher an das Mittelalter. Ich suchte nach etwas wie einer Kneipe oder so. Diese Mischung hier verwirrte mich.
Und dann sah ich sie. Ein Mädchen so einfach wie es nur gehen konnte. Blonde lange Haare, rundes Gesicht, füllige Figur, aber wunderschön. Ich konnte meinen Blick nicht von ihr wenden. Wenn es Frauen wie sie hier gab wollte ich diese Welt vielleicht nie mehr verlassen. Das könnte ein Problem werden. Ich konnte sicher nicht auf Dauer hier bleiben.
Und dann sah sie mich an. Sie lächelte und ich lächelte zurück.  Und da war es spätestens um mich geschehen. Sie war einfach entzückend. Ich näherte mich ihr vorsichtig. Sie richtetete ihren Blick weiter auf mich. Ich kam weiter auf sie zu bis ich vor ihr stand.
„Hallo“, begrüßte ich sie schlicht.
„Hallo“, sagte sie auch.
„Bin ich hier richtig in der Zukunft?“, fragte ich sie. „Ich habe eher das Gefühl ich bin in der Vergangenheit. Mal abgesehen von dem Metall, was manche am Körper hatten.“
„Kommt darauf an aus welcher Zeit du kommst“, meinte sie nur.
„Aus dem Jahr 2018“, erklärte ich.
„Dann ist es definitiv die Zukunft“, erklärte sie.
„Sie sieht so anders aus als ich sie mir vorgestellt habe“, gab ich zu.
„Sieht sie das nicht immer?“, fragte sie nur.
„Vermutlich“, stimmte ich ihr zu.
„Komm mit mir. Dann zeige ich dir die wirkliche Zukunft“, bot sie mir an.
Und so ging ich mit ihr und sie hielt ihr Versprechen. Ich lernte eine Welt kennen wie ich sie mir nie erträumt hätte. Ich kam nie wieder nach 2018 zurück. 2819 war viel interessanter und entspannter.

Ende

So, das war mein kleiner Einblick zu Beobachteten. Was meint ihr so?

Wetterumschwung Teil 2

Und schon kommt der zweite Teil zum Wetterumschwung. Damit ich nicht so hängen bleibe bei der Geschichte.

Wetterumschwung Teil 2

Prinz Robin und ich ritten durch die Wälder. Der Prinz ritt schnell als wolle er mich so schnell wie möglich loswerden. Der Ritt war schnell und wild. Ich musste zusehen, dass ich mich an ihm festhalten konnte damit ich nicht vom Pferd fiel. Aber ich beschwerte mich nicht. Hauptsache ich kam nach Hause.
Der Ritt dauerte gar nicht so lange. Da machte Robin plötzlich Halt. Wir stiegen vom Pferd ab und ich fragte Robin: „Wo sind wir hier?“
„An der Grenze. Da wolltest du doch hin“, erklärte er mir nur.
„Und was muss ich jetzt machen?“, fragte ich ihn. Ich hatte so gar keine Ahnung.
Robin seufzte wieder. „Weißt du das wirklich nicht?“
„Nein“, antwortete ich schlicht.
Robin ging zur Grenze, die ich nicht sehen konnte, und legte eine Hand in die Luft. „Du musst einfach durch gehen.“ Er zog seine Hand wieder raus und die war nun etwas schimmernd und grau.
„Was ist mit deiner Hand passiert?“, fragte ich besorgt und beäugte sie misstrauisch.
„Das ist ganz normal. Das vergeht gleich wieder“, winkte er lässig ab. „Für einigen von uns ist die Welt da draußen nichts.“
„Tut es weh?“, fragte ich.
„Nicht besonders.“
Ich glaubte ihm nicht und beobachtete ihn weiterhin skeptisch. Er erwiederte meinen Blick stur.
„Willst du jetzt nach Hause oder nicht?“, fragte er nur.
„Werde ich wieder hierher zurück kommen können?“, wollte ich unsicher wissen.
„Ich denke nicht. Du wirst dich erinnern, aber man kann nur einmal hierher kommen“, erklärte er.
Ich zögerte. Ich wollte nach Hause, aber wollte ich das hier wirklich aufgeben? Das hier war eine ganz neue Welt, die ich für mich entdecken konnte.
„Was ist los?“, fragte Robin und sah mich musternd an. Er bemerkte mein Zögern sofort.
„Ich bin nicht sicher. Wäre es möglich, dass ich noch ein wenig bleibe und mich hier ein wenig umsehe. Ich möchte diese Welt kennen lernen bevor ich gehe“, erklärte ich. Und irgendwie zog mich der Prinz neben mir auch an.
„Ich weiß nicht. Hier gibts nicht viel zu sehen. Bist du sicher?“, fragte er und wirkte gerade sehr nervös.
„Nicht wirklich, aber ich kann doch jeder Zeit hierher zurück kommen, oder?“
„Wahrscheinlich.“ Sicher klang er aber nicht. „Vielleicht sollten wir Mutter fragen.“
„Oder ich gehe einfach nach Hause,“ überlegte ich nun doch.
„Oder so, aber du solltest dich langsam mal entscheiden.“ Jetzt wurde er wieder ungeduldig.
„Ich sollte nach Hause gehen“, entschloss ich mich dann. Es war die beste Entscheidung. Ich gehörte nicht hierher. Er nickte nur und zeigte auf die unsichtbare Grenze.
Ich ging darauf zu und als ich ganz nah dran war, drehte ich mich um und winkte. Robin winkte zurück. Dann ging ich durch die Grenze. Es fühlte sich an als würde ich durch die Luft gehen, aber sonst veränderte sich nichts für mich. Aber als ich mich umdrehte war Robin verschwunden. Ich war wieder in meiner Welt. Eigentlich sollte ich glücklich sein, aber ich fühlte mich so komisch leer. Es fühlte sich falsch an. Ich wollte zurück gehen, aber wenn ich durch die Grenze ging kam nur der Wald wo ich jetzt war in Sicht. Es ging nicht. Traurig machte ich mich auf den Weg nach Hause. Ich hoffte, dass ich eines Tages zurück in die fremde Welt konnte, denn ich hatte die falsche Entscheidung getroffen, aber würde diese Welt dann noch genauso sein wie jetzt? Ich konnte es nur hoffen. Solange würde ich hier zu Hause mein Leben leben. Aber diesen kurzen Ausflug in diese fremde einzigartige Welt würde ich nie vergessen. Es war einzigartig.

Ende

jetzt habe ich es doch schon geschafft fertig zu schreiben. Ich wollte keine zu lange Pause dazwischen. Dann wäre es irgendwann wieder in Vergessenheit geraten.

Was meint ihr zu der Geschichte? Ich hätte sie natürlich auch noch verlängern können, aber genau das wollte ich vermeiden.

Mary E. Pearson – Der Kuss der Lüge (Achtung! Sehr lang)

Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde.

Story: 3 –

Lia flüchtet vor ihrem zu Hause, weil sie einen Prinzen heiraten soll, den sie nicht kennt. Ihre beste Freundin begleitet sie. Sie landen in einem gewöhnlichen Ort und arbeiten dort in einer Schenke. Doch werden sie unentdeckt bleiben können?

Eigene Zusammenfassung:

Charaktere: 2 –

Lia: 1 –

Ich konnte nicht wirklich viel mit ihr anfangen. Sie hatte Anfangs gute Seiten, wo ich das gefühl hatte sie zu verstehen, aber dann war sie einfach nur naiv und hitztig und man merkte wie unerfahren sie war. Sie glaubte gleich fast immer alles, was man ihr erzählte. Zumindest in gewissen Punkten. Ich fand sie eher langweilig und irgendwann auch ein bisschen anstrengend. Sie gab zwar vor anderen helfen und unterstützen zu wollen, aber überwegend dachte sie doch eher an sich selbst. Allgemein war sie mir auch zu blass.

Rafe: 1 –

Ich konnte wenig mit ihm anfangen. Am Anfang fand ich ihn langweilig und blass. Dann hatte ich das Gefühl er hätte mit Kaden die Rollen vertauscht und auch wenn er ab da etwas tiefer ging wurde ich immer noch nicht wirklich warm mit ihm.

Kaden: 1 –

Ähnlich wie mit Rafe. Ich fand ihn ein kleines Stück sympatischer, aber genrell konnte ich wenig mit ihm anfangen und später passte seine Rolle für mich überhaupt nicht ins Bild.

Pauline: 1

Sie wirkte überwiegend sympatisch, war mir aber viel zu blass. Ich konnte auch mit ihr nicht ganz viel anfangen. Sie hätte viel mehr in die Tiefe gehen müssen um mir wirklich sympatisch zu sein. Seltsam fand ich, dass sie einmal ein Kapitel selbst erzählte. Das fand ich auch eher unnötig, weil es eigentlich nichts oberwichtiges war.

Mikael: 1 –

Er kam überhaupt nicht aktiv vor. Es wurde viel über ihn erzählt, aber was wahr war davon erfuhr man eigentlich nicht. Jeder machte sich sein eigenes Bild von ihm, ohne genau zu wissen was eigentlich genau er für einer war.

Walther: 1

Ihn fand ich eigentlich auch noch recht sympatisch, aber teilweise hab ich seine Reaktionen nicht wirklich verstanden, und er war manchmal recht seltsam. Das am Ende mit ihm fand ich unnötig.

Berdi: 1 –

Auch mit ihr konnte ich nur wenige anfangen. Sie wirkte ganz in Orndung, aber oft war sie mir zu grob und mischte sich zu sehr in Angegenheiten von anderen ein. So richtig sympatisch war sie mir höchstens teilweise.

Gwynneth: 1 –

Auch mit ihr konnte ich wenig anfangen. Ihre abneigene Art war mir zuwider. Am Anfang wirkte sie recht sympatisch, aber dann mischte auch sie sich zu sehr ein. Mich hätte noch interessiert was eigentlich ihre Rolle war, aber raus kam das ja leider nicht.

Eden: 1 –

Er war mir eher unsympatisch, aber so viel konnte ich über ihn auch nicht sagen, weil ich seine Geschichte einfach nicht kannte.

Malich: 2 –

Der kam mir ziemlich wiederlich vor. Den hätte ich gar nicht gebraucht. Für mich wirkte es als sei er nur da um Ärger zu machen.

Finch: 1 –

Kann ich nicht viel zu sagen, aber er gehörte eher zu den unsympatischeren Personen.

Dihara: 1

Fand ich noch interessant, aber ganz viel anfangen konnte ich mit ihr auch nichts.

Regan und Bryn: 1

Kamen eigentlich nur namentlich als Lias Brüder rüber, aber ehrlich gesagt konnte ich sie so kaum auseinander halten.

Andere Frauen im Lager: 1

Ich fand sie ganz okay. Besonders Niyata und Reena, aber mir persönlich kamen sie für den Verlauf der Gechichte viel zu unwichtig vor.

Der Gelehrte: 1 –

Ich fand ihn überwiegend unsympatisch und konnte mit seiner Rolle auch nicht wirklich viel anfangen. Ich fand es auch eher seltsam, dass er immer nur „Der Gelehrte“ genannt wurde. Das wirkte so unpersönlich.

Der Komizar: 2 –

Der wirkte auf mich sehr unsmypatisch. Seine Rolle war wohl wichtig, aber so ganz rüber kam das nicht.

Dann gab es noch andere, die namentlich noch genannt wurden oder wo ich die Namen schon wieder vergessen hatte.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 –

Damit konnte ich überhaupt nichts anfangen, da ich weder mit dem einen noch mit dem anderen was anfangen konnte. Ich tendierte aber mehr zu dem, zu dem Lia nicht tendierte. Was mich hier auch störte war, dass die Gefühle selbst nicht ankamen als über Gefühle gesprochen wurde. Selbst das wirkte eher fachlich und stumpf.

Erzählperspektive: 2 –

Ehrlich gesagt fand ich die ziemlich anstrengend. Das hätte vielleicht geklappt, wenn man die Hinweise in die richtige Richtung gelenkt worden wäre, aber so kam es bei mir überhaupt nicht an und war zeitweise sogar komplett verwirrend.

Überwiegend erzählte Lia, was ich schon ziemlich anstrengend fand. Aber dann wurde noch abgewechselt zwischen Kaden und Rafe und Prinz und Attentäter und ich fand hier wurden die Hinweise in die total falsche Richtung gelgegt, sodass rätseln total überflüssig wurde und man einfach auf die falsche Lösung kommen musste. Das ging praktisch gar nicht anders.

Einmal erzählte auch Pauline ganz kurz, was ich gar nicht so richtig verstanden hab wieso denn jetzt.

Was ich in diesem Bereich auch sehr anstrengend und negativ empfunden habe war der Schreibstil (was höchstwahrscheinlich am Übersetzten lag). Ich habe selten so viele Begriffe gegoogelt wie in diesem Buch. Nicht, weil ich sie alle nicht verstanden hätte (das war nur bei ein paar der Fall. Sondern weil ich wissen wollte, ob es die Begriffe überhaupt gab. Manche hatte ich sogar noch nie gehört. Das waren dann Begriffe wie Skalp (noch nie gehört), vertrauensseelig (sagt doch keiner mehr) oder Verhaltensrepertoire (noch komplizierter gehts nicht). Aber es waren nicht nur die Begriffe über die ich gestolpert bin, sondern auch oft über den Satzbau. Was für mich überhaupt nicht ging war so oft wörtliche Rede in Text zu verpacken.

Das junge Mädchen, dass das Essen gebracht hatte, sagte, es heiße Natiya, und stellte selbst Dutzende von Fragen, die ich zwischen einzelnen Bissen beantwortete.

Solche Satzstellungen kamen häufig vor. Dieses sagte, dass oder ähnliche Verwendungen.

Ich tat wie sie mich gehießen hatte,  und sah Eben mit den Wölfen rangen.

Viel zu komplizierter Satzbau find ich.

Ich bin einfach eher ein Fan von einfachen Schreibstilen. So unkompliziert wie möglich.

Besondere Ideen: 2 –

Tja, was war das eigentlich? Vermutlich die Grundidee dieser Welt und vielleicht auch der ungewöhnliche Erzählstil. Beides empfand ich aber nicht als besonders sondern eher ermüdend.

Rührungsfaktor: 3 –

War bei mir praktisch nicht vorhanden. Die meiste Zeit über war ich doch sehr gelangweilt und fand das Buch einfach zu langgezogen. Manchmal ist eben doch weniger mehr.

Parralelen: 3 –

Würde ich eher zu mittelalterlichen Romanen zählen, aber so ganz passte das hier auch nicht. Es ist einfach ganz anders als das, was ich sonst so kenne. Was nicht schlecht wäre. Der Ansatz ist ja wirklich gut. Aber die Umsetzung muss eben auch stimmen. Ich hatte ja Angst, dass es zu ähnlich zu Ewig Wenn Liebe erwacht war, weil beides sich um Prinzen drehte, aber damit hatte es so überhaupt nichts gemeinsam. Es war einfach komplett anders.

Störfaktor: 4

Hier weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.

Definitiv der Schreibstil (die Übersetzung?). Ich bin definitiv zu oft über Begriffe oder auch ein ganzer Satzbau, den ich so nie geschrieben hätte und auch nicht oft in Büchern lese. Selbst nicht die, wo es ums Mittelalter geht.

Außerdem die Charaktere, mit denen ich überwiegend so gar nichts anfangen konnte.

Die ewigen Längen im Buch, die teilweise einfach nur ermüdend waren.

Die komplette Verwirrung ab einen bestimmten Zeitpunkt, die mir sehr zu schaffen machte. Ich kam dann später mit den Veränderungen klar, aber nur durch ein paar Lesepausen, die ich so eigentlich nicht mache.

Die Welt an sich, weil man einfach so reingeworfen wird und recht komplex/kompliziert ist. Außerdem wirkte es oft als müsse man alles gleich verstehen, ohne große Erklärungen.

Was mich auch störte war, dass ständig die fremde Sprache der Vedaner gesprochen wurde und das auch so aufgeschrieben wurde. Das versteht der Leser doch sowieso nicht. Andeuten hätte auch gereicht. Das hab ich dann auch gar nicht erst gelesen.

Auflösung: 4

Wer Prinz und wer Attentäter ist war für mich komplett verwirrend. Aber im Gegensatz zu anderen Lesern nicht im positiven Sinn sondern im ziemlich negativen Sinn.

Eigentlich gab es auch keine richtige Auflösung, ausser dass auch Lia erfuhr wer Prinz und wer Attentäter war, was wir als Leser aber ja eigentlich schon ab einem gewissen Zeitpunkt wussten. Und das Lia entdeckte was ihre Rolle bei dem ganzen war, aber wahrhaben wollte sie es nicht. Aber viel mehr Erklärungen gab es nicht. Keine wirklichen Erklärungen zu Lias Gaben (oder jedenfalls keine, die mich wirklich erreicht haben) und auch keine Erklärung zu Gwyneth.

Und den Cliffhanger fand ich auch nicht gut. Hätte ich mitgefiebert, hätte der mich doch sehr gestört.

Ich fand dieses Ende fast genauso langweilig wie alles andere, da fast genauso wenig passiert wie im Rest des Buches. Ich habe in einer Rezi gelesen, dass am Ende alles drunter und drüber ging. Das Gefühl hatte ich so gar nicht.

Fazit: 3 –

Kurze Fazit: Dieses Buch war nichts für mich.
Langes Fazit: Diesen Hype kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand dieses Buch überwiegend langweilig. Lange Zeit passierte erst mal gar nichts. Keine Erklärungen, nichts. Die Personen fand ich auch langweilig und überwiegend konnte ich nichts mit ihnen anfangen. Die Welt fand ich zu kompliziert und man sollte immer alles gleich wissen, ohne große Erklärungen.  Die Auflösung wer Prinz und wer Attentäter ist fand ich komplett verwirrend. Es wirkte auf mich als wären die Rollen plötzlich vertauscht worden. Das war für mich ein ziemlich extremer Punkt wo ich erst mal Abstand zum Buch brauchte um wieder reinzukommen.
Am schlimmsten war aber dieser Schreibstil (Übersetzung). Ich bin über so viele Wörter oder Satzbaustellungen gestolpert und habe nie so viel gegooglet wie in diesem Buch.

Meine Bewertung: 2/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr komplizierte Bücher mögt, könnte dieses hier was für euch sein. Wenn ihr lieber leichte Bücher mögt, lasst besser die Finger davon. Erwartet auch nicht zu viel Fantasy in diesem Buch. Eigentlich kommt in dem Bereich fast gar nichts, was ich auch sehr schade fand.

Leseempfehlung: 2/5 Punkten

Kapitel 16 Zwei Seelen

So, und da ich es nicht mehr schaffe unbedingt jeden Tag ein Kapitel zu posten kommt Kapitel 16 auch noch hinzu. Ist ja eh nur kurz.

Leinar

Der erste Schock war für mich, dass meine Oma lebte und der zweite, dass ich meine Tante so nebenbei kennen gelernt hatte. Meine Mutter hatte ab und zu von ihr er-zählt, aber sie war viel unterwegs gewesen und hatte nicht so die Energie für Familienbesuche. So hatte es meine Mutter zumindest immer erzählt. Offenbar war sie die meiste Zeit hier im Schloss gewesen.
Was mich noch mehr aus der Bahn geworfen hatte, war das mit der Seelenmagie. Das war eine Nummer zu groß für mich. Ich fühlte mich dem nicht gewachsen. Nicht nur was Mianna anging, sondern vor allem die Verantwortung für die Welt. Das war zu viel. Einfach zu viel.
Dennoch fand ich es interessant, dass ich mit Mianna in einer Suite schlafen sollte. Das war mal was Neues. Ich war gespannt, wie das so laufen sollte. Aber daran sah man wieder, wie locker unsere Schule mit sowas umging. Allerdings ging es dabei ja auch um unsere Seelenmagie und vermutlich fanden sie, dass wir uns so einfach näher waren und besser kennen lernen konnten. Mir gefiel das so ganz gut. Sonst hätte ich mit den Jungs in ein Zimmer gemusst. Jetzt war ich auf unsere Suite gespannt.