Cover Theme Day 98: Wetter von heute

Ich bin auch mal wieder dabei. Hab ja jetzt öfter ausgesetzt, aber jetzt bin ich mal wieder beim Cover Theme Day dabei.

Hm, was richtiges ist mir nicht so ins Auge gesprungen. Eher vom Titel her. Aber eigentlich passt das Cover auch noch.

 

Das ist der 2. Teil der Reihe von Sophie Bichon, die ich ja ziemlich klasse fand. Ich mochte die Clique von Paul und Louisa einfach. Paul und Louisa selbst waren auch sehr sympatisch und richtig toll fand ich Pauls Bruder Luca. Aber auch die Idee fand ich klasse. Bisher ist diese Reihe immer noch mein Jahreshighlight.

 

Und was habt ihr heute ausgesucht?

Filmrezension – The Aernoauts

The Aeronauts

Story: 1 +

James ist Wettermetrologe. Er will als erster versuchen mit einem Heißluftballon wirklich weit hoch zu kommen, so hoch wie kein anderer, und so das Wetter erforschen. Seine Idee kommt allerdings nicht besonders gut an. Hilfe beim Fliegen bekommt er von der fluffigen Aemelia.

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

James Glaisher/ Eddie Redmayne: 1 +

James mochte ich ziemlich gerne. Er hatte irgendwie was. Allerdings wusste er nicht immer, wenn es besser war aufzuhören. Aber ich mochte seine quirlige Art. Er tat mir auch leid, weil man merkte wie nahe ihm das alles ging.

Eddie fand ich wieder toll. Er passte auch so gut in die Rolle. Ich fand die Rolle war mal was anderes und doch für ihn recht typisch. Ich mag ihn einfach in jeder seiner Rollen.

Aemilia Wren/ Felicity Jones: 1 +

Aemelia fand ich erst ziemlich schräg wegen dem Zirkuskram. Aber dann mochte ich sie doch ganz gerne und sie tat mir leid. Es war toll, dass sie James half und sich gegen die anderen behauptete.

Ich bin bekanntlich kein Felicity Jones Fan. Ich fand auch eine andere Schauspielerin hätte besser gepasst. Dennoch hat sie mir hier sehr gut gefallen. Sie passte in ihre Rolle und auch zu Eddie Redmayne.

Hamish Patel/ John True: 1 (+)

Hamish mochte ich auch gerne. Es war auch toll wie er James unterstützte und sich für ihn einsetzte. Er hatte schon was.

John mochte ich sehr gerne. Er passte auch gut zu Hamish, auch wenn er mich vom Aussehen her verwirrte. Weiß auch nicht wieso.

Antonia Wren/ Phoebe Fox: 1

Antonia mochte ich eigentlich sehr gerne. Es gefiel mir nur nicht wie sie ihre Schwester einschränken wollte. Auch wenn sie nur ihr Bestes wollte.

Phoebe mochte ich ganz gerne. Sie hatte irgendwie was und ich muss sie irgendwann doch noch mal googeln.

Ethel Glaisher – Anne Reid: 1 (+)

Ethel fand ich ganz okay. Es war toll, dass sie ihren Sohn unterstütze und mit ihm umging. Aber viel zu ihm sagen kann ich eigentlich nicht.
Anne mochte ich ganz gern und sie passte gut zu Ethel. Aber sie wirkte auch etwas schrullig.

Arthur Glaisher – Tom Courtney: 1 (+)

Arthur fand ich ganz okay, aber auch ein wenig streng. Aber er tat mir wegen seinem Schicksal auch leid.

Tom fand ich ganz okay, aber nicht überragend. Irgendwie war er etwas seltsam, was aber auch an seiner Rolle liegen kann.

Tante – Rebecca Front: 1 (+)

Die Tante mochte ich auch ganz gerne. Sie kam wenig vor, wirkte aber sympatisch.

Rebecca kam nicht so viel vor, war mir aber sympatisch.

Pierre – Ex von Aemelia – Schauspieler: 1 (+)

Pierre mochte ich eigentlich ganz gerne, aber irgendwie fand ich ihn überflüssig. Da es aber um eine wahre Begebenheit ging, denke ich, dass man da nicht viel machen konnte und ihn wohl mit reinbringen musste.

Den Schauspieler fand ich okay, aber auch nicht überragend. Ein bisschen irritierend fand ich ihn auch. Er wirkte schon so alt.

Pärchen/ Liebesgeschichte:
1 (+)

Die mochte ich ganz gerne, auch wenn sie kaum vorhanden war. Tatsächlich kam dieser Film ohne einen einzigen Kuss aus. Außerdem störte es mich, dass Aemelia immer noch ihrer alten Liebe hinterher hink. Man hätte es etwas romantischer machen können.

Besondere Ideen
: 1 +

Das war ja das mit dem Ballonflug und das fand ich auch sehr interessant und anschaulich gemacht. Das hatte schon was.

Störfaktor
: 1 (+)
Teilweise war es etwas lang und die Liebesgeschichte überzeugte mich nicht ganz. Teilweise war es auch etwas schräg, aber doch besser als erwartet.

Fazit
: 1 +

Ich mochte den Film lieber als erwartet. Klar, er ist mit Eddie Redmayne, aber die Vorschau konnte mich nicht ganz überzeugen und auch der Anfang war etwas crazy. Aber es war interessant gemacht und die Schauspieler gut gewählt. Der hatte schon Klasse.

Bewertung
: 4/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn er euch interessiert guckt ruhig vorbei. Es lohnt sich.

Freitagsfüller 185: Von weniger Zeit, Jungennamen und dem Wetter

Heute ist wieder Freitagsfüller und ich bin mit dabei.

Freitagsfüller

  1.  In diesem Monat  habe ich endlich mal wieder ein wenig Zeit für mich.

  2.  Das man weniger Zeit hat, man muss sich einfach dran gewöhnen.

3.  Heute am Valentinstag  ist nichts anders als sonst.

  1.   Finn ist mein Lieblingsname für Jungen.

  2.  Es hat lange gedauert, aber nun ist mein neuer Alltag allmählich bei mir angekommen.

  3.  Das Wetter ist momentan echt ungemütlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich entspannten Abend, morgen habe ich geplant, vermutlich aufzuräumen und Sonntag möchte ich einfach entspannen oder so.

Und das wars schon wieder von mir. Wie würdet ihr die Lücken heute füllen?

MediaMonday 140/141: Vom Wetter, Deine Juliet und 9-1-1

Heute gibts wieder einen MediaMonday. Ich bin mit dabei und mache das immer sehr gerne.

Media Monday #437

  1. Gemessen an der Aufmerksamkeit und/oder Empörung, die das aktuelle Wetter bei mir mit sich gebracht hat, ist bisher alles gut gegangen. Gerade ist es recht kalt und Glätte kann ich gar nicht gebrauchen.

  2. Mit eines der schönsten Dinge an meinen Hobbys/Interessen ist ja, dass ich kreativ sein kann und meine Ideen auch ausleben und mitteilen kann. Allerdings bringt es auch viel Zeit mit sich..

  3. Nachdem man es sich mittlerweile auch immer öfter wieder einfach zuhause gemütlich macht schaffe ich es trotzdem nicht mehr Fernsehen zu sehen. Ich bevorzuge dann doch lesen, schreiben und PC.

  4. 9-1-1 Notruf L.A. hat mir in den vergangenen Monaten ja durchaus imponiert, schließlich läuft die 2. Staffel jetzt schon länger und ich fand sie richtig klasse.

  5. Ich kann nicht nachvollziehen, wie manche*r so seltsam sein kann, dass wirklich jedes kleinste bisschen angezweifelt wird, bleibt mir ja ein Rätsel.

  6. Dass das Internet heute Abend so gut geht war die mitunter schönste Überraschung/Meldung der letzten Zeit, denn gerade am kleinen Notebook ist es momentan eher bescheiden. Das muss ich nutzen.

  7. Zuletzt habe ich endlich mal DEINE JULIEt gesehen und das war doch besser als erwartet, wenn auch nicht überragend, weil ich das Buch ja eher so la la fand.

 

Und das wars schon wieder von mir. Mit ein paar Lücken habe ich mich etwas schwer getan. Wie würdet ihr die Lücken heute füllen?

Etüden 14: Die Last des Herbstes

Heute starten die Etüden wieder und ich bin mit dabei. Langsam sollte ich mir wohl auch mal eine Liste dafür anfangen. Ich habe überlegt eventuell abwechselnd mit Jenson und Jana weiter zu machen und neue Etüden zu schreiben. Vielleicht mache ich aber auch einfach beides. Hier kommt erst mal eine neue.

abc.etüden 2019 36+37 | 365tageasatzaday

Ich wusste noch nicht genau, was ich mit dem heutigen Tag machen sollte. Da war ich etwas ambivalent. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Sollte ich in den Park gehen, lesen oder mich mit Freunden treffen? Das konnte doch nicht so schwierig sein, oder? Ich überlegte hin und her.

Schließlich entschied ich mich für den Park. Ich mochte es draußen in der Natur zu sein. Es war also keine reine Verzweiflungstat. Doch da das Wetter heute nicht allzu schön war vielleicht schon. Es war kalt und manchmal rengente es. Ich zog mich also warm an und ging raus. Und natürlich musste es gerade dann anfangen zu regnen. War ja klar.

Ich ging dennoch weiter. Doch meine erhoffte Hingabe dafür blieb aus. Hätte ich doch einen Regenschirm mitgenommen. Nun musste ich mich mit der Jacke begnügen. Egal. Jetzt war ich einmal draußen. Eigentlich fühlte sich der Regen auch gar nicht so schlecht an. Vielleicht führte mich der Regen ja in eine andere Welt. Wer wusste das schon so genau? Heutzutage war ja bekanntlich alles möglich. Also ließ ich mich ienefach mal überraschen. Jedenfalls merkte man, dass der Herbst sich hier langsam breitmachte und den Sommer vertrieb.

Ende

Das wars für meine erste Etüde für diese Sasion? Was meint ihr? Was fiel euch so zu den Wörtern ein?

Freitagsfüller 118: Von Schalfen, anders sein und Wetter

heute will ich mich auch auf den Freitagsfüller konzentrieren und zwar jetzt.

 

Freitags-Füller Grafik

  1. Mein Favorit für den Oscar am Sonntag ist keine Ahnung, denn ich bin da nicht so informiert.

  2. Jetzt ist wieder einiges anders und man muss sich einfach dran gewöhnen.

  3. Ich könnte gerade echt schlafen, aber vermutlich gehe ich dann erst mal raus gleich.

  4. _______ ist mein Spitzname für __________ .

  5. Es hat lange gedauert, aber mittlerweile bin ich über das hinweg, was mich letztes Jahr ganz schön aufgefwühlt hat. Denke ich.

  6. das Wetter gerade ist ein wenig ungemütlich.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend vielleicht endlich mal wieder mit Downton Abbey, morgen habe ich geplant, vielleicht endlich mal zu putzen und Sonntag möchte ich entspannen und rausgehen, wenn es schön ist!

 

Und wie würdet ihr die Lücken füllen?

Freitagsfüller 115: Von lesen, privaten und Reha

So und nun gibts wieder einen Freitagsfüller. Nächste Woche muss ich wohl mal aussetzen, weil ich das Internet nicht verlängern werde.

Freitagsfüller

  1. Eigentlich habe ich vorgehabt mehr in der Reha zu lesen, aber ich komme einfach nicht dazu.

2. Da ist gerade nichts beonderes an meiner rechten Hand.

  1. Spät am Abend bin ich eigentlich hier auf dem Zimmer. Gestern sah das etwas anders aus.

4. Ich habe diese Woche von Tag zu Tag schon gesagt mal abwarten und sehen was passiert und es wurde von Tag zu Tag besser.

  1. Das Jahr 2019 begann zwar lese und gucktechnisch eher schwach, aber priavt eigentlich ziemlich gut.

  2. Du weisst, dass du alt bist, wenn man sich so fühlt, schätze ich. Allerdings bin ich vermutlich noch zu jung um die Frage zu beantworten.

  3. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf keine Ahnung was, entweder einen schönen Abend auf dem Zimmer oder aber ich sitze mit anderen unten, denke ich, morgen habe ich geplant, in den Ort zu gehen und den Winter noch mal in mich aufzusaugen und Sonntag möchte ich auch, wenn das Wetter okay ist spazieren gehen und sonst einen ruhigen Tag auf dem Zimmer verbringen oder so!

Und wie würdet ihr die Lücken heute füllen?

 

Freitagsfüller 103: Vom Wetter, Star Wars und der Erde

Heute ist wieder ein Freitagsfüller und ich bin natürlich wieder mit dabei.

Freitagsfüller

  1. Wenn ich mal wieder an ein gutes Buch kommen würde wäre das schon toll.

  2. Meine Stimmung ist im Moment ein wenig dem Wetter angepasst.

  3. Der große Unterschied ist, dass die Erde dieses Wetter braucht. Ich meine Stimmung aber nicht unbedingt.

  4. Manchmal braucht man einen Anreiz zur Belohnung.

  5. Meine Familie ist mir wichtig und ich will sie nicht missen.

  6. Nächste Woche ist Halloween: Von mir aus.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den nächsten Star Wars Teil, morgen habe ich geplant, nichts besonderes und Sonntag möchte ich auch nichts besonderes machen!

 

Und was für Pläne habt ihr fürs Wochenende?

1 Jahr – 12 Wörter: Das 8 Wort: Hundstage: Magischer Pool

Ich horte gerade meine Geschichten, weil ich vor lauter Rezension schreiben gar nicht mehr zum Posten komme.

Zu Hundstage fiel mir irgendwie sofort was ein und ich mag die Geschichte auch.

Magischer Pool.

Es war heiß. Einfach nur heiß. So richtig heiß und das jetzt schon den ganzeh lieben Tag lang. Da tat die Abkühlung Abends im Pool auch richtig gut. Wobei das Wasser mittlerweile auch einfach nur noch warm war. Es war einfach viel zu heiß.
Trotzdem war ich froh als ich endlich im Pool war. Einfach entspannen. Balkonien genießen und die Beine baumeln lassen. Ich schlief fast ein, doch dann veränderte sich etwas. Ich sackte im Pool weg. Durchs Wasser hindurch. Buchstäblich. Es fühlte sich an wie in einer Wasserbahn. Und plötzlich war da kein Pool mehr. Ich trug auch keine Schwimmsachen mehr. Stattdessen lag Schnee, ich trug einen Wintermantel, lange Hose und darunter noch eine Unterhose. Die unberührte Schneedecke glitzertein in der Sonne. Ich liebte Schnee. Es war so kalt.
“Wo bin ich?“, fragte ich in die Stille hinein.
Ich rechnete nicht mit einer Antwort, aber vor mir erschien ein Mann. Er war im mittleren Alter und trug eine Jeans und ein T-Shirt. Seine dunklen Haare wirkten verwegen zerzaust und er strahlte eine unheimliche Gelassenheit aus.
Er antwortete: „Du bist in der Zukunft. So könnte eure Welt eines Tages aussehen, wenn ihr nicht aufpasst. Klar, es wirkt friedlich, aber täusche dich nicht.“
Wie auf Kommando kam ein Sturm auf mich zu. Er war so eisig und ich wehte fast weg. Ich fror noch viel mehr. Nach dem Sturm folgte ein heftiger Schneefall, der einfach nicht aufhörte, gefolgt von einem Gewitter. Ich bekam es mit der Angst zu tun.
“Was ist hier los?“, fragte ich den Mann panisch.
“So könnte bald eure Zukunft aussehen. Entweder harte Winter oder monatelange Dürre, so wie jetzt. Das ist gar nicht so weit entfernt. Die Dürre hat schon angefangen.“
“Was kann man dagegen tun?“, wollte ich entsetzt wissen.
“Gar nichts. Es ist zu spät. Es ist nicht mehr aufzuhalten“, erwiderteder Mann erbarmungslos. „Ihr könnt nur fliehen.“
“Wohin?“, fragte ich verwirrt.
“In die Jahreszeiten. Den Sommer, den Herbst, den Frühling und den Winter. Ihr könnt auch eine aussuchen, aber dann ist diese Jahreszeit nicht mehr zu ändern. Das ist dann eure Welt.“
“Aber die anderen Menschen wissen doch gar nichts davon“, gab ich zu Bedenken.
“Sie werden es spüren, wenn es so weit ist“, antwortete er nur.
“Aber ich will nicht nur eine Jahreszeit. Ich will alle“, teilte ich ihm mit.
“Das hättest du dir vorher überlegen sollen. Ihr alle, die in die Natur eingegriffen habt. Die Natur holt sich nur zurück was ihr gehört.“

„Und weswegen bin ich hier?“ Das war die große Frage.
“Du bist die Vertreterin deines Viertels. Du wirst den Umzug in die Jahreszeiten organisieren. In jedem Viertel gibt es einen wie dich. Aber bevor es soweit ist wird das Wetter noch öfter ins Extreme umwandeln.“
“Und wie soll ich das alles machen?“ Ich war einfach überfordert.
“Du bist ab heute Autumn. Du bist der Herbst, denn in dir sind noch alle Jahreszeiten vertreten. Am Anfang sind die Blätter noch grün wie im Frühling. dann kommen die bunten Blätter, die Nässe, die Kälte und der Nebel, aber es kann im Herbst auch sonnig sein und zum Winter hin kann es schon mal schneien. Deine Schwestern sind Winter, Summer und Spring. Du wirst sie zu gegebener Zeit kennen lernen.
Das war alles so verwirrend und nachdem der Mann zu Ende gesprochen hatte verschwand er. Und nicht nur er verschwand sondern auch der Winter. Auch das Gespräch mit dem seltsamen Mann war vorerst vergessen, doch etwas veränderte sich. Das Wetter änderte sich ständig von einem Extrem ins Andere. Bis die Bäume bunt wurden und ich wieder zu Autumn. Ich traf auf meine Schwestern und zusammen kämpften wir um eine Welt mit vier Jahreszeiten. Wir wohnten in einem Haus und regierten von dort aus. Bis die Ordnung der Welt wieder hergestellt wurde war es ein weiter Weg, aber wir würden es schaffen. Meine Schwestern und ich zusammen. Für den Sommer, für den Frühling, für den Herbst und für den Winter kämpften wir und die Menschen halfen uns dabei.

Und das wars schon wieder. Eine eher kurze Geschichte. Was sagt ihr dazu?

Schreibklick März: Wetterumschwung Teil 1

Da ich mich sowieso auf kaum etwas anderes konzentrieren kann werde ich mich jetzt mal um eine weitere Geschichte kümmern.

Sanfte Frühlingsbrise/ eisige Winde

Passt ja aktuell (17.03.18) perfekt.

An einem warmen Frühlingstag ging ich nach draußen spazieren. Ich brauchte die Ruhe, denn viele verschiedene Gedanken gingen mir durch den Kopf und drehten sich ständig im Kreis. Ich musste rauskommen und abschalten. Ich ging also gedankenverloren daher, doch plötzlich merkte ich, dass es nicht mehr warm war. Es wurde ziemlich eisig. Wo kam plötzlich der Wind her? Ich fröstelte und drehte mich um. Hinter mir hatte sich irgendwie die Gegend verändert. Da war alles weiß und der Wind wehte höllisch.  Ich drehte mich panisch wieder um und merkte, dass der Frühling um mich herum nicht mehr da war. Da war jetzt nur noch Schnee. Was war hier los?
Mir wurde plötzlich ganz kalt. Ich wollte die Wärme zurück. Was war hier bloß los? Da ich eh nicht zurück konnte ging ich weiter. Ich musste ins Warme. Sonst würde ich erfrieren. Als ich eine Weile gegangen war kam ein einzelner Reiter auf einem Pferd an mir vorbei. Er hielt an als er mich in meiner dünnen Kleidung sah und musterte mich ausgiebig. Danach fragte er: „Wer bist du und was machst du hier?“
„Ich habe mich verirrt und weiß nicht wohin ich soll.“ Er klang nicht besonders freundlich, aber auch nicht so wahnsinnig beänstigend. Dennoch machte er mir Angst. Ein bisschen zumindest.
„Das ist aber ziemlich leichtsinnig in dieser Kleidung draußen rumzulaufen bei dem Wetter“, klärte er mich lehrreich auf.
„Ich weiß. Ich wollte auch gar nicht so lange raus, aber dann habe ich mich verirrt“, erklärte ich nur. Ich zitterte immer mehr.
„Du musst ins Warme“, beschloss er schließlich. Endlich stieg er ab und half mir auf sein Pferd. Als ich oben war stieg er selbst wieder auf und saß vor mir. Wir ritten schweigend voran und ich war gespannt darauf wo er mich hinbrachte.
Mit einem Märchenschloss hätte ich natürlich niemals gerechnet. Aber genau dort brachte er mich hin. In ein Märchenschloss. Das war der Wahnsinn. Ich konnte nur starren und als mein Reiter in den Stallungen ankam und vom Pferd abstieg und mir half konnte ich immer nur weiter starren. Das entlockte ihm ein leichtes Grinsen. Etwas abwesend reichte er einem Stallburschen sein Pferd und führte mich dann zum Eingang des Schlosses.
„Also, wie heißt du?“, fragte er mich da unvermittelt.
„Rabea“, antwortete ich.
Er nickte nur und stellte sich dann vor: „Ich bin Prinz Robin.“
Ich blieb perplex stehen: „Moment mal, du bist ein Prinz?“
Er schnaubte nur. „Natürlich. Oder warum meinst du bringe ich dich zu einem Schloss?“
„Oh“, brachte ich daraufhin nur heraus und er rollte ganz unprinzenhaft mit den Augen.
Ich unterdrückte ein Seufzen. Wie verhielt man sich richtig vor einem waschechten Prinzen? Gabs da eine Anleitung für oder so? Ich war bisher jedenfalls noch nie einem begegnet.
Wir schwiegen wieder und er führte mich ins Schloss hinein. Das Schloss war von innen noch beeindruckender als von außen. Von außen war es schneeweiß und mit seinen vielen Erkern und Türmen wirkte es irgendwie romantisch. Von innen war es einfach nur wow. Die Wände wirkten wie aus Stein und uralt, aber es war nicht kalt. An den Wänden der noblen Eingangshalle hingen überall die ältesten Bilder der Welt.
„Beeindruckend nicht?“, fragte Robin und ich konnte nur nicken.
„Oh ja“, nickte ich.
Dann führte er mich weiter schweigend in die Halle. Ich sah mich weiter staunend um. Das Innere des Schlosses wurde immer schöner und beeindruckender. Ich war einfach nur überwältigt. Er führte mich in die oberste Etage in eines der Wohnräume. Es war größer als mein ganzes Elternhaus zusammen. Dann ging er zu dem riesigen Schrank, der in diesem Zimmer war. Er öffnete die Türen. Es zeigte sich mir ein riesiger begehbarer Kleiderschrank, der mich völlig überforderte.
„Du darfst dir gerne nehmen was du willst. Mach dich frisch und komm dann runter“, bot er mir an.
„Äh, ich kenne mich doch gar nicht aus. Ich weiß gar nicht wo ich hinsoll“, gab ich zu Bedenken und sah ihn unsicher an.
Er warf mir nur einen undeutbaren Blick zu und nickte. „Bist du fertig, wenn ich dich in einer halben Stunde wieder abhole?“
„Ja.“ Ich sah ihm fest in seine wunderschönen braunen Augen. Er erwiedete meinen Blick, nickte dann und verließ den Raum. Ich war allein. Endlich allein. Zunächst machte ich aber eine Besichtigungstour in den Kleiderschrank. Da war ich total überfordert. Hier hing so viel Kleidung. Wie sollte ich da wählen? Was war passend für ein Schloss? Ich wählte ein schlichtes blaues Tageskleid und süße weiße Sandalen. Dann steckte ich meine Haare etwas hoch. Schon klopfte es wieder an der Tür.
Der Prinz mir gegenüber nickte anerkennend und lächelte sogar ein wenig. Wir gingen runter und ich lernte die Hausdame kennen. Sie saß in einem roten Sessel in einem üppigen Wohnraum. Sie war eine wunderschöne Lady mit grauen sehr langen Haaren, einem lieblichen Gesicht, schönen blaue Augen und einem atemberaubenden rosefarbenden Tageskleid. Sie stellte sich mir als Lady Marisa vor.
„Was führt dich hierher, mein Mädchen?“, fragte die Dame.
„Ich habe mich verlaufen. Ich komme aus einer anderen Welt, die wärmer ist und plötzlich war ich hier“, erzählte ich.
„Ah, das passiert manchmal. Ich war selbst schon dort. Eine interessante Welt aus der du kommst“, nickte Lady Marisa verständnisvoll.
„Und wie komme ich wieder zurück?“ fragte ich sie.
„Robin wird dich bringen. Er kennt den Weg“, erklärte sie.
„Was?“ Robin sah Lady Marisa entsetzt an als könnte er nicht fassen, was er da gehört hatte.
„Du kennst den Weg und du kannst für ihre Sicherheit sorgen. Du bringst sie zurück.“ Lady Marisas Ton ließ keinen Wiederspruch dulden.
Der Prinz seufzte tief und fügte sich. Er war nicht zufrieden, aber er fügte sich ihr. Und deswegen waren der Prinz und ich schon bald wieder in den Stallungen und machten uns zum Aufbruch bereit. Ich würde nach Hause kommen …

Fortsetzung folgt ….

So, endlich bin ich fertig. Hat ja auch ewig gedauert. Wann ich zu der Fortsetzung komme steht allerdings in den Sternen …