Weihnachtsstorys 20.12.21: Es weihnachtet sehr

Und heute gibts seine neue kurze Geschichte von mir. Viel Spass beim Lesen.

Der Geist der Weihnacht

Wenn alles dunkel war und es Nacht wurde legte sich die Magie über den Dezember. Advent und die Vorbereitungen zu Weihnachten begannen. Immer nachts wenn alle schliefen legte sich der Weihnachtsurlauber über die Erde. Die Geister taten ihre Arbeit und ließen es funkeln und glitzern. Das ganze dauerte vom 1. Bis 24. Dezember und am 24. Dezember hatten die Geister ihren Höhepunkt. Die Kinder schliefen in ihren Betten und die Geister betraten jedes Wohnzimmer und jedes Schlafzimmer und machte es magisch. Weihnachtsmagie überall und so bleibt Weihnachten Jahr für Jahr erhalten. Dank der Geist der Weihnacht.

 

Wieder nur kurz. Und was meint ihr?

 

Weihnachtsstorys: 09.12.21 Der Wichtel und sein Weihnachtszauber

und wieder versuche ich eine weihnachtliche Geschichte, die vermutlich kurz wird.

Wir Wichtel haben nicht nur vor Weihnachten ziemlich viel zu tun sondern das ganze Jahr über. Weihnachten vorzubereiten bedeutete für uns viel Arbeit. Wir mussten nicht nur Geschenke herstellen und verpacken. Wir halfen auch den Weihnachtszauber zu erneuern. Das war besonders schwierig, denn der Weihnachtszauber ging immer mehr verloren und er war wichtig für die Menschen. Das liegt sicher auch daran, dass weiße Weihnachten an vielen Orten äußerst selten ist. Und so ist das unsere wichtigste Aufgabe. Dazu müssen wir auf die Erde hinab und den Weihnachtsglanz in der Menschenwelt verteilen. Und so gingen wir jedes Jahr zur Erde und verteilten den Zauber. Dabei mussten wir ganz genau vorgehen, denn der Zauber sollte ja in alle Ecken kommen. Also waren wir lange unterwegs, aber es lohnte sich. Wir flogen durch die Nacht und verstreuten überall den weihnachtlichen Glanz. Jeden Tag nahmen wir uns einen anderen Ort vor bis Weihnachten. Wir waren viele Wichtel und so konnten wir das auf der ganzen Welt auch erledigen. Wir waren flink und eifrig, aber uns durfte keiner sehen.
Und so kam es, dass ich vor dem Haus eines kleinen Mädchens stand. Ich flog durch das offen gelassene Fenster eines Dachbodens und gelangte so in das Haus. Zuerst nahm ich mir die Küche und das weihnachtlich geschmückte Wohnzimmer vor. Offenbar war hier gar nicht viel von dem Glanz nötig, denn diese Familie schien Weihnachten geradezu zu lieben. Ich lächelte und wagte mich in das Schlafzimmer der Eltern vor. Sie schliefen tief und friedlich und ich verstreute ein bisschen von dem Zauber. Dann kam ich zu dem Mädchen. Ich sah ihre Träume an der Decke. Das war eine meiner besonderen Fähigkeiten. Das Mädchen träumte von gloreichen Weihnachten und vielen Geschenken. Ich lächelte. Das war genau, das was wir brauchten.
Doch dann wachte das Mädchen plötzlich auf. Einfach so. Es starrte mich mit großen Augen an.
„Na, nu. Wer bist du denn?“, fragte es mich verschlafen.
„Du kannst mich sehen?“, fragte ich verwirrt.
„Natürlich kann ich dich sehen. Ich bin ja nicht blind. Vermutlich träume ich aber noch“, meinte es.
„Ja, du träumst, denn ich bin ein Weihnachtswichtel und verteile den Weihnachtszauber. Und jetzt schlaf mal schön weiter. Ich wünsche dir eine gute Nacht.“
Ich verstreute weiter den Weihnachtszauber, auch auf das Mädchen. Vielleicht eine Dosis zu viel, aber das war mir egal, denn das Mädchen hatte etwas in mir berührt. Es war mir noch nie passiert, dass jemand mich sehen konnte auch kein Kind. Half das Verteilen des Weihnachtszauber wirklich? Glaubten die Menschen wieder mehr an Weihnachten?
Ich hoffte es, denn es wäre so traurig, wenn der Weihnachtsglanz verloren ginge, aber dafür waren wir Wichtel ja da. Also erfüllte ich weiter meine Aufgabe und hoffte, dass mich nächstes Jahr noch mehr Menschen sehen können. Vielleicht ja sogar ein Erwachsener? Das wäre schön.

Ende

Und, was meint ihr?

Writing Friday: Magische Zeiten

Heute kann ich tatsächlich mal wieder eine Geschichte zu Writing Friday veröffentlichen. Das hat es lange nicht mehr gegeben.

Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein:  Salbei, Aufmerksamkeit, etwas daneben, Hormone, ein Versuch

Magische Zeiten

Der Oktober war angebrochen und so langsam kam die gemütliche Zeit auch zu uns. Ich wollte zum Markt und in die Apotheke um Salbei zu holen. Das brauchte ich ganz dringend für meinen aktuellen Zaubertrank. Salbei war ein regelmäßiger Bestandteil meiner Tränke. Ich war deswegen auch Dauergast in der Apotheke. Ruben kannte mich schon ziemlich gut. Als ich den Laden betrat kam er auch gleich aus dem Hinterzimmer her. Er sah so verdammt gut aus. Selbst in Arbeitskleidung. Seine dunklen Haare fielen ihm in die Stirn und sein Lächeln war entwaffnend. Er war einer der wenigen, der wusste, was ich wirklich mit den Zutaten tat. Ich vertraute ihm wie keinem anderen.
„Hallo Janina“, begrüße er mich. „Na, was möchtest du heute?“
„Hallo Ruben. Ich brauche Salbei und ein wenig Rosmarin.“, bestellte ich bei ihm.
„Salbei was sonst“, grinste Ruben. Er kannte meine Neigungen. Ich mochte es, wie seine Aufmerksamkeit nie nachließ. Er bereitete die Zutaten vor und reichte sie mir dann.
„Danke“, sagte ich und lächelte ihn an.
„Sehr gerne.“ Er lächelte zurück. „Und schon wieder jemanden verzaubert?“
Ich grinste nur. „Ich verzaubere keine Leute. Jedenfalls nicht so.“
„Ich weiß. Nimm mich einfach nicht so ernst.“
„Okay, ich sollte dann auch gehen“, verabschiedete ich langsam von ihm.
„Oh, ja klar. Komm einfach wieder, wenn du etwas neues brauchst. „Ich hoffe die Hormone spielen nicht wieder verrückt.“
Ich grinste bei seiner Andeutung. Neulich hatte ich etwas gezaubert. Danach hatten meine Hormone total verrückt gespielt. Und auch Ruben hatte das zu spüren bekommen.
Verlegen erwiderte ich seinen Blick. „Ich werde mir Mühe geben.“Also ging ich nach Hause. Mein Wohnhaus lag ziemlich am Rand der Stadt. Es lagen kaum Häuser darum herum und wenn dann mit Abstand. Das war auch gut so, denn ich experimentierte gerne mit meinen Zaubern. In meinem Haus herrschte meistens ein heilloses Durcheinander.
Mitten im Wohnzimmer stand mein Zauberkessel. Er brutschelte meistens vor sich hin. Momentan sah die Flüssigkeit darin braun, blau aus. Ich gab das Salbei dazu und es wurde grün. Genau so wie ich den Trank haben wollte. Er musste nur noch einen Tag ziehen, dann war er fertig.
Also widmete ich mich anderen Dingen zu. Ich las in dem neusten Zauberband und hörte nebenbei Musik. Ich war sehr vielseitig und freute mich auf Abwechslung.
Doch ich bemerkte, dass nach einiger Zeit etwas komisch wurde. Die Luft wurde irgendwie dünn. Es wurde stickig. Schnell rannte ich zu meinem Trank. Er sah nicht mehr grün aus sondern gelb. Ich wurde panisch. Was war da nur passiert und wie konnte ich es beheben? Vielleicht gab es nur ein Versuch.
Ich versuchte es mit einen erneuten Spruch. Es beruhigte sich etwas, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es etwas brachte. Und dann passierte etwas mit mir. Ich wurde in den Trank rein gezogen. Obwohl es heiß war verbrannte ich mich nicht. Ich wirbelte nur durch den Kessel. Es war etwas seltsam und fühlte sich unschön an. Und dann veränderte sich wieder etwas. Und schon wurde ich wieder ausgespuckt. Und plötzlich merkte ich, dass etwas anders war. Ich konnte plötzlich zaubern. Allerdings wusste ich nicht wie das funktionierte. Zunächst zerstörte ich auch die ein oder anderen Möbel. Glas splitterte durch die Gegend. Ich brauchte einige Zeit bis ich herausfand wie es funktionierte und mich wieder raus traute. Doch dann besuchte ich sofort Ruben.
Er war tatsächlich in der Apotheke. Und er war alleine. Er lächelte mich lächelnd an und fragte wissend: „Hat es funktioniert?“
„Was funktioniert?“, fragte ich verwirrt.
„Bist du jetzt auch magisch? Können wir zusammen sein?“, fragte er fast aufgeregt.
„Du bist magisch?“, wunderte ich mich.
Und dann erklärte er es mir. Er hatte als er mich kennen lernte immer meine Magie beobachtet. Er hatte gemerkt, dass ich wie er magische Veranlagungen hatte. Er hatte gehofft einen Weg zu finden wie wir uns vielleicht näher kommen könnten, wenn ich das wollte. Er vermutete, dass das durch seine Magie sonst nicht möglich war. Das mochte vielleicht seltsam klingen, aber ich fand es irgendwie süß.
„Oh, Ruben.“ Ich konnte nicht aufhören zu grinsen.
„Darf ich das als JA deuten?“, fragte er grinsend.
„Ja“, sagte ich und dann fielen wir uns in die Arme. Überglücklich gaben wir uns unseren ersten Kuss. Danach fing unser gemeinsames Leben an. Ein Leben voller Magie und Liebe. Ein Leben, dass mich jeden Tag erfüllte und ich leibte. Es war perfekt.

Ende

Writing Friday: Der verunglückte Zauber

Heute ist wieder ein Writing Friday und ich bin wieder mit dabei.

Der verunglückte Zauber.

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil“, beginnt

“Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil sie“ …. Ja, was eigentlich? Frustriert schaute ich auf den angefangen Satz. Ich kam einfach nicht weiter. Dabei war es so ein guter Anfang. Also startete ich einen zweiten Versuch.

“Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil sie Essig hatte drauftropfen lassen …“ Ich schüttelte ungläubig mit dem Kopf. Das ging ja gar nicht. Essig? Ernsthaft. Also ne. Dann halt noch einen Versuch.

“Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil ihre Magie nicht ganz so verlaufen war wie sie wollte.“

Ja, damit konnte ich was anfangen. Damit konnte ich loslegen. Ich musste nur noch eine Kleinigkeit abändern. Dann war es perfekt.

Der Regen auf meiner Haut brannte, weil meine Magie nicht ganz so verlaufen war wie ich wollte. Ehrlich gesagt war sie ziemlich schief gelaufen. Mal wieder. Ich schaffte es einfach nicht einen Zauber richtig hin zu bekommen. Nicht mal einen Liebeszauber. Vielleicht war das auch gar keine so gute Idee mit dem Liebeszauber. Dann wäre es sowieso nicht echt. Drake sollte mich so wollen wie ich war oder gar nicht.
Drake. Ich seufzte verträumt, wie immer, wenn ich an ihn dachte. Wieso nahm er mich nie wahr? Es war gar nicht so, dass er sich für alle anderen Frauen mehr interessierte als für mich. Er interessierte sich eher gar nicht für Frauen. War er vielleicht schwul?
Seufzend suchte ich die verkrümmelten Sachen meines Zaubers ein. Mit dem zaubern war jetzt ein für alle mal vorbei. Das schwor ich mir hoch und heilig.
Ich brauchte frische Luft. Ich sah aus dem Fenster und schaute was das Wetter machte. Oh, nein. Es regnete in Strömen. Auch das noch. Sollte ich da wirklich rausgehen? Na, was sollte es? Das machte jetzt auch nichts mehr. Der Tag war eh schon verdorben.
Also holte ich meinen Regenmantel aus der Ecke und ging nach draußen. Die Luft war wirklich angenehm. Der Regen machte mir auch gar nichts aus. Er war toll und erfrischte mich.
Lachend lief ich durch die Straßen. Ich fühlte mich so frei. So merkte ich gar nicht in welche Richtung ich lief. Wo ich landete wunderte mich aber gar nicht. Es musste ja so kommen. Ich landete in Drakes Wohngegend. So stand ich nun hier. Einsam und verlassen und wusste nicht wohin mit mir. Was sollte ich tun? Am besten sollte sie einfach weggehen. Doch sie konnte nicht. Natürlich nicht.
Und dann kam er auf sie zu. Einfach so. Drake. Er war da. Er kam au mich zu und blieb dann vor mir stehen.
“Hey, Ella. Was machst du denn hier?“
“Ich, ähm. Bin hier zufällig so lang gelaufen.“ Was für eine lahme Ausrede.
“Magst du mit zu mir kamen?“, fragte er aber überraschenderweise. „Wir könnten ein wenig quatschen.“
“Ich, äh …“ Was sollte ich darauf sagen? Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. „Wie kommst du jetzt dazu?“
“Wie meinst du das?“, fragte er und sah mich verdammt intensiv an.
“Na ja. Ich weiß auch nicht. Du hast nie gewirkt als hättest du irgendwie Interesse an mir.“ Oh, Gott. Hatte ich das gerade wirklich gesagt? Bitte nicht. Am liebsten würde ich im Erdboden versinken. „Ich mein ja nur. Ach, ich weiß auch nicht.“
Drake schenkte mir ein atemberaubendes Lächlen. Mir stockte der Atem.
“Ach, Ella. Ich hatte einfach nur Angst. Ich hatte Angst, dass du mich von dich stößt. Ich hatte einfach Angst etwas zu sagen.“
“Wirlich?“, fragte ich schüchtern und ungläubig.
“Ja,“, sagte er und dann zog er mich Mitten auf der Straße im Regen in die Arme. Und dann küssten wir uns und diese Kuss war alles was ich mir immer gewünscht hatte und noch viel mehr.
Doch war es ihm wirklich ernst und war das schon immer so gewesen oder hatte mein Zauber doch gewirkt? Die Frage bekam ich nie beantwortet. Mir reichte es auch, dass ich glücklich mit Drake wurde.

Ende

Ja, das war ein gutes Ende für meine Kurzgeschichte. Zufrieden reichte ich sie für die aktuelle Aktion ein.

Was meint ihr dazu, Liebe Leser?

Corlys Themenwoche 37.3.: Weihnachten: Was ist für euch das Besondere an Weihnachten?

Und wieder ist ein Tag für meine Weihnachtswoche. Dennoch wirkt es immer noch ein bisschen unwirklich, dass Samstag schon Weihnachten sein soll.

Corlys Themenwoche Logo

Und meine Frage für heute lautet:

Was ist für euch das besondere an Weihnachten?

Ich liebe die Weihnachtszeit eigentlich, auch wenn ich nicht immer in Stimmung dafür bin. Ich liebe die ganzen Glitzer, die Lieder und den Tannenbaum. Das Zusammensein mit der Familie und alles drum herum. Es ist einfach eine gemütliche theoretisch kalte Zeit, die dunkle Abende beinhaltet. Ich liebe die Traditionen und mag Weihnachten unheimlich gern. Der Zauber von Weihnachten find ich generell eigentlich schön. Da kommen die ganzen romantischen Geschichten wieder gut zur Geltung. Ja, es gibt Weihnachten jedes Jahr wieder, aber für mich ist die Zeit eigentlich jedes Jahr wieder etwas besonderes.

Und was macht für euch Weihnachten zu was besonderes?

Die nächsten Fragen:

Donnerstag:

Habt ihr besondere Wünsche für Weihnachten?

Freitag:

Wie verbringt ihr eure Weihnachtsfeiertage?

Samstag:

Wann macht ihr eigentlich Bescherung (falls ihr welche macht) (Tag, Uhrzeit?)

Sonntag:

Was fällt euch allgemein so zu Weihnachten ein?

So, die ganze nächtste Woche ist verplant. Ich freu mich schon drauf und hoffe, dass meine Beiträge recht pünktlich kommen können. Aber ansonsten kennt ihr ja die Fragen.