Freitagsfüller 118: Von Schalfen, anders sein und Wetter

heute will ich mich auch auf den Freitagsfüller konzentrieren und zwar jetzt.

 

Freitags-Füller Grafik

  1. Mein Favorit für den Oscar am Sonntag ist keine Ahnung, denn ich bin da nicht so informiert.

  2. Jetzt ist wieder einiges anders und man muss sich einfach dran gewöhnen.

  3. Ich könnte gerade echt schlafen, aber vermutlich gehe ich dann erst mal raus gleich.

  4. _______ ist mein Spitzname für __________ .

  5. Es hat lange gedauert, aber mittlerweile bin ich über das hinweg, was mich letztes Jahr ganz schön aufgefwühlt hat. Denke ich.

  6. das Wetter gerade ist ein wenig ungemütlich.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend vielleicht endlich mal wieder mit Downton Abbey, morgen habe ich geplant, vielleicht endlich mal zu putzen und Sonntag möchte ich entspannen und rausgehen, wenn es schön ist!

 

Und wie würdet ihr die Lücken füllen?

Kristina Moninger – Nur eine Ewigkeit mit dir

Story: 1

Lilly möchte ihr Leben beenden. Sie sieht darin keinen Sinn mehr, aber dann begegnet sie Jonas und alles ist anders. Sie will wieder weiter machen und findet ihr Weg in ihr Leben zurück mithilfe von einer ganz anderen Art der Vergangenheit …

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1

Lilly/Lene: 1

Ich fand sie eher langweilig. Sie hatte nichts besonderes an sich. Sie war einfach da, aber auch nicht viel mehr. Ihr fehlte der Pepp und das gewisse Etwas und noch viel mehr. Ich kann gar nicht so viel zu ihr sagen, weil es nichts zu sagen gibt. Lene fand ich besser, aber auch nichtssagend. Sie war einfach gewöhnlich und nichtssagend. Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken auch oft gar nicht nachvollziehen.

Jonas: 1

Auch ihn fand ich nichtssagend. Er war irgendwie farblos. Auch über ihn kann ich kaum was sagen. Er war nicht aussagekräftig. Was machte ihn aus? Er war so wenig aussagekräftig. Er war ebenfalls einfach da. Da fehlte das besondere dran.

Yolanda: 1

Sie war okay, aber auch nichtssagend. Ich kann kaum was über sie sagen. Sie kam auch nicht so viel vor.

Paul: 1

Ich fand ihn okay, aber nicht mehr. Er war da. Punkt. Viel zu belanglos um wirklich greifbar zu sein. Er war irgendwie nicht greifbar und hatte kaum eigene Persönlichkeit.

Vincent: 1

Ihn fand ich okay, aber halt auch nicht mehr. Da fehlte einfach was.

Uwe: 1

Wiirklich sympatisch war er mir nicht. Er wirkte zu blass und seine spätere Erklärung konnte mich nicht ganz überzeugen.

Bille: 1

Ich fand sie okay, aber wie alle ziemlich blass. Sie schien das bete draus zu machen.

Helmut: 1

Auch ihn fand ich okay, aber auch irgendwie nichtssagend.

Carla: 1 (+)

Sie mochte ich noch ganz gern. Sie hatte wenigstens eine kleine Geschichte.

Henriette: 1 (+)

Henny mochte ich auch noch ganz gern.

Maria: 1

Sie kam wenig vor, wirkte aber süß.

Anke: 1

Sie spielte ja eine wichtige Nebenrolle, aber so toll fand ich es jetzt gar nicht.

Ulrike: 1

Die fand ich auch eher seltsam, aber sie wurde ja auch nur mal erwähnt.

Andreas: 1

Ich fand ihn okay, aber jetzt auch nicht überragend.

Hannes: 1

Er war okay, kam aber auch wenig vor.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Wirklich warm wurde ich mit Lilly und Jonas nicht. Weder als Paar noch als Charaktere. Irgendwie wirkten sie blass und leblos. Auch mit Paul und Lene wurde ich nicht wirklich warm. Mir fehlte da einfach was. Die so tiefen Gefühle erreichten mich irgendwie überhaupt nicht.

Erzählperspektive: 1

Die Geschichte wurde von  Lilly und Jonas erzählt, aber da beide nicht meins war, war es eigentlich egal. Ich glaube ich hatte auch einfach Probleme mit dem Schreibstil. Zu viel Text und zu wenig wörtliche Rede. Und zu viele Gedichte. Außerdem war der auch etwas abgehakt.

Besondere Ideen: 1

Das war ja das mit den Zeitmittlern, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Sie kamen kaum zur Geltung und wirkten irgendwie belanglos.

Rührungsfaktor: 1

Der war manchmal da, aber meistens konnte ich mit der Geschichte nicht so viel anfangen. Sie erreichte  mich nicht. Die Tiefe liebe war für mich nicht greifbar. Ich konnte sie nicht spüren. Mir fehlte das Gefühl.

Störfaktor: 2 –

Die Charaktere waren so langweilig und belanglos. Genauso wie die Story an sich. Ich las es, nahm aber nicht wirklich an der Geschichte teil. Es wurde einfach viel zu viel beschrieben. Da fehlte der Platz für eigene Gedanken. Es waren zu viel Gefühle und auch ein wenig zu kitschig. Ich mag es romantisch, aber wenn es zu niedlich wird ist es nicht meins. Es war einfach zu viel Text und zu wenig Story. Die Gedankengänge erschlugen mich fast. Die Geschichte kam nicht richtig voran und es wurde zu viel Wert auf unwichtiges gelegt.

Auflösung: 1

Die war vorhersehbar. Wie sollte es auch anders sein? Mich wundert es, dass niemand eher darauf gekommen ist. Ich hatte es schon länger vermutet.

Fazit: 1 (-)

Irgendwie erreichte mich die Geschichte nicht. Weder die Charaktere noch die Story. Sie wirkte so platt und belanglos. Ich weiß welchen Zweck sie für die Autorin diente, aber mir war das alles zu viel. Manchmal ist weniger mehr. Aber die Idee mit der Vergangenheit und Lene fand ich generell schon gut.  Nur war das alles zu blass und langweilig für mich.

Bewertung: 3,5/ 5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kannn es lesen, muss aber nicht. Erwartet nicht zu viel davon.

Lesewoche 39

So nun kommt die Lesewoche, die bei mir ehrlich gesagt eher arm aussah.

1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?

Zeit nicht wirklich. Diese Woche war ziemlich voll. Lust war okay, aber nicht überragend da. Ich ließ mich zu leicht ablenken.

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?

Ich habe aber noch nicht besonders viel geschafft, weil so viel los war diese Woche.

3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht/auf einem anderen Blog entdeckt hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?

Ich habe wieder zurückgeschaut. Macht mit und schaut doch mal vorbei: Klick

4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?

Ich möchte mein Buch beenden und sonst das neue Hoover beginnen. Ob ich das schaffe weiß ich nicht.

Corlys Themewoche 96.7.: Schreiben: Wie viel Zeit nehmt ihr euch?

Schon wieder ist der letzte Tag der Schreibwoche und es wird Zeit sich Gedanken über ein neues Thema zu machen.

Sonntag: Wie viel Zeit nehmt ihr euch fürs Schreiben?

Das ist unterschiedlich. Aktuell:

An Der Inselgeschichte, der Prinzengeschichte, meinem Außerirdischen oder auch der Sternengeschichte schreibe ich am Tag etwa 10 Minuten. Wenn ich gerade in einer Szene drin stecke kann es auch schon mal bis zu 20 Minuten werden. Länger nur noch selten. Früher habe ich weniger geschrieben. Da habe ich auch bis zu 30 oder 40 Minuten geschrieben oder wenn es ganz gut ging auch mal 1 – 2 Stunden pro Tag. An manchen Tagen komme ich aber gar nicht zum Schreiben oder nur zu einer oder zwei Geschichten. Je nachdem.

Wenn ich Geschichten für den Blog auf Papier vorschreibe schreibe ich meist etwa drei Seiten am Stück. Wie lange ich dafür brauche weiß ich nicht, aber deutlich länger als nur 10 Minuten. Fürs Abschreiben auf den PC brauche ich deutlich länger, weil ich noch so viel nebenbei mache.

Und wie ist das bei euch so?

Nächste Woche wird es rund um Notizen:

Die nächsten Fragen:

Montag: Was macht ihr euch überhaupt alles für Notizen?
Dienstag: Worauf/ Wo rein macht ihr eure Notizen?
Mittwoch: Macht ihr Buchnotizen und wenn ja wie sehen die aus?
Donnerstag: Wie kreativ seid ihr bei euren Notizen?
Freitag: Was passiert, wenn ihr vergesst euch Noitzen zu machen?
Samstag: Gibt es jemanden, der sich gar keine Notizen macht und wieso mach ihr dann keine?
Sonntag: Was ist euer Fazit zu Notizen?

GemeinsamLesen 108: Mit Kira Gembris – Wovon du träumst

Heute komme ich erst später zu GemeinsamLesen. Ich hatte einfach noch keine Zeit.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell dieses Buch und bin auf S. 139 angekommen.

 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Wäre Flocke ein Hund, würde er jetzt vermutlich vor Aufregung pinkeln.
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich mag es ganz gern, aber so richtig vom Hocker hauen tut es mich auch noch nicht. Teilweise ist es wirklich süß, aber dann ist es mir wieder zu jugendliche angehaucht. Auch der Partyteil ist nicht so meins. Nick find ich teilweise echt großartig wie er mit Emilia umgeht, aber dann wieder ist er so oberflächlich, dass ich nicht wirklich mit ihm warm werde. Ich bin noch nicht sicher was ich von diesem Buch halten soll. Es hat aber auf jeden Fall was.

Das Problem ist aber auch, dass ich kaum Zeit habe gerade zu lesen und mich auch nicht so gut drauf konzentrieren kann, weil ich so viel anderes im Kopf habe. Momentan ist anderes einfach wichtiger.

4.Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?
(Moni)
Die Frage kommt mir wirklich verdächtig bekannt vor.

Hier auf dem Blog war das von Cassia und Ky Teil 3

Allgemein kann ich das wirklich nicht mehr sagen.

Und wie ist das bei euch so? Was lest ihr gerade?

 

Corlys Themenwoche 70.3.: Lieblingsbücher: Was macht sie so besonders?

Und schon wieder kommt ein neuer Tag meiner Themenwoche. Eine neue Frage für euch.

Mittwoch:Was macht eure Lieblingsbücher so besonders?

Hm, eigentlich ist das ein viel zu intensives Thema, aber leider habe ich nicht mehr so viel Zeit um es zu beantworten, da es heute mal wieder echt spät geworden ist.

Mittlerweile sind die meisten meiner Lielblingsbücher recht intensiv. Sie haben besondere Ideen in sich und die Charaktere müssen mir überwiegend sympatisch sein. Ausserdem möchte ich mit dem Pärchen mitfiebern. Wenn sie diese Kriterien erfüllen macht sie das meist besonders.

Was meint ihr dazu?

Die nächsten Fragen:

Donnerstag: Bekommen eure Lieblingsbücher einen besonderen Platz?
Freitag: Hattet ihr schon mal Lieblingsbücher, die jetzt vielleicht keine mehr sind? Welche sind es?
Samstag: Welche Kriterien müssen eure Lieblingsbücher erfüllen?
Sonntag: Eure Lieblingsbücher im Fernsehen? Könntet ihr euch das vorstellen? Welche wären es und wie sähen die aus?

Freitagsfüller 32: Von Milka, Zeit und Harry Potter

Und wieder gibts einen Freitagsfüller von mir. Na, dann mal los.

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  1.  Bei Milka fällt mir  immer sofort die Milkakuh ein.

2.  Wie sich meine noch zu lesenen Blogbeiträge ansammeln ist einfach spektakulär.

  1.  Ich verstehe nicht  wieso ich momentan so wenig Zeit habe meine Geschichten weiter zu schreiben.


4.  Harry Potter ist einfach zeitlos.

  1.  Das Gefühl von  Sommer kommt langsam auf.


6.  Die Royaleihe von Valentina Fast ist wie für mich gemacht.

  1. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Entspannnung und vielleicht PLL und grillen, morgen habe ich geplant, vermutlich putzen und Sonntag möchte ich Koffer packen und mich auf den Urlaub vorbereiten!

In diesem Sinne wünsch ich euch ein schönes Wochenende!

Corlys Themenwoche 57.2.: Dafür oder dagegen? Uhrumstellung

Und schon ist der zweite Tag meiner Themenwoche angebrochen. Seid mit dabei, wenn es heißt: Dafür oder dagegen?

Und meine heutige Frage lautet:

Uhrumstellung: Dafür oder dagegen?

Ich bin unsicher. Eigentlich mag ich es so wie es ist. Auch mit der dunklen Winterzeit. Ich glaub mir würde was fehlen, wenn es immer bis 22:00 Uhr hell wäre wie im Sommer. Klar ist es immer eine Umgewöhnung von Sommer- auf Winterzeit, aber es wäre auch eine Umstellung, wenn es anders wäre.

Aber wenn ich mich entscheiden müsste würde ich wohl trotzdem die Sommerzeit wählen, denn immer so früh dunkel möchte ich es auch nicht haben.

Aber ich denke ich würde es eher dabei belassen so wie es ist.

Und ihr?

Die nächsten Fragen:

Mittwoch: E-Reader: Dafür oder dagegen?
Donnerstag: Internet-TV: Dafür oder dagegen?
Freitag: Auslandsreisen: Dafür oder dagegen?
Samstag: Seifenopern: Dafür oder dagegen?
Sonntag: Themenwoche: Dafür oder dagegen?

Show it on Friday 44: Ein Buch, wo du das Cover ändern würdest

Auch heute gibts wieder eine Show it on Friday Ausgabe. Ich bin natürlich wieder mit dabei.

Zeige ein Buch, wo du gerne das Cover ändern würdest

Owei, wie soll ich mich denn da entscheiden?

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf deinem SuB oder steht auf deiner Wuli?

Ich liebe das Buch. Es ist toll. Es ist klasse. Ich habe es verschlungen.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?

Ich find für die tolle Story hätte man die Cover echt besser hinkriegen können. Ich find sie persönlich etwas langweilig.

3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja, wie waren diese?

Ich hab die komplette PanReihe gelesen, die ich geliebt hab. Auch wenn der 3. Teil etwas schwächer war.

Außerdem hab ich das Flüstern der Zeit Teil 1 gelesen. Allerdings war das ein totaler Flop und einfach nur umsympatisch und nervig.

Und wo würdet ihr euch ein neues Cover wünschen? Macht mit bei Sunny und Jennys Aktion Show it on Friday.

 

Story Samstag 11: Das alte Herrenhaus (Teil 1)

Interessantes Thema heute. Vergangenheitsreisen. Mal sehen, was sich da machen lässt.

Zeitreise in die Vergangenheit. Na, denn. Da muss ich erst mal sehen, wohin es geht.

Owei, das wird ein schwieriger Brocken, aber da hab ich schon die ein oder andere Idee.

Das alte Herrenhaus Teil 1

Ich lief durch einen Wald und konzentrierte mich nur aufs Laufen. Es war Herbst und die Blätter waren alle so schön grün. Morgens war es recht frisch, aber gegen Nachmittags konnte es auch noch richtig schön werden. Ich genoss das Zwitschern der Vögel und die ruhige Umgebung beim Laufen.

Doch plötzlich veränderte sich was. Die Luft flimmerte und der Wald war plötzlich gar nicht mehr bunt sondern grün wie im Frühling oder Sommer. Was war denn jetzt los? Der Wald war noch derselbe, aber verändert. Unsicher verlangsamte ich mein Tempo und setzte meinen Weg fort. Was genau hatte sich verändert.
Ich lief meinen Weg weiter. Am Ende des Weges sollte ich eigentlich wieder auf die Straße kommen, die zu meinen zu Hause führte, aber auch hier hatte sich etwas verändert. Und zwar gewaltig.
Ich stand vor einem schmucklosen Herrenhaus, dass dennoch ziemlich prächtig wirkte. Es war nicht verfallen sondern wunderschön verschnörkelt mit Winkeln und Ecken und kleinen Türmchen. Umgeben von einem wunderschönen riesigen Garten ragte das Haus aus dem Wald empor. Was war hier bloß passiert? Wo kam das Haus her? Das war vorher definitiv nicht dagewesen. War es wohl bewohnt? Vermutlich eher nicht. Solche Häuser standen doch heutzutage nur noch leer.

Vorsichtig ging ich weiter vor und bemerkte die Wasserspränger, die auf den Wiesen aufgestellt wurde. Zumindest wurde dieses Haus offenbar gepflegt. Vielleicht war es also doch bewohnt. Durfte ich es betreten?
Vorsichtig ging ich näher und auf einmal kam ein Mann aus dem Haus. Er war schick gekleidet und sah sehr vornehm aus. Ich wollte mich zurück ziehen, aber er hatte mich bereits gesehen. Er kam auf mich zu.
“Guten Tag, Madam. Kann ich ihnen helfen? Was tragen sie denn da? Sie haben eine seltsame Art sich zu kleiden.“, begrüßte der Mann mich freundlich und schüchterte mich damit ziemlich ein.
“Ähm, Hallo. Meine Kleidung ist doch ganz normal?“ Fragend sah ich ihn an und fühlte mich gezwungen zu erklären. „Ich bin gelaufen.“
“Verzeihung? Ich verstehe nicht, was sie meinen“, entschuldigte sich der Mann bei mir.
“Ich bin gejoggt. Habe traniert“, versuchte ich ihm zu erklären, doch er schien mich nicht zu verstehen. „Egal. Ich bin verwirrt. Ist das Haus hier neu? Es sieht gar nicht so aus. Normalerweise führt dieser Weg doch auf die Straße.“
“Welche Straße?“, fragte er nun fast so verwirrt wie ich. „Ich sehe hier keine Straße. Hier war auch noch nie eins. Hier war immer nur dieses Haus.“
Verständnislos sah ich ihn an. Er lächelte nachsichtig.
“Kommen Sie doch erst mal rein“, bot er mir an. „Dann können Sie sich frischmachen und was trinken. Sie sehen, aus als könnten sie was zu trinken gebrauchen.“
Unsicher sah ich ihn an. Was, wenn er ein Mörder war und mich nur in sein Haus locken wollte? Sicher war es besser ihm nicht zu folgen.
“Ich tue ihnen nichts, versprochen. Ich bin ein ehrbarer Mann. Ich werde sie auf Händen tragen“, versprach er mir, als hätte er meine Gedanken gelesen.
“Verprechen das nicht alle Mörder am Anfang?“, fragte ich misstraurisch.
“Vermutlich“, lachte er. „Also wenn ich ein Mörder wäre, sicherlich, aber ich bin keiner.“ Als ich blieb wo ich war, seufzte ich. „Kommen Sie. Ich tu ihnen wirklich nichts und wenn Sie in die Stadt wollen kann ich sie anschließend dorthin begleiten. Wir sollten lieber eine Kutsche nehmen. Die Stadt ist recht weit entfernt von hier.“
“Kutsche?“ Jetzt war ich noch verwirrter. War das einer der Typen, die in der Zeit hängen geblieben waren? Verrückt. „Die Stadt ist aber nicht weit weg. Ich bin doch bis hierhin gelaufen. Das tu ich immer und die Strecke ist nicht weiter weg als etwa fünfzehn Minuten.“
Langsam wurde er ungeduldig: „Junge Dame, sind Sie etwa auf den Kopf gefallen. Selbst mit der Kutsche dauert es mindestens eine Stunde bis zur Stadt, wenn nicht gar eine dreiviertel Stunde.“
Plötzlich fiel mir mein Smartphone ein: „Ich könnte einfach meine Mutter anrufen.“
Bevor ich es rausholen konnte, fragte er verwirrt: „Anrufen?“
“Ja, natürlich. Sie haben doch bestimmt auch ein Telefon. Ich meine, sie haben eine mega Hütte. Jemand wie Sie hat bestimmt ein megateures Telefon. Vielleicht eins von Samsung oder Wiko. So ein Hightechding.“ So stellte ich mir den Typen jedenfalls vor.
“Verzeihung?“ Verständnislos sah er mich an.
Ich seufzte, holte mein Smartphone aus meiner Umhängetasche und wollte den Pin eingeben, aber es war überhaupt nicht an. Verwirrt versuchte ich es einzuschalten, aber es tat sich gar nichts.
“Was ist hier los? Selbst wenn wir in einem Funknetz wären müsste ich zuminest den Notruf wählen können.“ Mittlerweile geriet ich leicht in Panik.
“Notruf? Ich verstehe nicht was sie meinen? Wieso wollen sie einen Notruf abgeben? Was soll das sein?“, fragte der Mann und ein schrecklicher Gedanke kam mir. Er war offenbar recht wohlhabend, kannte sich aber nicht mit der Technik der Zukunft aus. Schien gar nichts über meine Welt zu wissen. Wer war er und wo war ich?
“Könnten sie mir sagen welcher Tag heute ist?“, fragte ich ihn.
“Natürlich“, kam er mir gern zur Hilfe. „Es ist der 16. August 1630.“
“Kann nicht sein“, sagte ich sofort.
“Gibt es ein Problem mit dem Datum“, fragte er nun nach. Mittlerweile klang er fast so unsicher wie ich zuvor.
“Und ob. Wenn man bedenkt, dass heute eigentlich der 16. Oktober 2016 sein sollte“, nickte ich heftig.
“Oh, meine Dame. Das ist aber noch lange hin. Sie sind wohl doch auf den Kopf gefallen. Kommen Sie lieber mit rein.“ Nun klang er wirklich besorgt.
“Ich sage die Wahrheit. Moment 1630. Irgenwas sagt mir das was. Irgendwas geschichtliches. Wann war noch gleich der 30-jährige Krieg? War das nicht um diese Zeit?“ Ich war in Geschichte ganz gut, aber die Zahlen wollten einfach nicht in meinem Kopf bleiben. Was wusste ich über den 30-jährigen Krieg.
“Ich weiß nichts über einen 30-jährigen Krieg, Madame.“ Ratlos sah er mich an. „Hier ist es sehr friedlich.
“Vielleicht sollte ich doch lieber mit reinkommen“, fand ich jetzt. Ich brauchte dringend was zu trinken.
“Weise Entscheidung“, stimmte er mir zu. „Etwas frisches zu Trinken. Danach wird es Ihnen besser gehen. Ich bin übrigens Moritz Friedrich. Angenehm.“
“Mein Name ist Louisa Niemann.“ Ich hoffe der Mann konnte mir helfen in meine Welt zurück zu kehren.

Fortsetzung folgt …

Das war der erste Teil. Mal sehen, wie viele ich brauche bis ich eine anständige Geschichte daraus gemacht hab. Ist gar nicht so leicht, wenn man sich geschichtlich nicht so auskennt, aber mal wieder was anderes.