Self-Statements 20: Misch

heute gibts wieder die Self-Statements und ich bin mit dabei.

1. Würdest du manchmal Partys gerne vorzeitig verlassen?

Ich gehe so gut wie nie auf Partys. Jedenfalls nicht in dem Sinne. Selbst früher war das bei mir selten der Fall. Und selbst wenn, warum macht man es nicht einfach, wenn man keine Lust mehr hat.

2. Kannst du mehr als 3 Freunde gleichzeitig zum lachen bringen?

???

3. Glaubst du, es ist sinnvoll, zu versuchen, sich die Zukunft auszumalen?

Nein, meistens kommt es eh anders als man denkt.

4. Gehst du lieber alleine shoppen oder lieber mit Freund*innen?

allein oder mit der Familie.

5. Hast du ein liebstes, alkoholisches Getränk? Wenn ja, welches?

Nein, ich trinke kaum.

6. Hast du schon einmal versucht, einen Akt zu zeichnen?

Hä? ???

7. Kannst du dich an das Unverschämteste erinnern, das du jemals zu jemandem gesagt hast?

???

8. Magst du Überraschungsbesuche?

Kann ich nicht wirklich beantworten. Gerade zu Corona-Zeiten eher nicht. Kommt auch selten vor und drauf an wie der Zusammenhang ist und wer es ist.

9. Hast du schon einmal an einer Auktionen teilgenommen? Wenn ja, wie war es für dich?

Nein.

10. Hast du schon einmal in die Augen eines Tieres geblickt und gedacht, dass es die Reinkarnation von jemandem ist?

??? Nein.

11. Ist deine Wohnung/dein Haus genau wie du?

???? Was soll das heißen? Wie soll das gehen?

12. In Sizilien sagt man, dass gute Freundschaft ewig dauert. Kannst du das bestätigen?

Nein. Das gibts bestimmt, ist aber meiner Erfahrung nach eher selten der Fall.

13. Denkst du beim Schwimmen im Meer an Haie?

Ich schwimme nicht.

14. Hast du schon einmal jemandem, den du nicht leiden kannst, das schlechteste Restaurant, das du kennst, empfohlen, um die Person loszuwerden?

Warum sollte ich? Wenn dann gehe ich einfach.

15. Würdest du lieber aufs Oktoberfest in München gehen oder Fiesta in Sevilla feiern?

Ist mir egal. Interessiert mich beides nicht.

16. Findest du Betriebsausflüge sinnvoll?

???

17. Bist du der Meinung, dass man über Geld nicht sprechen sollte?

Ich finde man sollte hier auf dem Blog nicht über Geld sprechen. Das gehört hier nicht hin. Privat ist es okay. Aber eigentlich geht es ja auch kaum jemanden was an. Es ist einfach eine sehr private Sache.

 

Und wie würdet ihr heute antworten?

Etüde 23/37: Das magische Korsett: Teil 15

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

PNG_abc.etüden 2022 06+07 | 365tageasatzaday

Hier gehts zu den vorherigen Teilen: Klick

Zwerg
quer
fühlen.

Das magische Korsett: Teil 15

Doch zunächst musterte ich den Mann genauer. Er wirkte sehr klein und erinnerte mich an einen Zwerg. Allerdings sah er ein bisschen sehr technisch aus für einen Zwerg. Er hatte einen Display als Gesicht und überall ragten Kabel aus ihm heraus. Er sah interessant aus. Ein anderes Wort fiel mir dazu nicht ein. So etwas wie ihn hatte ich noch niemals gesehen. Auch Johann wurde immer verwirrter.

Ich bin Trix“, sagte er hochnäsig. „Der erste Hofschreiber seiner Lordschaft Lance Velix Kamender.“
Ähm, okay. Das sagte mir jetzt mehr. Vielen Dank für die Information.
„Und was für eine Lordschaft ist das?“, fragte ich ihn nun ebenso hochnäsig. Wenn er sich quer stellte, konnte ich das auch.
„Er regiert unser Land hier. Sie sollten ihm mehr Respekt erweisen. Deswegen frage ich jetzt noch mal nach Ihren Namen“, sagte er nun eindringlicher und durchbohrte mich mit seinen Blicken.
„Mein Name ist Johann und das ist meine Begleiterin Victoria. Wir würden diese Lordschaft gerne sprechen“, erklärte Johann förmlich.
„Und wo kommt ihr her?“, ratterte der Hofschreiber weiter runter.
„Das wird Ihnen nichts sagen. Wir kommen aus einem unbekannten Land.“

Das schien er nun hinzunehmen, doch was ich davon halten sollte wusste ich noch nicht. War es überhaupt klug diesen Lord zu sehen? Wer war er und wie würde er uns begegnen. In dieser Welt war alles möglich. Ich wusste nicht, was ich fühlen sollte.
Während wir Trix weiter folgten flüsterte mir Johann zu: „Das gefällt mir nicht.“
„Willkommen im Club“, antwortete ich brummend. „Mir auch nicht.“
„Das beruhigt mich nicht gerade“, war seine Antwort und dann schwiegen wir. Was mochte uns in dieser Welt erwarten?

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüden 22/36: Das magische Korsett Teil 14

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Extraetüden 05.22 | 365tageasatzaday

 

Hier gehts zu den vorherigen Teilen:

Teil 1 – 12 Klick
Teil 13 Klick

Hoffnungsschimmer, unverzeihlich, nähen,
Wackelpudding, unverdrossen, knistern.

Das magische Korsett Teil 14

Was wir da sahen war wirklich unschön. Die Gräber stürzten der Reihe nach ein. Nicht unsere, aber andere. Was hatte das denn schon wieder zu bedeuten? Entsetzt sahen wir dem Verfall zu. Und dann schien es als würde die Welt zerreißen.  Der letzte Hoffnungsschimmer, den sie hatten war fortgespült.

Und dann fingen wir an zu laufen. Wir hatten keine Ahnung, was hier los war, aber es sah nicht gut aus für uns. Es wäre unverzeihlich jetzt einfach hier zu bleiben. Wir mussten weg. Nur wohin? So schnell wir konnten rannten wir von den zersplitterten Grabsteinen weg. Der Friedhof war riesig und doch schien es kein Entrinnen zu geben.

Doch dann erschien eine Wand und wir liefen dort durch. Wir kamen in einem Raum wo viele Frauen beim Nähen saßen oder sie kochten eine Brühe, die aussah wie Wackelpudding. Verwirrt sahen wir uns um, aber wir hatten kaum Zeit es zu realisieren, da der Raum sich erneut veränderte. Wir waren nun in einem leeren Raum und hier blieben wir auch.

Unverdrossen registrierte ich, dass wir wieder in einer anderen Zeit gelandet waren. Woran ich das erkennen konnte war mir nicht ganz klar, aber es sah alles moderner aus.

„Was war das?“, fragte Johann mich verwundert als wäre ich höchstpersönlich dafür verantwortlich.
„Ich habe keine Ahnung“, antwortete ich wahrheitsgemäß. „Finden wir lieber heraus, wo wir hier sind.“
Und so verließen wir das Haus und kamen auf eine Straße. Es sah alles recht modern und technisch aus. An jeder Ecke stand eine Leinwand, wo Sachen angepriesen wurden und an jeder Ecke parkte ein ultra modernes Auto. Das hier sah mir ganz nach einem Markt aus.
Johann schien nicht recht zu wissen, was er davon halten sollte. Ich konnte es ihm nicht verdenken. Für ihn musste das alles sehr seltsam aussehen. Selbst bei mir war das der Fall. Denn wir waren definitiv nicht wieder in meiner Welt. Es musste die Zukunft sein.

Und dann hörten wir wieder ein Knistern. Allerdings klang es diesmal nicht bedrohlich. Eher wie ein räuspern. Wir drehten uns um und sahen uns einem Mann gegenüber, der uns abschätzig musterte und zwar von oben bis unten.
„Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“, fragte der Mann uns streng.
„Wer sind Sie denn?“, fragte Johann nur stur zurück und ich konnte nur seufzen. Das konnte heiter werden …. Ich musste dringend aus diesem Korsett raus.

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Filmrezension: IRobot

Story: 1 +

Del Spooner hat eine schlechte Meinung von den Robotern, die dazu entwickelt wurden das Leben einfacher zu gestalten. Als ein Professor getötet wird verdächtigt er die Roboter, aber was steckt wirklich dahinter?

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 +

Del Spooner – Will Smith: 1 +

Del mochte ich schon ziemlich gerne. Eine typische Will-Smith Rolle. Ich konnte ihn auch gut verstehen in Bezug auf die Robots. Allerdings war er da natürlich schon etwas extrem, aber vielleicht auch zurecht. Aber es war toll wie er versuchte das Richtige zu tun und sich für seine Überzeugungen einzusetzen. Aber er war ein toller, starker Charakter.

Will mochte ich wie immer ziemlich gerne. Er spielte Spooner wieder klasse und überzeugend. Ich mag ihn wirklich gerne und er ist einfach immer wieder gut anzuschauen.

Dr. Susan Calvin – Bridget Moynahan: 1 +

Dr. Calvin mochte ich auch sehr gerne. Sie war streng, aber realistisch. Sie war erst abweisend, wurde aber offener. Sie dachte zumindest logisch und war nicht verbohrt. Sie hatte was.

Bridget mochte ich ganz gerne.  Sie spielte Dr. Calvin gut. Sie haute mich aber nicht vom Hocker.

Lawrence Robertson – Bruce Greenwood: 2 –

Lawrence war mir nicht so sympathisch. Aber so war er ja auch nicht ausgelegt. Ich hätte ihn aber auch nicht so gebraucht. Er war mir einfach zu fanatisch.

Bruce fand ich okay, aber nicht überragend. Er war mir aber auch recht egal.

Lt. John Bergin – Chi McBride: 1 (+)

John war okay, aber ich kann nicht behaupten mich besonders gut an ihn zu erinnern. Er ging in der Menge unter.

Genauso war es auch mit dem Schauspieler.

Sonny – Alan Tudyk: 1 +(+)

Sonny war ja schon sehr niedlich. Er tat mir auch irgendwie leid. Er hatte es nicht leicht unter den Robotern. Aber er war ein Lieber.

Dr. Alfred Lanning – James Cromwell:  1 (+)

Dr. Lanning wirkte ganz sympathisch. Er wirkte ganz vernünftig und hinterfragte auch. Leider hat ihn das auch einiges gekostet.

James mochte ich ganz gerne. Er spielte Dr. Lanning gut und passte gut zu ihm.

Farber -Shia LaBeouf: 1 +

Farber hatte schon was. Er kam nur kurz vor, war aber witzig. So viel kann ich aber gar nicht zu ihm sagen.

Shia mag ich ja super gerne. Er spielte Farber auch gut, kam aber wenig vor.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (+)

Spooner und Susan: 1 (+)

Die beiden waren ja kein wirkliches Paar, passten aber ganz gut zusammen.

Besondere Ideen: 1 +(+)

Das war ja das mit den Robotern und das fand ich auch ganz interessant, wenn auch erschreckend.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war auf jeden Fall vorhanden. Ich habe sehr mit den Hauptcharakteren mitgefiebert. Es war schon gut gemacht.

Parallelen: 1 (+)

Solche Filme sind ja nicht mehr selten. Aber dieser hier war schon sehr gut. Und vor allem für die Zeit.

Störfaktor: 1 (+)

Da gabs nicht so viel. Natürlich war vieles sehr krass. Aber es passte zum Film. Auch wenn ich nicht immer alles mochte.

Auflösung: 1 +

Die fand ich noch mal ganz gut. Sie war gut gemacht und passend.

Fazit: 1 +(+)

Ich mochte den Film wieder ziemlich gerne. Es war ein typischer Will Smith Film. Es war ein interessantes, aber auch erschreckendes Thema und der Film war gut gemacht.

Bewertung: 4/5 Punkte

Filmrezension: Arrival

Story: 1 (+)

Louise verliert ihre Tochter und trauert. Und dann passiert das Unmögliche. Außerirdische landen auf ihrem Planeten. Louise und andere versuchen heraus zu finden, was sie wollen. Und wie hängt das mit ihrer Tochter zusammen?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (+)

Dr. Louise Banks – Amy Adams: 1 (+)

Ich mochte Louse ganz gern, fand sie aber auch etwas komisch. Was vielleicht mit an dem lag, was später heraus kam. Aber auch so war sie sehr nostalisch und irgendwie ein bisschen weltfremd, aber auch sehr intelligent und sie hatte schon was.

Amy mochte ich schon gerne, aber ganz überzeugen konnte sie mich nicht. Sie brachte ihre Rolle manchmal etwas seltsam rüber. Aber sie hatte schon was. Ich kann es gar nicht so genau beschreiben, was mich störte.

Ian Donnelly – Jeremy Renner: 1 +

Ian mochte ich schon sehr gerne. Er war schon symapthisch und hatte was. Aber er hätte etwas mehr aus sich raus kommen können. Irgendwie blieb er die ganze Zeit ziemlich blass. Das fand ich sehr schade, denn er hatte schon viel Potential.

Jeremy mochte ich schon ganz gerne. Er spielte Ian auch gut und passte gut zu ihm. Aber irgendwas störte mich auch. Er konnte einfach überhaupt nicht aus sich raus kommen, da seine Rolle so blass war. Das war etwas schade. Er kann eigentlich viel mehr.

Colonel Weber – Forest Whitaker: 1 (+)

Den fand ich ganz okay, aber auch etwas komisch. Er war schon sehr fordernd. Aber er war nicht sofort immer nur abneigend. Das war auch schon was Wert. Viel sagen kann ich zu ihm aber auch nicht.

Forest fand ich ganz okay, aber nicht überragend. Er hatte was, aber so viel konnte ich mit ihm nicht anfangen.

Agent Halpern – Michael Stuhlberg: 1 (+)

Den fand ich ja schon von Anfang an nicht so sympathisch. Er war auch irgendwie schmierig. Ich hab dem von Anfang an nicht so getraut.

Michael fand ich ging so. So wirklich interessiert hat er mich nicht. Er war mir relativ egal.

Captain Marks – Mark oBrien: 1 (+)

Den fand ich eigentlich ganz sympathisch.  Allerdings kam er auch wenig vor. Ich kann nicht wirklich was zu ihm sagen. Er wirkte aber recht jung. Das hat mich etwas verwirrt.

Mark mochte ich ganz gerne. Er spielte ihn auch gut, aber ich kann nicht so viel zu ihm sagen.

Genreal Shang – Tzi Ma: 1 (-)

Der war mir nicht wirklich sympathisch, aber am Ende fand ich ihn ganz okay. Viel sagen kann ich aber üer ihn auch nicht.

Tzi war okay, fand ich aber nicht überragend. Aber er war okay für die Rolle.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (+)

Louise und Jeremy: 1 (+)

So richtig warm wurde ich mit den beiden nicht. Es kam mir da auch zu wenig rüber. Ich konnte kaum was mit ihnen anfangen. Das fand ich etwas schade, denn sie hatten schon Potential.

Besondere Idee: 1 +(+)

Das war ja das mit den Aliens und das war schon interessant gemacht. Allerdings auch etwas unspektakulär. Da hätte man vielleicht etwas mehr draus machen können.

Parallelen: 1 (+)

Ähnliche Thematiken gibts schon und da habe ich auch schon besseres gesehen, aber dieser hier war trotzdem gut.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war schon vorhanden, denn der Film war sehr traurig angelegt. Aber es hätte noch mehr sein können.

Störfaktor: 1 (+)

Die Liebesgeschichte kam mir viel zu kurz. Da hätte man deutlich mehr raus machen können. Und auch so wirkte die Umsetzung an sich ein bisschen sehr ruhig (lasch). Man hätte da einfach viel mehr raus holen können.

Auflösung: 1 (+)

Die konnte mich dann ja nicht ganz überzeugen. Das fand ich einfach alles etwas lasch. Da hatte ich doch etwas mehr erwartet.

Fazit: 1 +

Ich mochte den Film schon sehr gerne. Er wirkte nur auch etwas blass. Man hätte mehr draus machen können. Die Schauspieler waren gut, aber auch nicht überragend. Ebenso die Charaktere. Das Thema war schon gut gemacht, aber irgendwie sehr unspektakulär. Aber der Film hatte dennoch was.

Bewertung: 4/5 Punkten

Lance und Shailene Teil 7: Verloren in der Zukunft

Es ist endich so weit. Ein neuer Teil von Lance und Shailene ist fertig. Es hat etwas gedauert. Auch weil ich einen Datenverlust hatte und weniger Zeit, aber jetzt ist er da.

Hier gehts zu den Vorgängerteilen:

Lance und Shailene Teil 1 – 6: Klick

Es ist eine alte Writing Friday Aufgabe, aber als ich sie geschrieben habe war sie aktuell.

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz beginnt: „Jack griff nach seinem Schwert und zögerte dennoch, denn …“ beginnt

Teil 7 Verloren in der Zukunft

Jack griff nach seinem Schewert und zögerte dann, denn er hatte ein zu gutes Herz. Er konnte es nicht tun. Er konnte niemanden verletzten. Nicht mal jemanden, der uns alle in Gefahr gebracht hatte.
Wir waren nämlich eine Untergrundorganisation in London. Dazu gehörten Tristan, Jack, Dante und ein paar andere Jugendliche. Und Dante hatte uns alle verraten. Als wir das merkten folgten wir ihn und fingen ihn ab um noch mehr Chaos zu bringen. Und jetzt waren wir hier außerhalb der Höhlen und hielten Dante gefangen. Doch was konnten wir tun?
„Wir müssen fliehen“, überlegte Jack. „Sonst schnappen sie uns auch.“
„Es ist nicht klug Dante am Leben zu lassen“, überlegte Tristan dann.
„Ich werde ihn nicht umbringen. Ich kann es nicht“, stellte Jack fest und ließ das Schwert sinken. Dann sah er mich an. „Tut mir leid.“
„Schon gut. Ich verstehe das“, versicherte ich ihm.
„Und was jetzt? Wo sollen wir hin?“, fragte Jack verzweifelt. Er sah Tristan fast flehend an. Als hätte er eine Lösung für alles.
Tristan dachte tatsächlich darüber nach. „Ich habe doch diese Zeitmaschine gebaut. Damit kann einer von uns durch die Zeit reisen, aber nicht mehr.“
„Funktioniert sie?“, fragte Jack besorgt.
„Ich habe sie noch nicht getestet, aber ich denke schon.“
Da sahen die beiden mich vielsagend an.
„Auf keinen Fall. Ich werde nicht durch die Zeit reisen. In welches Jahr wollt ihr mich überhaupt schicken?“
Tristan sah unsicher zu Dante, aber der war sicher immer noch k. o. Er würde nichts mitbekommen.
„2019.“ Tristan flüsterte dennoch.
„Bist du bekloppt?“, entfuhr es mir. Das ist das Jahr in dem alles Übel angefangen hat.“
„Ich weiß“, sagte Tristan. „aber weiter geht die Maschine nicht in die Zeit zurück und alles andere ist gefährlich.“
„Auf keinen Fall“, wiederholte ich entschlossen.
„Doch, du wirst es tun“, erklärte Jack mir eisern. „Für unsere Eltern. Dann bist wenigstens du in Sicherheit.“
Unzufrieden seufzte ich. „In Sicherheit. Ja klar. Ich will euch nicht alleine lassen.“
Jetzt kam Tristan zu mir, nahm mich in seine Arme und drückte mich an sich. „Clarissa, tu es wenigstens für mich. Es ist deine einzige Chance.“
Verdammt. Damit hatte er mich und das wusste er auch. Verzweifelt klammerte ich mich an ihn.
„Wo hast du die Maschine?“, fragte Jack leise.
„In einem Versteck ausserhalb der Stadt“, antwortete Tristan.
„Bring sie dahin und tu es“, bettelte Jack ihn an. „Ich bleibe bei Dante.
„Du willst bei Dante bleiben?“, fragte ich zweifelnd. „Und das soll gut gehen?“
„Ich bekomme das schon hin“, versicherte er mir. „Zur Not bluffe ich.“
„Jack!“, rief ich entsetzt. Mein naiver, dummer Bruder.
„Wichtig ist nur, dass du in Sicherheit bist.“ Jack sah mich eindringlich an.
„Und was ist mit euch? Man wird euch nicht einfach in Ruhe lassen“, protestierte ich.
„Wir kommen klar“, versicherte Jack mir. „Seit nur vorsichtig.“
Und so rannte ich praktisch zu meinem Bruder und umarmte ihn heftig. Er drückte mich fest an sich.
„Ich habe dich lieb, kleine Schwester. Vergiss das nie.“
„Ich dich auch. Deswegen ertrage ich den Gedanken auch nicht dich nie wieder zu sehen.“
„Alles wird gut“, versprach Jack mir.
Dann zog Tristan mich sanft von ihm.
„Komm, wir sollten los bevor in der Stadt die Hölle losbricht.“
Und so löste ich mich schweren Herzens von Jack und warf ihm einen letzten Blick zu. Ich musste für immer ohne ihn leben.
Doch Tristan führte mich sicher aus der Stadt heraus. Es ging immer durch die Tunnel. Dort unten trauten sich nur noch wenige hin. Außerdem hätte Jack mich niemand anderen als Tristan anvertraut. Deswegen war es kein Wunder, dass wir sicher zu der Zeitmaschine kamen. Keine Ahnung wie Tristan es gemacht hatte, aber die Maschine befand sich in einem abgesicherten Raum.
Jetzt wurde es wohl Zeit sich auch von Tristan zu verabschieden. Das war noch schwerer als von Jack. Tristan hatte mir in den letzten Jahren so viel gegeben. So viel Zeit, Hoffnung und Freude und vor allem seine Liebe.
Bei dem Gedanken ohne ihn zu gehen bekam ich Panik. Tristan, ich kann das nicht. Ich kann dich nicht verlassen. Ich will das nicht. Ich liebe dich.“
Tristan versuchte wie immer tapfer zu sein. „Du schaffst das. Dann kannst wenigstens du leben. Ich würde es nicht ertragen, wenn du sterben müsstest. Bitte, Lissa. Für mich.
„Du bist ein Idiot, weißt du das?“ Ich versuchte nicht allzu bitter zu klingen. „Wieso schickst du nicht Jack weg? Wir hätten sein Leben retten können.“
„Wir drehen uns im Kreis“, erinnerte er mich sanft. „Bitte lass es. Es ist so schon schwer genug.“
Und so fielen wir uns in die Arme und ich drückte ihn so fest an mich wie ich konnte. Ich schluchtze an seiner Schulter. Eine Weile ließ er es geschehen. Dann schob er mich sanft von sich. Nur um mich im nächsten Moment an mich zu ziehen und zu küssen. Unsere Küsse wirkten so verzweifelt und leidenschaftlich.
„Ich liebe dich. Vergiss das nie“, flüsterte er mir ins Ohr.
„Ich liebe dich auch.“
Wir stahlen uns ein paar letzte Küsse und eine Umarmung. Dann schob er mich von sich.
„Bitte geh jetzt da rein“, bat er mich.
„Ich kann immer noch nicht fassen, dass du das tust. Du bist so ein verdammter Idiot.“
„Aber dann bin ich immerhin ein Idiot, der dich rettet“, erwiederte er.
Mir blieb wohl nichts anderes übrig als in die blöde Zeitmaschine zu steigen.
Von außen sah sie aus wie eines von unseren fliegenden Autos in silber. Innen gab es nur einen Sitz und ganz viele Knöpfe zum Drücken.
„Schnall dich an“, wies Tristan mich an. „Gib die Zahl 2019 ein. Den Rest erledige ich von draußen.“
Ich tippte die Zahl ein, doch ich bekam wieder Panik. Ich wollte das alles nicht. Doch bevor ich noch irgendwas sagen konnte schloss sich die Zeitmaschine und kam in Bewegung. Es ging los. Und so landete ich auf der Wiese des Kostümballs.
Verdammter Idiot. Ich vermisste Tristan und Jack jetzt schon.

Forsetzung folgt …

Was meint ihr?

Writing Friday – Lance und Shailene Teil 4 Clarissa aus der Zukunft

Und hier kommt wieder ein Teil von Lance und Shailene zum Writing Friday. Es macht Spass über die beiden zu schreiben und ich bin gespannt wozu sie mich sonst noch inspierieren bei den nächsten Themen.

Clarissa ist 18 Jahre alt und lebt 2119 in einer Untergrundorganisation in London. Gegen was setzt sie sich mit den anderen Mitgliedern ein?

Shailene

Dornröschen war immer noch nicht aufgetaucht. Bei dem Wolf war sie aber auch nicht mehr. Aber sie würde schon wieder auftauchen. Ich wollte mir jetzt einfach nicht zu viele Gedanken machen. Stattdessen stürzte ich mich mit Lance in die Menge.
Dabei stoßen wir auf ein seltsames Mädchen. Es sah aus wie aus der Zukunft entsprungen und passte gar nicht zu den anderen Kostümen hier. Sie wirkte auch sehr verwirrt. Lance und ich tauschten einen Blick und sprachen sie an.
“Hey, ist alles in Ordnung mit dir?“
“Wo bin ich hier?“, fragte sie. Ihre Stimme klang seltsam.
“Du bist auf dem Kostümball“, antwortete ich verwirrt.
“Einem Kostümball? Nein, dass kann nicht sein. Unser letzter Kostümball in der Öffentlichkeit war 2100. Da war ich noch nicht mal geboren.“ Sie klang ziemlich von sich überzeugt, aber was redete sie da? Noch einen Amnesiepatienten konnte ich wirklich nicht gebrauchen.
“Nein, wir haben 2019. Du musst dich vertun. Ist wirklich alles okay mit dir?“, hakte ich noch mal nach.
“2019? Ach, was“, winkte das Mädchen ab. „Ich bin doch nur eingeschlafen und sicher nicht durch die Zeit gereist. Das war doch nur so ein Gerede von Tristan.“
“Was? Was für eine Zeitreise und wer ist Tristan?“, fragte ich verwirrt. Dieses Mädchen irritierte mich. Wollte sie mich vereimern? Hilfesuchend sah ich zu Lance.
“Zeitreisen? Echt? Das gibt’s?“, fragte Lance wenig hilfreich und ich rollte nur mit den Augen.
“Natürlich nicht“, antwortete selbst das Mädchen entrüstet. „Ich träume ja schließlich. Ich liege auf meiner Madratze in London im Jahr 2119.“
Ähm, ja klar. Sie musste wie Dornröschen uaf dem Kopf gefallen sein. Wie sollte ich ihr erklären, dass das hier nicht mal London war?
“Wie heißt du denn?“, fragte ich sie erst mal um Zeit zu schinden.
“Clarissa“, antwortete sie.
Ha, da hatten wir es. Niemand aus dem Jahr 2119 hieß Clarissa. Zumindest konnte ich mir das nicht vorstellen.
“Clarissa, du träumst nicht. Du bist hier aber auch nicht in London und schon gar nicht im Jahr 2119. Wir sind in Deutschland und schreiben das Jahr 2019“, stellte ich nun ein für alle mal klar.
“Verdammter Tristan. Wie konnte er nur?“, schimpfte sie.
Offenbar wollte sie sich nicht von ihrer Version der Geschichte abbringen. Doch bevor ich etwas drauf erwiedern konnte stieß Dornröschen wieder zu uns und zwar mit einem Typen im Schlepptau. Er war defintiiv kein Wolf. Eher Robin Hood.
“Wer ist sie?“, fragte sie uns.
“Ähm, Clarissa“, antwortete ich vage. Wie sollte ich Dornröschen von einer Zukunft erzählen an die ich selbst nicht mal glaubte. Außerdem musste Dornröschen erst mal mit dieser Zukunft klarkommen. Deswegen fragte ich nur: „Und wer ist Robin Hood in Wirklichkeit?“
“Robin Hood?“, fragte Dornröschen verwirrt.
Ach ja, den kontne sie ja nicht kennen.
“Na, er neben dir“, sagte ich und zeigte auf Robin Hood.
“Ach so, das ist Marco“, antwortete sie und stellte ihn somit vor.
“Hallo“, sagte Marco in die Runde und wir begrüßten ihn ebenfalls.
“Ihr seid komisch“, stellte Clarissa fest. „Bei uns in der Untergrundorganisation geht es viel rauer zu. Tristan musste mich immer beschützen.“
Ähm, ja. Na klar. In der Zukunft, die 2119 war. Jetzt musste Lance mir aber wirklich helfen. Doch zu meiner Überraschung sprang Dornröschen ein.
“Marco, das sind übrigens Lance und Shailene“, stellte sie uns jetzt vor und deutete nacheinander auf Lance und mich. „Clarissa kenne ich zwar nicht, aber vielleicht hat sie Amnesie, weil sie so komisches Zeug redet. Das habe ich nämlich auch. Glaubt zumindest Shailene. Shailene hat mir erklärt, was Amnesie ist. Dabei verliert man sein Gedächtnis oder einen Teil davon.“
Marco guckte sie an als sei sie von einem anderen Planeten. Ich konnte es ihm nicht verübeln.
“Ähm, Rose, liebes. Lassen wir das lieber. Das tut jetzt nicht zur Sache.“ Ich sah Lance verzweifelt an. „Was machen wir jetzt, Lance?“
“Nehmen wir Clarissa mit“, entschied er. Irgendwie hatte ich genau das befürchtet.
“Ich halte das für keine gute Idee,“ teilte ich ihm mit.
“Das hast du bei Dorn … ähm Rose auch gesagt“, erinnrte er mich und verbesserte sich in letzter Sekunde noch.
“Ja, aber mal ehrlich, Lance. Mit Rose haben wir schon genug zu tun.“ Schnell sah ich sie entschuldigend an. „Nichts für ungut.“ Dann fuhr ich fort. „Und jetzt noch eine Zeitreisende.“
“Kannst du irgendwohin?“, fragte Lance Clarissa nun und wirkte dabei ausnahmsweise mal vernünftig.
“Wo denn? Ich weiß ja nicht mal wo wohin ist“, antwortete Clarissa in einem Tonfall der besagte als halte sie uns alle für dämlich.
“Also gut“, entschied ich kurzerhand. Was sollte ich denn machen? „Kommt mit uns, Clarissa. Zumindest fürs erste.“
“Und was ist mit Marco?“, fragte Dornröschen hoffnungsvoll.
“Du hast doch ein zu Hause, oder?“, fragte ich dagegen hoffnungsvoll.
“Natürlich. Ich wohne hier im Ort“, antwortete er. Dann wandte er sich an Dornröschen. „Aber ich würde dich gerne wiedersehen, Rose.“
“Au ja, gerne“, strahlte Dornröschen begeistert und ich wusste, dass wir Marco nicht so schnell loswurden.
Und so fuhren Lance und ich mit Dornröschen und Clarissa nach Hause und waren gespannt, was Clarissa noch so über ihr Leben in der Zukunft zu berichten hatten.

Fortsetzung folgt …

und was meint ihr?

Transcendance

Story: 1 (+)

Will ist ein genialer Kopf und entwickelt künstliche Intelligenzen oder zumindest eine. Doch wird es ihm gelingen Unmögliches zu erreichen?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (+)

Will Caster/ Johnny Depp: 1

Will mochte ich ganz gerne. Er  hatte gute Ansätze und tat mir leid wegen dem was mit ihm passiert ist. Aber dann artete es aus und ich fand es krass, was mit ihm alles möglich war. Er wirkte nur manchmal etwas trantünig.

Das ist ja mal wieder eine verhältnismäßig normale Rolle für Johnny Depp. Zumindest vom Aussehen her. Also so wie er wirklich ist. Zumindest überwiegend. Das fand ich eigentlich sehr gut, denn meistens kann man ihn kaum erkennen. Etwas schräg war es natürlich schon, aber die Rolle passte zu Johnny.

Bekannte Rollen: Fluch der Karibik, Phantastische Tierwesen, Alice im Wunderland

Joseph Tagger/ Morgen Freeman: 1 (+)

Joseph mochte ich ganz gerne. Er hatte was, kam aber doch recht wenig vor. Das fand ich etwas schade.

Morgan mag ich sehr gerne. Er spielte diese Rolle auch gut und passte gut zu ihm.

Bekannte Rollen: R.E.D., Das Beste kommt zum Schluss, Evan Allmächtig

Max Waters/ Paul Bettany: 1 +

Max mochte ich wirklich gerne. Er hatte ein gutes Herz und war ein kluger Kopf. Er war ein Lieber und kümmerte sich um die, die er liebt.

Paul mag ich schon seit Tintenherz. Hier konnte er mich wirklich überzeugen. Er passte wirklich gut in die Rolle.

Bekannte Rollen: Tintenherz, The first Avenger, Master & Comander

Evelyn Caster/ Rebecca Hall: 1 (+)

Evelyn mochte ich schon recht gerne. Vor allem am Anfang. Allerdings war sie mir dann zu verbohrt. Das wurde ja auch ziemlich gefährlich, was sie machte. Ich konnte sie teilweise verstehen, aber sie war auch total geblendet. Wenigstens für die meiste Zeit.

Rebecca mochte ich auch von Anfang an. Sie passte auch so gut in diese Rolle. Sie hatte einfach was und hatte auch die nötige Klase.

Bekannte Rollen: keine

Bree/ Kate Mara: 1 (+)

Bree mochte ich eigentlich recht gerne. Sie hatte nur manchmal die falschen Ansätze. Dennoch mochte ich wofür sie kämpfte. Ich traute ihr nur nicht immer.

Kate mag ich total gerne. Sie hat einfach irgendwie was. Ich finde sie sympatisch.

Bekannte Rollen: Fantastic Four

Donald Buchanan/ Cillian Murphy: 1 +

Donald mochte ich ganz gerne. Wirklich überragend fand ich ihn aber nicht. In die Rolle passte er aber gut und fügte sich gut ein.

Cillian mochte ich ganz gern. Er konnte mich aber nicht ganz überzeugen. Vielleicht gab das auch seine Rolle einfach nicht her.

Bekannte Rollen: 28 Tage später, Unterwegs nach Could Montain, Batman

Martin/ Clifton Collins Jr: 1

Martin fand ich okay, aber nicht überragend. Das gab seine Rolle aber wohl auch nicht her.

Clifton mochte ich ganz gerne. Er passte auch gut zu der Rolle und spielte sie gut.

Bekannte Rolle: keine

Kleidung und Kulissen: 1 (+)

Die mochte ich ganz gerne und sie passten auch. Die Kleidung war nichts besonders sondern eher einfach gehalten.  Die Kulissen sind teilweise natürlich schon was besonderes. Besonders Evelyns Häuser mochte ich sehr.

Besondere Ideen: 1 (+)

Das war ja die Grundidee mit der künstlichen Intelligenz und wie es machbar ist. Das war auch ganz gut gemacht, aber auch gruselig.

Rührungsfaktor: 1 (+)

Manchmal fand ich es schon rührend und süß und habe mitgehofft.

Parallelen: 1

Die kann ich schon zu anderen der Art stellen und diesen hier mochte ich ganz gerne.

Störfaktor: 1

Evelyn war zu verbort. Sie war verblendet und sah nicht wie gefährlich war, was sie tat. Auch so hätte man ein wenig mehr aus der Story machen können. Es wirkte alles zu sachlich. Man hätte es lebhafter machen können.

Auflösung: 1 (+)

Die war okay, aber auch vorhersehbar. Man hatte es ja eh schon geahnt. Aber sie war auch traurig und schön.

Fazit: 1 (+)

Der Film hat mir schon gut gefallen. Er war kein Überflieger, aber sehenswert und das Thema war interessant. Ausserdem waren die Schauspieler gut ausgesucht und haben mir gefallen.

Bewertung: 4/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kann den Film gucken. Er ist schon sehenswert.

Writing Friday – Ein Blick in die Zukunft

Du bist durch die Zeit gereist und im Jahr 2819 gelandet, berichte davon.

Zeitreise ist so eine Sache. Man weiß nicht wohin man gelangt. Wir aus der Gegenwart wissen nicht viel über diese Welten.  Wir haben in der Vergangenheit fast alles erforscht, was geht. Doch in die Zukunft ist kaum einer gereist. Deswegen bin ich gespannt, was mich erwartet.
Wie reise ich eigentlich durch die Zeit? Gute Frage.  Es ist eine Art Uhr. Nur dass sie nicht die Zeit anzeigt. Man kann sie einstellen. Ich stelle meine Uhr also auf den 05.05.2819. Der Zeiger drehte sich wahnsinnig schnell um sich selbst. Ich selbst blieb aber stehen. Ich blieb einfach da wo ich war. Dennoch veränderte sich etwas. Der Wald, war nicht mehr der, der ich kannte. Hier gab es keinen Wald um genau zu sein. Hier war gar nichts. Nicht mal Wiese. Okay, ich schaffte das. Natürlich gab es in der Zukunft Dinge, die ich sonst nicht kannte. Ich ging einfach los. So anders konnte es hier gar nicht sein, oder? Also ging ich einfach den Weg, den ich gekommen war. Nur dass es hier auch anders aussah. Es gab gar keinen richtigen Weg. Nur Feld. Also blieb mir nichts anderes als darüber zu laufen. Ich hatte keine Ahnung wo dieser nicht vorhandene Weg hinführte. Es dauerte eine Weile bis sich wieder etwas tat. Dann kam ich auf einen Weg. Es war nicht direkt eine Straße, kam dem aber sehr nahe. Zumindest waren hier schon mal Menschen zu sehen. Allerdings sahen sie seltsam aus. Nicht direkt wie Roboter oder Androiden, aber doch so ähnlich. Zumindest hatten sie was metallisches an sich. So wirklich beschreiben konnte ich es nicht. Manchmal war es nur ein Arm oder eine Hand, dann wieder Teile im Gesicht oder ähnliches. Aber hier war ich außen vor. Nicht sie.
Aber ich wurde nicht wirklich beachtet. Vielleicht waren sie an Besucher aus verschiedenen Zeiten gewöhnt. Also ging ich einfach weiter. Schließlich kamen immer mehr Menschen. Vielleicht kamen wir in die Nähe einer Stadt. Ich musste das wohl abwarten.
Es dauerte wieder eine Weile bis sich erneut etwas tat. Dann schlengelte sich ein neuer Weg vor meiner Nase herum. Ich folgte ihm und war damit nicht alleine. Langsam kamen die ersten Gebäude in Sicht. Sie wirkten seltsam. Gar nicht so modern wie ich dachte. Sie sahen eher aus wie Höhlen. Anders konnte ich sie nicht beschreiben. Sie standen am Wegrand, was irgendwie verloren wirkte. Außerdem waren sie sehr klein. Wie sollten da Menschen reinpassen?
Verwirrt ging ich weiter. Was war das für eine komische Welt? Höhlen hatte ich in der Zukunft aber nicht erwartet. Schließlich kam ich in eine Art Stadt. Aber auch hier sah es nicht aus wie erwartet. Sondern eher einfach. Zu einfach. War ich in eine falsche Zeit geschlüpft?
Schließlich kam ich an eine Schranke. Dort saßen zwei der seltsamen Menschen vor und hielten mich auf. Fragend sah ich sie an.
„Können Sie sich ausweisen?“, fragte der eine mit einer Roboterstimme.
Verdammt. Hatte ich meinen Ausweis mitgenommen? Hoffentlich. Ich kramte in meinen Taschen herum. Und dann fand ich mein Tablet. Darauf musste auch mein Ausweis sein. In freudiger Erwartung wollte ich ihn anschalten, aber der Akku war leer. War ja klar.
Mein Gegenüber hatte aber längst verstanden.
„Sie haben einen digitalen Ausweis? Dann ist er ganz schnell abrufbar.“ Er drückte auf ein paar Knöpfe in seinem Arm und nickte mir dann zu. „Alles klar. Sie können durch.“
Und so ging ich weiter. Und dann kam ich in die Stadt. Und die war der Wahnsinn. Sie war gar nicht so voll wie ich es mir vorgestellt hatte. Eher leer und kleiner. Und auch noch recht altmodisch. Irgendwie fehlte hier jegliche Technik. Da hatte ich was ganz anderes erwartet. Es wirkte geradezu einfach. Die Leute waren schlicht angezogen und ihre Häuser ebenso schlicht. Ich sah mich verwundert um. Es erinnerte mich eher an das Mittelalter. Ich suchte nach etwas wie einer Kneipe oder so. Diese Mischung hier verwirrte mich.
Und dann sah ich sie. Ein Mädchen so einfach wie es nur gehen konnte. Blonde lange Haare, rundes Gesicht, füllige Figur, aber wunderschön. Ich konnte meinen Blick nicht von ihr wenden. Wenn es Frauen wie sie hier gab wollte ich diese Welt vielleicht nie mehr verlassen. Das könnte ein Problem werden. Ich konnte sicher nicht auf Dauer hier bleiben.
Und dann sah sie mich an. Sie lächelte und ich lächelte zurück.  Und da war es spätestens um mich geschehen. Sie war einfach entzückend. Ich näherte mich ihr vorsichtig. Sie richtetete ihren Blick weiter auf mich. Ich kam weiter auf sie zu bis ich vor ihr stand.
„Hallo“, begrüßte ich sie schlicht.
„Hallo“, sagte sie auch.
„Bin ich hier richtig in der Zukunft?“, fragte ich sie. „Ich habe eher das Gefühl ich bin in der Vergangenheit. Mal abgesehen von dem Metall, was manche am Körper hatten.“
„Kommt darauf an aus welcher Zeit du kommst“, meinte sie nur.
„Aus dem Jahr 2018“, erklärte ich.
„Dann ist es definitiv die Zukunft“, erklärte sie.
„Sie sieht so anders aus als ich sie mir vorgestellt habe“, gab ich zu.
„Sieht sie das nicht immer?“, fragte sie nur.
„Vermutlich“, stimmte ich ihr zu.
„Komm mit mir. Dann zeige ich dir die wirkliche Zukunft“, bot sie mir an.
Und so ging ich mit ihr und sie hielt ihr Versprechen. Ich lernte eine Welt kennen wie ich sie mir nie erträumt hätte. Ich kam nie wieder nach 2018 zurück. 2819 war viel interessanter und entspannter.

Ende

So, das war mein kleiner Einblick zu Beobachteten. Was meint ihr so?

Jay Asher + Carolyn Mackler – Wir beide irgendwann

Story: 1 (+)

Emma kriegt 1996 ihren ersten Computer. Um sich ins Internet einzuloggen muss sie sich noch einwählen.  Sie kommt auf eine Facebookseite, die erst in 15 Jahren existiert und sieht ihre Zukunft. Was passiert, wenn man an dieser Zukunft rumpfuscht, weil sie einem nicht gefällt?

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 (+)

Emma: 1 (+)

Ich mochte sie ganz gern, aber manches fand ich auch nicht so gut. Am Anfang wirkte sie richtig sympatisch und so, aber es gefiel mir nicht wie sie dann mit Josh umging. Musste das sein? Das war irgendwie herablassend als sei sie was besseres. Auch wie sie in ihrer Zukunft rumgefuscht hat fand ich nicht gut, auch wenn ich es verstehen konnte.

Josh: 1 (+)

So wirklich überzeugen konnte er mich auch nicht. Ich mochte ihn eigentlich ziemlich gern. Aber dieses ganze Getue mit Sydney fand ich blöd. Aber er hatte auf jeden Fall die richtigen Ansätze.

Tyson: 1 (+)

Er war mir ein bisschen zu oberflächlich. Er dachte einfach zu oberflächlich. Aber sonst mochte ich ihn ganz gern.

Kellan: 1 +

Die mochte ich eigentlich sehr gern. Sie war taff und hatte die richtigen Ansätze und unterstützte ihre Freunde gut. Das mochte ich.

Josh Eltern: 1 –

Ich fand sie nicht ganz so gut. Sie waren etwas zu streng. Das hatten sie gar nicht nötig.

Emmas Mutter: 1 –

Sie fand ich auch nicht so gut. Sie kroch Martin viel zu sehr in den Schoß.

Sydney: 1 (-)

Ich fand sie gar nicht so schlimm. Sie störte nur. Sie war nur Mittel zum Zweck.

Ruby: 1

Sie war okay, aber kam wenig vor.

Cynthia: 1

Ich fand sie okay, aber sie kam auch wenig vor.

Anna: 1

Ich fand sie okay, aber sie kam auch nicht wirklich viel vor.

Graham: 1 –

Erst fand ich ihn nicht so sympatisch, aber am Ende ging er doch soweit.

Cody: 1 –

Er war einfach ein Schleimer, aber wenigstens konnte er ein nein soweit akzeptieren.

David: 1 (+)

Ihn mochte ich ganz gern und ich konnte ihn verstehen.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (+)

Wirklich überzeugen konnten die mich leider nicht obwohl die Idee schon gut war. Aber Emma und Josh kamen viel zu kurz. Es wurde viel zu viel Wert auf andere Dinge gelegt, die später gar nicht mehr so wichtig waren.

Tyson und Kellan fand ich wirlich süß zusammen. Die hatten was.

Erzählperspektive: 1 (+)

Die Geschichte wurde aus Josh und Emmas Sicht erzählt, was ich auch ganz gut fand, denn nur aus Emmas Sicht hätte es mich vermutlich irgendwann genervt.

Besondere Ideen: 1 +

Das war ja eigentlich die Idee mit Facebook aus der Zukunft und die Idee fand ich auch echt gut, aber die Umsetzung dazu dann doch leider etwas platt.

Rührungsfaktor: 1

Der war schon vorhanden, aber irgendwie ebbte er in der Mitte etwas ab, da mir nicht gefiel in was für eine Richtung die Geschichte ging.

Störfaktor: 1 –

Ich fand diese Zukunftsversionen von Emma und Josh passten überhaupt nicht. Das schien eher wie ihre Träume. Zumindest bei Josh. Und das wurde zu lange herausgezögert. So kamen Josh und Emma zu kurz, die ich gerade richtig gut zusammen fand. Außerdem fand ich Charkatere wie Graham und Cody überflüssig.

Auflösung: 1

Die fand ich okay, aber wie gesagt kamen Emma und Josh dabei einfach zu kurz und es wurde zu lange herausgezögert.

Fazit: 1 (+)

Ich mochte das Buch ganz gern, aber ganz überzeugen konnte es mich nicht und in der Mitte zog es sich doch ziemlich fand ich. Leider gefiel mir nicht die Richtung in die sich Josh und Emma entwickelten. Josh und Emma zusammen klappte viel besser. Man hätte einfach mehr aus dieser Idee machen können, denn den Anfang fand ich echt toll.

Bewertung; 4,5/ 5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kann es lesen. Es ist eine schöne Idee. Aber erwartet nicht zu viel. Kommt drauf an in welche Richtung euer Geschmack geht.