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Eine Aktion, die ich durch das viele Schreiben aus den Augen verloren hab, gibt es hier: Klick.

Für diese Aktion bleiben mir für dieses Jahr noch drei Wörter über. Zwei sind schon veröffentlicht. Die hole ich erst mal nach.

Das zehnte Wort lautet:

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Anmerkung: Diese Geschichte ist nach meiner Weihnachten in Loreoll. Zumindest irgendwann danach. Die Charkatere sind aus „Die Zauberfeen“ entsprungen.

Na, dann mal los:

Renn und Corly auf Schatzsuche:

Lilien:

„Mama, hast du schon mal einen Schatz gesehen?“, fragte meine Tochter Corly mich aufgeregt.
„Ja, klar. Dein Vater ist mein Schatz“, antwortete ich ihr lachend.
„Nein, doch nicht so ein Schatz. Einen richtigen Schatz. So mit Sternen und Juwelen und sowas. Renn hat mir eine Geschichte über einen Schatz erzählt.“ Sie sah mich entrüstet an und ich musste mir einfach das Lachen verkneifen.
„Na ja. In unserer Welt gibt es schon gewisse Schätze. Magische Schätze. Zum Beispiel in der Heimat deiner Oma. Da gibts ganz viele Sterne“, erzählte ich ihr nun ernster.
„Meinst du Nike?“, fragte sie neugieirig.
„Ja“, antwortete ich lächelnd. Ich redete selten über meine verstorbene Mutter. Corentin wusste bereits alles über sie und meine Kinder waren noch zu klein um die ganze Tragik zu verstehen. Aber heute musste ich wieder an sie denken. Ich hatte sie nie kennen gelernt, aber mein Vater Cameron hatte mir viel von ihr erzählt. Er hatte sie von ganzen Herzen geliebt. Das tat er immer noch.
„Können wir dort mal hingehen? Können wir Sterne sammeln?“, fragte Corly mich mit leuchtenden Augen.
„Um Sterne zu sammeln müssen wir nicht zu den Sternen gehen. Sie sind überall um uns herum. Ausserdem hab ich dir doch erzählt, dass die Sternenwelt nicht mehr zu erreichen ist.“ Es war so schwierig Kindern etwas ernsthaft erzählen zu wollen, wenn sie einfach nicht zuhören wollten.“
„Ich möchte so gerne Sterne sammeln“, erklärte meine vierjährige Tochter mir völlig ernst.
Ich seufzte. „Na schön. Vielleicht können wir das mal irgendwann machen.“
„Wenn du einen Schatz finden willst, solltest du mich begleiten. Ich kann dir helfen einen zu finden“, bot mein Sohn Renn ihr an, der jetzt wieder zu uns getreten waren. Wir hatten einen Spaziergang im Schlossgarten unternommen. Renn war nur wenig älter als Corly.
Fragend sah ich meinen Sohn an. Was hatte er nun wieder vor. Doch er zwinkerte mir nur lässig zu. Hatte er hier irgendwas versteckt? Es wäre nicht das erste mal. Renn vergötterte seine kleine Schwester und bespasste sie ziemlich oft. Allerdings heckten sie auch genau so oft was gemeinsam aus.
Ich folgte meinen Kindern und Renn spielte mit Corly Schatzsuche.
„Schau mal hier. Vielleicht ist hier irgendwas“, lockte Renn Corly und deutete auf ein recht verwelktes Blumenbeet.
Corly schaute nach und stellte enttäuscht fest: „Nein, da ist nichts.“
Gespielt verwundert und sehr überzeugend tat Renn als überlege er. „Hm, ich dachte, ich hätte was gesehen. Vielleicht dann lieber hier?“
Er führte sie zu einem Früchtebaum und guckte in eines der unteren Löcher rein. „Nein, auch nichts“, stellte er fest. Corly war jetzt aufgeregter denn je und hüpfte wild auf und ab.
„Aber hier muss was sein, Renn. Denk noch mal nach. Wo hast du den Schatz gesehen?“
Renn tat so, als würde er ganz angestrengt überlegen und rief dann aus: „Oh, ich weiß!“ Er zog Corly aufgeregt hinter sich her.
„Oh, guck mal da!“, rief Renn aus und zeigte auf eine Stelle, die ich von meinem Platz aus nicht sehen konnte.
„Corly strahlte übers ganze Gesicht: „Ein Stern! Wo kommt der her?“
„Vielleicht ist er vom Himmel gefallen“, überlegte mein Sohn.
Corly hob den Stern auf und wirkte ein bisschen enttäuscht. „Aber er ist gar nicht heiß.“
„Vielleicht liegt er schon eine Weile dort.“
Das schien Corly davon zu überzeugen, dass ihr Stern doch echt war. Sie kam mit Renn zu mir zurück und hielt ihren Schatz fest umklammert.
„Mama, sieh mal! Da ist ein Stern vom Himmel gefallen“, freute sie sich wie sich nur Kinder über solche Sachen freuen können.
„Dann hast du deine Schatzsuche ja jetzt hinter dir“, lächelte ich und nickte Renn lobend zu. Er grinste freudig.

Das erste Wort ist schon mal geschafft.

Hier kommt der Sammelpost zu dieser Challange hin. Jeden oder jeden 2. Tag wird es von mir Antworten geben, die ich hier verlinke:

Jahresstatistik 2016

Wie jedes Jahr, gibt es auch für 2016 wieder die Jahresstatistik – „Dein Buchjahr in 30 Fragen“!
Zusammen mit der Goodreads-Gruppe ‚Bücherwelt & Leserausch‘ haben wir schon 2013 diese 30 Fragen zum Lesejahr herausgearbeitet und ich möchte die Antworten auch dieses Jahr wieder auf unsere Blogs posten. Wir planen die Antworten zu diesen Fragen ab den 01. Dezember zu posten und ich freue mich schon riesig auf die ganzen Antworten!
Wenn ihr diese Fragen ebenfalls beantworten und mitnehmen möchtet, könnt ihr hier das Planko-Formular verwenden (einfach kopieren und bei euch einfügen). Aber falls ihr das tut, bitte ich euch darum, den Button von oben zu verwenden und mich zu verlinken, vielen Dank! ♥
Ich hoffe, ihr habt Spaß an dieser Jahresumfrage, auch wenn ein paar knifflige Fragen dabei sind. ^^

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Um mitzumachen:

  • Es müssen nicht alle Fragen beantwortet werden – alle sind freiwillig

  • Bei der Aktion kann bis Ende März 2017 mitgemacht werden.

  • Bei der ersten Frage zum Buch des Jahres bitte nur ein Buch angeben (auch wenn es schwer fällt), bei den anderen Kategorien dürfen, wenn nötig gerne mehrere Bücher genannt werden.

  • Ihr könnt so knapp oder so ausschweifend antworten, wie Ihr wollt.

  • Bitte warnt aber vor einem Spoiler, falls Ihr zum Beispiel auf das Ende des Buches eingeht.

  • Ihr dürft aus ALLEN Büchern wählen, die ihr zwischen 01.12.2015 und 30.11.2016 gelesen oder gehört habt, egal WANN das Buch erschienen ist!

  • Bitte verlinkt meinen Blog. Danke!

 

1. Buch des Jahres– Welches war für Euch DAS Buch des Jahres?
Auch, wenn es schwer fällt, nur eine Nennung ist erlaubt.

Antwort: Colleen Hoover – Zurück ins Leben geliebt

2. Flop des Jahres – Welches Buch war für Euch der Flop des Jahres?

Antwort: Maya Shepard – Märchenhaft erwählt

3. Größte positive Überraschung – An welches Buch hattet Ihr eher geringe bis durchschnittliche Erwartungen und dann hat es Euch richtig umgehauen (im positiven Sinne)?
Antwort:

4. Größte Enttäuschung – An welches Buch hattet Ihr große Hoffnungen geknüpft und dann hat es Euch richtig enttäuscht?
Antwort:

5. Bester Pageturner – Welches Buch konntet Ihr gar nicht mehr aus der Hand legen?
Antwort:

6. Liebste Reihe/ Trilogie – Welches war in 2016 Eure liebste Reihe? (Es muss mindestens ein Band in diesem Jahr gelesen worden sein.) Und auf welche Fortsetzung in 2016 freut Ihr Euch am meisten?
Antwort:

7. „Dickster Schmöker“ – Welches war Euer Buch mit den meisten Seiten? Sind die Seiten nur so „dahin geflogen“ oder musstet Ihr kämpfen?
Antwort:

8. Die meisten Fehler – Ist Euch ein Buch ganz besonders negativ durch viele logische und/ oder orthografische Fehler aufgefallen?
Antwort:

9. Interessantestes Sachbuch – Auch „non-fiction“ kann fesseln, welches Sachbuch hat Euch in diesem Jahr am meisten beeindruckt?
Antwort:

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Story

10. Schlimmster Buchmoment – Welches war für Euch der schlimmste Moment in einem Buch? Entdeckung eines Betrugs? Tod eines Lieblings? Eine herzergreifende Trennung?
Antwort:

11. Enttäuschendstes Ende – Das Buch war toll aber das Ende einfach Mist? Welches Ende hat Euch am meisten enttäuscht?
Antwort:

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Charaktere

12. Liebster Held – Welches war Euer liebster Held?
Antwort:

Wer mag und kann, darf gerne auch noch angeben, welcher Held Euch
nur vom Charakter
Antwort:
nur vom Äußeren
Antwort:
so richtig angesprochen hat.

13. Liebste Heldin – Welche Heldin hat Euch am besten gefallen?
Antwort:

(Da auch Männer antworten können😉 ): – Wer mag und kann, darf gerne auch noch angeben, welche Heldin Euch
nur vom Charakter
Antwort:
nur vom Äußeren
Antwort:
so richtig angesprochen hat.

14. Liebstes Paar – Manchmal stimmt die Chemie einfach, welches Paar hat Euch am besten gefallen? Hier zählt das Paar als Ganzes, ein noch so anbetungswürdiger Held kann seine unwürdige Partnerin nicht raus reißen!
Antwort:

15. Nervigster Held/ Nervigste Heldin: – Welcher Protagonist hat Euch am meisten genervt? Bei wem konntet Ihr nur noch mit den Augen rollen? Gab es vielleicht einen besonders schlimmen/ peinlichen Moment?
Antwort:

16. Fiesester Gegenspieler – Wer hat Euren Buchhelden am schlimmsten zugesetzt?
Antwort:

17. Liebster Nebencharakter – Auch Charaktere, die nur am Rande vorkommen, kann man ins Herz schließen. Welcher Nebencharakter ist Euch besonders in Erinnerung geblieben?
Antwort:

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Verschiedenes

18. Bester Kuss – Habt Ihr bei einem Kuss so richtig mitgefiebert, erleichtert aufgeseufzt, richtig Lust aufs Küssen bekommen?
Antwort:

19. Beste Liebesszene – Wenn es nicht beim Küssen bleibt, welche Liebesszene hat Euch am meisten angesprochen?
Antwort:

20. „Lachkrampf“– Bei welchem Buch konntet Ihr am herzhaftesten lachen?
Antwort:

21. „Heulkrampf“ – Bei welchem Buch habt Ihr am meisten geweint bzw. hättet am meisten heulen können?
Antwort:

22. Bestes/ liebstes Setting – Euer Lieblingsland/ Eure Lieblingsstadt, eine wundervoll gestaltete Fantasywelt – Welches Setting hat Euch besonders beeindruckt?
Antwort:

23. „The big screen“ – Welches Buch würdet Ihr am liebsten verfilmt sehen?
Antwort:

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Autoren

24. Liebster Autor – Welchen Autor/ Welche Autorin habt Ihr in diesem Jahr am liebsten gelesen?
Antwort:

25. Autoren-Neuentdeckung 2016 – Habt Ihr einen Autor in diesem Jahr für Euch entdeckt, von dem Ihr nun am liebsten alles verschlingen würdet?
Antwort:

25.b Autoren-Enttäuschung 2016 – Ein Autor, von dem ihr bisher alles verschlungen habt, der Euch aber arg enttäuscht hat in diesem Jahr?
Antwort:

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Äußerlichkeiten

26. Bestes Cover– Welches Cover hat Euch im Jahr 2016 am besten gefallen? (Hier müsst Ihr das Buch nicht gelesen haben, jedes Cover, das Euch im Jahr 2016 beeindruckt hat, zählt.)
Antwort:

27. Schlimmstes Cover – Gibt es ein Cover, dass Euch fast davon abgehalten hätte, das Buch zu lesen? Oder ein Buch, dass Ihr tatsächlich aufgrund des Covers nicht lesen wollt? (Zu hässlich, zu grausam, zu kitschig?) Gab es ein Buch, dessen Cover unpassend zur Geschichte/ Stimmung war oder schon zu viel gespoilert hat?
Antwort:

28. Allgemein schönste Gestaltung – Welches Buch ist Euch wegen der Verarbeitung, Illustrationen, Kapitelunterteilungen etc besonders in Erinnerung geblieben?
Antwort:

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„Social Reading“

29. Gemeinsam lesen – Gab es eine Leserunde/ einen Buddy Read, die Euch besonders gut gefallen hat? (Muss natürlich nicht unbedingt in unserer Gruppe gewesen sein.)
Antwort:

30. Bester Tipp – Gab es eine Leseempfehlung, für die Ihr besonders dankbar seid?
Antwort:

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Eigentlich wollte ich das hier als Sammelpost posten, aber Tarlucy hat mich dazu verleitet jeden Tag einen Beitrag zu posten, wobei es heute dann natürlich zwei werden. Trotzdem werde ich gleich noch eine Übersicht veröffentlichen. Als Seite vielleicht. Mal sehen, wie ich das letztendlich machen werde.

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1. Buch des Jahres– Welches war für Euch DAS Buch des Jahres?
(Auch, wenn es schwer fällt, nur eine Nennung ist erlaubt.)

Zurück ins Leben geliebt

Zuerst wäre es die Hopelessreihe von ihr gewesen, aber mit diesem Buch hat sich meine Lieblingsautorin wirklich noch mal selbst übertroffen. Ich denke nicht, dass dass ein Dezemberbuch noch überbieten kann.

2. Flop des Jahres – Welches Buch war für Euch der Flop des Jahres?

Märchenhaft erwählt

Dieses Buch wurde so hochgelobt, aber ich fand es meistens einfach furchtbar. Unsympatische Charaktere mit einer unsympatischen Handlung und nichts konnte mich wirklich begeistern. So viel Potential wurde einfach verschenkt. Heera war besonders schlimm.

 

Auch heute gibts wieder Wölkchens Freitagsfragen von mir.

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Bücher-Frage:

  1. 1. Wie entscheidest du welches Buch du als nächstes liest?
    – Hast du eine bestimmte Vorgehensweise oder ein Ritual ?

    Ich plane in der Regel den Monat im Voraus. Kann sein, dass ich nicht immer alle Bücher schaffe, aber ich geb mir Mühe. Danach teile ich mir ein wann ich welches Buch zuerst lese. Möglichst dickere Bücher zum Anfang.

Private Frage:

  1. Weihnachten steht vor der Tür – hast du schon alle Geschenke besorgt oder gehörst du gar zu den „Auf-den-letzten-Drücker-Käufern“?

    Ich hab Kleidung für die Kinder. Ansonsten muss ich mich dieses Jahr kaum um was kümmern. Wir haben Ideen für Puzzle und Memory mit eigenen Bildern und wollen die bei Ravensburger bestellen. Der Wunschzettel von meiner Schwester bei Amazon hab ich noch nicht. Also kann ich da auch nichts machen.

    Das wars auch schon wieder von mir. Meist gehts ja schnell die Fragen zu beantworten. Nur selten muss ich länger überlegen.

Meine Themenwoche ist schon wieder beim Wochenende angelangt. In der echten Welt gibts zwar noch keine Schneeflocken wieder, aber zumindest auf dem Blog.

Corlys Themenwoche Logo

Meine heutige Frage für euch lautet:

Genießt ihr die Adventszeit oder ist sie eher stressig für euch?

Eigentlich eher genießen. Diesmal kommt keine Familie zu uns. Also wird es auch nicht so stressig werden. Erst kurz vor Weihnachten vermutlich mit Putzen und Kartoffelsalat machen.

Geschenke haben wir zumindest alle Ideen zusammen, aber manches müssen wir noch vorbereiten. Da fällt mir ein: Meine Wunschliste muss ich ja auch noch öffentlich machen.

Also genieße ich eher die Adventszeit, denn ich mag sie so gern.

Wie ist das bei euch so?

Die nächsten Fragen:

Samstag:

Habt ihr eine kleine Story für den Advent für uns?

Wieder beschäftige ich mich auch heute mit meiner Bloggeschichte. Mal sehen, was weiterhin so passiert …

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 28)

„Wollt ihr was trinken?“, fragte meine Mutter mich in ihrer üblichen Routine und führte uns ins Wohnzimmer.
„Ja bitte“, nickte ich während Kyle ablehnend den Kopf schüttelte. „Nein danke.“
Meine Mutter sah uns mit einem merkwürdigen Blick an, währen sie in der Küche verschwand. Wir setzten uns auf die gemütlichen Sessel meiner Kindheit. Sie wurden nie ausgetauscht.
„Auch drinnen sieht es gemütlich aus“, fand Kyle lächelnd.
„Ja, das fand ich auch immer“, nickte ich.
Meine Mutter kam zurück und reichte mir ein Glas Saft. Ich bedankte mich bei ihr. Sie selbst hatte ebenfalls ein Glas in der Hand und setzte sich zu uns.
„Also, was ist eigentlich genau passiert?“, fragte sie uns.
Also erzählten Kyle und ich ihr abwechselnd ohne uns vorher abgestimmt zu haben, wie ich ins Meer gefallen war und er es gesehen und mich geretettet hatte. Dann hatte er mich zu sich nach Hause gebracht und gesund gepflegt. Das hatten wir alles schon kurz angedeutet, aber jetzt schmückten wir es ganz schön aus.
„Dann sollte ich mich wohl bei Ihnen bedanken“, wandete sich Mama jetzt an Kyle. „Sie haben uns unsere Tochter zurück gebracht.“
„Ähm …“, machte Kyle nur und sah hilflos in meine Richtung. Ich nickte ihm aufmerksam zu. „Gern geschehen“, brachte er schließlich hervor. Allerdings war es offensichtlich, dass er sich unwohl fühlte.
„Ich hoffe, es hat Ihnen keine Umstände gemacht so lange für meine Tochter zu sorgen?“, fragte sie nun. Ich stöhnte. Bitte nicht.
„Mama“, sagte ich nur warnend. „Lass es.“
„Nein, schon gut. Sie war keine Belastung oder so. Im Gegenteil. Es hat mich gefreut sie bei mir zu haben.“ Kyle verstummte genau so apprupt wieder wie er zu sprechen begonnen hatte.
„Gut.“ Dann wandte sich Mama an mich. „Du hast Schulzeit verpasst. Du solltest deine Freundinnen anrufen um nach dem Stoff zu fragen.“
„Ich wollte sie sowieso besuchen“, erwiederte ich.
„Gut.“ Ein betretendes Schweigen trat ein. Dann hörten wir, dass die Haustür sich öffente.
„Fred, bist du das?“, rief meine Mutter quer durchs Haus.
„Klar, wer sonst?“, fragte Papa ebenso laut zurück.
„Jileen ist wieder hier!“, rief meine Mutter erfreut.
Ich warf Kyle einen besorgten Blick zu. Er erwiederte ihn angespannt.
Sofort kam mein Vater ins Zimmer gestürmt und sein Blick fiel auf mich.
„Jileen, komm her.“ Er zog mich hoch und riss mich in seine Arme. Ich erwiederte seine Umarmung glücklich, aber auch angespannt.
„Hey Papa.“ Er bombardierte mich nicht wie Mama mit Fragen sondern war eher der ruhige Pol zu meiner Mutter. Dann fiel sein Blick auf Kyle. Oh, oh!
„Wer ist er?“, fragte er nur verwirrt.
„Er hat unsere Jileen gerettet“, erwiederte meine Mutter stolz.
Kyle zog den Kopf ein und versuchte sich unsichtbar zu machen.

Wieder ein kürzerer Teil. Alles weitere gibts dann ein andermal. Was sagt ihr nun hierzu? Ich hoffe, das nächste mal kann ich wieder etwas mehr schreiben.

Lexa hat auch für den Dezember wieder ein Ideenbild gepostet. Mal sehen, was mir diesmal dafür einfällt. Vielleicht erinnert ihr euch an meine Novembergeschichte und was daraus wurde … Mittlerweile hab ich etwa 60 Seiten von Die geheimnisvolle Stadt geschrieben. Das soll sich hier eigentlich nicht wiederholen. Ich glaub dann wäre ich mit meinen Geschichten schreiben doch etwas überfordert.

2016 Dezember Ideenbild

Recht schlicht gehalten. Das lässt viele Möglichkeiten offen.

Nora und die verschwundenen Fußspuren

An einem kalten Wintermorgen ging ich runter ans Meer. Ich liebte diese Tage mit viel Sonne und viel Schnee. Der Schnee glitzterte so schön und gerade kurz vor Wiehnachten freute ich mich darüber sehr. Die verzauberte Weihnachtswelt faszinierte mich immer wieder aufs Neue.
Ich schlenderte gedankenverloren durch die weiße glitzernde Masse und genoss die Einsamkeit des Strandes. Einheimische gingen nie an den Touristenorten spazieren. Einheimische suchten sich die ruhigeren Ecken. So wie ich.
Und wie ich so hier lang ging auf dieser Seite des Strandes entdeckte ich eine Bank voller Schnee mit zwei verwischten Fußabdrücken drauf. Ich musterte sie genauer. Von wem stammten sie wohl? Einem Menschen, einem Tier? Einem großen Tier oder einem kleinen Tier? Oder wem ganz anders. Die Möglichkeiten waren grenzenlos. Ich konnte es wirklich nicht erkennen.
Ich erinnerte mich daran wie ich als Kind an das Christkind geglaubt hatte, dass uns Geschenke brachte. Unweigerlich musste ich bei den Fußabdrücken nun an Rentiere denken. Die gehörten eher zum Weihnachtsmann, aber das machte nichts. Wie albern.
Doch im gleichen Augenblick hörte ich in der Ferne Glocken klingen. Was war das? Es hörte sich doch tatsächlich an wie die Glocken der Rentiere im Fernsehen. Das konnte doch nicht sein. Die gabs doch nur in unserer Fantasie. Schade eigentlich.
Und dann veränderte sich plötzlich etwas. Nur unmerklich. Die Landschaft war immer noch das Meer und die Bank, im Schnee versunken. Die Fußstapfen waren allerdings verschwunden. Verirrt starrte ich die Bank an. Was hatte das zu bedeuten?
Das Glockenläuten kam näher und ehe ich mich versah kam ein Rentierzug vorbeigerannt. In ihm saß kein anderer als der Weihnachtsmann persönlich. Wobei er vermutlich verkleidet war. Aber woher hatte er die Rentiere? Waren das Rehe?
Er blieb genau vor mir stehen und das Glockengeläut ließ nach.
„Ho, ho, ho. Fröhliche Weihnachten, schöne Frau. Du hast einen Wunsch beim Weihnachtsmann? Immer her damit.“ Er strahlte mich an. Er war praktisch ein Bilderbuchweihnachtsmann. Nur dass er noch ziemlich jung war verwirrte mich. Weihnachtsmänner waren doch eigentlich recht alt, oder?
„Ähm … Eigentlich habe ich mir nichts gewünscht“, stotterte ich.
„Doch klar. Du standest hier vor den Fußspuren. Die verschwinden nur, wenn man sich wirklich etwas von Herzen wünscht?“, behauptete er. „Was wünscht du dir?“
„Ich hab nur daran gedacht, dass ich früher mal ans Christkind geglaubt hab … und an den Weihnachtsmann … und die Rentiere“, gab ich dummerweise zu. Jetzt musste er mich ja für total bescheuert halten.
„Ah, dann willst du vielleicht mitkommen ins Weihnachtsland?“, fragte er mich erfreut.
Was? Meinte er das ernst oder veräppelte er mich? Wie alt war er eigentlich? Wenn ich ihn jetzt so genauer musterte könnte er sogar fast noch ein Kind sein. Aber nein. Dafür sah er dann doch zu alt aus. Definitiv eher ein junger Mann.
„Ähm …“, sagte ich nur unsicher.
„Los komm. Steig ein. Du siehst ja halb erfroren aus. In meinem Schlitten ist es warm“, bot er mir an. Ich hatte bis jetzt noch nicht mal bemerkt, dass mir kalt war.
„Also gut“, seufzte ich. Vermutlich würden wir nicht das Weihnachtsreich erreichen, aber Wärme hörte sich gut an. Zumindest damit hatte er Recht. Im Schlitten war es wirklich warm. Alles war mit Decken ausgefüllt und schön gemütlich. Hinten war der Bereich leer.
„Wofür ist die leere Ecke da?“, fragte ich den Weihnachtsmann.
„Wenn du an mich glauben würdest, könntest du es sehen“, erklärte er mir nur.
„Wo sind wir denn hier? Bei Peter Pan?“, fragte ich seufzend. Wo war ich da nur reingeraten.
„Wart`s ab. Du wirst schon sehen“, versprach er mir und die Rentiere setzten sich blitzschnell in Bewegung. Sie waren so wahnsinnig schnell und die Glocken bimmelten wieder in einer Tour.
Aber erst als die Rentiere abhoben in den Himmel hinauf sah ich was sich in der leeren Ecke versteckte. Lauter Geschenke lümmelten dort herum. Bunte, viereckige, welche mit Schleifen, welche mit Grußkarten …
Langsam glaubte ich wirklich dem Weihnachtsmann begegnet zu sein. Egal, wie verrückt das klang.
„Endlich glaubst du“, strahlte der Weihnachtsmann

Die Rentiere brausten mit wild klingelnden Glöckchen im rasenden Tempo den Himmel empor. Die Sterne funkelten am Himmel und der Weihnachtsmann saß direkt neben mir. Es war wie im Traum.
Wir flogen durch die Lüfte und irgendwann landeten wir erneut im Schnee. Vor uns befand sich eine unglaubliche Schneelandschaft und offenbar befand sich dort ein kleines verschneites Winterdorf.
Die Rentiere landeten und wurden langsamer.
„Willkommen in meiner Heimat“, sagte der Weihnachtsmann.
„Wo sind wir hier?“, fragte ich staunend. Die seltsamsten Kreaturen liefen hier rum. Vor allem aber offenbar Elfen, Engel und Wichtel.
„Das hier ist Christmas World. Hier werden die Weihnachtsgeschenke produziert, verpackt und ich liefere sie aus. Komm ich zeig dir alles“, erzählte er mir.
Die Rentiere wurden noch langsamer und schließlich hielten sie am Rand des Dorfes vor dem größten Häuschen. Es erinnerte etwas an ein Lebkuchenhaus oder an das Haus von der Hexe von Hänsel und Gretl.
„Ernsthaft jetzt? Das ist ja wie im Märchen“, bemerkte ich und fühlte mich in meine Kindheit zurück versetzt.
„Wir sind ja auch ein bisschen im Märchen.“ Er schien sich prächtig zu amüsieren. „Pass auf, Gleich springt der böse Wolf um die Ecke.“
„Ha ha“, machte ich, hielt mich aber näher an den Weihnachtsmann. „Wie heißt du eigentlich? Du hast doch bestimmt einen Namen? Ich kann dich ja schlecht immer Weihnachtsmann nennen.“
„Nenn mich Nick oder Chris. Was weiß ich. Hier hab ich keinen wirklichen Namen. Hier bin ich einfach nur Christmas“, sagte er achselzuckend als wäre das nicht wichtig.
„Also Chris“, murmelte ich mehr zu mir selbst.
„Und wie heißt du?“, wollte er dann aber doch von mir wissen.
„Nora“, antwortete ich.
„Willkommen in Christmas World, Nora“, sagte er erneut und dann führte er mich ins Lebekuchenhaus …

Oh, Gott. Ich fürchte das schreit doch wieder nach einer Fortsetzung, oder? Was hab ich mir da nur eingebrockt? Ich bekomme einfach keinen Abschluss mehr hin.

Das wars von meinem Ideen diesen Monat. Mal sehen, was der nächste Monat zu bieten hat. Fällt euch auch was zum Ideenbild Dezember ein?

@Lexa: Was meinst du? Kann ich die Geschichte als Gastbeiträge bei dir forführen?

Das Thema des heutigen TTT hatten wir ja schon mal, aber ich mag es irgendwie.

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Das hier sind meine Top 10 TV Serien:

gleeonce upon a time serieOne Tree HillThe Tomorrow PeopleStar-Crossed 2
The secret circleChasing lifeDoctors Diairescharmed-staffel-1Cedar Cove

1. Glee

Ich liebe diese Serie. Sie ist so bunt gemischt und die Schauspieler und Charaktere sind toll. Ich könnte sie schon wieder gucken. Leider warten auf mich noch so viele andere Serien.

2. Once upon a time

Die vierte Staffel war zwar etwas schwächer, aber sonst liebe ich die Serie. Ich warte immer noch auf Staffel 5. Wann die wohl mal im Free TV kommt?

3. One Tree Hill

Ich hab die Serie in 9 Staffeln gesuchtet und liebe sie einfach. Sie ist so vielseitig, toll und die Charkatere können mich voll überzeugen. Tolle Serie.

4. The Tomorrow People

Es gibt leider nur eine einzige Staffel, aber die hab ich geliebt. Ich mag die Idee total gern und die Schauspieler sind auch überwiegend toll.

5. Star – Crossed

Ich liebe diese Serie. Schade, dass es hier nur eine Staffel gibt. Allerdings wurde die Fortsetzung ja mal als Text beschrieben und das hätte mir wohl nicht so gefallen. Aber diese Serie ist einfach toll.

6. The Secret Circle

Diese Serie hab ich ja auch geliebt. Diese Story, die Hexen. Einfach toll. Die Schauspieler waren auch unglaublich gut.

7. Chasing Life

Die Serie um die krebeskranke April gefiel mir auch sehr gut. Würde sie doch nur endlich weiter gehen. Ich mag sie total gern. Die Charaktere waren auch toll.

8. Doctor Diary

Was für eine tolle Serie. Mark und Greetchen sind so verdammt schlagfertig und sie passen so gut zusammen.

9. Charmed

Ich liebe diese Serie, hab sie aber leider nie ganz gesehen. Immer nur hin und wieder. Aber ich mag diese Hexen.

10. Cedar Cove

Auch die Serie find ich richtig toll. Ich liebe diese kleine Küstenstadt mit all ihren Bewohnern. Wann geht sie endlich weiter?

Das wars auch schon wieder von mir. Was sind eure liebsten TV Serien?

Und weiter gehts mit meiner Themenwoche.

Corlys Themenwoche Logo

Heute lautet meine Frage:

Was verbindet ihr mit dem Advent?

Die Weihnachtszeit natürlich. Kerzen und Lieder. Weihnachtsmärkte, Adventszeit. Weihnachtstimmung. Vielleicht sogar schon den Tannenbaum. Weihnachtsgeschichten. Familienzeit, aber auch Geschenke. Für die kleinen von meiner Schwester kommt noch das Christkind.

Meine kleine Nichte neulich:

„Mama, ich wünsch mir das Zauberarmband von „Mia & me“. Aber mit der Zauberkraft dazu.“
Meine Schwester: „Ähm? Mit der Zauberkraft?“
Die kleine vierjährige: „Ja, das Christkind kann doch alles.“

Ähm, ja … Gucken wir mal … Zauberkraft wird wohl doch nicht drin sein. Falls sie denn überhaupt dieses Armband bekommt. Vermutlich eher was anderes von ihren Wünschen.

Was verbindet ihr mit dem Advent?

Die nächsten Fragen:

Freitag:

Genießt ihr die Adventszeit oder ist sie eher stressig für euch?

Samstag:

Habt ihr eine kleine Story für den Advent für uns?

 

Und noch ein Teil meiner Bloggeschichte steht an. Also leg ich mal los.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 27)

Wir gingen zum Ende der Stadt. Kyle wirkte zunehmend nervös. Auch ich war ein bisschen nervös, denn ich hatte keine Ahnung, ob das, was wir hier vorhatten wirklich klappte. Aber ich wollte meine Familie wieder sehen und ichwollte Kyle dabei haben. Er machte mich ruhiger und würde schon überzeugend sein.
„Alles in Ordnung?“, fragte Kyle mich. Vermutlich hatte er gemerkt, dass sich meine Stimmung geändert hatte.
„Ja, ich bin nur nervös. Meinst du das hier ist eine gute Idee?“ Unsicher sah ich ihn an.
„Hey, wir kriegen das schon hin. Du möchtest doch deine Familie sehen, oder?“, fragte er mich sanft.
„Ja, schon … Aber ich will dich auch weiterhin begleiten. Versprich mir, dass das möglich sein wird.“, forderte ich ihn.
Er lachte freudlos. „Das ist deine einzige Sorge? Ja, du wirst mich begleiten können. Zufrieden?“
„Ja, bin ich“, lächelte ich, ließ seine Hand los und ging die letzten Schritte auf mein Elternhaus zu.
Er stoppte kurz davor und staunte: „Das ist dein Elternahaus?“
„Ja, wieso?“, fragte ich ihn und sah ihn an.
„Wow“, war sein einziger Kommentar dazu.
Ich fragte mich wieso ihn unser Haus beeindruckte. Er hatte doch bestimmt schon viel prunkvollere Häuser gesehen als unsere. Es war nicht mal eine Villa. Einfach nur ein großes Haus mit Balkon und Terrasse und einer Holzfassade. Es passte nicht ganz zu den anderen Häusern in der Straße, aber das hatte meine Eltern noch nie gestört.
„Was ist?“, fragte ich nur.
„Es sieht so unglaublich gemütlich aus“, fand er.
„Ja, mag sein“, stimmte ich ihm zu und ging weiter auf unser Haus zu. Vor der Tür klingelte ich und wartete. Was, wenn meine Eltern nicht da waren?
Doch schon nach kurzer Zeit wurde die Tür geöffnet und meine Mutter stand davor. Eine kleine dünne Person mit angespannter Miene. Ihr schwarzes langes Haar wirkte recht wirr und sie trug einen schlichten Jogginanzug. Normalerweise war sie immer schick gekleidet und ordentlich gestylt. Egal wann und wo. War ich für ihr Aussehen verantwortlich?
Sie blinzelte ein paar Mal verwirrt bis ihr Blick wirklich mich fixierte. Als sie mich erkannte formte ihr Mund ein kleines „Oh!“ und zog mich direkt in ihre Arme. Ich erwiederte ihre Umarmung. Doch dann löste sie sich wieder von mir und das Geschimpfe begann.
„Wo warst du? hast du einmal daran gedacht dich bei uns zu melden? Weißt du was für Sorgen wir uns gemacht haben? Du bist noch nie einfach so abgehauen. Wo warst du?“ Sie machte nicht mal Pause zwischen den Fragen und holte deswegen jetzt tief Luft. Vielleicht auch um sich zu beruhigen.
„Sie konnte sich nicht melden“, warf nun Kyle ein. „Sie war ins Wasser gefallen und längere Zeit bewusstlos. Erst jetzt konnte sie wirklich wieder aufstehen. Sie war lange sehr schlapp.“
„Und wer sind Sie bitte?“, fragte Mama ihn misstraurisch.
„Mama, das ist Kyle“, stellte ich Kyle vor. „Er hat mich aus dem Wasser gerettet. Ich bin am Strand reingefallen und er hat mich gesund gepflegt.“
Schon wurde sie etwas sanfter. Halbherzig warf sie ein: „Du hättest anrufen können.“
„Kyle ist recht altmodisch“, erklärte ich. „Er hat kein Telefon und ich konnte nicht aufstehen.“
„Ja, schon gut“, gab meine Mutter schließlich nach. „Kommt doch erst mal rein.“
Also folgten wir ihr in mein zu Hause.

Was dann drinnen passiert erfahrt ihr das nächste mal …