Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stat: Teil 18

Nun schaffe ich es auch mal wieder mit meiner Gechichte weiter zu kommen. Gestern bin ich wirklich nicht dazu gekommen.

Die geheimnisvolle Stadt (Teil 18)

Henry zu finden war gar nicht so leicht. Wie sich herausstellte war er im Schloss im Unterricht. Also wartete ich einfach auf dem Flur auf ihn und setzte mich auf einen der Stühle dort. Ich war nevös. Wie sollte ich Henry nur erklären, dass ich mich in Kyle verliebt hatte.
Ich hatte noch etwas Verschnaufspause bis Henry aus dem Unterricht kam. Überrascht sah er mich an als er mich entdeckte, aber dann strahlte er schon wieder. Ich schluckte hart.
„Hi! Wie gehts dir? Irgendwie haben wir uns in letzter Zeit nicht oft gesehen. Ist alles in Orndung mit dir?“, fragte er mich fröhlich.
„Ja, aber kann ich mit dir reden? Allein?“, bat ich ihn.
„Na klar! Komm mit.“ Überschwenglich führte er  mich durch das Schloss. Ich befürchtete schon wo er mich hinbringen würde.
Ich sollte recht behalten. Ich gelangte direkt in sein Zimmer. Es war luxiriös und schick eingerichtet, aber Kyles kleine Wohnung fand ich gemütlicher. Hier wirkte alles so alt und so groß. Dennoch hatte Henry Stil. Er hatte seinem Zimmer eine eigene Note gegeben. Denn in dem Alten kam auch immer wieder modernes zum Vorschein. Zum Beispiel ein riesieger Fernseher, was mich natürlich nicht weiter wunderte.
„Wow!“, stieß ich hervor.
„Gefällts dir?“, fragte er glücklich und ließ seine Schultasche achtlos auf seinem Bett fallen.
„Ja“, gab ich zu. Wieso sollte ich ihn belügen.
„Das hatte ich gehofft. Setz dich doch“, bat er mich und deutete auf seinen Schreibtischstuhl. Ich setzte mich, währen er sich auf sein Bett im Schneidersitz setzte.
„Du hast dich verändert“, stellte er fest.
„Wie meinst du das?“, fragte ich ihn unsicher.
„Keine Ahnung. Du wirkst ernster und zurückhaltender“, überlegte er.
„Henry, ich muss dir was sagen …“, begann ich, aber zu meiner Überraschung unterbrach er mich sofort.
„Es ist wegen Kyle, oder? Er wirkt auch verändert. Irgendwie gelassener und doch wachsam. Er hat versucht es vor mir zu verbergen, aber das klappte nicht besonders gut.“
Ich seufzte tief: „Ja, es ist wegen Kyle.“
„Ist schon gut“, sagte Henry. „Ich hab es schon geahnt. Kyle ist eben eher jemand, in den man sich verlieben kann.“ Henry wirkte so traurig.
„Nein, Henry. Das stimmt nicht. In dich kann man sich auch verlieben und ich hätte es auch fast getan, aber es wäre falsch gewesen. Denn meine Gefühle für Kyle hätte ich einfach nicht ignorieren können. Aber ich wollte es wirklich. Ich wollte mich in dich verlieben. Aber …“ Gott, stellte ich mich ungeschickt an.
„Lass gut sein. Kyle hat es verdient. Ich freu mich für euch. Wirklich. Ich glaub das mit uns beiden hätte sowieso nicht geklappt. Vielleicht wollte auch ich es einfach zu sehr.“ Herny lächelte mich zaghaft an und ich erwiederte sein Lächeln halbherzig.
„Aber mir tut es trotzdem leid. Ich weiß, dass ich dir Hoffnungen gemacht hab.“ So leicht konnte er mich nicht davon überzeugen, dass es für ihn okay war.
„Vielleicht. Und unser Date war wirklich schön, aber ich weiß auch nicht … Manchmal bin ich einfach zu eifrig.“
„Nein, es war auf keinen Fall deine Schuld“, versicherte ich ihm.
„Lass uns das Thema hiermit einfach beenden. Vielleicht versuchen wir besser einfach nur Freunde zu sein“, schlug er mir vor. Offenbar wollte er nicht weiter drüber reden. Trotzdem fühlte ich mich dabei unwohl.
„Ich sollte dann jetzt auch Hausfaufgaben machen“, sagte er. Damit schmiss er mich praktisch aus seinem Zimmer. Okay, das hatte ich wohl verdient. Ich fragte mich, ob wir jemals wieder normal miteinander umgehen konnten.
„Na klar“, sagte ich nur und stand auf. Als ich schon an der Tür war sagte er noch: „Grüß Kyle von mir.“
Schweigend verließ ich sein Zimmer mit einem wirklich unguten Gefühl. Das hätte besser laufen können, aber auch wesentlich schwächer. Jetzt wollte ich nur noch zu Kyle.

Nun hat sie ihr Gespräch mit Henry auch hinter sich. Wie´s dann weiter geht erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Wie fandet ihr das Gespräch mit Henry? Hattet ihr es so erwartet oder eher anders?

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5 Gedanken zu “Bloggeschichte: Die geheimnisvolle Stat: Teil 18

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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