Ava Reed – Mondprinzessin

mondprinzessin
„Eine Geschichte? Etwas, an das ihr glaubt?“
„Genau! Die Erde und der Mond hatten schon imer eine besondere Beziehung. Irgendwann jedoch wollte der Mond mehr. Mehr Freunde, mehr Leben. So erschuf er seine Bewohner aus Staub, seinem Herzen und aus den Sternen. Die Erde war eifersüchtig, nicht nur, weil der Mond etwas so schönes vollbracht hatte, sondern weil sie das Gefühl bekam, sie wäre nicht gut genug für ihn. In ihrer Wut versuchte sie es ihm gleichzutun, aber sie erschuf nur normale Menschen. Darüber war sie so traurig und verletzt, dass sie sich abwandte. Aber der Mond folgte ihr weiternhin, bis heute.

Story: 1 –

Lynn entdeckt auf der Erde, dass sie anders ist als andere und als sie verfolgt wird flieht sie aus dem Weisenhaus. Juri findet sie und bringt sie zum Mond und zu ihren Eltern, aber da wartet eine neue Welt auf sie, die sie nicht versteht.

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 –

Lynn: 1 –

Ehrlich gesagt wurde ich nicht warm mit ihr. Aber Charkatere, die vor allem davon laufen und nichts wahrhaben wollen und eigentlich auch recht schwach sind mag ich sowieso nur noch selten. Ausserdem fand ich dieses Gefühlschaos einfach zu überladen. Auch wieso sie plötzlich ihre Eltern so mochte obwohl sich nichts verändert hatte, hab ich nicht kapiert. Genausowenig wieso sie sich den Gewogenheiten der Bewohner anpassen wollte, obwohl sie fast keine davon kannte und sich dem Planeten doch eigentlich gar nicht verbunden fühlte.

Juri: 1 (+)

Den mochte ich ganz gern. Er half Lynn wenigstens mal und mochte sie. Er hatte was, auch wenn ich manche Handlungen nicht gut fand, aber er war mir der liebste aller Charaktere.

Ria und Artas: 1 –

Mit den beiden konnte ich wenig anfangen. Auch mit ihren ganzen Beteuerungen von wegen sie würden Lynn ja so sehr lieben. Ausser das eine mal, dass Lynn mit Ria unterwegs war und ein richtiges Gespräch fand haben sie meist nicht mal wirklich miteinander geredet. Sie haben sich auch nicht wirklich Mühe gegeben Lynns Situation zu verstehen, geschweige denn sie über irgendwas aufzuklären. Für sie war nur wichtig, dass Lynn da war und sie den Prinzen vorgeführt wurden. All die Freundlichkeit wirkte irgendwie nicht echt. Sonst hätten sie sich doch tatsächlich mal für sie interessiert. Das fand ich sehr schade.

Malik: 1 –

Eigentlich mochte ich ihn gern, aber am Ende ging er ja einfach gar nicht mehr. So wirklich mit anfreunden konnte ich mich aber die ganze Zeit nicht, weil er so komisch war.

Iza: 1

War ganz nett, aber zu viel auf Klamotten fixiert als auf das was wirklich wichtig war.

Melim: 1

Mochte ich ganz gern bis auf eine Situation, die ich nicht ganz verstanden hab.  Aber bis auf das schien er ganz in Orndung zu sein.

Gardo: 1 +

Den mochte ich auch noch ganz gern. Er tat mir leid, aber er war süß.

Alain: 3 –

Der war ja einfach nur unglaublich dreist und dann auch noch so dreist tun als sei er im Recht. Der ging gar nicht.

Tia und Kira: 1 +

Die waren eigenltich ganz süß, auch wenn ich manches übertrieben fand, aber die hatten was.

Faras: 1

Mochte ich eigentlich ganz gern, auch wenn ich erst skeptisch war. Bis zum Ende konnte ich nicht ganz nachvollziehen warum er am Anfang so seltsam war.

Anna: 3 –

Die fand ich ganz schrecklich. Keine Ahnung wieso sie so auf Lynn rumhackte. Einen Grund gab es nicht so gemein zu sein.

Ellie: 3 –

War meiner Meinung nach fehl in ihrem Job, wenn sie Anna alles durchgehen lässt und Lynn immer die Schuld gibt. Irgendwas läuft da bei ihr total verkehrt.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1

Teilweise war die ganz süß, wirklich überzeugen konnte sie aber nicht, da sie immer wieder in Richtungen wanderte, die mir nicht zusagten und auch das Ende gefiel mir da nicht wirklich.

Erzählperspektive: 1 –

Die Geschichte wurde aus der Sicht von Lynn, Juri und einer dritten Person erzählt, aber oft hätte ich mir mehr Juris Sicht gewünscht, denn Lynns wurde mir leider auf Dauer anstrengend.

Besondere Ideen: 1

Das war natürlich die Mondwelt an sich und die Schutzgeister und das war auch wirklich eine tolle Idee, nur leider gefiel mir die Umsetzung dann nur aussehtechnisch, aber nicht mit dem, was sie eigentlich ausmachen sollte.

Rührungsfaktor: 1

Der war teilweise schon vorhanden, nur manchmal war mir vieles zu übertrieben oder albern, sodass ich gegen Ende nur noch selten mit den Charaktere mitfiebern konnte.

Parallelen: 1 –

Kann ich schwer ziehen, ausser vielleicht an den Schutzgeistern, die es ähnlich auch an der Goldene Kompass gab und Plötzlich Prinz wegen dem Langstock, aber sonst war es doch recht anders.

Störfaktor: 1 –

Das war leider diese ganze Welt an sich mit all ihre Regeln und das man Lynn nicht mal die Zeit gegeben hat sich einzugewöhnen. Alle schienen davon auszugehen, dass sie sofort alles wissen muss und auf jeden Fall verstehen muss wieso sie jetzt den Prinzen vorgeführt wurde. Vielleicht hätte man sich einfach mehr Zeit für sie nehmen sollen.

Ausserdem störte mich, dass der Humor nicht wirklich bei mir ankam. Vieles wirkte auf mich leider eher übertrieben und albern als wirklich lustig.

Mich störte einfach diese Regeln dieser Welt, die für mich nicht wirklich sinnvoll waren und dass ich die Handlungen der Charaktere nur selten nachvollziehen konnte.

Auch die Ausdrucksweise der Charaktere und der Schreibstil im Buch waren nicht immer meins.

Auflösung: 1 –

Die konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Das war mir alles viel zu negativ geprägt und zu unsympatisch. Dieses viele Rumgeschreie hätte auch nicht sein müssen.

Fazit: 1 –

Eine süße Idee mit einer ansatzweise interessanten Welt, die meiner Meinung nach aber leider in die falsche Richtung ging. Viele Charaktere konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und ebensowenig die ganzen Regeln und das ganze System. Wirklich überzeugen konnte mich diese Geschichte irgendwie nicht.

Bewertung: 3,5/ 5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr euch von Menua verzaubern lassen wollt und nicht vor nicht ganz einfachen oder auch recht passiven Charakteren abschrecken lasst, wird das vermutlich klappen. Mir fiel es persönlich etwas schwer.

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