Etüden 20: Der verlorene Wald

Heute gibts wieder Etüden und ich bin natürlich wieder mit dabei.

abc.etüden 2019 45+46 | 365tageasatzaday

Himmelsleuchten
recycelbar
ausreisen.

Der verlorene Tannenwald

Heute war das Wetter noch mal besonders toll. Ich genoss die Natur um mich herum. Sie war einmalig in ihrer Art.  Sowas gab es in meiner Welt sonst nirgendwo. Es war einen leuchtende Wiese und rundherum befand sich ein Tannenwald. Der Tannenwald war etwas ganz besonderes, denn er war der letzte seiner Art.  Alle andere Tannen waren ausgerottet. Diese hier wurden von dem Himmelsleuchten der Wiese am Leben erhalten.

Der Tannenwald war sehr eigen. Er nahm nicht viele Menschen in seiner Mitte auf. Nur wenige Außenstehende durften sich daran beglücken ihn zu bewundern. Alle anderen wurden zurück auf ihren normalen Lebensweg geschickt. als wären sie recycelbar. Wir anderen kümmerten uns um die Tannen und blieben beim Himmelslicht, dass uns Ruhe spendete.

Ich liebte diesen Tannenwald und fühlte mich geehrt hier zu sein. Ich liebte es die Bäume um mich herum zu haben. So brauchte ich gar nicht ausreisen. Ich hatte meine Erholung immer gleich in Hausnähe. Dieser Wald ernährte mich mehr als jede Stadt. Hier würde ich immer bleiben und glücklich sein. Zwischen den Tannen war mein Platz und so ließ ich mich von dem Himmelsleuchten gleiten und so meine geliebten Tannen jeden Tag beglücken.

Die Tannen blieben erhalten und vermehrten sich wieder. Es gab wieder Tannenwälder und Weihnachtsbäume. Und wir arbeiteten weiter daran, dass es noch mehr wurden. Die Tannenwälder lebten und bereicherten uns wieder und das würde nun hoffentlich so bleiben, denn die Magie endete nie. Sie war endlos.

Ende

So, das wars schon wieder von mir. Mal ein etwas aktuelleres Thema. Was meint ihr?

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

12 Responses to Etüden 20: Der verlorene Wald

  1. Christiane says:

    Viele Menschen und auch unsere Gesellschaft hat den Respekt vor Bäumen, vor Wäldern verloren, indem sie sie nur noch als Masse sehen, die irgendwo herumsteht und Laub verstreut. Es ist dringend notwendig, dass mehr darauf aufmerksam gemacht wird, dass in den Wäldern das Herz des Landes schlägt. Ich mag deine Gedanken sehr.
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 2 Personen

  2. Rina says:

    Sehr schön – bei uns hat der Sturm im August soviel Tannen abgebrochen – es sieht so trostlos aus. Da könnten wir ein bisschen Magie gebrauchen um es wieder hübsch zu machen.

    Gefällt 1 Person

  3. Anna-Lena says:

    Ein schöner Text, gerade auch wegen seiner Aktualität und ein wenig passt er auch zum gehimnisvollen und nebelreichen November …

    LG Anna-Lena

    Gefällt 1 Person

  4. Anna-Lena says:

    Das ‚e‘ ist aus dem Wort gesprungen, es kommt hinterher gelaufen 🙂 .

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  5. Pingback: Schreibeinladung für die Textwochen 47.48.19 | Wortspende von Red Skies over Paradise | Irgendwas ist immer

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