Story Samstag 17: Traumhochzeit

Na, das heutige Thema passt ja, da ich letzte Woche Samstag Abends auf einem Polterabend war. Da fällt mir bestimmt was magisches zu ein zu diesem Thema. Allerdings fehlt mir leider etwas die Zeit fürs Ausführliche.

https://tantetex.files.wordpress.com/2016/07/storysamstag.png?w=312&h=182

Die Traumhochzeit

Ich war so aufgeregt. Wenn ich nicht aufpasste zerstörte ich noch das wunderschöne Kleid, dass ich trug. Aus seide mit weitem Rock, aber ansonsten recht schlicht. Nur eine leichte Spitze oben. Meine dunklen Haare waren schlicht gestylt und hingen in Locken herunter. Kleine Curlys waren in die Haare eingeflochten.
Meine beste Freundin Ani stand neben mir und versuchte mich zu beruhigen. Ich war meganervös. Heute würde ich meinen Torben heiraten. Wir waren schon ewig zusammen und ich freute mich sehr.
„Ich werde heiraten“, strahlte ich aufgeregt.
„Ich weiß“, grinste Ani in ihrem strahlend gelben Kleid. „Deswegen sind wir ja hier.“
„Ich werde heiraten“, wiederholte ich noch mal.
Unsere Hochzeit würde wunderschön werden.

Bald war es so weit und es war Zeit für mich in die Kirche zu gehen. Die Hochzeitsgesellschaft wartete schon auf mich und vor allem wartete mein Torben auf mich. Mein Vater führte mich in die Kirche, wie es sich gehörte. Als ich die Kirche betrat hörte ich die Hochzeitsmelodie. Nervös schritt ich mit meinem Vater den Gang entlang. Auf die eingeladenen Gäste achtete ich momentan kaum. Ich hatte nur Augen für den Mann, der vor dem Altar auf mich wartete. Ganz langsam kamen wir voran. Mein Kleid hinter mich herziehend. Und dann waren wir da und mein Vater überreichte mich an Torben weiter. Er lächelte mich an und meine Welt ging wie so oft, wenn er das tat, in Flammen auf. Gemeinsam standen wir nun vorm Traualtar.
Die Trauung begann und ich genoss Torbens Nähe in vollen Zügen. Wie immer. Torben hatte mich schon immer verzaubert.
Wir hatten uns als Kinder im Sandkasten kennen gelernt. Aber der Sandkasten war verzaubert gewesen. Dort waren Elfen zu Besuch und Trolle und Zwerge und hatten uns geholfen Sandburgen zu bauen. Später gingen wir zusammen in die Schule. Auch dort waren Elfen, Zwerge und Trolle nicht selten. Wir trafen uns mit denen, verabredeten uns mit ihnen und verbrachten Zeit mit ihnen. Ani war eine Elfe. Und jetzt waren unsere Gäste ein Misch aus Elfen, Trollen, Zwerge und Menschen. Aber momentan hatte ich wirklich nur Augen für meinen Torben.
Er sah so gut aus in seinem blauen Anzug und dem weißen Hemd. Er strahlte mich an und dann ließen wir uns trauen. Er nahm meine Hand und wir schenkten dem Pastor unsere Aufmerksamkeit. Ich liebte Trauungen. Und jetzt war es auch noch meine eigene.
Und dann kam der Teil der Trauung. Ich war so aufgeregt.  Die Trauzeugen kamen mit den Ringen. Die Musik setzte ein und dann tauschten wir auch schon die Ringe und küssten uns zart auf den Mund.
Ich hatte das Gefühl zu fliegen. Alles in mir kribbelte. Es war mein Tag und mein Torben war an meiner Seite. Er lächelte mir zu und ich lächelte zurück. Dann wurde die Messe beendet.
Torben und ich gingen zuerst hinaus und dann folgten uns unsere Freunde und Familien. Wir wurden beglückwünscht und umarmt und ich spürte nichts als reine Freude. Ich stand neben meinem Torben und umarmte jeden einzelnen unserer Gäste. Dabei wollte ich eigentlich nur ihn umarmen.
Ich war froh, als wir endlich allein in unserem Hochzeitsauto sitzen konnten. Nur mit dem Fahrer darin.
„Wie gehts dir?“, fragte Torben mich während ich mich zurücklehnte und zu entspannen versuchte.
„Super. Was glaubst du denn? Wir sind jetzt endgültig verheiratet. Natürlich gehts mir gut.“ Ich strahlte ihn an.
Er lächelte und sein Lächeln wirkte so echt und strahlend wie die Sonne. Dann fragte er mich: „Du weißt, wie glücklich du mich machst, oder?“
„Ich weiß. Und du mich auch.“ Wir fassten uns an die Hände und ließen uns auf unsere Party bringen.
Wir waren verheiratet. Und nun kam die Party.

Die Party war natürlich keine gewöhnliche Party, da wir keine gewöhnliche Hochzeitsgesellschaft waren. Wir feierten am Strand und unser Hochzeitstanzlied war von Enya – May it be aus Der Herr der Ringe. Ich tanzte engumschlungen mit Torben und fühlte mich einfach nur glücklich.

Unsere Hochzeitsparty war ein voller Erfolg. Wir und die Gäste waren vollauf zufrieden und wir blickten oft auf diesen wunderschönen sonnigen Liebestag zurück.

Ende

Sorry, dass ich es jetzt spontan so abgekürzt habe. Würde gerne mehr schreiben, aber habe zu wenig Zeit und kann mich gerade aktiv nicht so wirklich auf das Hochzeitsthema konzentrieren. Aber hier habt ihr einen kleinen Einblick in eine etwas ungewöhnliche Hochzeit bekommen.

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5 Gedanken zu “Story Samstag 17: Traumhochzeit

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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