Buchzitate: Kass Morgan – Die 100 Tag 21

Ich hab ein paar Buchzitate, wenn auch nicht viele.

1.) Blütendinner (S. 17, Kapitel 2)

Sie holte tief Luft. Selbst mit verbundenen Augen hätte sie sagen können, dass die Sonne untergegangen war. In der Luf hing der schwere Duft der weißen Blüten, die sich nur bei Nacht öffneten und die Bäume aussehen ließen, als hätten sie sich zum Dinner umgezogen. Clarke hätte gern gewusst, welchen evolutionären Vorteil diese seltsamen Blüten boten. Vielleicht zogen sie eine bestimmte art nachtaktiver Insekten an? Ihr spezieller Duft war an den Stellen, wo die Bäume dicht beieinander standen, schon fast betäubend, aber Clarke waren sie lieber als die ordentlichen Reihen von Apfelbäumen, die sie und Bellamy früher am Tag gesehen hatten.

2.) Rührei (S. 21, Kapitel 2)

„Mir scheint, die Strahlung hat dein Gehirn jetzt völlig in Rührei verwandelt.“
Clarke drehte sich um und sah, dass Bellamy sie mit einer Mischung aus Überraschung und Belustigung betrachtete. Sein vertrautes Grinsen war wieder da.
Sie schloss die Augen, holte tief Luft, tauchte unter udn kam eine Sekunde später lachend wieder nach oben, während Wasser über ihr Gesicht strömte. „Es ist toll.“
Bellamy kam näher. „Also wusste dein scharfer wissenschaftlicher Verstand instinktiv, dass das Wasser ungefährlich ist?“
Clarke schüttelte mit dem Kopf. „Nein.“ Sie hob die Hnad in die Luft und untersuchte demonstrativ. „Mir könnten jetzt gleich Flossen und Kimen wachsen.“
Bellamy nickte mit gespieltem Ernst. „Nun, sollten dir Flossen wachsen, verspreche ich, dir deswegen nicht aus dem Weg zu gehen.“

3.) Proteinpaste (S. 35, Kapitel 3)

Glass sprang auf die Füße und warf sich ihr langes Haar über die Schultern. „Komm mit“, sagte sie und fasste Lukes Hand. „Ich habe eine Idee fürs Abendessen.“
“Wirklich? Hast du dich zu einer Entscheidung zwischen zwei Tage alter Proteinpaste und drei Tage alter Proteinpaste durchringen können?

4.) Gut aussehend (S. 74, Kapitel 6)

Bellamy zog eine Augenbraue hoch. „Mein Ruf eilt mir wohl voraus? Das sollte mich wahrscheinlich nicht überraschen. Wie kann man nicht über jemanden reden, der so gut aussieht?“
Clarke versetzte ihm einen Schlag und stieß ihm den Ellbogen in die Rippen. Er machte eine übetriebene Grimasse, dann lachte er.

5.) Rockmusik (S. 172, Kapitel 15)

„Das verstehe ich“, erwiderte Bellamy. „Clarke, wer immer diese Menschen waren, sie sind seit über einem Jahr tot. Du hättest nichts tun können, um ihnen zu helfen.“ Er verstummte für einen Moment. „Und sieh es mal so – zumindest konnten sie hier auf der Erde sein, wenn auch nicht sehr lange. Das hat bestimmt total gerockt.“
Zu seiner Überraschung lächelte Clarke – es war ein vorsichtiges Lächeln, aber genug, um etwas von der Traurigkeit in ihren Augen zu vertreiben. „Gerockt? Was bedeutet das? Dass man so glücklich ist, dass man bereit wäre, sich Rockmusik anzuhören?“
“Bereit wäre, sich Rockmusik anzuhören? Du meinst wohl: Glücklich, weil man sich Rockmusik anhren darf. So glücklich, dass dein Herz anfängt, in einem rockigen Takt zu schlagen.“
„Als würdest du dich mit Rockmusik auskennen“, schoss Clarke zurück. Sie lächelte immer noch. „Das meiste von deser Musik ist vor Jahrhunderten verloren gegangen.“

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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